Problem bei Lead Passagen

von Max666, 05.05.18.

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  1. Max666

    Max666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.18   #1
    Hi, ich bin normalerweise ehr in den tiefen Saiten unterwegs, wollte mein "Lead Spiel" aber etwas aufwerten, da mein Lead sich im Normalfall nicht gut anhört.
    Was müsste ich beim Lead mehr beachten? Welche Spieltechnik müsste ich besser beherrschen/anwenden, damit es sich viel sauberer anhört? Danke schon mal um voraus. Saiten sind etwas etwas älter, wenn es daran liegt, kann ich dies nochmals neu mit neuen Saiten aufnehmen.
     

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  2. Pie-314

    Pie-314 Moderator E-Gitarren Moderator HFU

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    Erstellt: 05.05.18   #2
    Hey @Max666

    Mir fallen bei dem kurzen Stück im Vordergrund zwei wesentliche Dinge auf:
    1. Wenn Du die Töne auf der jeweiligen Saite spielst, die gespielt werden sollen, hört man immer wieder andere (unerwünschte) Saiten mitklingen.
      Es ist also wichtig, das Dämpfen von Saiten zu erlernen, die nicht mitklingen sollen / nicht gehört werden sollen.
      Das kannst Du zur einen Hälfte mit der linken Hand lernen, zum Beispiel dadurch, dass die Fingerkuppe eines greifenden Fingers die nächsttiefere Saite mit berührt und damit abdämpft, und zur anderen Hälfte über die rechte Hand, die locker über der Brücke in dem Bereich abdämpft, in dem nichts mitklingen soll (in Deinem Lead Beispiel die tiefen Saiten).
    2. Der ausklingende Ton am Ende klingt recht schief und wackelig.
      Wenn das ein Vibrato sein soll, dann übe dessen Regelmäßigkeit in Tonhöhe und Vibratoschnelligkeit, so dass das alles gleichmäßig wird (Analogie zu einer Sinuskurve: Ausschlag und Abstand sollen möglichst gleichmäßig bleiben). So klingt das, als ob Du nicht so recht wüsstest, wohin mit dem Ton.
    Ist mit Worten schwer zu erklären. Ich hoffe, Du verstehst dennoch, was ich meine.
    Hilft Dir das weiter? Wenn nein, frag ruhig nach! :-)
     
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  3. Max666

    Max666 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.18   #3
    Das Muten muss ich dann noch gut aneignen, erstmal danke für dem Tipp. Zu 2tens, ja sollte es, hatte nur ein wenig zu dicke Saiten drauf um ordentlich zu benden, werde dem aber auch nachgehen. Danke für die Hilfreiche Antwort.
     
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  4. Captain Knaggs

    Captain Knaggs Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.18   #4
    1. Ich würde auch sagen, langsamer und sauberer spielen, gut abdämpfen, dann wird das was. Sonst endet es am Ende im Matsch. Ich würde auch noch etwas Gain wegnehmen

    2. Iron Maiden forever:)
     
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  5. micharockz

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    Erstellt: 06.05.18   #5
    Zum Metronom oder Drumcomputer üben. Und beim Musikhören Rhythmen beliebiger Instrumente möglichst tight mitklopfen. Durch stetiges Üben nehmen deine Ohren das Microtiming mit höherer Auflösung war, dann müssen nur noch die Finger damit synchronisiert werden und es flutscht nur so ;).

    Mein wippender Musikfuß hat jedenfalls kein eindeutiges Tempo gefunden. Wenn du selbst einen tighten Fuß hast, kann er auch zeitweilig ein Metronom ersetzen. Allerdings besser nicht immer, sonst kommt das böse Erwachen, wenn du mal im Studio zum Clicktrack oder zu fertigen Drums spielen sollst. Ein Fuß verzeiht, ein Click nicht :opa:.

    Es kann aber schon eine gute Übung sein, Finger und Fuß zusammen grooven zu lassen. Kopfnicker sind auch nicht verkehrt.
     
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  6. KickstartMyHeart

    KickstartMyHeart Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.05.18   #6
    Üben, üben üben. Mit Metronom/Click/Drucmcomputer.

    Starte etwas Neues in einem Tempo, in dem Du es vollkommen fehlerfrei beherrscht. Wenn Du in diesem Tempo fünf fehlerfreie Durchgänge schaffst, erhöhe den Click um fünf Beats und wieder von vorne, bis Du mindestens fünf fehlerfrei hast und so weiter und so fort. Dabei kannst Du auch ein saubereres Rhythmusgefühl entwickeln.

    Je mehr Gain Du verwendest, desto "schöner" hört es sich vielleicht zu Hause an. Allerdings werden damit hauptsächlich Spielfehler kaschiert und der Sound zugematscht. Nur, wenn es mit wenig Verzerrung gut klingt, wird es auch mit mehr Gain funktionieren.

    Good news: Es funktioniert.
    Bad news: Es gibt keine Abkürzung.
     
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  7. Silenzer

    Silenzer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.05.18   #7
    Das es unsauber ist, vorallem Saiten mitklingen und das Vibrato nicht so toll ist, wurde ja schon gesagt. Vibrato immer zum Rythmus vom Song, da braucht man auch bischen viel was gut passt, aber einfach nur wild klingt komisch. Zum anderen auch immer überlegen wie stark du dein Vibrato sein soll. So richtig Malmsteen extrem oder vielleicht sanfter wie Vai.

    Ich bin auch für Metronom und sich selbst aufnehmen, aber auch immer wieder mal nur zum Fuß spielen oder zum Drumtrack. Ich ziehe zum Beispiel bei Aufnahmen das Metronom immer dem Drumstrack vor, wobei da jeder anders denkt. Einfahc auch bischen finden, was für einen passt.

    Ganz wichtig: Immer auch sich selbst aufnehmen und anhören was man da fabriziert hat und ehrlich zu sich selbst sein. Es ist keine Schande was langsamer zu spielen, wenn was zu schwer ist, oder gar was leichteres direkt zu spielen. Kommt alles mit der Zeit und Geduld :D

    Spieltechniken gibts massig, aber von müssen kann keine rede sein. Je mehr Techniken du beherrschst, desto mehr kannst du dich unterschiedlich ausdrücken. Wenn du coverst, wird dir vorgegeben was du können musst. Spielst du eigene Soli, kannst du frei wählen was du magst. Man kann â la BB King soviel aus so wenig machen, aber man kann auch viel mehr verwenden wie Loomis, Petrucci oder Vai. Letzendlich deine Entscheidung.

    Generell würde ich aufjedenfall auf alternate picking, bends und vibrato als Basis setzen und das auch richtig üben. Ein bend ins nirgendwo oder ein komisch hektisch gespieltes Vibrato, kann dir so viel kaputt machen. Legato, sweep picking, economy picking, hybrid picking, chicken picking, tapping und was es nicht noch alles gibt, kannst du dann später immer noch lernen.
     
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  8. startom

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    Erstellt: 06.05.18   #8
    Ich bin erstaunt, dass anhand eines kurzen Riff/Lick-Schnipsel so detailiert Rückmeldung betreffend Leadspiel gemacht werden kann.
    Aus meiner Sicht ist das gespielte "The Trooper"-Riff suboptimal, um Feedback bezüglich Lead zu geben. Zumindest ich kann das nicht, sorry.

    Falls du, @Max666 , Tipps und Tricks bezüglich der Verbesserung deiner Leadguitar Fähigkeiten haben willst, dann improvisiere doch mal zwei Minuten über einen Backingtrack und lade das hier hoch. DANN gibts konstruktives Feedback und (falls nötig) Verbesserungsvorschläge.

    Einen Tipp habe ich aber doch noch: Es bringt nichts, mit alten Saiten etwas aufzunehmen, das hochzuladen und dann noch zu betonen, dass alte Saiten aufgezogen sind. Das ist aus deiner Sicht Abfedern von potentieller schlechter Kritik, eine Entschuldigung im Voraus sozusagen...bringt dich aber in keiner Weise weiter.
     
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  9. Max666

    Max666 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.05.18   #9
    Kann ich Morgen gern machen, beim spielen heute ist mir auch generell aufgefallen, das ich die Töne nur beim Anspielen greifen soll, wenn ich die Saiten als "Arkord" halte wirkt das ganze generell mehr verschwommen.
     
  10. Silenzer

    Silenzer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.05.18   #10
    Manchmal kann es Sinn machen die Hände als Akkord zu halten, aber kommt drauf an was du machen willst. Wenn du die Töne nach einander anspielen willst hast du deine Hand vielleicht in Akkordposition blos ist der Unterschied, dass nur ein Finger immer drückt und die anderen locker sind. Du willst ja nicht, dass die anderen Saiten mitschwingen.

    Bei mir könnte man auch "Akkorde" vielleicht sehen, wenn ich shredde. Bei mir gehen die Finger nicht sonderlich weit weg von den Saiten und während der nächste Ton gespielt wird, dämpft der andere Finger den Ton davor ab. Es ist also nicht so als das ich eine Ausgangsposition hätte in die ich immer wieder zurück kehre. Meine Hand und Greifbewegung ergibt sich einfach durch das was als nächstes kommt. Quasi wie beim Twister spielen :D Immer nur ein Finger weiter setzen und der Rest bleibt wo er ist nur ohne Druck.
     
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