[Pop/Rock] Cover-Produktion; Kritik erwünscht!

  • Ersteller BlackHawk0592
  • Erstellt am
B
BlackHawk0592
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
08.12.13
Registriert
07.02.13
Beiträge
4
Kekse
0
Hey Leute,

habe hier mal ein Cover von den Sportis gemacht. Dabei bin ich sehr nah am Original geblieben, weil ich noch nicht so lange bei dieser ganzen Mixing-Geschichte dabei bin und immer noch versuche von den Originalen zu lernen! ;)

https://www.dropbox.com/s/7ifan5a930o2efz/Ein Kompliment.m4a

Wäre super wenn ihr mir eure Meinung, und Tipps für Verbesserung geben könntet!

(bin auch neu hier, also funzt mein Dropbox-Link überhaupt?!)
 
Eigenschaft
 
Hi,
was hat das Original mit Mixing zu tun?

Der Mix ist noch sehr unaufgeräumt. Da beißt sich alles;)
Auch finde ich, dass der Flange auf der Gitarre unangebracht ist. Eine natürliche Gitarre würde hier mE besser klingen.

Wie bist du beim mixen den vorgegangen?

LG
 
Hey,
danke für dein Feedback!

Meinte nur, dass ich mir das Original sozusagen als Vorbild nehme, und versuche die einzelnen Instrumente so abzumixen wie im Original-Song um einen passablen Sound zu erreichen!

Kurz zum Mixing: Grundsätzlich jede Spur mit Kompressor und EQ versehen (schon generell die üblichen Frequenzen betont), dann zu Gruppen zusammen gefasst und diese dann nochmal in ne bestimmte Frequenz gemischt (z.B. Gitarren nochmal bei 600Hz erhöht; Gesang bei 3200Hz glaube ich.. usw. die nicht "benutzten" Frequenzen anschließend bei den einzelnen Gruppen abgesenkt.)

Das mit dem Flanger war nicht gewollt, kommt allerdings dadurch dass ich die Gitarre gedoppelt aufgenommen hab und jeweils nur halb-rechts / links gepannt hab.. Wollte versuchen die Dopplung dadurch nicht so stark durchklingen zu lassen, war dämlich!

Noch Tipps was ich verbessern könnte, oder sollte ich gleich alles vergessen?! xD
 
Das mit dem Flanger war nicht gewollt, kommt allerdings dadurch dass ich die Gitarre gedoppelt aufgenommen hab und jeweils nur halb-rechts / links gepannt hab.. Wollte versuchen die Dopplung dadurch nicht so stark durchklingen zu lassen, war dämlich!

Das liegt an der Phasenauslöschung.

Falls der Flange nicht gewollt war, einfach die Phase drehen und staunen, was dann passiert;)
 
Kann auch sein, dass du die Gitarre im Vers meintest, die eig etwas im Hintergrund agieren soll.. Hatte die mit nem Chorus-Effekt aufgenommen, aber ich probier deinem Tipp mal aus ;)
 
nun, es gibt diese und jene Ansicht zum Aufbau eines Mixes
Für meinen Geschmack kommen Eq und Kompressor auf der Spur nur zum Einsatz, wenn es 'was zu tun' gibt.
Deswegen habe ich 3 Precision und einen Jazzbass, 2 Western, Tele und 335 Kopie, 4 unterschiedliche Synth-Typen, ein dutzend Mikros, etc (das meiste eher Biiligkram, nicht das da ein falscher Eindruck entsteht)

Hätte ich 'weniger', würde ich keinesfalls versuchen, das Equipment 'anders' klingen zu lassen, sondern mir den Sound ausdenken, der das vorhandene optimal zusammenbringt.

ausgehend von einem setup mit Gruppen würde im Kanal erstmal nur korrigierend eingegriffen.
(wenn zB die Tele gar zu sehr beisst, etwas Schärfe rausgenommen)
Ich würde immer das clean Signal für sich behalten wollen, Modulationseffekte auf eine eigene Spur legen.
Eq und Kompression dann jeweils für die Gruppe, entsprechend auch Raumeffekte.

Damit sollte sich ein Klangbild ergeben, dass in etwa der Vorstellung nahe kommt.
Etwas Justage und wenn sich DANN im Rohmix Schwächen zeigen, ggf auch auf der Spur anpassen.
Im Grunde versuche ich aber immer, mit dem Rohsignal bereits den gewünschten Klangcharakter zu erzielen.

JEDE Signalverarbeitung wird Definition kosten, digital ist NICHT verlustlos, im Gegenteil.
Deswegen empfieht es sich, Eq und Kompressor NUR in Top Qualität verwenden.

Sonderbehandlung
vocals: die sind im Kontext solcher Songs natürlich Dreh- und Angelpunkt.
Entsprechend dem Zeitgeist darf es da auch etwas mehr von allem sein, je nach Stimme und Geschmack ;)
Aber auch da würde ich eine (praktisch) unbearbeitete Version immer als quasi-Referenz mitschleppen.
drums: Vorsicht, wenn die Samples schon stark bearbeitet sind (meist der Fall)
da wählt man sich besser das 'passende' aus, stellt ggf den Raum ein und justiert die Gruppe, anstatt daran herumzuschrauben.
(ich bin jetzt mal vom nicht handgespielten ausgegangen)

letzlich ist es aber alles Hören und Machen... und natürlich auch etwas genre-abhängig.

das 'Problem' bei so einem Mix heutzutage ist eher, vor lauter Optionen und Möglichkeiten den sprichwörtlichen roten Faden nicht zu verlieren... :D

cheers, Tom
 
Danke für die Tipps ;)
Hast auf jeden Fall Recht mit dem was du sagst, und ich werde bei der nächsten Produktion mal versuchen eher auf der Realismus-Schiene zu bleiben!


...mit den gesampleten Drums lagst du schon gar nicht so falsch! :D
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben