pentatonik/licks

von rtwfahrer, 08.07.08.

  1. rtwfahrer

    rtwfahrer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.08   #1
    hallo :D

    ich bin ein "peter bursch - gitarren dvd " jünger und habe mir vor einiger zeit "ralf fibelkorn - rock guitar dvd" gekauft.

    ich würde von mir behaupten, dass ich die gängigsten akkorde/power cords/blues usw. spielen kann.

    nun würde ich gerne zu akkorden auf der gitarre improvisieren. auf einer dvd wurden tonleitern/pentatoniken vorgestellt.

    jetzt meine frage, wodurch weiss man mit welcher pentatonik man improvisieren muss ? reichen pentatoniken aus um improvisieren zu können ? oder sollte man sich bestimmte licks zusammenstellen ?

    vielen dank für eure antworten, da ich in dieser hinsicht nicht weiterkomme .....

    gruss
    rtwfahrer
     
  2. soloGuitar

    soloGuitar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.08   #2
    zu einem Bluse in A-Dur kannst Du die Am-Pentatonik verwenden, usw.

    Ja, die Pentatonik reicht völlig aus zum improvisieren, einfach mal loslegen und dann wirst Du merken, was passt besser, was klingt gut zusammen, und was eben nicht.
     
  3. -Silence-

    -Silence- Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 08.07.08   #3
    Hallo rtwfahrer,

    da ich nicht so die Theoretikerin bin, gebe ich Dir mal folgenden Link: https://www.musiker-board.de/vb/faq...chmelzen-tonleitern-auf-basis-pentatonik.html

    Wenn Du verschiedene Licks zusammenstellen würdest, wäre es ja kein Improvisieren mehr. Improvisieren heißt ja: Du machst etwas ohne jegliche Vorbereitung.

    Ein Lick ist einfach eine melodische Tonfolge, vergleichbar mit einem Riff, welcher aus einer Ton-oder Akkordfolge bestehen kann und beides hebt sich aus einem Stück hervor. Eben erkennbar durch einen Wiedererkennungswert. Mache Dich übrigens auch mal mit dem Quintenzirkel vertraut, der verrät Dir auch gut, welche Töne und Tonarten zusammenpassen.

    Grüße

    - Silence-
     
  4. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 08.07.08   #4
    Hi rtwfahrer,

    mal ein paar threads und workshops, die Dir weiter helfen könnten:
    https://www.musiker-board.de/vb/faq...chmelzen-tonleitern-auf-basis-pentatonik.html
    https://www.musiker-board.de/vb/git...lung-video-lessons-speziell-f-r-anf-nger.html
    https://www.musiker-board.de/vb/harmonielehre/45109-pentatonik-inside.html

    Das ist jetzt nur eine Auswahl - am Anfang lohnt es sich ein bißchen zu suchen, weil die eine Aufbereitung für den einen mehr paßt als für den anderen ...

    Generell ist die Pentatonik eine Auswahl an Tönen, die auf jeden Fall bezüglich eines Grundtones/Akkordes paßt. Es gibt eine überschaubare Anzahl von Pentatoniken (Dur, Moll, Neutral, Blues), die draufzuschaffen durchaus Sinn macht.

    Wenn man die für eine Tonart drauf hat, hat man sie von der Struktur her für alle Tonarten drauf: man muss nur den jeweiligen Grundton auf dem Griffbrett suchen und verschiebt die Pentas, die man kennt (Beispielsweise A) dann auf beispielsweise F - und fertig ist der Lack.

    Insofern ist eine Pentatonik eine erste, sehr sichere Herangehensweise für das Finden von Melodien und die Improvisation.

    Das läßt sich dann natürlich noch erweitern durch die entsprechenden Tonleitern, Skalen und Licks. Diese sind einerseits komplexer - andererseits eröffnen sie einem auch mehr Möglichkeiten.

    Also ist ein übliches Vorgehen: anfangen mit Pentas, da eine große Sicherheit erlangen, von dort aus weitergehen.

    x-Riff
     
  5. rtwfahrer

    rtwfahrer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.08   #5
    :D

    vielen dank für eure schnellen antworten.

    die links werde ich mal ganz genau studieren :great:

    noch eine frage, ist wohl immer die tonart pro lied irgendwo angegeben (tabs oder ähnliches) ?

    oder wie bekommt man raus, in welcher tonart der song geschrieben ist ?

    danke :)


    gruss
    rtwfahrer
     
  6. Saitenstechen

    Saitenstechen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.08   #6
    Die Tonart gibt den Grundton an, von dem eine Tonleiter bzw. ein Pattern ausgeht.

    Hier ein kleiner, interessanter link: http://de.wikipedia.org/wiki/Tonart

    In einer üblichen Notation stellt der Notenschlüssel (Violinenschlüssel) C-Dur dar. Durch "#" oder "b" ändert sich die Tonart (siehe link). Bei TABS könnte man es durch die Akkordfolge oder der Tonfolge (wenn man das Pattern erkennt) bestimmen. Das ist aber schon eine richtige Kopfnuss, also nicht einfach.

    Gruß

    Andreas
     
  7. rtwfahrer

    rtwfahrer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.08   #7
    wieviel dur und moll pantatoniken gibt es ? sind die fingersätze immer gleich ? kann man diese wie gewünscht transpunieren ?

    vielen dank :great:

    :gruebel: :gruebel:
     
  8. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 09.07.08   #8
    Findest Du alles in den links
     
  9. videokasette

    videokasette Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.08   #9
    Ja soweit ich weiß sind die Fingersätze gleich, du musst sie nur verschieben.
    Mein Tipp ist dass Programm "MKgitarre" da werden dir alle Fingersätze jeder Tonart angezeigt.
    GOOGLE einfach mal nach dem Programm...
    lg kassette
     
  10. rtwfahrer

    rtwfahrer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.07.08   #10
    hallöchen :D

    gibt es einen pentatonik-fingersatz für den dritten und ersten bund (g dur und f dur) ? die pentatonik fingersätze die ich kenne beginnen erst ab dem 5 bund (am pentatonik).

    welchen fingersatz wendet man bei e/f/g dur an ?

    ich hab wirklich schon überall nachlesen, aber die fragen wurden mir noch nirgendwo beantwortet :(


    gruss
    rtwfahrer
     
  11. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 22.07.08   #11
    hallöchen,

    ganz einfach: Such den Grundton in den fingersätzen/Pentas.
    Verschiebe die auf dem Griffbrett zu dem Grundton, den Du haben willst. Fertig.

    Funktioniert wie bei Barree-Griffen:
    F-Dur (Barree auf dem ersten Bund), gleicher Griff mit Barree auf dem 3ten Bund = G, auf dem 5ten Bund = A und so weiter und so fort. Der Grundton auf der tiefen E-Saite wird Dir dann quasi anzeigen, um welchen Akkord es sich handelt.
     
  12. mitti

    mitti Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.07.08   #12
    Sehr gut erklärt von x-Riff.

    Vielleicht noch als kurzes Beispiel (das du es besser verstehen kannst)
    1. Pattern - einer der Grundtöne liegt auf der E-Saite. (Zeigefinger)

    Wenn du jetzt das 1 Pattern im 1. Bund auf der E-Saite beginnst ist der Grundton F - bei der leersaite ein E - im 5. Bund ein A.....usw.

    Und merke ;) - man kann alles auf dem gesamten Griffbrett verschieben.
     
  13. videokasette

    videokasette Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.07.08   #13
  14. rtwfahrer

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    Erstellt: 23.07.08   #14
    vielen dank für eure wertvollen tipps :great:

    @videokassette: das "mk gitarre" programm finde ich super.

    vielen dank :D


    gruss
    rtwfahrer
     
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