Preisentwicklung, Wechselkurse evt. Auswirkungen

von schnitzolaus, 11.02.16.

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  1. schnitzolaus

    schnitzolaus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.16   #1
    Guten Morgen,

    nachdem im letzten Jahr der Euro deutlich schwächer geworden ist und somit die Preise für Instrumente und allen drum herum im Euroraum teurer geworden sind, könnte es nun vielleicht besser werden. Zumindest ist der Euro wieder etwas stärker geworden. Der Weg zu netteren Preisen ist natürlich noch lang. Hier mal eine Grafik:

    Unbenannt.JPG
     
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  2. sonicwarrior

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    Erstellt: 11.02.16   #2
    Wenn man sich die Grafik anschaut waren wir im Oktober schonmal auf einem höheren Niveau. Wenn es nicht dauerhaft über 1,2 geht glaube ich nicht, dass man davon was merkt. Kleinere Schwankungen führen nicht zu Preisänderungen.
     
  3. stoffl.s

    stoffl.s Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 11.02.16   #3
    Schön wär's, aber ich warne vor zu schnellen Hoffnungen: zum einen kommt der Währungseffekt verzögert bei den Endpreisen an, da ja der derzeitige Warenbestand auf Basis des schwachen Euro angelegt wurde. Das muss erst mal raus.
    Zum anderen ist vielleicht eine gewisse Talsohle für den Eurokurs erreicht, aber bis die Preise sich ändern müsste schon eine richtige Trendwende passieren.
     
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  4. schnitzolaus

    schnitzolaus Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.16   #4
    Klar, muss der Euro deutlich gewinnen, bevor da was nach unten geht. Beim damals "günstig" beschafften Warenbestand war es egal. Die wurden dann einfach teurer vekauft. Andersrum wird das sicherlich nicht passieren. Das wird abhängig davon sein, wann der erste "größere" Laden die Preise senkt.
     
  5. dongle

    dongle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.16   #5
    Naja...
    Trendwende ist das nicht.
    Außerdem: die UVPs werden einmal bei Einführung gemacht und kommuniziert und nicht täglich an den Wechselkurs angepasst.

    Wie geht es jetzt weiter? Wenn Du das sicher weißt, bist Du innerhalb kurzer Teit Millionär.
    Tendenziell glaube ich, dass der € mittel / langfristig eher noch weiter fällt. Die USA haben die Zinswende bereits vollzogen - auch wenn sie jetzt wieder pausiert. Draghi druckt dagegen weiter fleißig Geld und kauft Staatsanleihen von Pleitestaaten. Spricht massiv gegen den Euro. Der letzte Anstieg ist darauf zurückzuführen, dass der "Rücktritt" von der Zinswende in den USA vorweggenommen wurde - klingt für mich eher nach einem Strohfeuer.
    Aber: Es kann so viel passieren... Die Lage kann plötzlich so ausgelegt werden, dass der Dollar totaler Blödisnn ist, weil die USA komplett überschuldet ist, und mehr und mehr Geschäfte un anderen Währungen abgewickelt werden. Genauso kann eingeschätzt werden, dass das Verhalten der EZB politisch motiviert und damit in Sachen Preisstabilität unglaubwürdig ist, Griechenland tritt doch endlich aus dem € aus, Draghi tritt zurück, oder oder oder...
    Auf den Wechselkurs wetten ist nicht meins. Da ist mir zuviel Politik im Spiel... Auch wenn langfristig immer die Marktmechanismen gewinnen, weiß man nicht, was sich ein paar Trottel in der Zwischenzeit einfallen lassen..
     
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  6. Soulagent79

    Soulagent79 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.16   #6
    Es kommt immer drauf an, wie direkt die Einzelhändler diese Schwankungen an die Kunden weitergeben, da kann es u.U. zu Verzögerungseffekten kommen.
    Gut, dass wir hierzulande eine starke Konkurrenzsituation haben.
    Einer gibt den Ton an, die anderen müssen nachziehen.
     
  7. schnitzolaus

    schnitzolaus Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.16   #7
    Nach unten ist das sicherlich der Fall. Nach oben machen alle gerne mit.
     
  8. Soulagent79

    Soulagent79 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.16   #8
    Es kommt drauf an.
    Durch die Konkurrenzsituation kann sich ja keiner erlauben einen zu hohen Preis zu verlangen.
    Ich bin gespannt was bei Gibson passiert, denn seitdem Thomann keine Gibsons (und Epiphones) mehr anbietet, ist ja der größte Player am Markt ausgeschieden.
    Die neuen Modelle sind ja schon etwas teurer als sonst - warum auch immer.
     
  9. hairmetal81

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    Erstellt: 14.02.16   #9
    War das jetzt auf Thomann oder auf Gibson bezogen? :gruebel:
     
  10. Medronio

    Medronio Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.16   #10
    Weiß man eigentlich genaueres was es mit Gibson und Thomann auf sich hat?
    Fände die Hintergründe interessant. Vermute Hr. Thomann als Vollkaufmann hat einfach gerechnet und gesagt, nein danke, nicht zu diesen Konditionen.
    Wenn es so war, Respekt. :-)
     
  11. MOB

    MOB Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.16   #11
    guckst du...

    aus: https://www.musiker-board.de/thread...g-firmenstrategie.586550/page-52#post-7487308 , beitrag 1031

    gruß
     
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  12. Paruwi

    Paruwi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.16   #12
    Irgendjemand muß wohl für das 2015er Desaster zahlen .....
     
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  13. Soulagent79

    Soulagent79 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.16   #13
    Das stimmt. Bei Gibson nimmt das alles irgendwie kein Ende.
    Im Grunde hatten sie sich schon Anfang 2013 mit den LPJs, SGJs usw. verzettelt.
    Minimalst-Klampfen mit untypischen Ahorn-Hals wollten die Kunden eben nicht, bzw. waren nur über den Preis zu verkaufen.
    2014 wurden die J-Modelle optisch etwas aufgehübscht,
    dann kam das desaströse Jahr 2015, das die gesamte Produktpalette in Mitleidenschaft gezogen hat.
    Jetzt sind viele der alten, beliebten Modelle zurück, aber mit bis zu 25% Preisaufschlag.

    Wo soll das enden?

    Fender macht es besser. Die haben die Mexiko-Linie und damit das Mittpreissegment voll im Griff.
    Diese Ebene ist für Gibson schwer zu beackern, da man eine Les Paul schlecht für 600€ verkaufen kann,
    ohne sie endlos downzugraden.
    Bei Fender ist die heiße Zone eher bei den Instrumenten, die so um die 1000€ liegen, zu finden.
    Eine Classic Player und Roadworn aus Mexiko stehen in Konkurrenz zur American Special aus den USA.
     
  14. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.16   #14
    Nicht zu vergessen: Fender hat die Classic Vibes!
    ...quasi "China in Ordentlich..."


    Gibson wird immer den Nachteil haben, keine praktikablen Schraubhals-Modelle anbieten zu können.

    Und sollten sie es tatsächlich schaffen, mit einem kaum kompromissbehafteten Produkt den Mid-Price Sektor zu beackern, so wird ihre - ziemlich überrissene - Preispolitik bei den Premium-Instrumenten erst richtig offensichtlich ...und ihnen hoffentlich irgendwann um die Ohren fliegen! :cool: [:twisted:]
     
  15. Robin Masters

    Robin Masters Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.16   #15
    Der Dollar ist eine Sache, es lohnt sich aber auch andere Währungspaare im Auge zu behalten. Wo Schatten ist, da ist auch Licht. Der EUR/JPY Kurs hat mir beispielsweise im letzten Spätsommer recht unverhofft eine lang ersehnte ESP ermöglicht :)
     
  16. Soulagent79

    Soulagent79 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.16   #16
    Stimmt. Obwohl die ja mittlerweile schon über 400€ kosten.
    Vom Preis/Leistungsverhältnis finde ich im Moment die Vintage Modified Squiers am besten.

    Dazu kommt noch, dass sie trotz aller Widrigkeiten immer genug Qualitäts-Holz aus den Tropen organisieren müssen.
    Fender hat es mit den winterharten Hölzern leichter.
    Esche und Erle wachsen überall.

    Ja, vor allem bei den CCs, die ja jedes Jahr angeblich immer authentischer werden... und wenn es die Leimart ist oder der Gummischlauch
    des Trussrods.
     
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  17. schnitzolaus

    schnitzolaus Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.16   #17
    Wer grad was kaufen will, sollte mal einen Blick zu den britischen Shops wagen. Der Pfund schwächelt!
     
  18. Bluesbaker

    Bluesbaker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.16   #18
    Thomann gibt als größter europäischer Händler den Ton mit an. Aber Thomann ist schon länger nicht mehr wirklich günstig. Selbst die kleinsten Händler können mittlerweile locker mit den Preisen mithalten.
    Einen wirklichen Wettbewerb sehe ich nicht mehr. Googelt man nach einem Produkt sind die Preise bei den Suchergebnissen meist bis auf den Euro gleich.
    Teilweise treffe ich mittlerweile bei kleinen örtlichen Händlern sogar auf bessere Angebote als bei Thomann. Das war vor 3-4 Jahren noch unmöglich.
    Die Preise zogen bei Thomann auch schon vor dem Euro/Dollar Verfall deutlich an. Der Dollarkurs alleine kanns nicht sein.
     
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  19. MortalSin

    MortalSin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.16   #19
    Ich glaub der ist kein Kaufmann.
     
  20. Ruhr2010

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    Erstellt: 27.02.16   #20
    Doch, ich schon. ;-)
     
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