Piano Ballade

  • #21
Die Ballade ist für eine Sängerin gedacht, die darauf singen möchte
Dann wäre natürlich eine Melodie gut. Begleitung alleine lasse ich nicht als Ballade gelten.

Wie oft soll ich wiederholen, dass ich für meine Musik keine KI verwende
Du brauchst es nicht noch wiederholen, das hattest Du schon erwähnt.
Nimm es als Feedback: Es klingt für mich wie KI-generiert.

Es ist eine einfache diatonische Akkordfolge mit ein paar wenigen Abweichungen drin. Und dafür höre ich insgesamt zu viele kleine Satz-Fehler.
Da bin ich bei @mix4munich:
... klingt teils etwas ungelenk nach den Fingerübungen eines fortgeschrittenen Anfängers, teils nach einem kleinen Unfall

Geld dafür gäbe es von mir keins ;)
Du wolltest Feedback haben, das hast Du jetzt.

Gegenfrage: Was wären denn die letzten 10 Prozent und was ist für Dich noch nicht ganz perfekt ?
 
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  • #22
Dann wäre natürlich eine Melodie gut. Begleitung alleine lasse ich nicht als Ballade gelten.
Die rechte Hand spielt eigentlich die Melodie. Für andere ist es "Geklimper".
Du brauchst es nicht noch wiederholen, das hattest Du schon erwähnt.
Nimm es als Feedback: Es klingt für mich wie KI-generiert.
Ok. KI generiert inzwischen ziemlich gute Musik. Man könnte deinen Satz auch als Lob verstehen.
Und dafür höre ich insgesamt zu viele kleine Satz-Fehler.
Kannst du mir ein paar genaue Stellen nennen, damit ich nachvollziehen kann, was du meinst?
Gegenfrage: Was wären denn die letzten 10 Prozent und was ist für Dich noch nicht ganz perfekt ?
Ich habe mich entschieden, dass ich an dem Stück weiter arbeiten werde, bis ich der Meinung bin, dass es perfekt ist. Egal, wie wenig ich dafür bezahlt bekomme.
Das heißt, es fehlen nicht 10% bis zur Fertigstellung, sondern viel mehr.
 
  • #23
Manche Kommentare sind sowas von herabwürdigend. Ich verstehe das nicht. Manche warten anscheinend richtig drauf, jemand was reinzuwürgen! Man, man, man!
 
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  • #24
Manche Kommentare sind sowas von herabwürdigend. Ich verstehe das nicht. …
Es verläuft doch sachlich, insbesondere wird die Kritik sachlich gekontert. Insofern sollte es m. E. dem Threadersteller überlassen bleiben, wie er die Sache sieht.
 
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  • #25
Die rechte Hand spielt eigentlich die Melodie
Was wird dann die Sängerin drauf singen, wie ist die genaue Gesangsmelodie ? Das, was ich in der rechten Hand höre, ist zum Singen nicht recht geeignet.

Wann ist der Einsatz der Sängerin gedacht ? Es gibt für mich keinen zwingenden Zeitpunkt. Daher auch der "Geklimper"-Eindruck.

Kannst du mir ein paar genaue Stellen nennen, damit ich nachvollziehen kann, was du meinst?
Kleines Beispiel: In der zweiten "Kadenz" verläßt Du für einen Akkord kurz den Tonraum. Recht weit sogar, Unterschied 4 Vorzeichen. Allerdings ziehst Du daraus keine Energie. Die Spannung, die sich daraus ziehen ließe, verpufft gleich wieder. Du gäbest damit auch einer Sängerin keine Gelegenheit, daraus etwas zu machen. Das nenne ich eher "ungelenk".
 
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  • #26
Kleines Beispiel: In der zweiten "Kadenz" verläßt Du für einen Akkord kurz den Tonraum. Recht weit sogar, Unterschied 4 Vorzeichen. Allerdings ziehst Du daraus keine Energie. Die Spannung, die sich daraus ziehen ließe, verpufft gleich wieder. Du gäbest damit auch einer Sängerin keine Gelegenheit, daraus etwas zu machen. Das nenne ich eher "ungelenk".
Bitte mache eine genaue Zeitangabe. Mit "zweiter Kadenz" kannst du viele Stellen meinen. Ich sehe das Stück als 4 Akkorde in Folge (1 Kadenz) an, die sich wiederholen und variiert werden.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Was wird dann die Sängerin drauf singen, wie ist die genaue Gesangsmelodie ? Das, was ich in der rechten Hand höre, ist zum Singen nicht recht geeignet.

Wann ist der Einsatz der Sängerin gedacht ? Es gibt für mich keinen zwingenden Zeitpunkt.
Ich habe die Sängerin noch nicht kennengelernt. Sie kennt aber verschiedene Versionen meiner Ballade und fand bereits frühe Versionen sehr schön. Mein Sync-Agent hat sie mir vermittelt. Wie sie darauf singen will, weiß ich nicht.
 
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  • #27
Manche Kommentare sind sowas von herabwürdigend. Ich verstehe das nicht. Manche warten anscheinend richtig drauf, jemand was reinzuwürgen! Man, man, man!
Stimme ich voll zu
 
  • #28
Zum Verständnis, warum hier ein wenig kritisch geschaut wird:

Die "Ballade" war zuerst ein literarischer Begriff (z.B. Goethes "Erlkönig"), dann hat sie sich auch als Musikstück weiterentwickelt. Teils mit, teils ohne Gesang. Immer ist aber ein Erzählaspekt mit dabei, eine Melodie, gerne auch episch und breit (z.B. Metallica "nothing else matters")

Auch ich gehe von diesen Begrifflichkeiten aus und da fehlt halt dem vorliegenden Stück eben diese Melodie. Man könnte es aktuell als Begleitbasis für eine Ballade nutzen, die aber erst daraus entstehen müsste.

Soviel zur Begriffsverwirrung, die sich auch stark aus dem Threadtitel ergibt. Mit etwas mehr Beschreibung ließe sich solche Verwirrung verhindern ;)

Ich sehe das Stück als 4 Akkorde in Folge (1 Kadenz) an, die sich wiederholen und variiert werden
Richtig. Und an welcher Stelle verläßt Du den Tonraum deutlich ?
Spiele Dein Stück nochmal durch und schaue, an welcher Stelle Du andere Töne spielen mußt - oder hören.
Du wirst die Stelle finden.
 
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  • #29
  • #30
Warum keine Zeitangabe ?
Direkt gesagt: Da ich einen Verdacht hege, wollte ich herausfinden, wie gut Du Dein Stück kennst.

Nach den bisherigen Antworten habe ich nicht den Eindruck, daß wir zu einem Konsens kommen können und ich würde sagen, wir belassen es besser dabei. Morgen habe ich eh Theaterproben und keine Zeit.

Wenn Du diese eine Stelle nicht so klar erkennst, wie ich es erwartet hätte, dann liegen wir in der Wahrnehmung und Terminologie wohl so weit auseinander, daß ein Internet-Forum einfach nicht der richtige Platz ist für weitere Ausführungen. Bei Wahrnehmung gibt es auch kein richtig oder falsch.
Weiter hinten im Stück müßten wir m.E. noch viel weiter ins Detail gehen. Mit vertretbarem Aufwand wird das nix.

Klar sage ich aber auch:
Das ist keine Aussage bezüglich der Qualität des Stücks. Es geht eher darum, wie man darüber sprechen bzw. schreiben kann. Wenn das Stück gefällt und gehört/genutzt wird, dann ist ja alles gut.
 
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  • #31
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  • #32
Das ist aber etwas gänzlich anderes, als „den Tonraum verlassen“.
Ist Dir der Unterschied bewußt ?
Ich glaube, er meint, die Tonart zu switchen. Ich habe nachgeschaut. Das mache ich 4 mal in dem Stück.

Direkt gesagt: Da ich einen Verdacht hege, wollte ich herausfinden, wie gut Du Dein Stück kennst.
Hier ein Screenshot von den Piano Noten, damit dein Verdacht ausgeräumt wird. Dein Verdacht ist bestimmt, dass ich das nicht selbst komponiert habe. Damit liegst du falsch.

Screenshot (1274).webp
Screenshot (1275).webp
 
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  • #33
Ich finde du brauchst hier niemandem was zu beweisen. Du weisst, dass du keine KI verwendet hast. Was sonst jemand denkt, ist doch egal. Du hast nach Feedback gefragt, und was jetzt abgeht gleicht mehr einem Verhör. Das brauchst du dir nicht anzutun, und ist auch nicht Zielführend für dich.

Auch sonst. Ich müsste zB das Wort "Kadenz" zuerstmal googeln, nur um sicher zu gehen, dass ich das Wort richtig versteh. Ich versteh nicht wirklich was von Musiktheorie. Schade dass man offenbar Fachmann sein muss, um bei seinem eigenen Song ein Feedback abzuholen.



Ich finde den Track nicht schlecht. Bestimmt ausbaufähig.

Irgendwie finde ich es langsam aber sicher lustig. Denn ich hab den Eindruck, es sind die selben Leute, die behaupten, eine KI kann nicht komponieren, weil sie keine Gefühle hat, die jetzt echte Menschen beschuldigen KI verwendet zu haben. Spannend wie Menschen und Maschinen mehr und mehr verwechselt werden. Die Aussagen bröckeln immer stärker.

Hat jetzt nicht direkt was mit dem Thema zu tun, aber ist mir grad eingefallen: Ich denke, nur Menschen können sich unmenschlich verhalten. Tiere und Maschinen können das nicht.
 
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  • #34
Das Ende habe ich "zu Ende" komponiert und insgesamt dem Stück mehr Dynamik in der rechten und linken Hand gegeben. Es gibt nun lautere und leisere Stellen im Verlauf des Stückes, wobei die linke Hand auch die Arppegien ab der zweiten Hälfte je nach Stelle etwas anders betont (<> Aufbau). Der Anfang beginnt jetzt sanft und leise und so endet das Stück jetzt auch.
 

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  • #35
Ich finde es prima, dass du Anregungen aufnimmst und umsetzt. :)

Falls ich, vielleicht einfach auch nur für zukünftige Kompositionen, noch ein paar Eindrücke loswerden darf: Nachdem ich mir das Werk nun mit Kopfhörern angehört habe, fallen mir besonders die Streicher auf:

(i) Sie setzen, deutlich hörbar bei 00:30, recht dumpf und tief ein. Das kann man so machen, vielleicht wäre es aber schöner gewesen, wenn sie eher romantisch zart im mittleren Bereich begonnen hätten. Bei 00:56 hätten sie dann (neben oben) auch unten einsetzen können, womit sich das Stück weitergehend entfaltet hätte. Am Ende „sterben“ sie fast weg, was in Sinne der Dynamikkurve sein mag, in der Ausführung aber noch optimierbar ist.

Nebenbei: Für meinen Höreindruck sitzen die hohen und die tiefen Streicher im Stereobild etwas zu weit auseinander und sind in der „Stereobreite“ ihres Klangs etwas zu eng. Aber das mag Geschmackssache sein, ist zudem nur eine Nuance. Das Piano empfinde ich dagegen als sehr gut platziert.

(ii) Auch im Übrigen, bzw. generell, gefallen mir die Streicher noch nicht so sehr. Ein Streichorchester gut hinzubekommen ist häufig extrem schwer, klar (ich kämpfe andauernd damit, mit mäßigem Erfolg). Aber bei einem Werk, das allein von einem zarten Piano und von den Streichern „lebt“, sind die Streicher (mehr als) die halbe Miete für den Höreindruck. Sie entscheiden maßgeblich über die beim Hörer ausgelösten Emotionen.

Vorliegend klingen die Streicher alles in allem „mittelprächtig“ - sowohl im Arrangement als auch im Sound. Fast ein wenig „mechanisch“. Reicht dir das? Z. B. bei 2:30 klingen die tiefen Streicher fast schon bedrohlich - was nicht zum Charakter des Werks passt.

Vielleicht lohnt es sich für dich, in eine hochwertige(-re) String Library zu investieren (wobei du offenbar bereits die Native Instruments Symphony Series verwendest, die ja schon - erstaunlich - hochpreisig ist?) und dann ggf. noch mehr Wert auf die detaillierte Gestaltung der Streicher zu legen?

Hast du vorliegend Sektionen (bzw. einzelne Instrumente) verwendet, oder ein Ensemble Patch?
 
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  • #36
Du sprichst etwas an, was ich schon lange im Hinterkopf habe. Wie du erwähntest, spielen die Streicher ein extrem simples Thema/Motiv. Ich wollte versuchen, das zu ändern, sobald die Klavierspur steht. Ich denke, jetzt ist es soweit, mit der Arbeit an den Streichern zu beginnen.

Nebenbei: Für meinen Höreindruck sitzen die hohen und die tiefen Streicher im Stereobild etwas zu weit auseinander und sind in der „Stereobreite“ ihres Klangs etwas zu eng. Aber das mag Geschmackssache sein, ist zudem nur eine Nuance. Das Piano empfinde ich dagegen als sehr gut platziert.
Ich orientiere mich meistens an diesem Schaubild:

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Die Stereobreite muss ich mir anschauen.
Hast du vorliegend Sektionen (bzw. einzelne Instrumente) verwendet, oder ein Ensemble Patch?
Einzelne Instrumente (Kontrabass, Cello, Violinen).
 
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  • #37
… Ich orientiere mich meistens an diesem Schaubild. …
Das Schaubild passt ja, wenn man die klassische Anordnung haben möchte. :) Ich meine auch nicht, dass deine Instrumente falsch sitzen (obwohl dein Klavier eher zentral bis leicht rechts sitzt, aber das finde ich vorliegend genau richtig), sondern nur, dass die Violinen links und die Violas, Vc. usw. rechts so weit im Stereobild getrennt sind, dass es an manchen Stellen auffällt.

Vielleicht liegt der Eindruck aber auch an meinen Kopfhörern. Jedenfalls ließe es sich leicht optimieren, indem man die Stereobreite eines jeden Instruments eine Nuance erhöht.

… Einzelne Instrumente (Kontrabass, Cello, Violinen)….
Daran liegt es vielleicht. Wie gesagt ist es ja wirklich nicht leicht, mit einzelnen Sektionen einen wirklich authentischen Orchesterklang hinzubekommen. Wenn mir der nicht gefällt, dann mische ich manchmal „unauffällig“ noch ein Ensemble-Patch darunter. Das kann helfen zur Abrundung.

Oder so lange an den Streichern herumbasteln, bis sie authentisch sind. Das kann natürlich eine nervige Fleißarbeit sein. ;)
 
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  • #38
Vielleicht liegt der Eindruck aber auch an meinen Kopfhörern. Jedenfalls ließe es sich leicht optimieren, indem man die Stereobreite eines jeden Instruments eine Nuance erhöht.
Vielen Dank für den Tipp. Das werde ich heute Abend ausprobieren.
Oder so lange an den Streichern herumbasteln, bis sie authentisch sind. Das kann natürlich eine nervige Fleißarbeit sein. ;)
Das habe ich vor. Das macht mir Spaß.
 
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  • #39
Ich habe heute Vormittag die Streicher komplett überarbeitet (bisher nur die erste Hälfte des Stückes). Die genauen Dynamikkurven der Toplines (Expression, Brightness, Dynamics) fehlen leider noch. Der Hall war innerhalb der Kontakt-Libraries aktiviert, das war ein Fehler. Ich habe den Hall der Streicher nachjustiert.
 

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  • #40
Schon besser - es wird. :)(y)

Was jetzt (noch) auffällt: Es ist kein Legato-Patch, und vor allem beginnt die Dynamikkurve der Streicher bei jedem Tonwechsel neu. Das ist überraschend, du kannst deren Dynamik doch unabhängig von Ton- bzw. Akkordwechseln über das Mod-Wheel (bzw. einen Regler) steuern?

Durch die jeweils neu beginnende Dynamik klingen die Streicher (für mich) immer noch künstlich. Deren Einsatz finde ich nun aber deutlich besser als vorher.

Und weil es bisher noch nicht erwähnt wurde: Das Piano mit seinem Klang und dem deutlichen Hall gefällt mir ausgesprochen gut. (y)
 

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