QSC GX 3 Endstufe + Palmer 212er

von Dark, 09.08.16.

  1. Dark

    Dark Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.08.16   #1
    Hi,

    ich wollte mir wahrscheinlich nach langer Abstinenz wieder einen 5-Saiter Bass mit bandfähigem Setup zulegen. Als Preamp käme der programmierbare Tech 21 Bass Driver D.I. zum Einsatz, das ist eigentlich fix. Wobei ich übergangsweise auch den AMT F-1, ein Preamp-Klon des Fender Twin Reverb, testen würde.
    Als Endstufe habe ich mir die QSC GX3 rausgesucht, die dürfte für alle Belange auch genügend Leistung liefern, oder doch lieber die stärkere Variante GX 5? Nutzt die jemand?

    Jetzt der Knackpunkt: ich würde soviel wie möglich von dem Equipment auch mit meiner Gitarre nutzen können und wollte deswegen als Box die 212er von Palmer mit zwei Eminence Delta-21A bestücken. Hat jemand Erfahrungen mit dieser Box als Bassbox? Es wäre blöd, wenn die bei Proberaumlautsärken klappernd zusammenkracht :D Ansonsten steht noch eine uralte Gallien Krüger (glaube ich) Box im Proberaum, aber ich hätte schon gerne noch eine eigene Allround-Box.

    Danke schonmal! :)
     
  2. Cold Prep

    Cold Prep Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.16   #2
    Ich würde eher über ne Bassbox Gitarre spielen als umgekehrt ;)
     
  3. Dark

    Dark Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.16   #3
    Die Lautsprecher sind ja für Bass ausgelegt, unter anderem. Das Gehäusevolumen macht mir nur etwas Sorgen, sowie die Konstruktion der Box. Ich kenne mich mit Bassboxen nicht so aus, aber optisch unterscheiden die sich ja schon stark.
    Wobei ich damals auch eine Marshall 1982 412er hatte, die für Bass und Gitarre geeignet war. Die war allerdings auch etwas größer und massiver als die normalen 1960er Marshall Boxen.
     
  4. papero

    papero Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 10.08.16   #4
    Anders, als bei Gitarre, kommt es beim Bass, neben dem Eigenklang des Speakers, auch auf die physikalische Eignung in Verbindung mit einem bestimmten Gehäuse an. Das heißt inder Regel, dass ein Gehäuse (Volumen, Ports) auf einen bestimmten Speaker hin berechnet wird. (Früher war das anders. Da hat man aber auch oft zwei 412er unter einen 100 Watt-Amp gepackt, was nicht das schlechteste sein muss. ;))

    Zu der Endstufe wäre es naturlich schön, einen Produkt-Link oder Spezifikationen zu haben, damit man nicht das Internet nach Infornationen absuchen muss... Die Auswahl an Endstufen auf dem Markt ist doch zu reichhaltig, um ale zu kennen.

    Grüße, Pat
     
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  5. Dark

    Dark Threadersteller Registrierter Benutzer

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  6. papero

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    Erstellt: 10.08.16   #6
    QSC ist ja eine bekannte Größe auf dem Markt. Da ist man generell nicht schlecht bedient. Ein Review der größeren hat Wil_Riker hier verfasst. Mir persönlich würde die kleinere reichen. Aber ich spiele i.d.R. auch über ein 100 W Röhrentop... Wenn das es nicht auf ca. 110 € ankommt, kann man sich auch gerne etwas mehr Leistung (z.B. für andere Anwendungen) gönnen.

    Viele Bassisten schreckt inzwischen ein Ampgewicht von 20 kg und mehr. Da ist man natürlich schnell, wenn man zu den 12 kg noch ein Case und einen Rackpreamp nimmt. Daher wird auch gerne zu den leichteren Class-D Endstufen gegriffen. Wobei ich 12 kg für die größere QSC wirklich für maßvoll halte.

    Grüße, Pat
     
  7. Dark

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    Erstellt: 10.08.16   #7
    Wenn man nur einen Kanal nutzt soll sie ja 350 Watt an 8 Ohm und 500 Watt an 4 Ohm liefern. Also auf dem Papier sieht das ja schonmal gut aus und sollte theoretisch auch für eine lautere Metallband reichen. Ich muss mir nur mal die Bassbox in unserem Raum genauer anschauen. Vielleicht verzichte ich dann komplett auf eine eigene Box und spiele daheim mit dem Tech 21 Bass Driver DI direkt in meine Syrincs Anlage zum üben. Das sollte doch eigentlich einigermaßen brauchbar sein? Ich bin leider absolut kein Fan von Kopfhörern.
    Das Geld ist leider wirklich etwas knapp, jedenfalls mit den Bässen, die zur Auswahl stehen :) Deswegen würde ich finanziell eher zu der kleinen Endstufe tendieren.

    Und wegen dem Gewicht habe ich eigentlich keine Bedenken. Ich habe noch ein sehr leichtes 2 HE Rackcase hier, das zum Transport reichen dürfte. Ansonsten schleppe ich regelmäßig ein 120 Watt Vollröhrentop inklusive Haubencase und schwerem Effektboard ;)
     
  8. elkulk

    elkulk Bass-Mod & HCA Bass/Elektronik Moderator HCA

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    Erstellt: 10.08.16   #8
    Hi,

    dass QSC eine solide Marke ist, sehe ich wie Pat.
    Jedoch ist bei Endstufen mit Schaltnetzteil und Betrieb als Bass-Instrumentenendstufe etwas Vorsicht geboten:
    Nach meiner eigenen Erfahrung mit einer Powersoft-Endstufe und Berichten anderer Nutzer von Endstufen mit Schaltnetzteil besitzen solche Endstufen oftmals für Signalspitzen nicht sehr viel headroom.
    Deshalb ist für laute Musik eher zu etwas mehr Leistung zu raten.

    Ob das allerdings bei der GX-3 auch so ist und für Deine Anwendung überhaupt relevant, kann ich Dir nicht sagen.

    Die Palmer-Box ist diese: http://www.palmer-germany.com/mi/en/CAB-212-2-x-12-Empty-Guitar-Cabinet-PCAB212.htm ?

    Mmmmh, geschlossene Gitarrenbox. - Wie das Klangergebnis mit den von Dir genannten Lautsprechern für Gitarre und Bass sein wird, lässt sich von der Papierform nicht vorhersagen; kann klingen oder auch nicht.

    Gruß Ulrich
     
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  9. Dark

    Dark Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.16   #9
    Ja, genau die Box. Ich sehe schon, das wird nicht so einfach, wie ich mir das erhofft habe. Zu viele Variablen.

    Vorallem würde ich dann wirklich zu der stärkeren Endstufe tendieren, allerdings habe ich auch zu wenige Infos zu der Box im Proberaum (Impedanz, Belastbarkeit).
     
  10. elkulk

    elkulk Bass-Mod & HCA Bass/Elektronik Moderator HCA

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    Erstellt: 10.08.16   #10
    Hi,
    mit nach Papierform etwas unterdimensionierten Boxen gehst Du kein Risiko ein, solange Du nicht ohne Limit reindrischst und ein wenig hinhörst, wie es aus der Box tönt.

    Gruß
    Ulrich
     
  11. Jetsetradio

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    Erstellt: 11.08.16   #11
    Ich hatte bis jetzt nur schlechte Erfahrungen mit Gitarrenboxen.
    Bassboxen sind meistens so ausgelegt das sie das komplette Frequenzband wiedergeben können. Gitarrenboxen kommen schon wegen der kleineren Gehäuse die meist geschlossen sind schon nicht so tief runter und haben auch keine Hochtöner. muss man halt ausprobieren. Mir würde das nicht gefallen.
    Als Endstufe kannst du auch einen einfachen Bassamp nutzen wie den LH500 von Hartke und in den Effekt Return gehen mit deinem Sansamp. Oder eben komplett in den Input.
     
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  12. Dark

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    Erstellt: 11.08.16   #12
    Komplett auf die Lösung Preamp und aktiver Fullrange Monitor- bzw. PA-Box umzudenken wäre wohl auch nicht ganz optimal? Da wird es wohl etwas an Druck fehlen?
    Jedenfalls wenn man mal von der Preisklasse bis maximal 700€ ausgeht.
    Sowas zum Beispiel:
    https://www.thomann.de/de/rcf_art_712a_mk_ii.htm

    Danke für die Antworten, war sehr hilfreich bisher :)
     
  13. Jetsetradio

    Jetsetradio Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.16   #13
    Definitiv Bass Box. Früher gab es mal PA Boxen von Zeck z.b die waren auch ok für Bass. Mit neuen würde ich das nicht machen.
    Bassboxen, grade schwere etwas ältere sind meistens super günstig zu bekommen. Ne Trace Elliot 4x10er z.B ist ne super Box und oft für unter 200€ zu bekommen. Die ist laut, klingt gut und geht wahrscheinlich nie kaputt.
     
  14. elkulk

    elkulk Bass-Mod & HCA Bass/Elektronik Moderator HCA

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    Erstellt: 12.08.16   #14
    Hi,

    las ich doch weiter oben "metal", oder?! Da würde ich doch glatt reflexartig an "laut", massiv denken.
    Ich kenne die RCF-Box. Super für Gesang und Beschallung bei "events".
    Mit "Metal" würde ich sie nicht assoziieren.

    Deshalb stimme ich meinem Vorredner zu: Für laute Rockmusik/Metal würde ich klar zu Boxen mit großer Lautsprechermembranfläche tendieren: Fullstack, 6x10", 8x10", 4x12".

    Jedoch kann mEn eine 4x12"-Gitarrenbox (bei mir: Marshall) auch gut am Bass klingen (ohne absoluten Tiefbass):

    Gruß Ulrich
     
  15. Dark

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    Erstellt: 13.08.16   #15
    Ich glaube mit einem Topteil, Markbass Little Mark III, oder GK MB500 plus einer Box aus der Markbass Traveller Serie wäre ich dann letztendlich doch besser beraten. Aber dann müsste ich wirklich um die 2000€ ausgeben, nur um annähernd das zu bekommen, was ich mir vorstelle :eek:

    Das muss ich mir nochmal gut überlegen, da das schon sehr viel Geld ist, vorallem gemessen an der Zeit, die ich in das Hobby investieren kann. Meine Gitarren stauben ja schon zu ... :o
    Danke euch nochmal, hat mir sehr weitergeholfen :)
     
  16. Jetsetradio

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    Erstellt: 13.08.16   #16
    Für 1000€ bekommst du auch locker was du willst.
    nen Little Mark gebraucht für unter 400€. Die Dinger gehen nicht kaputt.
    Und dann kannst du dir für den Rest bei FMC genau die Box bauen lassen die du willst. Wenn du dem sagst ich will das die mittig nach Markbass klingen soll dann baut der dir diese Box. Sagst du ihm es soll nach Ampeg klingen macht er das. Oder du sagst ihm wie die Box klingen soll und er baut dir was du brauchst. Und bei nichtgallen kannst du sie auch zurücksenden.

    Bei Bassic.ch gibt's auch ne Liste mit antestbaren Boxen von FMC in ganz Deutschland bei anderen Usern. Falls du nicht aus seiner Ecke kommst ;-)

    Aber bitte geb nicht so viel Geld aus! Das geht günstiger mit besserem Ergebnis ;-)
     
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  17. Dark

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    Erstellt: 13.08.16   #17
    Nein, also der Bass ist meiner Rechnung schon mit drin und macht den größten Betrag aus :)

    Der Ibanez SR755 NTF sollte es werden und schlägt schon mit 919€ zu. Dann noch ein Gigbag dazu und es sind schon 1000€. Amp und Box kommen dann nochmal auf den gleichen Betrag.

    Den Markbass Little Mark III kann ich ja auch ohne Box bzw. angeschlossene Last nutzen und über den Line Out in ein Audiointerface, oder eine PA gehen?
     
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