PU Tausch, aber wie?

von Bllack, 28.01.04.

  1. Bllack

    Bllack Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    09.11.03
    Zuletzt hier:
    26.11.15
    Beiträge:
    534
    Ort:
    Stuttgart
    Zustimmungen:
    4
    Kekse:
    135
    Erstellt: 28.01.04   #1
    Ein kumpel hat sich entschieden für seine Epi SG 400 einen EMG 85 für bridge zu holen nun soll ich den einbauen, hab das aber noch nie gemacht :D
    das "geh lieber zum fachmann" könnt ihr euch sparen, wir wolln das selber machen, verbindet das zum einen mit der gitarre, zum andren lässt es uns die möglichkeit den PU auch mal in der neck position auszuprobieren, ohne gleich zum musikgeschäft zu rennen :rolleyes:

    kennt jemand gute workshops oder wisst ihr, worauf man da achten muss? (evtl erst saiten abnehmen usw usw)
     
  2. Mecht

    Mecht Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    20.08.03
    Zuletzt hier:
    27.06.16
    Beiträge:
    282
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    36
    Erstellt: 29.01.04   #2
    Naja... die Saiten musst du sowieso abnehmen, denn sonst wird sich der PU schlecht wechseln lassen.
    Die Beiliegende Beschreibung ist sehr brauchbar. Da sind die Verdrahtungspläne von eigentlich allen erdenkbaren PU/Switch Varianten drauf. Falls dein Setup nicht dabei ist, dann schau auf der EMG Homepage. Da sind noch mehr Pläne.
    Wenn du einen aktiven und einen Passiven PU hast, wirds umständlicher, da der passive PU natürlich keine Spannungsversorgung braucht.
    Eine unterschiedliche Impendanz haben sie auch, aber das dürfte zu vernachlässigen sein.
    Der EMG soll so nah wie möglich an den Saiten sein.
    Du musst auch die Erdung der Bridge entfernen.
    Ansonsten fällt mir nicht recht viel mehr ein, was zu beachten ist.
    Sauber und genau arbeiten, dann kann nicht viel schief gehen.
    Und genau an die Verdrahtungspläne halten
    http://www.emginc.com/downloads/wiringdiagrams/Humbuckers_active.pdf

    Viel Spaß!
     
  3. Bllack

    Bllack Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    09.11.03
    Zuletzt hier:
    26.11.15
    Beiträge:
    534
    Ort:
    Stuttgart
    Zustimmungen:
    4
    Kekse:
    135
    Erstellt: 29.01.04   #3
    sehr nett, danke!

    was ich allerdings nicht gefunden habe ist eine beschreibung von aktiv/passiv..denn so werd ich das einbauen müssen. In der Beschreibung gehen sie nur auf einen PU ein.

    achja ich müsste mir wohl auch einen neuen lötkolben zulegen (meiner ist zu ungenau)....reichen 30W?
     
  4. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

    Im Board seit:
    22.08.03
    Zuletzt hier:
    24.06.15
    Beiträge:
    13.344
    Ort:
    Frankfurt
    Zustimmungen:
    65
    Kekse:
    8.834
    Erstellt: 29.01.04   #4
    Für Elektronikzeug reicht das dicke. Ich nehm meist nur den 20er oder gar nur ne Lötnadel.

    Die 40 bis 60 Watter sind eher so zum Löten von dickeren Metallteilen praktisch.


    PS: kein Lötfett oder Lötwasser etc. benutzen.
     
  5. Bllack

    Bllack Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    09.11.03
    Zuletzt hier:
    26.11.15
    Beiträge:
    534
    Ort:
    Stuttgart
    Zustimmungen:
    4
    Kekse:
    135
    Erstellt: 29.01.04   #5
    ich hab vor auf ne lötstation umzurüsten...300° wärn wohl optimal oder?

    was muss ich denn beim aktiv/passiv in einer klampfe beachten?
     
  6. nitrogen

    nitrogen Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.08.03
    Zuletzt hier:
    3.12.16
    Beiträge:
    84
    Zustimmungen:
    21
    Kekse:
    110
    Erstellt: 29.01.04   #6
    Als alter Bastler und begeisterter E-Technik Freak kann ich da nur zu sagen: So heiss wie nötig und so kurz wie möglich. An dieser schönen Phrase ist ne Menge Wahrheit dran ;). Allgemein solltest du darauf achten, die Lötstelle so schnell wie möglich gut zu erhitzen und dann den eigentlichen Lötvorgang schnell abzuschliessen, damit das Flussmittel des Lötzinns nicht verdampft (kann ansonsten "Kalte"-Lötstellen geben).
    Zu den Lötstationen kann ich dir nur sagen, dass wenn du öfters lötest sich schon eine rentiert, imho sind die temperaturgeregelten jedoch völliger Quatsch, da man normalerweise die Temperatur durch die verwendete Lötspitze reguliert. Also wenn es dann eine seien soll, würd ich dir da z.B. die Weller WTCP51 oder die von ERSA (hab den Namen vergessen, war jedoch die kleinste Ausführung) ans Herz legen kosten beide so um ~130 €, also nicht ganz so wenig. Für den normalen Bastler und Gelegenheitslöter reicht ein guter Lötkolben, bei dem mann die Spitzen wechseln kann (am besten auch von diesen beiden Firmen, wobei es da auch andere gute gibt, aber bei den beiden macht man eigentlich keinen Fehler).
    So, viel Text ... hoffe geholfen zu haben ... und wenn nicht sorry für das Geschwafel ;)
     
  7. Bllack

    Bllack Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    09.11.03
    Zuletzt hier:
    26.11.15
    Beiträge:
    534
    Ort:
    Stuttgart
    Zustimmungen:
    4
    Kekse:
    135
    Erstellt: 29.01.04   #7
    kenn das mitm flussmittel eigentlich nur vom platinenlöten, wo es wichtig ist, dass das zinn in das loch fliesst und wenn mans zu oft erhitzt, kriegt mans nicht mehr rein...meinst du das mit "kalte lötstellen"?

    was hälst du von solchen teilen? sind SEHR günstig....aber brauchbar?

    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=19799&item=3172523075
     
  8. nitrogen

    nitrogen Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.08.03
    Zuletzt hier:
    3.12.16
    Beiträge:
    84
    Zustimmungen:
    21
    Kekse:
    110
    Erstellt: 29.01.04   #8
    Jep, beim Platinenlöten benutzt man nochmal extra Flussmittel, weil die größeren Platinen ja auch nicht mehr handverlötet werden, sondern in ein Lötbad getaucht werden. Das tut aber beim PU-Kabel verlöten nicht not, da eigentlich in jedem normalen (es sei denn du kaufst extra was anderes) Lötzinn eine Seele aus Flussmittel enthalten ist.
    Zu der Auktion: die Firma kenne ich nicht, kann dir aber was grundsätzliches zu solchen Angeboten erzählen. Meistens taugen die Geräte schon was, das Problem ist nur 1. wie lange halten die Spitzen? (nen Kumpel von mir hat ne alte Weller von seinem Vater bekommen, die der sich vor fast 25 Jahren mal kaufte und da ist immer noch die erste Spitze drauf) und 2. wie sieht es mit Ersatzteilen aus? (auch da kann ich dir versichern das du bei Ersa oder Weller ziemlich sicher seien kannst, dass du da auch noch in 10 Jahren alle Teile als Ersatz bekommst). Also ist es wie so oft, ein Anfangs günstiges Angebot kann sich als Rohrkrepierer herausstellen. Aber wieviel dir letztendlich 10 oder 15 Euro Wert sind musst du selbst wissen :D

    Edit: naja Kalte-Lötstelle meint eine Stelle, an der das Lötzinn keinen optimalen Kontakt mehr zum Bauelement hat. Dabei kann es dann zu aussetzern (Wackelkontakten) o.ä. kommen. Erkennen kann man Kalte-Löstellen die durch unsachgemäßes Löten kommen, meist an der etwas grau-matten Farbe. Normal ist ja solch eine Lötstelle schön silbrig glänzend.
     
Die Seite wird geladen...

mapping