probleme beim tonerzeugen bei trompete

von zwieback-dude, 09.02.04.

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  1. zwieback-dude

    zwieback-dude Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.04   #1
    hi!
    ich will trompete lernen! hab eine yamaha, hab auch ein uebungsbuch, hab von jmd gezeigt bekommen, wie man das teil hält und wie ein ton erzeugt wird und der mundansatz. nun steht in dem buch ich soll den mund formen wie wenn ich ein "ü" sag!! aber so klappt das bei mir absolut nicht. ist das buch nun falsch? ich machs immer etwas anders..schwer zu beschreiben, aber es kommt ein guter ton raus, den ich auch lange halten kann.
    also wenn ich dann die töne langsam spiel klappts ganz gut. kann bis jetzt nen c,d,e,f :)
    wenn ich aber dann so etwas schneller hintereinander töne spiele, klingt der naechste ton am anfang etwas schief/klingt nicht gescheit! was mach ich da falsch? manchmal dauert es sogar etwas, bis der richtige ton getroffen ist. die atmung mach ich so wie im buch beschrieben, bauchatmung..
    atme auch durch die nase ein..^^
    waer nett wenn jmd mich aufklärn könnte :) + noch ein paar tipps allgemein zum trompete spielen oderso^^
    mfg
     
  2. jimmy_punk

    jimmy_punk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.04   #2
    hallo.
    bitte niemals durch die nase einatmen.
    versuch mal durchs intrument zu atmen, dabei ohne zu verkrampfen soviel luft wie moeglich "einzusaugen" und dabei so wenig wie moeglich geraeusch zu machen.
    1. schreibe ich "einsaugen", weil man eigentlich nicht auf teufel-komm-raus saugen sollte (dabei verkrampft man vor allem im bauchbereich), sondern man sollte die luft einstroemen lassen, also, fast ohne eigenes zutun.
    tipp dazu: wenn man versucht die schultern hochzuziehen, macht man was grundlegend falsch. auch wenn man die luft nach dem einatmen versucht "festzuhalten", wenn man den kompletten vorgang (einatmen und ton spielen) grafisch darstellen will, muss man sich das wie ne sinus-kurve vorstellen: ohne abzusetzen!!! (in unserem fall: luft festhalten).
    2. "so wenig geraeusch wie moeglich" meint: den hals so offen formen wie moeglich. dazu ist es hilfreich nachdem man sich sehr angestrengt hat (sportliche aktivitaet) und heftig und tief atmet, dann mal drauf zu achten, wie die atmung klingt, und wie sich dein "hals" dabei anfuehlt - also der uebergang von der mundhoehle zur luftroehre. das versuchst du dann mit dem instrument zu imitieren. wenn beim atmen ein zischen zu hoeren ist, ist der "hals" eng und auch das ist falsch.
    was ich hier als falsch bezeichne kann natuerlich jeder machen wie er will, nur besagt die praxis, dass man mit den beschriebenen "einstellungen" am meisten luft in sehr kurzer zeit befoerdern kann - die beste voraussetzung fuer nen schoenen ton und dazu gehoert auch, wie der ton anspricht (also auch dein beschriebenes problem).
    langer text - wenig sinn: probier einfach viel aus (was muss ich wie "formen" um welchen ton zu bekommen?) und mach das, was dir am meisten zusagt (in sachen tonqualitaet). evtl. isses auch hilfreich nen erfahrenen trompeter um rat zu fragen, und/oder auch mal bei nem profi ne stunde unterricht zu nehmen.

    schoene gruesse und viel erfolg
    henrik

    ps: fuer rueckfragen mail mir einfach
     
  3. Jeho

    Jeho Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.02.04   #3
    @jimmy_punk
    bitte niemals durch die nase einatmen?
    versuch mal durchs intrument zu atmen?

    Durchs Instrument atmen?...ist das ernsthaft dein Vorschlag???...
    Wieso niemals durch die Nase??

    Durchs Instrument Luft holen würde ich schonmal gar nicht ...


    @crazydawg1004
    ...wenn du sagst..."das klappt bei mir nicht so wie im Buch...ist das im Buch falsch"....dann zeigt das, dass es einfach nicht so ohne Probleme nur mit Buch ganz ohne Lehrer geht.
    Man kann viele Beschreibungen einfach missverstehen, deshalb möchte ich dazu auch jetzt nicht viel schreiben.
    Du sagtest ja, du kennst jemanden der dir gezeigt hat wie es geht.
    Kannst du dich nicht halbwegs regelmäßig mal mit ihm treffen und er gibt dir direkt praktische Tips?
    Man kann sich ohne gute Anleitung einfach zu viele Fehler anlernen, die schwer auszubügeln sind.
     
  4. jimmy_punk

    jimmy_punk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.02.04   #4
    moinsen.
    ja, niemals durch die nase atmen meine ich so, wie's da steht - natuerlich nur, wenn man einen ton per instrument erzeugen will (wenn du keine trompete, posaune, horn oder tuba in der hand hast kannst du von miraus machen was du willst).
    die aussage mit der nase hat nen ganz einfachen grund: wenn ich nen schoenen ton spielen will, dann brauche ich:
    1. jede menge luft die ich in
    2. so kurzer zeit wie moeglich einatmen will und dabei
    3. ist es wichtig, dass man die bauchmuskulatur nicht aktiv anspannt (reinpressen was geht ist strikt verboten!!!).
    nun vergleichen wir einfach mal unseren koerper (bzw. die fuer uns zum atmen wichtigen teile: nase und mund) mit strohhaelmen: die nase ist ein strohhalm, wie man ihn in irgendwo bekommt (recht duenn, da geht nich viel durch, bzw. man muss echt mit kraft dran saugen um was durchzubekommen) und der mund (rachen) ist ein strohhalm, wie man ihn bei mcD oder burgerking oder so bekommt: schoen dick, da geht sehr leicht sehr viel durch.
    wodurch atmet man leichter eine sehr grosse menge luft (praktisches experiment ist an dieser stelle fuer die unglaeubigen empfohlen)???

    und durchs intrument sollst du nicht dauerhaft atmen, sondern nur mal zur uebeung, um zu schauen, wie man den hals-rachen-raum formen sollte, um ihn so "gross" (fuer luft durchgaengig) wie moeglich zu machen.
    dass man hinterher nicht wirklich nen ton spielen kann ist mir klar.
    deshalb mehrmals durchs intrument ein und ausatmen. dabei ist echt wichtig, dass man wieder versucht, nichts mit kraftanstrengung zu machen, sondern schoen locker bleibt.

    noch fragen? immer her damit.
    schoenen gruss
    henrik
     
  5. Knandi

    Knandi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.02.04   #5
    <- ok

    muß nicht immer sein.

    das anspannen ist ja ok, aber ich finds dann durch die Nase leichter entspannt zu bleiben...

    Also ich kann das nicht ganz nachvollziehen, ist doch überhaupt nicht wichtig am Anfang wielange das einatmen dauert, wichtig ist ob mans richtig macht.
     
  6. zwieback-dude

    zwieback-dude Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.02.04   #6
    hi danke fuer die antworten.. hab heut nochnet geuebt machi aber spaeter noch. hmmm ich probier mal durchs instrument zu atmen..stells mir aber etwas eklig vor*g*
    ich meld mich dann glaub moin oderso nochmal.
     
  7. Knandi

    Knandi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.04   #7
    im www.musiktreff.info Forum unter Spieltechniken wurde das Thema auch schon ausführlcih behandelt.

    Da sind auch Atemübungen beschrieben, schau doch mal da rein.

    Gruß
    Andi
     
  8. jazzman

    jazzman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.04   #8
    Um die Sache beim Atmen leichter zu machen, kann ich nur einen guten Rat geben.
    Wenn du gähnst ist der Hals offen. Und genau so musst du beim hineinblasen in das Instrument den Hals öffnen. Sonst klemmst du nähmlich selbst die Luft ab.
    Probier es aus und du wirst merken, dass du die Luft viel leichter hinein bekommst.
    Auch mache ich beim Ansetzen des Mundstückes kein "Ü", sondern ziehe das Kinn nach unten und spanne ganz leicht die Lippen.
    Noch ein Vorschlag bezüglich "Bauch". Wenn du höhere Töne spielen willst, wirst du das Zwerchfell benützen müssen. Das funktioniert am besten, wenn du die gleiche Anstrengung (Druck) wie auf der Toilette simulierst. Klingt blöd - ist aber so. :?

    PS: Durch das Instrument würde ich persönlich auch nicht einatmen."Würg"

    mfg. Jazzman ;)
     
  9. jimmy_punk

    jimmy_punk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.04   #9
    moinsen.
    jungs, was ,macht ihr mit euren instrumenten, wenn ihr so'nen ekel ahvor habt dadurch zu atmen? ich putze meins alle 4 wochen und es ist tiptop sauber und nichts riecht irgendwie komisch.

    das beispiel "gaehnen" ist mir nicht eingefallen, aber es ist ein sehr gutes.
    wohingegen ich den vergleich mit der toilette garnicht gut finde, denn da ist man total verkrampft im bauch und ueberhaupt garnicht locker. stuetze funktioniert aber anders.
    gruesse
    henrik
     
  10. jazzman

    jazzman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.04   #10
    Möchte niemandem zu Nahe treten aber trotzdem nochmals auf das Einatmen durch das Instrument kommen.
    Ich spiele täglich 2-3 Stunden und bin mir sicher, dass auch beim best gepflegtesten Instrument Bakterien vorhanden sind. Auch wenn es sauber geputzt ist würde ich nicht dadurch einatmen. Wobei mir auch der Zweck der Übung nicht ganz einleuchtet. Einfach durch den Mund (ohne Nasenatmung) einatmen - Fertig.
    Um auf die "Toilettentechnik" :D zu kommen. Habe die Zwerchfelltechnik von einem berühmten Jazztrompeter (Lee Harper) so erklärt bekommen. Die Technik wie auf der Toilette kommt dem beim Blasen am nächsten. Funktioniert einwandfrei. Man benötigt nämlich in der Höhe viel Druck um mit dem Zwerchfell die Lungenflügel nach oben zu drücken und dadurch eine entsprechende Kompression zu erzeugen. Ich erreiche mit dieser Technik und einem guten Mundstück das 4-gestrichene C und mehr.

    ;) mfg.E.M.
     
  11. kartofflsepp

    kartofflsepp Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.04   #11
    die vorstellung durch das instrument einzuatmen finde ich irgendwie kurios. ich glaube zwar nicht, dass man sich dabei mit irgendwas infiziert, aber viel luft geht durch das mundstück auch nicht durch. ich würde meine persönliche technik als ein kurzes blödes grinsen mit offenem mund beschreiben, wobei die lippen mit dem mundstück in kontakt bleiben. die luft kann so zum größten teil von der seite hereinströmen.

    das mit dem ü würde ich auch nicht bestätigen. was die lippenstellung angeht, würde ich das so beschreiben
    ausgangszustand ist ein ganz normal geschlossener, entspannter mund, weder grimmig noch grinsend. dann werden die lippen angespannt, so, dass man eben auch ohne mundstück diese pupsenden laute machen kann. von innen übt die zunge leichten druck auf die angespannten lippen aus, was wie ich früher gelernt habe, die kontrolle über den luftstrom ermöglicht. ich würde behaupten, dass meine zunge einen nicht unerheblichen teil der ganzen schwingung und somit des schönen tons ausmacht. sie ist auch für das schnelle und exakte ansprechen eines tones verantwortlich. ohne zunge klingt der ton typisch anfängerhaft. gerade fällt mir ein kleiner vergleich ein. ihr kennt doch diese gartenschläuche mit der düse vorne. wenn man zwischen den tönen vorne an der düse das wasser abdreht, macht mans richtig. der druck im schlauch bleibt dabei erhalten. sobald man wieder aufmacht spritzt der schlauch richtig schön. man sollte erst nach dem stück den wasserhahn zudrehen, nicht zwischen den tönen. vielleicht auch beim atmen noch...

    ich glaube, die stütze ergibt sich mit dem üben von selbst. als mir vor 15 jahren jemand erklärt hat, wie die stütze geht, konnte ich das gar nicht nachvollziehen und hab nur ihm zuliebe meinen bauch rausgestreckt.
    ich würde aber sagen, die stütze ist in etwa das, was beim husten passiert, bevor der hals aufgeht, so ein anspannen der bauchmuskeln. wobei dieser verschluss im hals beim husten genau das ist, was beim tröten nicht sein sollte. beim eier ausblasen zu ostern passiert wohl ähnliches.
     
  12. farinelli

    farinelli Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.05.09   #12
    Bin begeistert. Ja, so einfach kann Blastechnik sein.
     
  13. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 18.05.09   #13
    Nekroposting. Daher zu.
     
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