Probleme mit dem AMP - Kraten/Rauschen

von j.konetzki, 01.11.04.

  1. j.konetzki

    j.konetzki Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 01.11.04   #1
    Hallo liebe Musiker Gemeinde ;) Ich habe ein Problem mit meinem ersten AMP ... :(

    Es handelt sich um meinem Ibanez GX 100. Ich habe es noch mal zum Anlaß genommen mich durch das Internet zu wühlen... aber außer auf harmony-central und meinen Beiträgen hier auf dem Board habe ich nichts nennenswertes gefunden...

    [​IMG]

    Wenn ich den Amp einschalte beginnt er zu brummen und zu rauschen... allerdings nicht konstant gleich. Mal lauter mal leiser... Zwischendrinn knackt er manchmal und das sogar recht laut. Trotz der Störgeräusche kann man noch ohne Probleme auf Ihm spielen. Es riecht auch nicht verbrannt oder dergleichen. Nach einer Weile sind die Störgeräusche wieder weg...

    Manchmal knackt er überhaupt nicht (leider selten) bei einschalten, manchmal nur kurz und manchmal mag er überhaupt nicht aufhören...

    Ich habe den Amp wahrscheinlich auf unserem Probenwochenende ein wenig zu sehr gefordert :o ... jaja gegen einen 100 Watt Vollröhrenamp hat man es schwer :rolleyes: ... verstärkt aufgefallen sind mit die Probleme mit dem Amp auch in Verwendung mit dem GX 700 von BOSS (auch auf dem Bild) als Preamp... (Der BOSS Preamp wurde nicht im Effektwer verwendet...)

    Ich habe den Verstärker vorsorglich geöffnet in alle Einzelteile zerlegt und entstaubt... Das Dingen ist für sein Alter wirklich noch Top in Schuß! Da ist nix dran... zumindest nichts woran man erkennen sollte woran das Rauschen/Knacken und Brummen liegt... :confused:


    Ich habe Den Ibanez Verstärker damals gebraucht gekauft... schätzungsweise wird das Dingen so alt sein wie ich.... also um die 25 bis 30 Jahre...
     
  2. Ed

    Ed Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.04   #2
    Hm, das deutet vielleicht auf ein Problem, das mit der Wärme zu tun hat hin. Endtweder ist ein Widerstand oder ein Elko hinüber. Sehen die Elkos normal aus? Normal heißt nicht "unter Druck" angeschwollen und auch nicht geplatzt und ausgelaufen. Die Röhren verhalten sich auch je nach Temperatur und Arbeitspunkt unterschiedlich. Wenn sich der Arbeitspunk ungünstig verschiebt, kann es bei alten und abgenutzten Röhren zu komischen Geräuschen kommen. Nach einer gewissen Zeit, pendelt es sich dann wieder ein. Ein Techniker dürfte schnell auf den Fehler kommen, aus der Ferne kann man nur raten.

    Gruß,
    /Ed
     
  3. j.konetzki

    j.konetzki Threadersteller Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 02.11.04   #3
    Hi und danke für Deine Hilfe... :)

    Ich habe den Amp gerade noch mal nach einer längeren kältephase angemacht... er hat sofort bekommen derb zu stöhnen... :o

    Somit ist der Hinweis mit der Temperatur schon mal nicht schlecht. Aber das mit der Röhre ist wohl falsch verstanden worden,... mein Röhrenamp hatte keine Probleme... aber der GX schon... der musste ja lautstärkentechnisch gegen die Röhre ankämpfen... :rock:

    Was denkt Ihr wird mich die Reparatur kommen? Bzw ist die Reparatur kompliziert???
     
  4. Ed

    Ed Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.04   #4
    Hi,

    sorry, zu schnell gelesen...

    Unmöglich eine Prognose abzugeben. Ein Kostenvoranschlag vom seriösen Service dürfte höchstens im Bereich 5-10€ liegen.

    Gruß,
    /Ed
     
  5. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 02.11.04   #5
    Wie schnell - davon hängt letztendlich leider auch der Reparaturpreis ab, deshalb ist der ebenfalls schwer vorherzusagen. Das können 40 EUR sein, aber auch 140. Schneller geht es immer, wenn man selbst oder der Rep-Mensch einen kompletten Schaltplan vom Amp hat. Oder ein bestimtes Modell für sich wiederholende Macken in der Werkstatt bereits bekannt ist.
     
  6. Ed

    Ed Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.04   #6
    ich bin fälschlicherweise von einem Röhrenamp ausgegangen. Da kann man sich zumindest an den Röhren orientieren und Versorgungsspannung messen. Die sind auch oft sehr übersichtlich gebaut. Bei einer Transe ist es echt teilweise komplizierter, da du einen Haufen Bauteile hast, Multilayer-Platinen usw. Das Signalweg zu verfolgen ist nicht ganz ohne. Aber vielleicht ist es einfach das Ladeelko vom Netzteil für einen bestimmten Spannungsstrang, der nur am Rande wichtig ist. <kristallkugel on> Was weiß ich, z.B. Pegelanpassung nach dem Effects-Return.<kristallkugel off>. Jetzt mach' den Mann nicht nervös... ;)

    Gruß,
    /Ed
     
  7. j.konetzki

    j.konetzki Threadersteller Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 02.11.04   #7
    Also der Amp ist alt und sehr übersichtlich aufgebaut... auch recht großzügig... ein auslöten diverser Teile sollte sich selbst für einen Ungeübten recht einfach gestalten...

    Ich gebe den Amp mal unserem Techniker... der ist zimlich fit was so was angeht, ihm fehlt nur die Zeit...
     
  8. j.konetzki

    j.konetzki Threadersteller Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 03.11.04   #8
    Noch mal ich ...

    ... und ich verstehe es nicht... jetzt habe ich den AMP verteilt über die letzten Tage 3x im komplett kalten Zustand eingeschaltet... kein Mucks! Perfekt... Sp wie es sein soll ... Zur Zeit habe ich den Amp über meine 4x12 H&K Box laufen...

    Wie kann das sein, das das Dingen jetzt wieder ruhig ist ???
     
  9. am_i_jesus?

    am_i_jesus? Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.04   #9
    die wege der elkos sind unergründlich.

    könnte mir schon vorstellen, dass sich die elektrolytschicht wieder regeneriert, wenns kälter war. auf jeden fall bildet sie sich zurück, wenn sie zu stark erhitzt worden sind, i.d.R irreparabel.

    WENN es ein elko ware, sei froh, dass er nicht explodiert ist. muss nicht sein...
    :cool:
     
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