Peralleler Serieller Effektweg

von H-U-N-T-E-R, 21.11.05.

  1. H-U-N-T-E-R

    H-U-N-T-E-R Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.05   #1
    Ist vielleicht ne etwas dumme Frage aber worin besteht denn der unterschied zwischen den genannten und welcher wird für was benutzt ???
     
  2. BF79

    BF79 HCA - Gitarren HCA

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    Erstellt: 21.11.05   #2
    Beim seriellen Effektweg gehen 100% des Signals durch den Effektweg. Beim parallelen Effektweg geht ein Teil es Signals durch den Effektweg und der andere Teil geht quasi direkt weiter. Die Anteile kann man meistens mittels eines Potis regulieren.

    Zitat:
    "Bei der Wahl des Returns muß man folgende Unterschiede berücksichtigen, die man für die richtige Entscheidung wissen sollte. Es gibt zwei Arten der Effektsignalbehandlung. Beim Loop über den seriellen Return ist der Signalweg im VH4(S) zwischen Send und Return vollständig unterbrochen. Somit tritt das von den Kanälen kommende Signal am Send aus, wird im Effektgerät digitalisiert und verarbeitet, dann wieder analogisiert und zum seriellen Return zurückgeführt. Dieser im Effektprozessor vorgehende Wandlungsprozess heißt "ADA-Wandlung" . Die Digitalisierung des Analogsignals (z.B. Gitarrensignal) ist notwendig um dem Prozessor eine für ihn verständliche Information (in seiner Sprache) über das Signal, quasi mundgerecht anzubieten. Die Ausgabe des Signals muß selbstverständlich wieder in analoger Form erfolgen. Nun kommt es aufgrund dieses Vorgangs je nach Qualität der ADA-Wandlung und des Prozessors zu Klangbeeinträchtigungen. Das Signal klingt "härter". Über den seriellen Weg ist also das komplette Signal, das letztendlich am Ausgang (Box) an-kommt wenigstens einmal zu 100% digitalisiert und analogisiert worden. Vintage Freaks mögen diesen Vorgang wohl als unschön ansehen. Über den parallelen Return wird das ADA-Signal lediglich dem Orginalsingal zugemischt (MIX-Regler). Es existiert also zwischen Send und Return immer eine analoge Verbindung (intern), sprich ein paralleler Weg. ACHTUNG: BEIM EINSCHLEIFEN ÜBER DEN PARALLELEN RETURN MUSS DER MIX IM EFFEKTGERÄT IMMER AUF "100% WET" GEREGELT WERDEN, DA ES SONST ZU PHASENAUSLÖSCHUNGEN KOMMT! Das über die "DRY/WET Regelung" im externen Effektprozessor durchgeschliffene, unbear-beitete Orginalsignal würde sonst durch die unterschiedlich langen Strecken (zum einen direkt vom Send zum Return, zum andren über die Effekt-Schleife) Zeitversetzt am Schnittpunkt (Return) ankommen."

    Hmm, gut hier geht's nur um ADA-Wandlung. Prinzipiell klaut aber jedes Pedal und die Kabel dahin ein wenig Sound. Bei Effekten die nicht unbedingt zu 100% in den Sound gemischt weden, nimmt man also nach Möglichkeit den parallelen Loop. Z.B. bei einem Reverb, da will man ja nicht zu 100% den Reverb im Sound haben sondern nur einen Anteil.
     
  3. H-U-N-T-E-R

    H-U-N-T-E-R Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.05   #3
    Ich hab nen TSL100 und da G-Major ist dann der parallele oder der serielle besser das Zitat ist zwar verständlich aber nicht unbedingt für mich trotzdem danke wenn ich da rich tig verstanden habe sollte ich dann einen paralelen nehmen oder für so ein Muli doch besser den Seriellen
     
  4. BF79

    BF79 HCA - Gitarren HCA

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    Erstellt: 21.11.05   #4
    Multieffektgeräte gehören in den seriellen Loop. Man hat ja nur einen Mix-Regler für den Loop. Der kann unmöglich für alle Effekte des Multis passend eingestellt werden.
     
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