Presets (?)

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theniles
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Moin,
hab ne dilettantische Frage. Bin kurz davor mir nen Synth zuzulegen. Allerdings steh ich absolut aufm Schlauch. Ich brauch nen synth, mit dem ich live auftreten kann und auf der Bühne entsprechend schnell die sounds, die ich im vorfeld gemacht habe, anwählen kann. Brauche also preset knöpfe oder? Also ne art memory Funktion für einzelne sounds. Aber ich hav den Eindruck dass die wenigsten synths über sowas verfügen (also zumindest welche in der Preisklasse bis 800 €). Zb der microkorg xl (+). Aber wie macht man das denn sonst? Man kann ja nicht wild alle knöpfe auf der Bühne drehen wenns schnell gehen muss. Im musicstore meinte ein Mitarbeiter dass man für sowas mindestens nen motif braucht.

Hoffe ich hab kein komplettes brett vorm Kopf.
 
Eigenschaft
 
Hmm... Die MiniNova hat z.B. noch ein Favoritensystm mit an Board.
Gehts dir hier um reine Synth-Sounds oder auch um Natursounds?

Wenn noch Natursounds mit dabei sein sollen, dann wirst du um eine Workstation nicht herumkommen. Zudem bieten die meist in irgendeiner Form die Möglichkeit, sich Live-Sets vorzubereiten, damit das durchschalten schneller geht.

Unter den reinen VA Synths ist das in der Tat recht unüblich.
Allerdings bieten diese eigentlich auch meist die Möglichkeit mehrere User-Banken zu erstellen und man kann sich in eine der Userbanken seine Sounds in der benötigten Reihenfolge hinein sortieren.
Man kann sich quasi sein Favoritensystem dadurch "faken".

Es gäb dann evtl. auch noch die Möglichkeit durch externe Programme, z.B. vom Laptop oder Tablet aus MIDI - Programmchange Befehle ans Equipment zu schicken und dadurch die Sounds anzuspringen.
 
Naja, beim Microkorg XL wählst Du mit dem linken Rad die Bank und mit dem rechten Rad den Sound auf der Bank an. Geht eigentlich recht schnell.
Aber ein Taster = ein Sound gibt's in der Kategorie wirklich nicht. Was beim Microkorg XL jedoch geht: Man kann auf einerm Soundprogramm zwei
Sounds erstellen und via dem Timbre Taster zwischen denen wechseln.
 
Unter Presets versteht man eigentlich die von Fabrik aus mitgelieferten Werksounds. Bei den Workstations sind diese öfter in Rubriken unterteilt (Pianos, E-Pianos, Orgeln, Gitarre, Bass, Drums/Percussion usw.), damit man mal eben schnell einen geeigneten Sound finden und abrufen kann. Ich verstehe Dich eher, dass Du deine eigenen Sounds (User-Sounds) programmieren willst, die nicht unbedingt solch einer Kategorie zugeordnet werden, sondern die Du nur schnell im Zugriff haben möchtest.
Bei Kurzweil gibt's extra dafür einen Quick Access Mode, wo man sich beliebige Sounds, egal ob Presets oder User-Sounds, übersichtlich zusammenlegen kann. Andere Hersteller bieten sicher was ähnliches.
Ansonsten sucht man sich eine freie Bank, wo man seine User-Sounds hinlegt, ggf. auch mal einen Preset, selbst wenn man den unverändert verwendet, nur damit sie halt nah beieinander liegen. Die Möglichkeit, per externem Device (Rechner, iPad oder andere Midicontroller) ProgramChanges zu senden, ist sicherlich auch eine sinnvolle Variante.
 
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Unter Presets versteht man eigentlich die von Fabrik aus mitgelieferten Werksounds.
"Preset" heißt Voreinstellung. Werksounds sind Werk-Presets. Man kann aber als User auch eigene User-Presets erstellen, sprich eigene Voreinstellungen. Und diese Voreinstellungen kann man dann weiter anpassen, z.B. durch Off-set Parameter oder durch direktes Verändern der Parameter, je nach Bedienkonzept und Struktur des Synthesizers.

Was der Threaderöffner offenbar möchte, sind wohl direkte Taster zum Umschalten der Sounds? Die Frage ist halt, wie viele Sounds es sind, und ob man sich die Zuodnung merkt / beschriftet oder am Display abliest. An einem großen Display können nämlich gleich mehrere Sounds zum direkten Anwählen angezeigt werden. Wenn es ein Touchscreen ist, dann kann man den Sound oder die Sound-Kombination durch direktes Antippen umschalten.

Per MIDI kann man natürlich alle MIDI-fähigen Klangerzeuger mit speicherbaren Presets steuern bzw. umschalten. D.h. man hat z.B. eine Steuerungssoftware am iPad und schaltet dort die Klänge um, während der Klangerzeuger die Befehle in die Tat umsetzt. Andernfalls müsste man sich halt die Nummern merken oder die Preset-Taster entsprechend beschriften.

Nicht nur der Motif hat solche Taster, siehe z.B. auch Roland Jupiter-50/80. Und siehe dir z.B. mal Videos von Konzerten an, wo Keyboarder sich die Preset-Taster extra beschriften. Wenn du dir das Bedienpanel eines Synthesizers anschaust, siehst du sofort, ob bzw. wie viele Preset-Taster es gibt. Bei einem großen Display kann die Beschriftung eben dorthin rein elektronisch verlagert werden, entweder wenn der Hersteller es entsprechend implementiert hat, oder halt durch so etwas wie iPad.
 
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Nicht nur der Motif hat solche Taster, siehe z.B. auch Roland Jupiter-50/80. Und siehe dir z.B. mal Videos von Konzerten an, wo Keyboarder sich die Preset-Taster extra beschriften. Wenn du dir das Bedienpanel eines Synthesizers anschaust, siehst du sofort, ob bzw. wie viele Preset-Taster es gibt. Bei einem großen Display kann die Beschriftung eben dorthin rein elektronisch verlagert werden, entweder wenn der Hersteller es entsprechend implementiert hat, oder halt durch so etwas wie iPad.
die Taster beim Jupiter 50 sind einigermassen sinnlos, weil man nach vier sounds immer mindestens eine weitere drücken muss. Besser ist da das Jog-dial (wenn die sounds hintereinander angeordnet sind).
ich nutze deshalb ein iPad und Setlistmaker, da ist es wirklich nur ein "Taster" der entsprechend beschriftet ist
 
die Taster beim Jupiter 50 sind einigermassen sinnlos, weil man nach vier sounds immer mindestens eine weitere drücken muss.
Tja, ist halt blöd, wenn man (ich meine mich) selber das Gerät nicht wirklich kennt. :(
Man sollte auf jeden Fall zu jedem Gerät extra nachfragen, wo User dann berichten können. :hat:
 
Nun, der TE will sich ja erst einen Synth zulegen, und legt vermutlich Wert auf die schnelle Abrufbarkeit von Sounds. Vielleicht sollten wir erst einmal nachhaken, auf welche anderen Merkmale er noch Wert legt, und abwarten, was da noch von ihm kommt, um ihm ein geeignetes Geraet zu empfehlen, oder er füllt erst einmal den Fragebogen aus.
 
VIelleicht denkt der TE ja an soetwas wie die 'Favorite Buttons' des King Korg...
Es kommt ja auch darauf an, wie viele Taster man haben möchte. Es gibt ja Geräte mit 16 Tastern. Damit kann man zwar auch mehr als 16 Klänge / Kombis aufrufen, dann allerdings mit Mehrfachbelegung. Und größere längliche Taster bieten halt mehr Platz zur Beschriftung, sofern man es so oldschollisch machen möchte. ;)

Man kann sich auch eine Tabelle / Liste mit Nummern und Beschreibungen erstellen, und dann in diese Tabelle / Liste gucken und die Nummer eintippen bzw. mit entsprechenden Tastern anwählen wie z.B. A-8, D-15, F-4 usw. :) Aber da können Live-Musiker wohl besser berichten, wie die das machen. :cool:
 
Schätze, was der TE sucht, ist die Bedienung, die früher (80er bis frühe 90er) die Arranger und die elektronischen Orgeln hatten: ein Taster, ein Sound, also Soundwechsel mit immer genau einem Tastendruck.


Martman
 
Schätze, was der TE sucht, ist die Bedienung, die früher (80er bis frühe 90er) die Arranger und die elektronischen Orgeln hatten: ein Taster, ein Sound, also Soundwechsel mit immer genau einem Tastendruck.
Hm... Auf meinem CASIO CT-700 (Anfang 90er) musste ich zweimal drücken. Zweimal die 0 für Preset 00, zweimal die 9 für Preset 99, und alle weiteren Nummernkombinationen für die Zahlen dazwischen. Alle 100 Tone-Presets waren auf dem Gehäuse rechts aufgedruckt. Und alle 100 Beat-Presets waren links aufgedruckt. Es waren zwei Reihen mit Tastern jeweils 0 bis 9, wobei die eine Reihe für die Anwahl von Sounds (Tones) und die andere für die Anwahl von Rhythmen mit Begleitung (Beats) war. Die Matrices aus jeweils 100 Sounds und 100 Beats ergaben sich also durch zweimaliges Drücken in der jeweiligen Taster-Reihe.
 
Sry für die späte Antwort. Also ich spiel in ner Band und bislang habe ich alles mit nem yamaha psr 740 gespielt. Da gabs memory banks auf denen man sich die gefundenen sounds umd deren Modulationen abspeichern konnte. Allerdings reicht das echt nicht mehr aus und wir sind zum Entschluss gekommen dass ein synth her muss auf dem wir uns die leads und pads möglichst individuell anpassen können. Da in unseren songs aber gerne an einer stelle ein lead gespielt wird und in Sekunden Bruchteilen danach ins pad gewechselt wird brauche ich halt einen synth der auf Knopfdruck zwischen den zuvor erstellten bzw angepassten leads und pads wechseln kann. Ich glaub der microkorg (der alte) kann sowas.

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Ach ja. Es werden ca 6-8 verschiedene sounds bei uns verwendet also wäre ea hilfreich wenn es 8 oder auch 4 knöpfe mit pro Bank gäbe. Und was ich auf welchem knopf gebindet habe kann ich mir ja merken.

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Ooook.
Erstmal vorne weg. Der alte MicroKorg hat nur 4 Stimmen. Könnte für Pads reichlich knapp werden.
Und das Umschalten lässt die zuvor gespielten Sounds einfach abreißen. Also bei langem Release hackts dir den Sound einfach ab. Hört sich nicht so toll an, finde ich.

Ich würde da zu einer Workstation greifen, da die meist multitimbral sind und Splits, bzw. Layer zulassen.
Damit müsstest du nicht extra umschalten, sondern hast die nötigen Sounds gleich spielbereit da.

Das Umschalten von Sounds geht oft eben nicht in "Sekundenbruchteilen" sondern erzeugt eigentlich immer so nen kleinen Aussetzer.
Bei einem multitimbralen Setup mit Splits auf einer Workstation sollte das so nicht passieren.
An einer Workstation kann man die Klänge auch im vollen Umfang editieren oder selbst neu erstellen.
Für 800€ solltest du z.B. eine Yamaha Mox 6 finden können oder ebenfalls von Yamaha als Synth der MX61.

Auf alle Fälle denke ich, wirst du ohne Multitimbralität nicht sonderlich glücklich werden...

P.S.:
Als VA der die Klänge beim Wechseln nicht abreißen lässt, fällt mir im Moment nur der Akai Miniak ein.
Der wäre sogar noch multitimbral und hätte eine Favoritenfunktion. ABER das Programmieren am Gerät ohne PC Editor ist nur was für Schmerzbefreite, find ich. ^^
 
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Stimmt das Problem mit dem abschneiden hab ich mit dem psr auch. Das ist definitiv hilfreich.
Weiß jemand ob die mininova vll für diese Zwecke geeignet ist? Weil da gibts ne memory Funktion. Aber ich denke da wirds sich wie beim microkorg verhalten mit dem abschneiden.
 
Bei Multitimbralität lassen sich halt gleichzeitig mehrere verschiedene Klänge in einem Multi-Setup festlegen, und dann kann i.d.R. zwischen ihnen ohne Unterbrechungen umgeschaltet werden. Die Stimmen werden dynamisch vergeben. Es kommt dann auf das jeweilige Gerät, wie diese Möglichkeiten umgesetzt sind. Z.B. sollte man bedenken, dass dabei alle verfügbaren Effekt-Einheiten für alle Sounds gemeinsam genutzt werden. Man kann zwar oft pro Part einstellen, ob und wie viel von dem einen oder anderen Effekt. Man kann aber i.d.R. nicht für alle Sounds dieselben Effekte verwenden wie im Solo-Modus, weil dort alle verfügbaren Effekte für einen einzigen Sound zur Verfügung stehen.
 
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Ein Kurzweil PC3 beherrscht dank seiner Quick-Access-Bänke die Soundauswahl mit einem Tastendruck, sowie das unterbrechungsfreie Umschalten, da der Programmwechsel erst nach dem Heben der Hände von den Tasten gesendet wird. In gebrauchtem Zustand liegt das noch im Budget.
 
das unterbrechungsfreie Umschalten, da der Programmwechsel erst nach dem Heben der Hände von den Tasten gesendet wird.
Wie verhalten sich dabei die Effekte? Bei meiner KORG X3R wurden z.B. die Klänge im Program Mode zwar auch unterbrechungsfrei umgeschaltet (die neu getriggerten Noten wurden mit dem neuen Sound gespielt, während die noch gehaltenen noch mit dem alten), die Effekte wurden aber sofort auf die Einstellungen des neuen Programms umgeschaltet. Gab halt einen hörbaren Knick im Sound. Aber ich habe das Ding eh meist multitimbral und nur im Home-Studio genutzt. Da gab es dann andere Einschränkungen, die relevanter waren. :twisted:
 
Wie verhalten sich dabei die Effekte?
Habe den Kurzweil gerade nicht in der Nähe, aber ich glaube, dass der Effektblock während des Umschaltens gemutet wird. Habe jedenfalls noch nie einen Knackser vernommen. Der Kurze wartet brav, bis die Tastatur freigegeben ist, dann werden Programs und Effekte gleichzeitig umgeschaltet.
 

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