Plek Profil Erfahrungen?

von el Mariachi, 10.07.04.

  1. el Mariachi

    el Mariachi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.07.04   #1
    Yo!
    Habe es ja schon öfter mal gelesen und es wird ja immer
    positiv bewertet. Gibt es jemanden der persönliche Erfahrungen
    mit dem Service gemacht hat?

    Plek Profil

    Ist ja ziemlich teuer. Aber wenn es dann das Ergebnis wert ist?!
    Würde evtl. meine Ibanez S470DX "plekken" lassen wollen.
    Auf meinen anderen Gitarren bin ich mit der Saitenlage und der
    Bespielbarkeit / Sound zufrieden. Aber da die S470DX meine
    Gitarre für Metal / Shredding ist, könnte man da noch was verbessern,
    hoffe ich :D !
     
  2. Meister Kinder-kontinent

    Meister Kinder-kontinent Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.04   #2
    also ich hör meine saiten übern amp nicht schnarren ^^


    ...


    halt ich für unnötig. satriani, vai, eklundh und konsorten spielen auch ohne diese "maßnahme".
     
  3. Domo

    Domo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 11.07.04   #3
    ich denke schon dass sich das lohnen würde... genauso wie dieses "instrumente-einschwingen-lassen", bei dem man das instrument kontinuierlich mit schallwellen "beschießt" (oder so:er_what:) und es hinterher viel besser klingt ;)

    allerdings ist imho der preis für sowas (wieviel kostet eigentlich die plek-behandlung? konnte ich auf der seite nicht finden!) meißt viel zu hoch. wäre er günstiger (z.b. bei dieser schallwellen-methode) würde ich sowas auf jeden fall machen.

    Gruß,
    BlackZ
     
  4. cyanite

    cyanite Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.04   #4
    soweit ich weiss kostet das plek profil 150€
     
  5. Domo

    Domo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 11.07.04   #5
    das ist dann imho schon zu teuer. für 50€ würde ich sowas echt machen. für 70 auch. aber für 150€ hole ich mir viel lieber n neuen Gibson PU ;)

    das ist die Sache mit der Klangoptimierung: http://www.appliedacoustics.de/homepage/theorie.htm ;)

    Gruß,
    BlackZ
     
  6. mnemo

    mnemo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.04   #6
    Das mit den Schallwellen ist eigentlich Schwachsinn, weil die Maschine, die diese Schallwellen auf die Gitarre überträgt, hat nicht die gleiche "Spieltechnik" wie du drauf. Diese "Schallwellenmethode" lohnt sich aber wirklich nur für richtig teure Instrumente, wenn überhaupt. Viele Paulabsitzer gönnen sich den Spaß, weil sie halt ne 59er wollen und sie dadurch auch künstlich altern lassen.
    Tatsache ist, wenn man eine Gitarre lange spielt, stellt sie sich auf ihren Besitzer ein. Das dauert natürlich Jahre!

    Die Plekbehandlung, hat mein ehemaliger Gitarrenlehrer mit seiner Ibanez gemacht und er meinte, dass es sich wirklich lohnen würde. Es hat einen ganzen Tag gedauert!
     
  7. Ed

    Ed Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.04   #7
    Ich hab' das machen lassen und bin mehr als enttäuscht. Es hat sogut wie nichts gebracht. Das einzige: Der Hals wird perfekt eingestellt, alles andere hängt viel zu viel von der eigenen Technik ab. Ziehst Du andere Saitenstärke auf, musst Du theorethisch nochmal hin. Das kostet dann weniger, aber immer noch 60€, glaube ich. Als ich meine Klampfe wieder in Empfang nahm, fühlte ich mich ein wenig verarscht. Die Oktavreinheit war nicht eingestellt, die Saitenlage war zwar optisch gut (ich wollte das Profil high!), aber die G-Saite machte ziemliche Probleme. Der Saitenabstand über dem ersten Bund der E1 Saite war nicht optimal und die G und die E1 Saiten schnarren nach wie vor übermäßig schnell. Ich möchte nicht wissen, wie vorsichtig man mit dem Profil Low oder es gibt sogar Ultra Low spielen muss. "Man kann jede Saite zum Schnarren bringen, nur sie schnarren dann alle gleich!", meinte der Typ dort. Das stimmt auch zwar, aber der Umkehrschluß ist der, dass ich mit der Anpassung der Technik kein Plekken brauche. Das schränkte mich bei der Dynamik dermaßen ein, dass ich meine Saitenlage wieder etwas höher eingestellt habe. Und das wird bei dir auch der Fall sein: Die Technik musst du ändern, wenn deine Saiten schnarren, nur das geht auch biliger. Die erste Zeit nach dem Plekken ist ziemlich frustrierend, da es faktisch ständig schnarrt. Irgendwann stellt man den Steg höher und hätte sich die 150 Euro + Zeitaufwand sparen können. Aber wenn man ganz fest daran glaubt, dann ist Plek eine Tolle Sache :D nur leider nichts für Anfänger oder gar nur für Profis, die ihre Technik total im Griff haben.

    Gruß,
    /Ed
     
  8. AndyS

    AndyS Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.04   #8
    ich würde mich nun nicht als profi bezeichnen oder sagen ich hätte meine technik voll im griff, aber ich bin überhaupt nicht entäuscht vom plekken und würde das eigentlich jedem raten. Ich habe eine BCRich USA und bei der hat es sich total gelohnt. Die Saitenlage hab ich seit dem nicht mehr ändern müssen und dass obwohl ich jetzt ganz andere Saitenstärken benutze. Bei mir spielt sich alles in jeder lage nahezu perfekt, und vor allem perfekter als vorher. meine git ist bund und oktavrein. spielt sich einfach super. und ich habe einen unglaublichen zuwachs an bespielbarkeit erfahren. kann aber auch dadran liegen, dass die git vorher überhaupt nicht eingestellt war usw.
    ich hab das alles vor knapp 3 jahren machen lassen und bis jetzt habe ich nicht den eindruck nochmal hin zu müssen. zumal ich aber die 150 sofort wieder bezahlen würde. und wie gesagt es stimmt nicht unbedingt nach einem saitenzugwechsel wieder hin rennen zu müssen. selbst nachdem die gitarre bös auf den hals gekracht ist mußte ich nichts verbessern.
    Nochmal ein satz zu der saitenstärke. ich habe die gitarre plekken lassen für Eb komplett bzw. hab dann auch oft dropped C# sozusagen gespielt. Das ganze mit saiten von d'addario .010-.46. jetzt spiele ich nur noch d'addario .013-.56 und komplett auf C# runter gestimmt und die bespielbarkeit ist nicht merklich anders. aber ich glaube das ist mehr glück gewesen, dass die stärkeren saiten den hals dann wieder genau so biegen wie die alten bei höherer stimmung.
     
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