Problem: Preonus Firestudio + Cubase (in dem Fall LE)

von Navar, 26.06.08.

  1. Navar

    Navar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.06.08   #1
    Hi zusammen,
    hab gestern mein Presonus Firestudio (24x24) bekommen für mein mobiles Recording - Setup für kleine Live - Recordings und ein paar Probleme damit. Entsprechende Supportanfragen an Presonus und Steinberg sind auch schon raus, aber ich wollte das Ding bereits am Samstag bei nem Live - Job einsetzen, vielleicht weiß einer von Euch Rat.

    Um es auszuprobieren hab ich einfach mal schnell das beigelegte Cubase LE auf dem Notebook installiert. Installation vom Firestudio wurde genau nach Manual durchgeführt. Treiber und Firmware sind auf dem neusten Stand (keine Beta - Version)

    Problem:
    Beim Starten von CLE hängt sich das Programm beim Initialisieren vom ASIO - Multimedia - Treiber auf, wenn das Firestudio angeschaltet ist. Wenn ich das Firestudio ausschalte startet CLE normal durch abern ich kann den ASIO Treiber nicht wechseln weil er mir meldet, dass keine gülte Verbindung besteht.

    Das Spielchen hab ich ein paar Mal probiert, aber jetzt "bootet" das Firestudio nichtmal mehr selber und es kommt überhaupt keine Firewire - Verbindung mehr zustande.

    Meine Vermutungen:
    - Probleme mit dem Onboard FW vom Notebook
    - Treiberinstallation geschrottet, aber Treiber hab ich schon re - installiert, vielleicht sind irgendwo noch Reste...

    Ich traue mich jetzt ehrlich gesagt nicht wirklich das Gerät heute abend an mein Studiosystem zu hängen, denn das läuft stabil und das soll auch so bleiben :-)

    Naja, vielleicht weiß ja jemand spontan nen guten Rat...
     
  2. kb1

    kb1 HCA Recording HCA

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    Erstellt: 26.06.08   #2
    Erste Vermutung bei "Treiber kann nicht initialisiert werden", "Gerät nicht gefunden", "Aussetzern", etc.. bei FW-Interfaces am PC ist zumindest bei mir immer die FW-Schnittstelle. Und eigentlich stimmts auch immer ;)

    Weißt du, welcher Chipsatz im Notebook sitzt?

    Das Ding auf einem anderen Rechner auszuprobieren sollte eigentlich keine Probleme bereiten. Selbst wenn's der Treiber ist - gut, der wird ja bei anderen Soundkarten eh nicht verwendet ;)
     
  3. Navar

    Navar Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.08   #3
    soooo...
    das ist doch irgendwie immer so... es zieht gleich weitere Kreise, wenn man sich was Neues zulegt.

    Nach gestrigen 4 Stunden mühsamen Herumlaufens habe ich genau die Firewire - Karte gefunden, die explizit vom Hersteller empfohlen wird (mit TI Chipsatz), diese ist natürlich doppelt so teuer wie normale Karten, aber egal. Es ist schon ein Krampf herauzufinden, welcher Chipsatz da so drauf ist, ich hab dann irgendwann einfach immer gleich im Laden bei den Herstellern angerufen und mich durchgefragt *g*

    Mit dieser Karte läuft das Firestudio stabil, die Verbindung hat keine Aussetzer o.ä. nur mein Notebook ist nicht zum funktionieren zu bewegen, da muss einfach ein falscher Chipsatz verbaut sein.

    Jetzt habe ich noch folgendes Problem:
    wenn ich die Buffersize auf unter 128 setze bekomme ich die Fehlermeldung: "Audioengine konnte nicht gestartet werden". Grundsätzlich nicht weiter wild, das ergbit eine Latenz von ca. 4ms, damit kann ich leben, zumal damit auch stabil gearbeitet werden kann, solange es nicht ans mixen geht. Aber merkwürdig ist das schon irgendwie, wobei ich gestehen muss, dass ich noch nie so richtig mit Firewire zu tun hatte, mein Studiosystem ist ADAT - basiert. Ich meine aber irgendwo mal gehört zu haben, dass es bei der Übertragung (in Firewire) von so vielen Kanälen gar nicht möglich sein soll mit so einer geringen Buffersize zu arbeiten. (nur gehört, nicht gewusst *g*)

    Wir haben uns jedenfalls spontan dazu entschieden uns noch ein Barebone - System anzuschaffen, welches dann erstmal für Live - Recording eingesetzt wird. Ich hab eh für's Digipult beim Live - Mischen ein Notebook dabei, das kann ich auch zuhause lassen und Würfel samt kleinem TFT einpacken, das nimmt sich dann ja nicht viel.
     
  4. pico

    pico HCA-Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 27.06.08   #4
    also unter 4ms - das schaft noch nicht mal RME so wirklich - allein die AD- und DA-Wandlung benötigt ca. 1.5ms plus Datentransfer plus Rechnerzeit das in/aus den/m Speicher zu schaffen .....

    Bei mehreren Spuren wirst Du die Buffergröße wahrscheinlich sogar noch etwas herauf setzten müssen, um Aussetzer und Störungen zu vermeiden - achte auf die Prozessorlast.
     
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