Pride of Lions / Pride of Lions / 2003 / CD

von Jogi`s Rockfabrik, 14.06.05.

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    Erstellt: 14.06.05   #1
    Pride of Lions - Pride of Lions
    2003

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    Als sich der Bandleader der allseits bekannten AOR-Band Survivor, Jim Peterik, nochmal dazu entschloss, ein eigenes Projekt auf die Beine zu stellen, war klar, dass es durchaus gemischte Gefühle in der Fanszene geben würde. Für die meinige Generation dennoch ein echtes Angebot, zumal von Survivor wohl vorerst nichts adäquates mehr zu erwarten ist. Und ich muss sagen: Very well, sehr gekonnt. Und mit dem Sänger Toby Hitchcock ist ihm auch ein sehr guter Wurf gelungen.

    Die Musik ist mainstream, aber das war auch nicht anders zu erwarten, denn genau aus dieser Epoche stammen die Musiker und ein Teil von uns ist mit ihnen groß geworden.

    Das Debütalbum „Pride of Lions“ bietet einen modernen Sound, ist technisch sehr gut produziert und kein einziger Song driftet richtig ins Negative ab. Alle Songs gehen erwartungsgemäß ins Ohr und sorgen für gut 1 Stunde genüssliche harte Rockmusik. Wie üblich, spielen dabei Keyboards im Zusammenspiel mit klassischen Gitarrensounds eine große Rolle.

    Die Tracks gehen zunächst nach vorne ab, bevor „Interrupted melody“, die erste Ballade, ihren Weg nimmt, um anschließend wieder mit „Sound of home“ das Tempo an sich zu reißen.

    Fans von Journey, Boston und wie die Größen aus der Zeit heißen, werden insbesondere mit „Prideland“ ein gutes Stück gefunden haben.

    Absoluter Anspieltip: „First time around the sun“ und „Love is on the rocks“!!!!…und die Laune steigt merklich an.

    Das Album baut nach hinten leider etwas ab, was der Band auf dem Nachfolger „The destiny stone“ nicht mehr passiert ist. Klar, kein Song ist schlecht, aber man kann das Anfangsniveau einfach nicht halten. Insgesamt eine tolle Scheibe, nichts für einen richtigen Metaller, aber auch unter denen gibt es ja welche, die sich ab und zu mal an den Großen der damaligen Zeit orientieren. Und für Gitarristen ist die stellenweise sehr abgebrühte und virtuose Gitarrenarbeit ohnehin ein Schmankerl.

    Insgesamt, vor dem Hintergrund, dass mir bekannt ist, dass sich die Band mit dem Nachfolgealbum noch mal gesteigert hat, gibt es eine


    8/10


    Trackliste:

    1. It`s criminal 4.55 min
    2. Gone 4.36 min
    3. Interrupted melody 4.09 min
    4. Sound of home 4.30 min
    5. Prideland 6.16 min
    6. Unbreakable 5.04 min
    7. First time around the sun 5.10 min
    8. Turn to me 4.48 min
    9. Madness of love 6.19 min
    10. Love is on the rocks 4.28 min
    11. Last safe place 4.39 min
    12. Music and me 5.20 min


    Gesamtspielzeit: 60.21 min
     
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