Pickups - wie lagern ?

von Kermit98, 07.11.16.

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  1. Kermit98

    Kermit98 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.16   #1
    Hallo zusammen

    Wie viele Teilnehmer hier habe auch ich aus verschiedenen Bastelprojekten eine Handvoll Pickups verschiedener Hersteller und Ausführungen hier liegen.

    Jetzt stelle ich mir natürlich die Frage, wie ich diese am besten lagere.

    Orginalverpackungen des Herstellers sind natürlich die erste Wahl, aber die hab ich größtenteils nicht.

    Sollte ich sie auf eine Metallplatte "pappen" - man liest ja doch oft von Magneten, die sich mangels Nichtstun...nennen wir es mal entladen. Oder schade ich den Magneten damit eher? Ich kann sie auch problemlos auf eine Holz- oder Kunststoffplatte schrauben...

    :gruebel:
     
  2. Stratz

    Stratz Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 07.11.16   #2
    Keramikmagnete sollten sich nicht entladen, aber ich habe schon gelesen, dass jemand PUs mit Keramikmagnet direkt neben welchen mit Alnicos gelagert hat und letzere sich entladen haben. Ein wenig entladen sich Alnico-Magnete mit der Zeit immer. Das ist u.a. auch ein Grund, warum ein alter PAF heute anders klingt, als damals, kurz nach der Produktion.

    Ich würde sie in Luftpolsterfolie einwickeln.
     
  3. stoffl.s

    stoffl.s Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 07.11.16   #3
    Gute Frage, ich lager meine einfach in einer Bastellade. Ob ihnen das gut tut oder nicht - keine Ahnung, vielleicht weiss ein berufener was. :nix:
     
  4. klaatu

    klaatu E-Gitarren Moderator

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    Erstellt: 07.11.16   #4
    Warum stellst du dir "natürlich" die Frage? Schmeiß die Dinger in eine Krabbelkiste, schraub sie an die Wand oder verstaue sie sortenrein samt vorherigem Abwickeln der Spulen. Im Ernst, was denkst du, was passiert, wenn du die einfach in die Schublade steckst, bis du sie wieder verwenden willst?
     
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  5. Casualty

    Casualty Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.16   #5
    Das hat er doch geschrieben!? Er sorgt sich, dass die Magneten Schaden nehmen könnten.
     
  6. shadok

    shadok Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.16   #6
    Weil er die Dinger vor evtl. Schäden geschützt lagern möchte. Und er bittet uns um Infos ob's da was zu beachten gibt. Das müßte selbst ein Begrenzungspfeiler verstehen.
     
  7. Kermit98

    Kermit98 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.16   #7
    Bevor ich hier jetzt einen kleinen Krieg anfange, zitiere ich mal aus einem Beitrag aus der Bass-Bastelecke über einen Vantage-Bass, welcher mich überhaupt auf die Idee zu der Frage gebracht hat

    Nach dieser Aussage geht Magnet auf Metall garnicht... oder ?
     
  8. glombi

    glombi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.16   #8
    PU auf eine Holzplatte schrauben?! Wohlmöglich 2 oder 3 gleichzeitig auf ein Brett?! Eventuell noch ein paar Drähte zur Sicherung darüber spannen?! Ich kann mir nicht vorstellen, dass das eine geeignete Lagerung wären... :engel:
     
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  9. stoffl.s

    stoffl.s Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 08.11.16   #9
    Ich denke wenn du sie ordentlich largest und keinem anderen Magnetfeld aussetzt sollte nichts passieren. Für wichtiger halte ich die ordentliche Beschriftung, denn in paar Tagen weisst du wahrscheinlich nicht mehr welcher Pickup wo eingebaut war, wenn sie äußerlich gleich oder sehr ähnlich aussehen.
     
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  10. Slideblues

    Slideblues Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.16   #10
    Das halt ich auch für sehr wichtig... Ansonsten packe ich meine PU einfach in eine kleine Tüte und achte darauf, dass die Kabel nicht geknickt werden.. Die PU selber lagern dann in einem Karton und gut ist...
     
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  11. glombi

    glombi Registrierter Benutzer

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  12. Martin Hornauer

    Martin Hornauer Gitarrenbau Hornauer

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    Erstellt: 08.11.16   #12
    Tag zusammen,

    alle Magneten verlieren mit der Zeit ihre Kraft. Allerdings dauert so ein Vorgang Jahrtausende. Ein weiteres Problem währen recht hohe Temperaturen oder starke Magnetfelder. So lange du aber die Pickups nicht in einen Hochofen wirfst oder einem extrem starken Supermagneten annäherst, passier nix. Also kein Stress - so ein Magnet ist robust.

    Ein wirklichen Problem ist die Isolierung des Drahtes. Die gibt erfahrungsgemäß nach 30 oder 40 Jahren den Geist auf, bzw. wird spröde. Da kann man aber nix machen.

    Grüße, Martin


    PS: Einen "entkräfteten" Magneten kann man relativ einfach wieder magnetisieren!
     
  13. glombi

    glombi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.16   #13
    Prima, das bestätigt den verlinkten Artikel 1:1, außer das bestimmte Materialien danach schon ab 80 Grad Celsius leiden können...
     
  14. frama78

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    Erstellt: 08.11.16   #14
    Worauf man bei Pickups achten sollte: Wenn keine Kappe drauf ist, wie bei Singlecoils, sollte man tunlichst aufpassen, dass die Wicklung nicht reißt. Ich habe mir einen gebrachten Strat-PU gekauft und da war die Wicklung gerissen=> der Pickup tot.  
     
  15. Ich79

    Ich79 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.16   #15
    Magnete aus Neodym sind so temperaturempfindlich. Je nach Legierung verlieren entmagnetisieren die sich schon bei Temperaturen über 80°C. Dafür können denen nur sehr starke Magnetfelder was anhaben. Bei Ceramic oder AlNiCo ist das erst bei mehreren 100 Grad der Fall.
    AlNiCos sind im Gegensatz zu den anderen dafür relativ anfällig gegen äußere Magnetfelder. Kann schon sein, daß die sich über ein paar Jahre entmagnetisieren wenn sie an einer Metallplatte haften.
    Auch wenn man einen stärkeren Neodym-Magneten an einen AlNiCo hält kann das dem schon schaden.
     
  16. smello

    smello Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.16   #16
    Auch wenn das selbstverständlich ist und in dem Text etwas verharmlost wird würde ich sie trotzdem nicht öfter runterschmeißen ;)
     
  17. Axel52

    Axel52 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.16   #17
    AlNiCo Magnete braucht man nicht gerade wie ein rohes Ei behalten. Einsatztemperaturen bis 500 Grad sind möglich. Sie haben eine hohe Korrosionsbeständigkeit und sind beständig gegen Öl, organische Lösungsmittel, Benzin und Alkohole. Sie sind bedingt beständig gegen Essigsäure, organische Säuren bei Konzentrationen unter 10% und sind nicht beständig gegen anorganische Säuren, Seewasser, Zitronensäure und stark alkalische Lösungen.

    Quelle: http://www.magnetladen.de/b2c_de/service/alnico-magnete/

    Auszug aus Wikipedia:

    Das heißt, die Koerzitivfeldstärke von Alnico ist in Vergleich mit Seltenerdmagneten mit rund 50–100 kA/m vergleichsweise klein und die Gefahr der Entmagnetisierung durch ein externes Feld relativ groß. Entsprechend haben Permanentmagnete aus AlNiCo eine längliche oder Hufeisenform.

    Ein Vorteil von AlNiCo ist, dass es nach künstlicher Alterung eine stabile Magnetisierung besitzt. Von allen bekannten Werkstoffen hat es den niedrigsten Temperaturkoeffizienten der Remanenzinduktion.[5] Deswegen werden AlNiCo-Magneten immer noch in Sensoren, Lautsprechern und Gitarrentonabnehmern verwendet, während sie in Elektromotorenmit Permanenterregung durch Ferritmagnete und Seltenerdmagnete verdrängt wurden.

    Ok, das oben erwähnte externe Feld ist nicht näher definiert. Habe da auch Nichts im Netz gefunden. Ob das Nebeneinanderliegen in einem Karton schon eine Entmagnetisierung hervorrufen kann, weiß ich nicht. Glaube ich aber nicht. Nehmen wir mal eine Verpackungseinheit eines namhaften Herstellers der aus den USA seine Produkte weltweit an seine Großabnehmer versendet, dürften in einem großen Karton so viele PUs liegen, die wir nie im Leben haben werden. Alle kommen unbeschadet (Magnetismus) an.

    Ich würde die PUs -wie schon geschrieben- in ein kleines Kästchen legen und gut müßte es sein.



     
  18. Kermit98

    Kermit98 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.16   #18
    Es lebe die I*ea-Schublade....
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  19. Casualty

    Casualty Gesperrter Benutzer

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  20. dago08

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    *k**;)
     
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