Pendragon / Not of this world / 2001 / CD

von Jogi`s Rockfabrik, 02.04.05.

  1. Jogi`s Rockfabrik

    Jogi`s Rockfabrik Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.07.04
    Zuletzt hier:
    26.08.08
    Beiträge:
    1.590
    Ort:
    ich befinde mich auf der Suche nach einem neuen So
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    767
    Erstellt: 02.04.05   #1
    Pendragon - Not of this world
    2001

    [​IMG]

    Die Gruppe Pendragon hat im Jahr 2001 nach 5-jähriger Abstinenz im Studio wieder ein Album vorgelegt und das heißt “Not of this world”. Das 9-Minütige „If I were the wind“ ist bombastisch und tragend, insofern Neo-Prog par exellance. Die Klangfolgen sind wunderschön und melodiös, können einen jedoch auch am Boden zerstören, so hat der Song ja auch den Zusatz „And you were the pain“.

    An vielen Neo-Prog.-Scheiben scheiden sich ja die Geister (s. auch Marillions letzten Player „Marbles“), aber ich halte diese Pendragon für sehr amtlich, wertvoll und abwechslungsreich. Der Sound der Aufnahmen trägt dazu bei….

    „Dance of the seven veils“, bestehend aus den Parts „Faithless“ und „All over now“ fährt auch noch mit einem sehr eingängigen, weiblichen Backgroundgesang auf, wobei die Band mit Part 2 deutlich sein Tempo steigert.

    Marillion`s „Assassing“ aus dem Jahr 1984 stand Pate für das Intro von Part 1 des Titelsongs „Not of this world“, wird allerdings mit schönen Gitarrensoli ergänzt. Ansonsten herrschen die Keyboards, teils mit Teppichen, teils mit solo- und soundbestimmenden Tonfolgen.

    Die Scheibe ist instrumental sehr gut eingespielt, einziges Problemfeld dürfte für einige erneut der Sänger Nick Barett sein. Eines muss allerdings erlaubt sein: Er hat zwar insbesondere bei den Marillion-verwandten Songs bei weitem nicht die Klasse eines Fish, aber so gut wie ein Steve Hogarth klingt er allemal, wenn nicht besser. Das Album ist verträumt, über weite Teile traurig, aber so ist das nun mal beim Neo-Prog. in weiten Teilen, nichts anderes wird erwartet und habe ich mir erhofft.

    Über 11 Minuten dauert „A man of Nomadic traits“, ein absolut eingängiger Song, tragend und erneut bombastisch. Nach 2.55 min. setzt ein ruhiger Teil ein, der es in sich hat und der dem ganzen Song eine Wendung gibt, denn anschließend nimmt eine kleine Dramaturgie ihren Lauf. Kurz noch mal in den Refrain abgedriftet und dann werden zusätzliche Erinnerungen wach…….

    Die beiden Bonus-Akustik-Songs sind nicht schlecht und durchaus hörenswert, passen aber leider nicht ins Gesamtgefüge der Platte.


    Trackliste:

    1. If I were the wind (And you were the pain) 9.24 min
    2. Dance of the seven veils
    Part 1: Faithless 4.10 min
    Part 2: All over now 7.30 min
    3. Not of this world
    Part 1: Not of this world 7.20 min
    Part 2: Give it to me 2.23 min
    Part 3: Green eyed angel 6.41 min
    4. A man of Nomadic traits 11.44 min
    5. World`s eye
    Part 1: The last children 10.46 min
    Part 2: And finally...7.13 min

    Bonus-Tracks:

    Paintbox (Accoustic version) 4.25 min
    King of the castle (Accoustic version) 4.44 min


    Gesamtlänge: 76,25 min.

    Band:

    Guitars & Vocals: Nick Barett
    Bassguitar: Peter Gee
    Keyboards: Clive Nolan
    Drums: Fudge Smith

    9/10
     
Die Seite wird geladen...