Probleme mit Pattern

von lobster, 05.06.05.

  1. lobster

    lobster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.05   #1
    Hey Leute,

    ich hab vor ein paar wochen angefangen, mich ein bisschen mit Pattern zu beschäftigen.
    Diese hab ich von: http://www.justchords.com/guitar/scales1.html .
    Ich find die page eigentlich ziemlich gut und man lernt auch so einiges. Nur manchmal sind die Erklärungen etwas ungenau.
    Ich kann diese 5 Pattern jetzt rauf- und runterspielen und das auch schon recht sicher.
    Jetzt meine Fragen:
    Wenn ich zu einem Lied improvisieren möchte, wie muss ich dann diese pattern spielen?

    Kann ich jede Patter bei jedem Bund beginnen?

    Muss ich die Pattern dann einfach nur stur rauf und runter spielen oder wie improvisier ich da genau?

    Wäre echt super wenn mir das mal einer erklären könnte.

    PS: Sind Pattern und Skalen das gleiche?

    Mfg Sebastian
     
  2. AgentOrange

    AgentOrange Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 05.06.05   #2
    Im prinzip kannst du sie stur rauf und runterspielen, sowas nennt sich dann Yngwie Malmsteen :D Und je nach tonart kannst du jeden pattern an jedem bund beginnen.

    Und das mit dem improvisieren, im prinzip spielst du nur irgendwelche töne aus den pattern jeweils ohne wirkliche reihenfolge hintereinander, aber mit der zeit wirst ein gefühl dafür bekmmen, welcher ton nach welchem wirlich geil klingt :)
     
  3. clemens

    clemens Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.05   #3
    Nein, genau das bitte nicht! :D

    Der Punkt ist: du musst gar nichts. Pattern sind nichts weiter als eine Sammlung von Tönen, aufs Griffbrett übertragen, die eben zu einer bestimmten Tonart passen. Aus diesem Tonmaterial kannst du dann für eine Improvisation schöpfen, aber es gibt natürlich keine fixen Regeln, wie du die Töne anordnen musst; sowas nennt man dann persönlichen Stil, wäre ja auch langweilig, wenn jeder gleich spielen würde. Du musst dich auch gar nicht an die Pattern halten, oft klingt es sogar viel interessanter, einmal das Pattern zu verlassen und einen anderen Ton einzubauen.

    Aber das sind eben alles Dinge, die nur mit Übung kommen. Schnapp dir einen Jamtrack (da gab's gerade einen Thread dazu, vielleicht finde ich den noch...), such dir die passende Tonart und beginn einfach zu spielen. Geh's einfach an, nimm nur ein paar Töne her und schau, was du da mit Rhythmus, Phrasierung, Verzierungen (Bends, Vibrato...) usw. rausholen kannst. Komplizierter wird man dann von ganz allein ;)

    EDIT: Hier ist der Thread: https://www.musiker-board.de/vb/showthread.php?t=42551
     
  4. thommy

    thommy Registrierter Benutzer

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    its better to burn out than to fade away ?? ...
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    Erstellt: 05.06.05   #4
    Du musst die Pattern in der Tonart spielen,

    in der der Song ist zu dem du improviesiern willst.

    Bsp :
    Der Song ist in A.

    ----> 5. Bund
     
  5. clemens

    clemens Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.05   #5
    Ach ja: Skalen sind Tonleitern, also ein Folge von Noten. Pattern hingegen sind diese Skalen auf das Griffbrett übertragen. Im Prinzip ist es also dasselbe, nur sind Pattern für den praxisorientierten Gitarristen einfacher anzuwenden ;)
     
  6. lobster

    lobster Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.05   #6
    Vielen dank für die fixen Antworten!
     
  7. Peda

    Peda Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.05   #7
    wenn der song in A-Dur iss isses aber ab dem 2. bund... Am iss ab 5. bund, oder hab ich da was verrafft???

    ich red jetz von dem hier (also A-moll bzw C-Dur pentatonik)

    Code:
    E---5---3
    B---5---3
    G---5---2
    D---5---2
    A---5---2
    E---5---3
    
    falls ich hier grad was völlig danebenes laber, macht mich bitte drauf aufmerksam...
     
  8. max7000

    max7000 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.05   #8
    die penta geht doch weiter oder hab ich zu viel gelernt?
     
  9. Joachim

    Joachim Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.05   #9
    Also, so wie ich das gelernt hab ist es so das wenn du z.B. mit einem Pattern im 3. Bund anfängst, also wo dein Grundton ein G ist dann spielst du die G-Dur/E-Moll Pentatonik. Wäre dein Grundton jetzt ein A dann hättest du die A-Dur/F#-Moll Pentatonik. Also alles was du als Dur spielst ist auch quasi die Paralel-Tonart in Moll. :screwy: (Siehe Quintenzirkel)

    Ich gebe aber keine Garantie das des so richitg ist. Wenn das jetzt alles Jogurt war, dann berichitgt mich bitte. Ich will es auch genau wissen. :great:

    Also in dem Sinne,
    Joachim
     
  10. Peda

    Peda Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.05   #10
    g dur ab dem 3. bund iss die hier:

    Code:
    e--0---3--5(6)7---10---12
    b--0---3---5--8---10(11)12
    g--0---2(3)4--7---10---12
    d--0---2--5---7-(8)9---12
    a--0(1)2--5---7---10---12
    e--0---3--5(6)7---10---12
    
    etc... iss e-moll, bzw g-dur
     
  11. Xenium

    Xenium Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.05   #11
    entschuldigt, wenn die Frage zu dumm ist...

    aber wenn ich jetzt improvisieren will, und mehr als ein Pattern verwende, meinetwegen alle 5, muss ich dann die Formation der Pattern untereinander einhalten? (ich will die Tonart nicht wechseln!) Ja oder?

    nur eine rein theoretische Frage, klingt sicher nicht sehr interessant... ;)
     
  12. Joachim

    Joachim Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.05   #12
    Ja, du musst schon die Formation einhalten... die Konstruktion eines Pattern bleibt die selbe. Auch die Anordnung der Pattern zueinaner verändert sich nicht. Du muss nur das gesammte "Gebilde" verschieben.

    Das heist, du lernst einmal die die ganzen Pattern auswendig, und musst sie dann nur der Tonart entsprechend auf dem Griffbrett verschieben.

    Theorethisch ganz Simpel aber bis du dann die richitg heißen Soli improvisieren kannst dauert es noch ein ganzes Stück. Also üben üben üben!!!
    Aber bei mir klappt das auch noch nicht so wie ich das gern hätte! :(
     
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