Phantomspeisung wichtig?

von chaosbringer, 01.01.08.

  1. chaosbringer

    chaosbringer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.01.08   #1
    Hi,
    ich möchte mir ein günstiges USB-Recodringinterface kaufen. Nun schwanke ich zwischen Aklesis IO|2 oder M-Audio Fast Track USB(nicht Pro).
    Zunächst möchte ich nur Gitarre aufnehmen, später aber evtl. auch mal Gesang mit Mikrofon. Ich besitzte aber noch kein Mikrofon und habe mich auch noch nicht mit der Materie vertraut gemacht, daher meine Frage: Wie wichtig ist Phantomspeisung? Kann ich beruhigt das Fast Track nehmen, welches keine PS besitzt? Gibt es brauchbare Mikros, die ohne Phantomspeisung auskommen?

    Gruß,
    chaosbringer
     
  2. 4feetsmaller

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    Erstellt: 01.01.08   #2
    Die Phantomspeisung ist erforderlich bei Kondensator-Mikrofonen, die vorwiegend im Studio zum Einsatz kommen. Gründe dafür sind bessere Klangeigenschaften und einen lineareren Frequenzgang. Man braucht sie für das Wandlerprinzip der Mikrofone und ohne sie würden diese Mikrofone gar nicht funktionieren. Je nachdem wie also deine Qualitätsansprüche aussehen, sollte man sich für oder gegen Phantomstrom entscheiden. Persönlich würde ich sie schon nehmen, damit man wesentlich flexibler arbeiten kann. Ein dynamisches Mikrofon geht natürlich auch und bietet nun auch nicht unbedingt schlechte Qualität, aber mit Sicherheit nicht so detailliert und linear wie ein Kondensatormikrofon.
     
  3. Astronautenkost

    Astronautenkost HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 01.01.08   #3
    Um im jeden Fall "zukunftsfähig" zu sein, würde ich die paar Euro mehr ausgeben und ein Interface mit Phantompower nehmen.
     
  4. IMN

    IMN Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.01.08   #4
    Liege ich falsch oder bringt Phantomspeißung, gerade bei der Becken-Abnahme vom Schlagzeug, mehr Brillanz?
     
  5. silent.death

    silent.death Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.01.08   #5
    da liegst du falsch, die phantomspeisung bringt dir keine brillianz... ein gutes kondensatormikrofon (welches phantomspeisung benötigt) bringt dir durchaus brillianz ins blech ( gutes material und richtige position inkl.)

    @themenstarter:
    du musst jetzt nicht unbedingt am interface eine phantomspeisung haben...geht auch über einen externen preamp, oder mit einer externen phantomspeisung

    z.b.:https://www.thomann.de/at/millenium_pp4.htm
     
  6. 4feetsmaller

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    Erstellt: 01.01.08   #6
    Ähh, wie ? Phantomspeisung ist doch nicht für den Klang verantwortlich, sondern nur für das Wandlerprinzip von Kondensatormikrofonen.

    @silent.death: Nun rechnen wir mal zusammen was sinnvoller wäre :eek:;)
     
  7. Astronautenkost

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    Erstellt: 01.01.08   #7
    @IMN
    Da liegst Du falsch. Kondensatormikros, aber auch einige Bändchen und sogar ein dynamisches von BLUE, brauchen Phantostrom, um bauartbedingt überhaupt zu funktionieren.
    Zur Abnahme von Becken, d.h. in der Regel Overheads nimmt man bevorzugt Kondensatormikros, weil sie Höhen (wesentlich je nach Preisklasse) besser abbilden. Schau mal bei Wikipedia nach den Grundlagen von Mikros.
     
  8. moniaqua

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    Erstellt: 02.01.08   #8
  9. züborch

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    Erstellt: 04.01.08   #9
    Ich habs auch so gemacht, habe mir EMU 0202 USB gekauft, welches ein wirklich gutes Interface ist, leider aber keine Phantomspeisung hat. Da ich aber über kurz oder lang auch noch ein Kondensator-Mic holen werde, wird dann ein Speiseadapter für 25,- dazu gekauft. https://www.thomann.de/at/behringer_ps_400.htm
    Und damit komme ich immer noch billiger weg, als mit bspw. dem vergleichbaren Tascam US122L, das im Test schlechter ausfällt, was die Gesamtperformance angeht.
     
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