Raumentzerrung

von Trojaner, 21.08.06.

  1. Trojaner

    Trojaner Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.08.06   #1
    Hallo,

    also je einen 31-Band-EQ in den Maininsert das ist ja soweit klar. Dann fängts aber mit den Schwierigkeiten an. Wenn ich jetzt außer meinem Gehör nix hab (Analyzer etc.) sehe ich ja net ob ich nen linearen Frequenzgang habe oder nicht. Wie geht Ihr denn bei der Entzerrung vor? Könnt Ihr mir einige Tipps geben?

    PS: Ich weiß jetzt nicht ob ich in die richitge Kategorie gepostet hab!?

    ciao
    Trojaner
     
  2. Carl

    Carl Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 21.08.06   #2
    Analyzer gibt's in zig verschiedenen Ausführungen als Freeware. Also PC oder Notebook, passende Software, geeignetes Mic und los geht's...
    Bringt aber in der Regel wenig, da ist ein Abgleich nach Gehör oft besser. Und manchmal ist es am besten, einfach garnicht zu entzerren...
     
  3. Tobse

    Tobse PA-Praxis Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 22.08.06   #3
    hast du ricvhtig erkannt. wenn kein messinstrument vorhanden ist kannst du nicht erkennen das du linear bist => es geht nicht.

    wenn du also geziehlt entzerren oder linearisieren willst benötigst du ein passendes messmittel, allem vorran erstmal einen rta (real time analyzer)
    vor nicht all zu langer zeit gabs hierzu mal einen thread bei sonstiges oder in der plauderecke in den wir ein paar links zu passenden geräten und software gepackt haben. schmeiß mal die SuFu an wenns dich ingteressiert.

    die frage ist also was du genau machen willst.

    Willst du eine pa auf deinen Geschmack trimmen?
    Dann benötigst du u.U. überhaupt kein Tool sondern kannst das ganz bequem per gehör machen. Ein Analyzer kann dir ja nicht anzeigen was du hören willst.

    Willst du komplexe Systeme aufeinander abstimmen oder das verhalten von pas in verschiedenen räumen analysieren so ist ein rta wohl das mittel der wahl.

    wenn du allerdings vorhast systeme mittels eines rtas auf eine flatline zu ziehen und davon ausgehst das sie dann perfekt klingen muss ich dich aber leider enttäuschen ;)

    Ich persöhnliche nutze analyzer, allerdings nicht immer. um eine bereits installierte anlage auf meine Wünsche anzupassen (sprich als gast tech der ein gut spielendes system übergeben bekommt) benutze ich meine ohren, als system tech um eine anlage überhaupt erst sinnvoll zum spielen zu bekommen nutze ich sie sehr gerne.

    im monitoring bereich ab und zu, wenn zeitdruck ist kannd as da ganz praktisch sein.
     
  4. Wikiderstarke

    Wikiderstarke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.08.06   #4
    Ich kann dir empfehlen deine PA einzupfeifen das heist das du langsam die Regler hoch ziehst bis es anfängt zu pfeifen dann regelst du am EQ die Frequenz runter die das Pfeifen verursacht hat. Du musst aber die Finger am Mischpultregler lassen fals das Pfeifen zu laut wird muss du es leise machen. Du bist fertig wenn du deine Lautstärke erreicht hast oder wenn fast alle Regler am EQ eine abschwächung erfahren haben, dann ist nämlich das Maximum rausgeholt und du schwächst nur das ganze Singnal. Durch das Einpfeifen reduzierst du die Problematischen Frequenzen in dem Raum ab und hast dadurch eine sehr Rückkopplungs sichere PA.
     
  5. niethitwo

    niethitwo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 22.08.06   #5
    das heißt aber nicht dass sie deann noch sodnelrich klingt.

    einpfeifen: monitore. ok. die müssen bei einer gewissen evranstaltungsgröß0e nicht klignen sondern den musikern ein gewisses gehört auf der bühne verschaffen. da ist das frequenzen ziehen pflicht. ab einer gewissen größe spielt hier dann acuh der klang eine rolle, aber das wollenw ir mal ausen vorlassen, das

    und zerstörst dir evtl deinen front-sound. hier gehts ja nicht um monitoring sondern um anpassen an den raum das ist größtenteils die Front-PA.

    und da würd ich nciht einpfeifen. die frequenzen die auf deine mikros HINTER der Front-PA verstärkt ankommen müssen bei wietem nciht die problematischen frequenzen VOR der PA sein.

    am besten ist immernoch:
    1.) Anlage gescheit aufbauen, ausrichten und abstrahlwinkel beachten
    2.) mit einem lied das man sehr gut kennt und auf vielen anlagen schon gehört hat auf Front und Monitoring legen, gewünschte konzertlautstärke für ein paar minuten reinmachen udn acuh monitoring ca. in richtiger lautstärke. hier kann es nämlich auch beeinflussungen in den ersten paar metern geben.
    3.) frontsound mit Front-Eq nach gehört einstellen, wer sich hinter ein mischpult stellt und eine gewisse professionalität vorweisen will sollte einen 31-band einfach bedienen können und wissen wleche frequenz das gerade ca. ist die ihn stört. dabei möglichst frequenz abschwächen anstatt andere zu verstärken.
    4.) Monitore einpfeifen
    5.) Line-Check, monitormix (währnedher front schon etwas aufgedreht!)- und check (kurz vor jeden monitor stellen, vll kreischt einer, anderen klingen evtl dumpf), dann auch frontsoundcheck mit band, v.a. auch mal ein lied anspielen und raum möglichst überall mal ablaufen und anhören

    das ganze ist eigtl wirklich nur dauernde kontrolle und einstellen bis es einem passt und dabei sollten ,öglichst alle systeme auch gleichzeitig laufen.

    mit analyzern kann man wundershcön einen raum ausmessen wo es probleme gibt, aber wie es sich ancher mit gefülltem raum verhält wießt du nicht. auch stehen die mics nicht unbedingt da wo das publikum steht, man hat imme rnur kleinere punkte des raums, mir ist ablaufen um einiges lieber.

    dein gehört ist übrigens um einiges präziser als irgendeine software..die sagt dir an welchenm ort welche frequenz wann im vergleich zu anderen wie laut is, aber obsa zur musik passt musst du eh selbst hören ;)

    analyzer und feste controller-setups lohnen IMO nur bei systemen die man von vornehrein schon stark im frequezgang abändern muss (was bei prof. anlagen nicht der fall sein sollte) oder wenn man oft mit der gleichen anlage im gleichen raum ist.
     
  6. Uwe 1

    Uwe 1 PA-Technik/Elektronik HCA

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    Erstellt: 22.08.06   #6
    ...und um einiges sicherer. Wenn man ein paar Jahre in fast immer den gleichen Locations spielt, kennt man(n) die Probleme dann aus´m FF. Aber Ablaufen des Raumes (und vor allem der Ecken und Nieschen) bei Betriebslautstärke ist imho das vernünftigste/ probate Mittel.

    Scherzkeks? :D

    Grüße aus Oberfranken

    Uwe
     
  7. niethitwo

    niethitwo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 22.08.06   #7
    kleine seitenstich gegen diese ganzen db-kisten und konsorten die nu mit controller gut klingen ;)

    wozu 2500€ für ne box ausgeben, bei der ich nochmal für 2500€ nen controlleramp mt passendem frequenzband-bügeleisen dazubrauch, wenn ich für 1500€ für ne box + 1200 für n amp ein genauso gut klingendes system bekomme, das das auch noch natürlich tut ;);)

    PS: hab nix gegen db, aber irgendwo missfällt mir das schon dass man da doch recht gebunden an die sysamps is...
     
  8. Trojaner

    Trojaner Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.08.06   #8
    Also Eure Antworten haben mir schon mal geholfen.
    Ich hab mich auch schon mal nach einer RTA Software umgeguckt und auch schon etwas rumprobiert aber ich denke das man das am besten hinbekommt wenn man von jedem etwas benutzt (also Analyzer und einfach nur das Gehör).
     
  9. Boerx

    Boerx Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 23.08.06   #9
    Natürlich ist man an den Sysamp gebunden, allerdings übernimmt bei der Amp bei D&B auch Funktionen die in normaler Kontroller so erstmal nicht so leicht macht.
     
  10. excell

    excell Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.06   #10
    also meiner meinung nach ist ein rta ganz gut um ein system bei der installation mit controller einzumessen.
    für konzerte ist ein rta allerdings zu linear gerade weil die höheren frequenzen schneller als störend empfunden werden als die tieferen.
    für mich ist immernoch das gehör des tontechs unersetzbar.
     
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