Pickup-Kappen (Nickel) reinigen - wie geht's?

von hilmi01, 03.06.08.

  1. hilmi01

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    Erstellt: 03.06.08   #1
    Einfache Frage, auf die mir die Suchfunktion zu meinem Erstaunen keine Antwort lieferte: wie reinigt man Pickup-Kappen aus Nickel, wenn diese durch Schweiß angelaufen und verschmutzt sind?

    Alle meine vorhandenen Hausmittel haben bisher versagt, bin etwas ratlos. [​IMG]

    Und gibt es irgend welche Impregnier- bzw. Konservierungsmittel, um die Kappen vor zukünftigen Verschmutzungen etwas zu schützen?
     
  2. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

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    Erstellt: 04.06.08   #2
    Hallo Hilmi,

    womit hast Du es denn bisher versucht?
    Chromputzmittel (für Fahrrad) brachte keinen Erfolg?
    Für verchromte Motorradteile nutzt man auch gerne "Never Dull" - aber mit so einer Dose kämst Du Jahrhunderte aus. Never Dull ist Baumwolle (oder sowas) in der Polierpaste drin steckt.

    Hm ... Bilder wären hilfreich ...
    Kann natürlich sein, dass da bereits einiges von der Nickelschicht runter ist???

    Gruß
    Andreas
     
  3. hilmi01

    hilmi01 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.06.08   #3
    Ist schwierig zu knipsen. Ich hoffe, man erkennt etwas auf den Bildern: unterhalb der E-Saite bis zum Rand der Kappe, eben dort wo der Handballen aufliegt. Die Oberfläche sieht matt aus.

    Probiert habe ich bisher verschiedene Spülmittel (für Küche und Bad). Fahrradputzmittel? Isch abe gar keine Fahrrad... :)
     

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  4. LPManiac

    LPManiac Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.06.08   #4
    Ich würde sagen, dass warscheinlich die Nickelschicht runter ist. Sollten es nur Kratzer sein, wäre z.B. denkbar die Kappen neu zu polieren. Dafür gibt's im Baumarkt Aufsätze und Poliermittel. Allerdings fürde ich ehr drauf tippen, dass die Schicht runter ist. Das ist mir bei meinen auch passiert. Gerade dort, wo man den Handballen hat, was ja auch verständlich ist.
     
  5. hilmi01

    hilmi01 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.06.08   #5
    Ist Nickel so empfindlich? Ich habe die Pickups (Seymour Duncan SH-4 und SH-2) bisher vielleicht 10 Stunden gespielt. :gruebel:
     
  6. LPManiac

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    Erstellt: 04.06.08   #6
    OK, das nicht. Meine haben nach nem Jahr etwas an Glanz verloren. Kommt natürlich immer auf die Beanspruchung an. Hast du die Kappen schon von Anfang an dabei gehabt, oder nachträglich installiert, also die PUs selbst gewachst?
     
  7. hilmi01

    hilmi01 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.06.08   #7
    Die Pickups sind original mit dieser Nickelkappe.

    Es gibt ja diese Silberbäder, welche laut Hersteller auch für Nickel verwendbar sind. Allerdings habe ich Berichte gelesen, dass das Nickel dann stumpf wird und deswegen davon abgeraten wird. Hat jemand schon Erfahrungen damit gemacht?
     
  8. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

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    Erstellt: 04.06.08   #8
    Hat einer deiner Nachbarn ein Fahrrad?
    Dann frag da mal nach Chromputzmittel. Ein alten Lappen brauchst Du auch noch. Lappen kriegt man in Lapland oder bei seiner Mutter ...

    Gruß
    Andreas
     
  9. hilmi01

    hilmi01 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.06.08   #9
    Ich werde das mal testen und dann berichten. Danke erstmal. :)
     
  10. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.06.08   #10
    NevrDull ist super für so was, am sonsten sollte es eigentlich mit Cilit Bang auch klappen.
     
  11. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

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    Erstellt: 04.06.08   #11
    In der Tat!

    Wenn Never Dull nicht klappt kann man es auch mit Cilit Bang (oder Breff) probieren.
    Aber das Teufelszeug vorsichtig auf einen Lappen geben und damit ausschließlich die Chrom- / Nickelfläche putzen!

    Im übrigen gilt bei sowas: Mutter oder Oma fragen!
    Die wissen evtl. wie man "Schleier" von veredelten Flächen runter kriegt. An Badarmaturen gibt es ja ähnliche Fälle.

    Gruß
    Andreas
     
  12. Granufink

    Granufink Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.08   #12
    Ich nehme für Metalloberflächen ebenfalls Nevr Dull (kein Fehler, ohne "e") oder Autosol - letztere ist sowas wie Zahnpasta, halt nur für Metall. Allerdings sind beide Mittelchen recht aggressiv, daher würde ich damit eher massive Materialien ohne Oberflächenveredelung putzen (z.B. Trompete aus Messing) - mir ist es zumindest passiert, dass eine hochglänzende Aluminium-Oberfläche nach dem Polieren matt aussehende Minikratzer hatte. Dafür war der Blumenkohl (weiße Oxidschicht) auch weg.......

    Daher rate ich erstmal zu einem sanfteren Mittel, z.B. Autopolitur. Am besten testet man die Sachen sowieso an einer unsichtbaren Stelle, bevor man loswienert wie ein Berserker.

    Ich für meinen Teil wische die Metallteile an Gitarren mit dem Stück Polierwatte ab, mit dem ich vorher den Korpus, Hals usw. "eingecremt" habe. Bisher hatte ich nie Probleme, nur sind Fusseln der Watte an einigen Teilen etwas anhänglich (beim nachpolieren).
     
  13. LPManiac

    LPManiac Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.08   #13
    Ich würde vielleicht mal an einer nicht sichtbaren Stelle diese Zahnpasta für weiße Zähne ausprobieren. Oder vielleicht hast du ja noch irgendwo einen alten PU-Rahmen rumfliegen. Meistens sind die Partikel darin recht weich und die Chromschicht ist wirklich hauchdünn so, dass man sich mit zu agressiven Mitteln schnell alles runter holen kann. Zusätzlich würde ich es nicht per Hand, sondern mit einem Polieraufsatz aus Wolle machen, da dich dort ehr auf die Stelle und den Druck konzentrieren kannst. Lieber mit wenig Druck etwas länger als Streifen in der Oberfläche.
     
  14. jakob the ripper

    jakob the ripper Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.08   #14
    oder du schaust hier nach: http://www.frag-mutti.de (hat uns unser Chemielehrer empfohlen:D)

    Grüße,
    Jakob
     
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