Peter Frampton: wie Delay/Reverbsound reproduzieren?

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Ich würde gerne die Reverb oder Delay Effekte von Peter Frampton reproduzieren, also vom Song Do you feel like we do.

Mein Besteck:
Marshall JVM 410 H, ein Boss DD7. Was fehlt mir? Ich meine nicht den Talk Box Sound, den brauch ich nicht, aber der Solo Sound ohne Talkbox ist geil. An Gitarren hab ich von der LP bis zur Strat alles.
 
Eigenschaft
 
Hi

http://www.frampton.com/oldequipment2.html

Ist jetzt nicht ausdrücklich das Equipment von der Live Version von do you feel like we do,
aber einiges interessante steht schon drin.
Bei dem Soloabschnitt bevor die Talkbox das 1.mal eingesetzt wird, vermute ich,
nur Les Paul / evtl Zerrer / Marshall JTM45 o.ä. / Reverb vom Mischpult zu hören.
Ansonsten ist häufiger der Leslie rotary Sound bei Frampton zu hören
(Solo nach dem Talk Box Teil)



Alter Schwede kaum Effekte heutzutage bei Frampton !!!


;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin bei meiner Suche auf dieselbe Seite gestossen...

Aber:
Ein TC Electronic 2290 Delay und ein Roland SRV-2000 Digital Reverb waren erst ab 1986 bzw. 1984 erhältlich.


HTH
:hat:
 
Aber so viele Effekte nutzt er gar nicht, bzw es ist die Kunst, dass man es nicht hört! Im Gegensatz zu dem late-80´s processed-sound klingt er recht frisch finde ich.

Überhaupt: Ein sehr sympathisch wirkender Mensch!
 
I
Aber:
Ein TC Electronic 2290 Delay und ein Roland SRV-2000 Digital Reverb waren erst ab 1986 bzw. 1984 erhältlich.

Ich schrieb ja das das sich nicht auf die Live LP Aufnahme bezieht


Aber so viele Effekte nutzt er gar nicht, bzw es ist die Kunst, dass man es nicht hört!

Du hast recht das es z.T. nicht so vordergründig zu hören ist, aber du hast dir das Video nicht
angesehen !! Er sagt selber bei 7:25 "i`m a gadget freak" :D

wet/dry/wet System, Marshall Amp, Bassmann, 4 Egnater Preamps, min 12 HE Kühlschrank,
Pedalboard mit 20+ Tretern, Whammy, Wah, Zerrer , Boss CE1, etc etc ......
 
Ewischt:
Ja das stimmt. schon; ich habs nicht ganz angeschaut, aber ich kenne auch das Rig-Rundown. Trotzdem meinte ich jetzt "effekttechnisch"... Wenn ich da an Lukathers End-80er-Anlage denke, die in etwa gleich groß war: Obwohl da ganz schön was aufgefahren wird, klingts immernoch nach Gitarre... und zwar richtig gut :)!
 
Nun, was der Mann da im fortgeschrittenen Alter auffährt....das kann ich mir so als Penner eh nicht leisten.

Ich danke euch für eure Beiträge.

Ich denke eher, mir fehlt ein geiler Halleffekt zu meinem Glück.
 
Denkst du eher Richtung "Echte Feder" oder "Chemie-Hall" ? :)
 
Ich denke eher, mir fehlt ein geiler Halleffekt zu meinem Glück.

absolut meine Meinung !! :cool:


Denkst du eher Richtung "Echte Feder" oder "Chemie-Hall" ? :)

Feder Hall um Frampton like zu klingen wär mMn suboptimal. Auf der live Version von
do you feel like we do höre ich eine sauguten geschmackvollen Gitarristen, der seinen
echt guten Sound mit klasse Hall (vom Mischpult oder woher auch immer würzt).
Stinknormalen Federhall höre ich da überhaupt nicht. Ich würde was suchen
was den Gitarrensound nicht so verändert und guten Plate Reverb produziert.
(Digitech RV 7 z.B - gibts nur noch gebraucht)
;)
 
Moin

ich hab den Titel mal etwas angepasst. Ein einfacher Künstlernahme gibt dem User keinerlei Info, um welches Thema es sich grundsätzlich handelt.

Gruss
Eggi
 
Ich bin nicht sicher, ob der "Hall" wirklich ein Hall ist, oder ob es sich um "verwaschene" Delays handelt. Ich würde nach einem alten Lexicon LXP1 schauen und damit rum spielen.

Federhall denke ich auch eher nicht, weil dies zu unsauber wäre.

Ideal wäre meiner Meinung nach, hinter einem dicken Delay einen Hall (keinen "Room" und keine "Platte") zu platzieren um das alles noch breiter und dichter zu machen.
 
Danke an den Mod fürs Anpassen.

Tja also sind wir beim Thema Reverb aufgeschlagen. Der Pipper hat sich ja erst kürzlich in der G&B darüber verbogen. Aber da man Töne nur unzureichend beschreiben kann...
Aber um es konkret zu machen:
Taugt das Trinity 2 was? Oder ein Holy Grail? Da gibt es endlose Auswahl. Am liebsten wäre mir natürlich sowas wie ein altes Hallgerät (Lexicon), dass diesen "fliegenden" Solo Sound erzeugt. Gibt es da was bezahlbares?
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Ich bin nicht sicher, ob der "Hall" wirklich ein Hall ist, oder ob es sich um "verwaschene" Delays handelt. Ich würde nach einem alten Lexicon LXP1 schauen und damit rum spielen.

Federhall denke ich auch eher nicht, weil dies zu unsauber wäre.

Ideal wäre meiner Meinung nach, hinter einem dicken Delay einen Hall (keinen "Room" und keine "Platte") zu platzieren um das alles noch breiter und dichter zu machen.

Kannst du das bitte näher erläutern?
 
Kannst du das bitte näher erläutern?

Ich versuch´s mal :)

Stell dir vor, du hast ein Delay. Dabei hörst du die Echos relativ deutlich und "hart". Wenn du jetzt einen Hall dahinter machst, kannst du die harten repeats schön diffus aufweichen. Es klingt dann weicher und schwebender.

Allerdings auch etwas verwaschener. Da müsstest du probieren, was du haben willst und was dir gefällt. Wenn du ein Multieffektgerät zur Hand hast, bei dem du das Routing ändern kannst, kannst du das gut probieren.

Das Problem mit der Geräteberatung ist, dass es tatsächlich so viele verschiedene Geräte gibt...

Hast du eine DAW-Software? Dann kannst du das mit ein paar Drum-Schlägen gut simulieren.


EDIT:

Bzgl. der Hallarten gibt es die "Haupt"-Reverbs (vereinfacht):

HALL: der "klassische", einfache, saubere Hall

CHAMBER: Der Ton wurde per Box in eine Kammer (oder Treppenhaus!) eingeleitet, aufgenommen und dem Original zugemischt

ROOM: Im prinzip wie oben, nur, dass direkt bei der Aufnahme geschaut wird, den Raumklang mit aufzunehmen

PLATE: Das Signal wird durch eine Metallplatte geleitet. Duch die unterschiedlichen Materialen und größen wird/wurde der Ton variiert.

SPRING: der "normale" Federhall (also im Prinzip wie Plate, nur, dass es durch Federn läuft)

=> Ich hoffe, nicht totalen Bullshit geschrieben zu haben. aber von Prinzip her sollte es-vereinfcht- so passen
 
Zuletzt bearbeitet:
...könnte es sein, dass das Echo aus Frampton's Ampeg Echo Twin Combo stammte?


Frampton no longer uses the Ampeg ET-1 Echo Twin that was part of his tone on the Humble Pie albums, Frampton Comes Alive! and his stage rig. “I did my time with the Echo Twin. I love it, but I haven’t been able to find another one that’s quite like the one I used on Frampton Comes Alive!” (...) the ET-1, produced from 1962 to 1963, used a pair of 5Y3 rectifiers and two pairs of 6V6GT power tubes. The ET-1-B, made from 1963 to 1964, employed solid state rectification and 7591A power tubes. Both versions used four 6SL7 preamp tubes and put out 30 watts mono and 15 watts per side (stereo).


et-2-b.jpg
 
@ frama78

danke sehr, ist finde ich gut beschrieben.

@ hairmetal81:
Das könnte gut sein, denn so 1975 gab es viel weniger Auswahl an soundverformenden Geräten. Wahrscheinlich war auch bei Gilmour von Pink Floyd nicht viel mehr als Strat und Amp am Platz :)
 
der Tip mit dem 'alten' Lexicon ist ein guter...
eine beliebte Kombination: das LXP-1 für Hall, das LXP-5 für 'Effekte' basierend auf modulierten Delays
beide zusammen (in etwa) findet man im Reflex (hatte Jeff Beck noch vor kurzem bei Crossroads im live-Rack)
ebenfalls gut geeignet: Rocktron Intellifex oder Intelliverb
gegenüber aktuellen Multis haben die genannten durchaus noch 'Klangsubstanz', die den Einsatz rechtfertigt
Federhall kann durchaus hochwertig klingen, zb die alten AKG BX (kürzlich von UAD als Plugin neu aufgelegt...)
in den 70er Jahren war der sehr verbreitet
simulierter Federhall ist eine ziehlich anspruchsvolle Anwendung - da geht eine 'Concert Hall' (dem Entwickler) deutlich leichter von der Hand

cheers, Tom
 
Danke Tom. Die alten Effekte haben aber leider den Nachteil, dass sie teuer sind. Zu Recht wahrscheinlich. Ein Händler empfahl mir das Holy Grail, ich gehe es morgen mal ausprobieren :)
 
für ein original AKG BX gilt das mit Sicherheit...
die nach meiner Erinnerung günstigsten Preise: LXP1 60€, Reflex und Rocktrons oft um 100-150€
Wunsch und Wirklichkeit weichen da manchmal stark ab - hängt von Angebot und Nachfrage ab

cheers, Tom
 

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