Qualität von Waren/Dingen vor dem Kauf erkennen

von Stifenina, 06.06.18.

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  1. Stifenina

    Stifenina Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.18   #1
    Hallo zusammen.
    Ich bin von Natur aus ein neugieriger Mensch und versuche mich aus. Denke das sollte man als Künstler dabei haben. Jedenfalls habe ich mir öfters die Frage gestellt, wie ganz normale Sachen hergestellt werden. Also zum Beispiel wie ein Stuhl gemacht wird, ein Tisch, ein Bleistift, ein Haus und solche Sachen. Finde das ganze interessant. Wenn man das Wissen darüber hat, dann kann man das ja auch selbst machen und spart sich teils das Geld oder auch einfach, man erkennt gute Qualität und schlechte. Wie unterscheidet ihr das? Mehr Bauchgefühl oder echtes Wissen? Wenn ihr zum Beispiel ein Auto kaufen könntet, ohne auf den Preis zu schauen.
     
  2. LtdBoomer

    LtdBoomer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.18   #2
    Genau deshalb habe Ich noch keine Sendung mit der Maus verpasst.
    Aber bleiben wir mal bei dem Beispiel mit dem Auto.Wenn das Geld stimmt,dann entscheidet mein Bauchgefühl.Der Verstand sagt zwar Kombi,aber das Bauchgefühl Ferrari F40.
    Ich hab 1995 allerdings mal den Fehler gemacht und in Sachen Autokauf nur auf mein Bauchgefühl gehört und eine Corvette C3 Bj.1977 gekauft.
    Nach knapp 300 gefahrenen Kilometern sind mir die hinteren Blattfedern gebrochen.Resultat war ein 2-fach Dreher plus Kontakt mit einer Telefonzelle.
    Totalschaden in ca. 3 Sekunden.
    Man kann also nicht genau sagen,was besser ist.
     
  3. fko56

    fko56 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.18   #3
    Ich wollte anfangs auch den F40. Aber der sieht mit Hängerkupplung echt scheisse aus. Im Kofferaum kriegst Du den Marshall Stack aber nicht rein. :D
     
  4. IMN

    IMN Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.18   #4
    Durch mehr und mehr Software in den Geräten (z.B. Autos) wird's glaube ich auch immer schwieriger, Qualität zu erkennen. Unter die Motorhaube kannst du schauen, in den Code nicht.

    Ansonsten finde ich, muss sich die Sache auch gut anfühlen. Dh. fühlen sich alle Teile stabil an?
    Erfahrung der Firma spielt sicherlich auch eine große Rolle. Eine Firma, die ihr erstes Produkt herausbringt (top vermarktet) muss nicht besser sein, als die, die schon 30 Jahre im Geschäft ist - Umgekehrt gilt aber: die "alte" Firma sollte trotzdem zeitgemäß sein.

    Ich glaube, ich lasse mich von alldem beeinflussen. Erfahrung der Firma, Wertigkeit der Komponente, allerdings geb ich zu, dass ich mich auch von der Werbung beeinflussen lasse :rolleyes:
     
  5. Lukredcred

    Lukredcred Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.18   #5
    Hey,
    also wenn dich interessiert wie ganz normale Sachen hergestellt werden dann schau dir das mal an:http://www.mayerhaustueren.de/info/ueber-uns.html Hier geht es darum wie Haustüren hergestellt werden, richtig spannend! Ansonsten finde ich Wissen macht Ah und Quarks und COhttps://www1.wdr.de/fernsehen/quarks/? auch super um mehr über solche Dinge in Erfahrung zu bringen. Ich finde es auch immer toll, wenn man dann sein Wissen mit anderen Leuten oder den Freunden teilen kann und die dann total überrascht sind.
     
  6. Stifenina

    Stifenina Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.06.18   #5
    Danke für die ganzen Kommentare.
    Ich glaube auch das die Werbung einen großen Einfluss hat. Weil das bestimmt ja schon teilweise auch unsere Einschätzung. Finde aber die Eckdaten sind ja wichtig. Also bei Auto PS und Höchstgeschwindigkeit und so was. Das mit dem Türenlink fand ich auch interessant. Da sieht man gut, wie was gemacht wird. Schön wäre, wenn man jedes Produkt mal so sehen könnte. Wie es einfach zustande kommt. Dann kann man das ganz schnell auf die Schwachstellen untersuchen und schauen, ob das eigene Produkt die hat oder Glück hatte.
    Jedenfalls Danke für eure Meinungen. Den F40 wollte ich auch immer, als ich noch ein Kind war.
     
  7. XenoTron

    XenoTron Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.06.18   #6
    Wenn Optik und Haptik sich schon mal hochwertig ansehen und anfühlen, dann sind sie es meistens auch.
    Der Rest vom Produkt muss mich dann in kurzer Zeit überzeugen, dass er das kann was er soll und das auch noch gut.
    Schlecht durchdachte Produkte oder welche von minderer Qualität legen einem beim Verwendungszweck schnell Steine in den Weg.
    So darf mich das Produkt nicht mehr damit beschäftigen wie man es benutzt, anstatt seinen Zweck zu erfüllen.

    Das alles in Kombination, merkt man dann relativ schnell, ob ein Produkt nur schnell auf den Markt sollte und billig gebaut wurde, oder ob es sich um ein ausgereiftes Produkt handelt, um das sich jemand Gedanken gemacht hat.

    Preislich kann man sich auch ein Stück weit orientieren, aber da kann man auch schnell hinters Licht geführt werden.

    Mit etwas Erfahrung und Überlegung kann man dann relativ sicher einschätzen was man vor sich hat.
     
  8. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 07.06.18   #7
    Je komplexer das Produkt und seine Eigenschaften, desto schwieriger wird es, Qualität zu erkennen und eindeutig auszumachen.

    Das lohnt nur, wenn man sich wirklich dafür interessiert. Qualität ist aber nicht das einzige Kriterium. Kann gut sein, dass die qualitativ hochwertigste Hi-Fi-Anlage festgestellt werden kann. Aber wenn ich mir sie nicht leisten kann, nutzt mir das wenig.

    Im Grunde lautet die Frage: Für genau welche Bedürfnisse und Verwendungszwecke bekomme ich das beste für mein Geld oder die Summe x?
    Wenn man so rangeht und sich auf den Weg macht, dann kann man auch Fachmagazine und Fachleute zu Rate ziehen, kann sich Testergebnisse anschauen etc. Weil der Rahmen klarer umrissen ist. Wenn man eine Gitarre für eine Metal-Open-Air-Tournee braucht, die viel aushalten und vielseitig verwendbar sein muss, dann kommen andere Gitarren in Frage als fürs Studio und für den Bereich Jazz.

    Wenn man wissen will wie Möbel zusammengebaut werden, geht man auf die Seite eines schwedischen Möbelhändlers und liest sich die Montageanleitungen durch und kauft sich klafterdicke Bücher über Holz, Holzhandwerk, Holzwerkzeuge und ähnliches. Gibt es alles. Heimwerkermärkte leben davon. Je nachdem auf welche Fachverkäufer man dort trifft, gibt es wirklich gute Tipps.

    Es gibt auch in vielen größeren Städten Repair-Cafes oder offene Werkstätten und ähnliches, wo sich Laien hinwenden können, wenn sie mehr erfahren wollen.

    x-Riff
     
  9. Le_Franzose

    Le_Franzose Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.08.18   #8
    Es ist eines meiner Hobbiees, und ich liebe es zuverlässige und solide sachen zu kaufen.
    Schweizer mechaniche Uhren.
    Alte Plattenspieler aus den USA.
    Japanische Verstärker die noch altmodisch mit grossen Koponente auf platten gelötet sind.
    Möbeln aus Holz die noch gezimmert wurden.

    ...es interessiert mich einfach wie die sache gemacht sind, und ich probiere kleine Kunststücke ihrer Gattung aufzufinden.


    Jedoch ist Automobil ein anderes Tobak. Da wird es schwierig, denn ein zuverlässiger Wagen HEUTE ist so einfach wie eine Jungfrau im Freudenhaus zu finden. Es sind noch wenige Marken wirklich an Qualität interessiert, da heutzutage ein moderner Wagen bei 200'000km seine gesamte geplante Lebenszeit absolviert hat (BMW CEO Zitat).

    So grob über'm Daumen in diese Hinsicht. Vor den Jahr 2000 haben viele Hersteller "spezialisierte" Wagen gezimmert. Man ging nicht unbedingt bei Eisei einen Getriebe kaufen, man fragte Eisei an, einen Getriebe für den Modell XXX zu entwerfen, bzw, man entwarf den Getriebe direkt im Haus. So entstanden viele 300k+ Wagen. Mitsubishi hatte welche, Toyota einen ganzen batzen davon, Honda war mit dabei, Subaru sowieso, Lexus startete annodazumal seine Existenz mit einem Feuerwerk... und selbst die Europäer hatten immer bessere Qualität im Lager. Die damaligen BMW's hatten nur eletrische Probleme, die Mechanik war aber nicht tot zu kriegen, so ähnlich war es auch bei Mercedes ; jeder Zigeuner wollte eine E-Klasse um den Wohnwagen zu ziehen, da diese Wagen nie probleme bereiteten.

    Später wurde der Trend von tuttifrutti Wagen aus gemischte Komponenten von diversen Hersteller auf einheitsplattformen geknallt - immer wilder, und teils sogar obszön (Takata Skandal, GM Skandal, VW Komponentendumping, Renault-Nissan's, Mercedes-Renault's.... usw). Wenn man einigermassen richtig landen will ; zwischen 1990 - 2000 waren die Herstellungsprozesse ziemlich ausgereift und die Wagen noch grossflächig mit spezialisierte und lang getesteten Komponenten ausgestattet. Ein Toyota Avensis dieser Ära, z.b., ist ein rundum sorglos Wagen. So war auch mein alter Lexus LS400. Generell halten Lexusse mit viel Mechanik gut. Es gibt ein paar graue Schaafe, aber generell gesehen, bleibt Lexus einer der letzten grössen in diese Hinsicht.