Powermixer mit mindestens 10 eingängen bis 400 euro

von ibanezplayer, 03.03.08.

  1. ibanezplayer

    ibanezplayer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.03.08   #1
    Hallo liebes Forum(=
    ich und meine Band haben jetzt endlich einen Proberaum gefunden und jetzt brauchen wir ne PA. Da wir es mit Geld nicht so dicke haben wäre ein Powermixer nicht schlecht.
    Unser Budget beträgt etwa 400 Euro. 50 Euro mehr wäre auch kein Beinbruch;)
    Der Powermixer sollte mindestens 10 Eingänge für Mikrofon haben.
    Also 2 Mikros für 2 Gitarrenamps, 3 Mikros fü Schlagzeug, 1 Mikro für Bass, und dann noch für jeden von uns 1 Mikrofon zum singen.
    Ein Effektprozessor mit den wichtigsten Effekten wäre auch nötig.
    Jeder Kanal sollte einen eigenen EQ haben.
    So das waren meine paar Anforderungen. Jetzt stellt sich nur die Frage ob es sowas gibt:confused:
    Ich hoffe auf baldige Antworten:great:

    mfg
     
  2. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 03.03.08   #2
    Sowas gibt's zwar, aber leider nicht für 400 Euro.
    Bei ernstzunehmenden Powermischern im 19"-Format hat sich - frag' mich nicht wieso - irgendwie die Größenordnung 8 Mikrofoneingänge plus ein paar Line-Stereo eingebürgert. Sowas kann man für 400 Euro gebraucht bekommen.

    Der billigste Vertreter der "Nummer größer"-Powermischer ist der Yamaha EMX5000-20. Nettes Gerät, neu nicht mehr erhältlich und gebraucht unter 600 Steinen auch nicht zu finden. Mittbewerber wie die 1200er Soundcraft Spirit Powerstation, große Dynacord Powermates usw. kommen noch teurer. Selbst die alten weißen Dynacord Powermates aus den späten 80ern wirst Du kaum für das eingeplante Geld bekommen.

    Tip des Hauses: Laß das mit dem Powermischer.
    Die anvisierten 10 Kanäle machen den Powermischer extrem teuer und sind eh zu knapp bemessen, wenn dann doch mal mehr Kanäle für die Drums gebraucht werden (und sie werden gebraucht werden, glaub' mir...). Besorgt Euch ein gebrauchtes 16er Pult und eine günstige endstufe, sofern bereits passive Boxen vorhanden sind. Ist letzteres nicht der Fall, nehmt Aktivboxen. Damit fahrt Ihr besser als mit einem dicken Powermischer.


    der onk mit Gruß
     
  3. Witchcraft

    Witchcraft Ex-Mod Ex-Moderator

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    Erstellt: 04.03.08   #3
    Yep, schließe mich dem onk an, mit 400 Euronen geht da nix in Richtung
    brauchbarer Powermixer. Da wird's ja schon bei einem normalen Mixer eng.
    Wobei sich mir noch die Frage stellt, warum Gitarrenamps und Drums
    im Proberaum abgenommen werden müßen.....
     
  4. ibanezplayer

    ibanezplayer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.08   #4
    Wir wollen die amps abnehmen, damit man sich besser hört und dass alles etwas räumlicher klingt. Außerdem können wir dann au was aufnehmen.
     
  5. nichtrauscher

    nichtrauscher Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.08   #5
    Hab ich das richtig rausgelesen - für 400 EUR soll nicht nur der Powermixer, sondern die ganze PA her? Powermixer wird selbst bei Gebrauchtkauf schon schwer, ganze PA.. vergiss es.

    Eine PA, die in einem (normal großen) Proberaum alle Instrumente wiedergibt, macht in den meisten Fällen irgendwelche "ich-hör-mich-nicht"-Probleme nur schlimmer, und das meine ich jetzt für den Fall, daß du eine gute PA kaufst. Fünf bis zehnmal über deinem Budget. Irgendeine Billig-Kiste, die aufgrund des schmalen Budgets auch noch untermotorisiert ist und an der Zerrgrenze spielt, wird euch noch Feedbackprobleme servieren, daß euch im wahrsten Sinne des Wortes die Ohren schlackern. Und lang halten wird sie auch nicht.

    Beim Auswahl deiner PA kann ich dir nur folgende Faustregel mitgeben:

    Wenn du bei einer bestimmten Box unsicher bist, ob sie genug Power hat, und im Forum danach fragen willst..
    ..dann frag nicht. Es wird ziemlich sicher NICHT reichen.
    Sobald du eine Box findest, die genug oooomph hat (und dementsprechend kostet) bist du nicht mehr unsicher.

    Eure akustischen Probleme löst ihr übrigens nur durch korrekte Proberaumaufstellung, und konsequentes umdenken:

    • Fragt euch nicht, was lauter muss, sondern, was leiser kann.
    • Nach Fett kommt FETTER kommt MATSCH: Bastelt keine Sounds, die für sich alleine geil klingen, sondern solche, die im Bandkontext funktionieren.
     
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