Powerchords E Type ab 10. bund hören sehr dumpf

von Ghost_fool, 15.11.05.

  1. Ghost_fool

    Ghost_fool Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.11.05   #1
    Ja ich wollte mal fragen ist das normal das sich Powerchords auf den tiefen 3 Saiten hinten am Griffbrett sehr dumpf anhören, wenn ich jetzt z.b. mal D nehme

    e---
    h---
    g---
    d-12
    a-12
    E-10

    hört sich der Powerchord einfach verdammt dumpf an enn ich ihn nun auf der A Saite greife also

    e--
    h--
    g-7
    d-7
    a-5
    E--


    unterscheidet sich der Ton shcon extrem, jetzt klar kann man sagen spiel ihn doch einfach auf der A Saite, das Problem ist nur das das bie manchen Songs zu extremen Rumgerutsche führt.

    Nunja wollte halt wissen ob das normal ist und bei quasi jeder Gitarre so ist oder ob ich da was mit anderen Saiten machen kann, bla bla spiele irgendeinen Stratnachbau.
     
  2. Emdy

    Emdy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.11.05   #2
    Hehe ich hab ne frage die etwa auf das gleiche hinausläuft:

    e--
    h--
    g-5
    d-5
    a-3
    E--

    klingt das gegenteil von dumpf: die g saite quietscht sich richtig ordentlich einen zurecht und klingt auch absolut kein bischen harmonisch, obwohl die gitarre richtig gestimmt is(im akkustikmodus natürlich)! :/
    Wenn ich tremble und mid KOMPLETT rausdrehe mit meinem effektgerät gehts einigermaßen aber was ich spielen woll klingt einfach nich gut ...
    gitarre scheisse? oO
     
  3. MrK

    MrK Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.11.05   #3
    die sache ist ganz einfach:

    damit du mit der tiefen e-saite den selben ton hinbekommst, wie auf a, musst du ihn höher greifen. dadurch ist der schwingende teil der e-saite deutlich kleiner/kürzer, als der a und schwingt somit nicht so stark, was sich natürlich auf die klarheit und die lautstärke des tons auswirkt. außerdem hört sich jede saitendicke, auch wenn du den selben ton spielst, doch immer etwas anders an.

    MrK
     
  4. Shapeshifter

    Shapeshifter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.11.05   #4
    @ MRK: So hätt ichs jetzt auch erklärt. Das mit der Saitendicke ist auch relativ klar. SPielt mal ne tiefe e-saite im 24bund (sofern vorhanden). (Wenn nicht die a-saite im 19ten) und vergleicht des mit der hohen e-saite. Den Unterschied hört wohl jeder...!

    Allerdings verstehe ich eins nicht so ganz: THEORETISCH, wenn man alle Saiten gleichstark anschlägt, haben sie die gleich Auslenkung, wodurch ja dann auch die Amplitude der Welle (Gitarrensaite ist ja keine Schwingung sondern ne stehende Welle...) und damit die Lautstärke "entsteht". . Wellenlänge ist ja sowieso klar, und die Frequenz ist die gleiche wie bei der hohen e-saite. Wieso klingt der Ton dann trotzdem dumpfer und n bischen leiser, obwohl eigentlich alle physikalischen Faktoren gleich sind?! Wie man des mit der Länge der Saiten erklären kann, wie dus tust, versteh ich net so ganz? Wäre nett wenn du des mal näher erläutern könntest!
    Ich weiß die Frage hat mit dem eigentlich Gitarrespielen nichts zu tun, aber es interessiert mich trotzdem :p!
     
  5. brinke

    brinke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.11.05   #5

    ich denke mal, das liegt daran, das bei den dicken saiten einfach mehr masse schwingt = anderer klang bei gleichem ton
     
  6. Shapeshifter

    Shapeshifter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.11.05   #6
    Hmm könnte sein...die Masse bzw das Volumen ist wohl des einzige worans wirklich Ligen könnte. Wenn man dickere Saiten kauft ist der Klang ja meistens auch fetter...!
     
  7. Mighty Scoop

    Mighty Scoop Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.11.05   #7
    Das liegt daran, dass der Ton der erzeugt wird nicht nur aus der Frequenz des Grundtons besteht, sondern unterschiedlich stark die Frequenzen der einzelnen Intervalle enthält.
    Das Klangbild hängt nun davon ab, wie stark diese Frequenzen vertreten sind.

    Dies hängt nun wiederum von der Materialbeschaffenheit (und damit das Schwingungsverhalten ), also sprich hauptsächlich von der Saitenstärke bei der Gitarre ab.

    Darum klingen die gleichen Akkorde in unterschiedlichen Lagen auch anders.
     
  8. asphoenix

    asphoenix Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.05   #8
    hmm ich geb auch nochmal meinen nicht verifizierten Senf dazu.
    betrachten wir doch mal die Natural Harmonics!
    am 24 Bund der tiefen E-Saite die NH ist ja der "gleiche" Ton wie die hohe e-Saite einfach so gespielt.
    allerdings nimmt man ja durch das auflegen des Fingers die 2 größten wellen weg. (im 12 nimmt man nur eine weg). Das sind aber denke ich gerade die Wellen, die viel zum Klangcharakter beitragen, da es eben die größten sind.
    Desweiteren ist ja klar, dass eine kurze Saite nicht so gut schwingt wie eine Lange.
    Warzum genau das si ist weiß ichz grad auich nicht, aber ich denke das glaubt mir wohl jeder. => Anderer Klangt trotz gleichem Ton.
    Schön zu hören ist die charakteristik dieser "dumpfen hohen töne" bei Frantic von Lamettica!:D

    So jetzt dürft ihr meine Theorien zerreißen! Viel spaß dabei:great:
     
  9. Darthie

    Darthie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.05   #9
    Hi,
    sind die physikalischen Faktoren nicht nur theoretisch gleich? Man darf ja die Praxis dabei nicht vergessen. Dabei ist es doch so, dass der Tonabnehmer durch die schwingende Saite in seinemMagnetfeld gestört und dadurch eine Spannung induziert wird, die der Tonabnehmer an einen Amp schicken kann.
    Dickere Saiten haben ja nun mehr Masse um das Magnetfeld zu beeinflussen, und - jetzt setzt meine Vermutung ein - das wird bereits beim PU-Bau berücksichtigt.
    Normalerweise ist es ja so, dass die Pole der PUs näher an der hohen e dran sind als an der tiefen, um das MIßverhältniss der Saitenmassen auszugleichen. Es könnte also etwas mit der Induktion zu tun haben?!
     
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