qualitätsschwankungen bei fender mexico gitarren?

von m43rius, 16.11.06.

  1. m43rius

    m43rius Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.11.06   #1
    aber auch
    ja, solche sachen hört man, wenn man sich auf die suche nach ner guten fat-strat gitarre macht.

    jetzt bin ich allerdings total verwirrt. wie äußern sich diese qualitätsschwakungen? auf was muss ich achten? oder ist das alles sehr weit hergeholt?
    ich hab dieses objekt im visier:
    http://www.musik-schmidt.de/osc-schmidt/catalog/product_info.php?cPath=1_39_1458&products_id=15684
     
  2. screamer04

    screamer04 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.11.06   #2
    schlicht und einfach:
    du musst selbst antesten gehen und nachschauen, ob dieses modell gut verarbeitet ist, gut klingt und ob auch sonst alles stimmt, um qualitätsschwankungen auszuschließen.

    nicht mehr und nicht weniger.
    wenn du gitarren (egal welcher preisklasse) ohne sie vorher genau zu inspizieren bestellst oder kauft, können immer wieder qualitätsmängel auftauchen.
    betrachte es als art glücksspiel, bei dem leider gottes auch mal ein griff ins klo dabei sein kann.
    natürlich ist die chance nicht allzu hoch - aber dennoch kommt es vor.

    deshalb einfach die gitarre anspielen und auf dinge achten wie:
    - sind die bünde sauber gesetzt
    - ist der hals verzogen
    - ist der lack sauber aufgetragen
    - stimmt was mit der elektik/erdung nicht (extremes brummen, knacken beim schalten)
    - lassen sich alle potis sauber regeln ode kratzen sie
    - ist die oktavreinheit richtig eingestellt
    - wurde das griffbrett sauber aufgeleimt und die inlays ohne lücken gesetzt
    u.s.w.

    natürlich kannst du auch solche kleinen mängel wie lackschäden ausnutzen, um die gitarr enochmal ein ganzes stückchen herunter zu handeln.
    also qualitätsschwankung müssen nicht so schlimm sein, solange man daraus auch eventuell nutzen zieht ;)
     
  3. tele

    tele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.11.06   #3
    ich hab im laden inzwischen ca 20 mexiko strats angespielt - die waren alle sauber verarbeitet. eine hatte ich auch zwei jahre lang.
    unterschiede waren für mich in der klangcharakteristik erkennbar - einige klangen irgendwie leblos. da heisst es probieren und die richtige rausfinden.
     
  4. m43rius

    m43rius Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.11.06   #4
    achten die musikläden bei der lieferung nicht direkt darauf? oder nehmen die einfach alles und hoffen dass irrgendein idiot blind kauft?

    und was kann ich machen wenn bei einer gitarre nur weniger dieser mängel auftreten?

    das ist jetzt zwar etwas offtopic: aber warum findet man auf fender.com keine mexico modelle?
     
  5. Slashjuenger

    Slashjuenger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.11.06   #5
    Warum ne Fender? Ich kann nur immer wieder sagen: besorg dir besser ne Yamaha Pacifica. Die ist zwar nicht ganz Original verarbeitet (etwas moderneres Shaping, anderes Pickguard), aber dafür bei selbem Preis um Weiten besser als die Mexico Strats.
    Ich persönlich empfehl dir die 812, Erlekorpus, Lockingtuner von Sperzel, sehr amtliche PUs von Seymour Duncan (Jeff Beck und Vintage Staggered for Strat, wie ich die Dinger liebe... :p ) und ein solides Vibratosystem. Ist zwar ne Fat Strat, aber das ist halt Geschmackssache. Kauf nix nur weil ein großer Name draufsteht... :great:

    http://www.yamaha-europe.com/yamaha...rs/10_pac_guitars/03_pacifica_812V/index.html
     
  6. tele

    tele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.11.06   #6
    die "standard" und z.b. die "classic" serie sind aus mexiko. die amerikanischen sind dann "american standard" u.s.w.
     
  7. m43rius

    m43rius Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.11.06   #7
    so, ich habe jetzt in meinem stamm-musikladen nachgefragt:
    das beruhigt mich natürlich :)
     
  8. pat.lane

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    Erstellt: 17.11.06   #8

    hi

    ja nee, is klar...
    welcher händler schreibt bitteschön, dass die gitarren aus nem großlager verschickt werden und dass man die gitarren zwischen lieferungseingang und weiterversand an den kunden nicht einmal aus dem karton nimmt???? da sagt doch jeder dass die gitarren vorher eingestellt werden, nur geprüfte instrumente verlassen das haus blablabla...
    wenn dem so wäre, würden keine defekten oder schlecht eingestellten gitarren bei den kunden ankommen, und es gäbe auch keine reklamationen, meinste nicht?

    ich mein
    größere läden haben ein großlager in dem täglich ein paar hundert instrumente ankommen und täglich genausoviele verschickt werden. überleg mal wenn die jede gitarre nur ausm karton nehmen und 5 minuten dran rummachen, wie lange das dauern würde. ne gitarre einstellen, bundrein machen, stimmen etc. dauert mind. ne halbe stunde. wie das dann bei 100 gitarrenaussieht kannste wahrscheinlich selbst hochrechnen. von daher würde ich mich zumindest nicht 100%ig drauf verlassen...
     
  9. m43rius

    m43rius Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.11.06   #9
    das musikhaus ist relativ groß. allerdings sind dort alle abteilungen getrennt. zudem haben die auch von jeder "hochwertigen" gitarre meistens nur ein exemplar da.

    jetzt bin ich verunsichert. warum kann das nicht einfach so einfach sein, dass jede fender ihr geld wert ist?! mensch :(
     
  10. Slashjuenger

    Slashjuenger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.11.06   #10
    Und ich frag dich immer noch: WIESO UNBEDINGT NE FENDER? Die Yam ist in der Preisklasse um Längen besser. Und geht designtechnisch nem Kompromiss zwischen Vintag und Modern ein...
     
  11. m43rius

    m43rius Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.11.06   #11
    um mal ian dsa zu zitiern:
    ;)

    obwohl mir "yam" jetzt nichts sagt ..
     
  12. screamer04

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    Erstellt: 17.11.06   #12
    es ist eben nichts perfekt...
    aber wenn du wirklich selbst danach schaust kannst du dinge finden, die für dich "perfekt" sind. anders geht das nicht, denn es bleibt immer ein restrisiko.
    und welcher shop behauptet nicht, dass bei ihm alles ausgesucht sei? :rolleyes:
    da hat pat.lane wirklich recht...
    es gibt nur sehr wenige, die das machen. aber dabei handelt es sich sicherlich nicht um 500€ fender mexico gitarren sondern wesentlich teurer modelle...
     
  13. Slashjuenger

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    Erstellt: 17.11.06   #13
    ganz ehrlich: sich aus Prinzip auf eine Marke festzulegen halte ich für absoluten Schwachsinn, gerade wenn du jung bist kann es sein, dass du da ne ganze Menge Geld zum Fenster rauswirfst. Yam steht für Yamaha und ich meine dabei das Modell 812, falls du noch nicht auf die Idee gekommen bist meinen ersten Post zu lesen ;)
     
  14. tng

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    Erstellt: 17.11.06   #14
    Nur kurz zum Anhang an den Topic:
    Habe mir vor kurzem eine Fender Jimmie Vaughan AS geholt. Made in Mexico. Ausnahmslos mit "amerikanischer" Produktion zu vergleichen. Der Hals ist sogar besser als bei manch einer aus Corona... Mag aber vielleicht eine löbliche Ausnahme sein.
    However: Testen, ...
     
  15. Spell

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    Erstellt: 17.11.06   #15
    Bist du Yamaha Pacifica Experte?
    Wenn ja, dann trifft sich das gut:D

    Wäre eigentlich auch die Yamaha Pacifica 612V oder 412V zu empfehlen? Oder liegen da Welten zwischen diesen beiden und der Pacifica 812?
    Und noch ne Frage: Sind bei den Yamaha Pacificas bessere/stimmstabilere Tremolosysteme als bei den Fender Mex/Lite Ash oder Highway One Strats verbaut?
    Bietet Yamaha eurer Meinung nach das bessere Preis/Leistungsverhältnis im 400 - ca. 600 Eurobereich?
    Vielleicht würde mir ja auch schon die Yamaha Pacifica 612V mit ihrem Seymour Duncan Humbucker genügen...
     
  16. Cornholio

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    Erstellt: 17.11.06   #16
    Beim bösen T gabs ein Review.
    Die Gitarren sind von Sound und Bespielbarkeit eigentlich identisch,
    bei den teuereren halt noch original Pickups, bessere Optik und ähnliches.
    Welten liegen da nicht zwischen.
    Edit: Oha
     

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  17. Slashjuenger

    Slashjuenger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.11.06   #17
    Experte auf gar keinen Fall. Ich habe aber durch die anderen Schüler meines Lehers schon sehr oft die Gelegenheit gehabt, die Modelle von 412er bis zur 812er anzutesten. Und bisher hat mir die 812er einfach am besten gefallen, weil du hier wirklich zum Preis von einer Mexico Strat (bei der immer die Gefahr besteht, dass sie in gewissen Details möglicherweise nicht ganz perfekt gestaltet ist) ein sehr hochwertiges Instrument mit Zukunft erhältst. Zu deiner Frage: die Mexico Strats haben idR eine Vintagebrücke, die mit sechs Schrauben im Korpus befestigt ist und auf dem Korpus aufliegt. Der Vorteil dieses Systems: es ist relativ einfach zu stimmen und zu händeln, der Nachteil liegt darin, dass die tonalen Modulationsmöglichkeiten nach unten hin weniger stark und nach ob fast kaum vorhanden sind. Da erreichst du selbst mit Bendings mehr.

    Das Pivot-System (2 eingekerbte Inbusschrauben) ist im Prinzip genau dasselbe, ist aber schwebend gelagert, sodass du damit sowohl nach unten wie auch nach oben hin eine ganze Menge Möglichkeiten hast. Natürlich kannst du es nicht so toll treiben wie mit einem Floyd Rose und du stehst ebenso vor dem Problem wie beim FR - nämlich dass sich beim Stimmen einer Saite alle anderen auch verstimmen - , aber das ist bei dieser Gitarrenkonfiguration auch nicht Sinn der Sache. Zusammen mit den Sperzel Lockingtunern, die in der 812er vorkommen (in der 612er kommen Lockingtuner von Grover vor, die nicht ganz so hochwertig sind wie die Sperzel sind, in der 412er normale) ist die Gitte sehr gut gerüstet für wilde Arien mit dem Jammerhaken
     
  18. pat.lane

    pat.lane Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 18.11.06   #18
    ich kann das mit den "besseren" pacificas nur unterschreiben. ich spiel seit 15 jahren yamaha gitarren und hatte ne menge davon in der hand (hab ne ganze zeitlang im musikgeschäft von nem bekannten ausgeholfen als er krank war). yamaha bietet im regelfall ne menge gitarre fürs geld (bei den billigen schrott-pacificas eher nicht, aber wir unterhalten uns hier auch über die gehobeneren modelle)
    das preis- leistungsverhältnis ist bei gleichem preis bei yamaha einfach besser, bei fender zahlt man eben noch den namen mit. und wie ich auch immer gerne erwähne...
    wenn ne 400 bis 500er mexiko-strat schon so klingt und verarbeitet ist wie ne USA...
    was meinste lieber threadsteller wer dann die teureren modelle noch kaufen würde???

    du kannst natürlich kaufen was du willst, aber es ist so wie mit den marshall MG-amps...
    da steht halt marshall drauf und jeder denkt sich "wow, geil, n marshall, das ist was vernünftiges, da werden die anderen aber schauen..."
    das die MG´s definitv die schlechtesten amps sind die marshall jemals gebaut hat ist aber die andere seite der geschichte...
    es bringt einfach nichts, nur wegen dem namen zu kaufen, der alleine sagt überhaupt nichts. einige fachleute sind sogar der ansicht, dass die squier standard strats qualitativ absolut gleichwertig, bzw. sogar besser sind als die mexiko-serie...
    dabei ist squier doch "nur die billigserie" von fender, oder???

    uncle reaper hat das mal treffender formuliert: (sinngemäß)
    ich kauf lieber ne klampfe von nem nicht so aufgeblasenen hersteller, bei gleichem preis bekomme ich einfach mehr für mein geld, ich muss ja keinen teuren markennahmen mitzahlen.

    ich würde einfach sagen, geh in die geschäfte und teste mal verschiedenes an...
    verlass dich nicht auf die aussagen der online-shop-händler, da ist nunmal leider viel verkaufsstrategie mit dabei, und auch bei nem großen musikaus bist du davor nicht geschützt. schau mal der musicshop in münchen ist der größte laden bei uns...
    die haben auch nen onlineshop über den man bestellen kann...
    die gehören aber zur just_music_group (sind drei läden aus berlin, hamburg und münchen) und der versand erfolgt über ein zentrales großlager. der lagerist kriegt online nen zettel, schick mal ne schwarz-weisse fender mexikostrat an den seppl hier nach buxtehude. also geht der lagerist zum fender regal, nimmt nen karton mit nen schwarz-weissen mexikostrat raus, klebt den paketschein druff und gibts in die versandabteilung...
    wenn der jede gitarre vorher einstellen müsste, hätte der echt viel zu tun...
    und die lohnkosten würden explodieren und die geschäfte ruinieren...
    was also denkste werden die dann wohl machen?
     
  19. Slashjuenger

    Slashjuenger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.06   #19
    Klartext gesprochen, besser hätt ich es nicht formulieren können ;)

    Dieser Markenwahnsinn kann einem sowieso den letzten Nerv rauben. Mein Gitarrenmeister hatte vor kurzem übers Auktionshaus ne Tom Anderson verkauft. Das Teil war ne Stratkopie, aus feinster Erle und mit sehr schöner Decke und Hals aus Ahorn, so wie sich das gehört. Gekostet hast sie was um die 3500, ich hab sie zusammen mit ein paar anderen Custom Strats von Fender beobachtet...

    Was meinst du welche Klampfe den höchsten Preis erzielt hat? Also die Fender waren zwischen 2 und 8 Jahren alt, die von meinen Meister auch gerade mal 2. Jede Fender, ich glaub es waren 3, ging für 2500 euro über die virtuelle Theke, dazu muss gesagt werden, dass die Dinger z.T schon arg runtergespielt waren. Bei einer war angeblich sogar mal der Hals gebrochen und durch einen neuen getauscht worden. Jetzt rate mal, wieviel mein Meister für sein ehemaliges Gefährt bekommen hat... wenn du auf 1900 tippst, liegst du schon sehr gut. Und die brät jede Strat in Grund und Boden, ich habe selten eine SC - Klampfe gehört, die so perlig und offen geklungen hat. Da gab nur sehr wenige Fender, die das von sich behaupten konnten. Noch dazu hat er sie praktisch in Watte eingewickelt...

    Daran sieht man den Markenwahnsinn: Anderson ist ein kleiner Hersteller, der trotz seiner inzwischen recht prominenten Endorserliste keinen Wert auf große Marketing - und Werbeaktionen legt. Dadurch ist er zumindest in Europa nicht sehr bekannt, stellt aber bei gleichem oder sogar geringeren Preis Kopien von Originalen her, die diese oft weit übertreffen. Und dazu kommen eine ganze Menge Eigenentwicklungen wie perfekt ausgeklügelte Soundchambers oder eine Elektronik, die Ihresgleichen sucht usw usw.
    Im Gegenzug darf man sich dann bei Herstellern wie Gibson nich wundern, wenn man 2500 Euronen für ne LP Standard hinlegt und dann kleine aber feine Details Macken aufweisen, wie z.B. schlecht polierte Bünde oder ein leicht verflummtes Binding, dass ist halt bei Massenproduktion normal.

    Ein Hoch auf die Handarbeit, ein Hoch auf kleine Marken und darauf, dass man bei richtiger Recherche auch was für sein Geld bekommt!!!:great:
    Auch wenn Yamaha eigentlich keine kleine Marke ist, aber die Asiaten zeigen uns immer wieder, wie sauber sie für die gleichen Mittel arbeiten können. Es ist halt eine vollkommen andere Mentalität dadrüben...
     
  20. das tob

    das tob Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 18.11.06   #20
    Du brauchst nicht verwirrt sein.
    Diese Antworten sind lediglich ein Bezug auf den Vergleich zu Squier Modellen.

    Die Streuung bei Fender Mex ist nicht sonderlich gross.
    Um Deine Frage zu beantworten.
     
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