q-tuner

von Höhlentroll, 09.04.07.

  1. Höhlentroll

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    Erstellt: 09.04.07   #1
  2. cynozr

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    Erstellt: 12.04.07   #2
    sehen aus wie humbucker das würde auch einiges erklären
    naja der zerrton würde mich interessieren
    aber clean klingen die hammer
     
  3. lax_flow

    lax_flow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.07   #3
    Maan, die sehen echt mal geil aus. Bin gerade übers Parker-Forum darauf aufmerksam geworden. 160$ sind natürlich auch kein Pappenstiel.
     
  4. LoneLobo

    LoneLobo Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 21.11.07   #4
    160$ sin momentan 107€, soooooooo weit weg sind die von Dropsonic, Evo und Konsorten auch nicht...
     
  5. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

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    Erstellt: 21.11.07   #5
    Die stehen schon auf der Liste für die nächste Ausgabe von Guitar-Letter I!

    Grundsätzlich gibt es hier aus Sicht des Funktionsprinzip nichts neues. Es handelt sich bei jeder Bauform um liegende Humbucker.

    Laut Herstellerangaben liegt die Resonanzfrequenz dieser Tonabnehmer (zwischen 5 und 10kHz) deutlich über der von üblichen Pickups. Diese Eigenschaft ist mit großer Wahrscheinlichkeit auf das verwendete Magnetmaterial (neodymium) zurückzuführen. Vermutlich ist die relative Permeabilität eines solchen Magneten deutlich geringer, als die von AlNiCo oder Keramik. Anderenfalls lassen sich hohe Resonanzfrequenzen nur mit einer geringen Wicklungszahl realisieren, was sich jedoch negativ auf die maximale Ausgangsspannung auswirkt.

    Eine weitere interessante Sache sind die drei verstellbaren Pole, die in einigen Konstruktionen vorhanden sind. Hier ergibt sich die Möglichkeit die Breite der Magnetisierung auf der Saite gezielt zu beeinflussen. Damit hat man quasi die magnetische Breite des Tonabnehmers und damit die Eigenschaften des resultierenden Kammfilters in der Hand. Was es mit diesen Filtern auf sich hat, habe ich unlängst hier beschrieben.

    Bei dieser Entwicklung stand eindeutig das Ziel im Vordergrund, das Spektrum der Saitenschwingung möglichst unbeeinflußt zu übertragen.

    Das (übliche) Fehlen von detaillierten elektrischen Daten macht eine weitere Analyse leider sehr problematisch! :(

    Ulf
     
  6. lax_flow

    lax_flow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.07   #6
    Naja, dazu kommen ja noch Versand, etc. Wenn es sie in Deutschland für unter 100€ geben würde könnte man glatt drüber nachdenken.


    Kannst du mir Technik-Laie kurz erklären wie sich die beschriebenen Eigenschaften vermutlich auf den Sound auswirken, im Gegensatz zu "üblichen" Tonabnehmern? Ein zwei Sätze wären super.
     
  7. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

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    Erstellt: 21.11.07   #7
    Die Q-Tuner sind auch nur elektromagnetische Tonabnehmer wie alle anderen Pickups. Grundsätzlich kann man sagen: Je größer die Induktivität (über die der Hersteller keine Angabe macht) desto geringer die Resonanzfrequenz.

    Angesichts der Kapazität des Instrumentenkabels (typisch 500pf - 1nF) kann die Wicklungskapazität in der Regel vernachlässigt werden.

    Der Gleichstromwiderstand erlaubt keine vernünftige Aussage auf den entstehenden Klang!

    So, das waren leider mehr als zwei Sätze. In der Kürze kann man das leider nicht vollständig erklären. Für eine Einführung empfehle ich Dir Guitar-Letter II. Darüber hinaus habe ich eine ganze Menge von Beiträgen zu diesem Thema verfaßt, auf die ich an dieser Stelle einfach mal hinweisen möchte.

    Ulf
     
  8. lax_flow

    lax_flow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.07   #8
    Hi,
    danke schonmal. Ich wollte damit auch eher sagen: Ich werde mich onehin mal in Ruhe einlesen müssen. Die zwei Sätze waren mehr so gemeint, dass du nicht alles was wo anders schon steht wiederholen musst. Die Letters werde ich demnächst mal lesen.
    Also kann man aus den Angaben keine ungefähren Klangeigenschaften ableiten? Sie werden ja überall als sehr Hifi-mäßig beschrieben. Leider ist "überall" gerade mal zwei Quellen groß :-)
    Hifi-mäßig könnte aber gut einen Sound treffen, den ich suche, da bin ich mir noch nicht ganz sicher. Klar ist schonmal, dass die PUs ziemlich gut aussehen :-)
     
  9. LoneLobo

    LoneLobo Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 21.11.07   #9
    *JonesinePMschreib* :D

    STUSS!!
    STUUUUUUUSS!! :D

    Ich glaub du hast da ein "k" vor dem "eine" vergessen :O
     
  10. DerOnkel

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    Erstellt: 21.11.07   #10
    Wo denn??? Da will mich einer mobben! Johannes!!!:D

    Danke für die Korrektur! :great:

    Hoffentlich fliege ich jetzt nicht raus! :eek:

    Ulf
     
  11. lax_flow

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    Erstellt: 22.11.07   #11
    So, ich habe mal gerade eine 5 Minuten Montage mit einem alten Bild meiner P44 und den Q-Tuners gemacht, nicht gerade berauschend, aber jetzt weiß ich, wie sie bei mir in etwa aussehen würden.

    [​IMG]
     
  12. DerOnkel

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    Erstellt: 22.11.07   #12
    Nein, denn dazu bräuchte man zumindest die Angabe der Induktivität.
    Bezüglich der Resonanzfrequenz werden Angaben zwischen 5kHz und 10kHz gemacht. Ob dieser Wert für Leerlaufbedingungen oder unter Last gilt, ist unklar. Ich habe deshalb einmal ein wenig mit meinem Simulator gespielt:

    Ein Gibson P-490 hat unbelastet eine Resonanz von 7,15kHz / 27dB. Mit einer typischen Last durch zwei Potis, Kondensator, 7m Kabel und Eingangswiderstand eines Verstärkers wird daraus dann 2,74kHz / 7dB.

    Für einen 62'er Strat-PU gilt dann 10,4kHz / 31dB und belastet 3,02kHz / 4dB

    Der GL-6 soll einen Gleichstromwiderstand von 10kOhm haben. Dieser Wert läßt zumindest darauf schließen, daß beide Spulen in Reihe geschaltet wurden.

    Nimmt man jetzt eine Wicklungskapazität von 70pF an, was durchaus gängig ist, so erreicht man mit einer angenommenen Induktivität von 1H unter typischer Belastung 5,58kHz / 6,8dB. Verglichen mit dem Strat-PU hat sich dann die Bandbreite fast verdoppelt. Es werden wesentlich höhere Frequenzen übertragen. Man kann das dann durch aus als HiFi-mäßig bezeichnen. Ohne Last ist die Resonanz dann 19kHz / 21,dB

    Nehmen wir jetzt an, die Induktivität würde 6H betragen. Dann ergibt sich eine Leerlaufresonanz von 7,76kHz / 29dB, die unter Belastung auf 2,2kHz / 5,2dB zurückgehen würde. Das sind jedoch typische Werte für einen PAF. Mit HiFi hat das definitiv nichts zu tun!

    Betrachtet man dieser Ergebnisse unter Berücksichtigung der Klangaussage "HiFi-mäßig", so muß der GL-6 eine sehr geringe Induktivität haben. Der Gleichstromwiderstand läßt auf eine vergleichbare Windungszahl schließen, sodas nur eine stark verringerte Induktivität zum gewünschten Ziel führt. Hier bleibt dann nur die Veränderung der Permeabilität übrig. Das mag die Begründung für das ungewöhnliche Magnetmaterial liefern.

    Ulf
     
  13. lax_flow

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    Erstellt: 22.11.07   #13
    Vielen Dank. Es ist sehr gut hier mal begründete Soundangaben zu lesen. Mein Urteil werde ich mir im Zweifelsfall wohl selber bilden müssen, aber jetzt weiß ich in etwa was mich erwartet. Auch wenn es bei dir keinen großen Unterschied mehr macht bekommst du natürlich eine Bewertung dafür. Danke!

    Gruß,
    Florian
     
  14. DerOnkel

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    Erstellt: 22.11.07   #14
    Tja, leider wird die Verbreitung von gesundem Halbwissen in diesem Bereich auch in diesem Board von vielen Mitgliedern mit Inbrunst gepflegt. Manchmal komme ich mir da vor, wie Don Quichotte. ;)
    Vor dem Hintergrund der Tatsache, daß die meisten Hersteller mit technischen Angabe sehr geizig sind, wird Dir wohl nichts anderes übrig bleiben!

    Da die Kabelkapazität ebenfalls einen großen Einfluß auf die Übertragungscharakteristik nimmt, ist die Theorie zwar sehr schön, doch eine abschließende Beurteilung sollte immer nach dem Gehör erfolgten!
    Ich finde die Q-Tuner gerade vor den Hintergrund der großen Resonanzfrequenz sehr interessant. Wenn man "HiFi" nicht haben möchte, dann liest man Guitar-Letter II und baut einen Schalter und eine gewisse Anzahl von Lastkondensatoren ein. Das ergibt dann eine sehr große klangliche Flexibilität. Mit einem "mittigen" Pickup ist der Weg nach "oben" leider nicht so leicht möglich!

    Kleinvieh macht auch Mist! ;) Letztendlich ist es für mich aber viel wichtiger, daß ich den Leuten helfen kann!

    Ulf
     
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