Rauschen beim Korg A2

von kimoribj, 19.06.08.

  1. kimoribj

    kimoribj Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.06.08
    Zuletzt hier:
    9.03.09
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 19.06.08   #1
    Ich habe neulich ein Korg A2 gekauft.
    Es tritt genau dann ein Rauschen auf, wenn ich die Saiten anschlage, also ein Signal ankommt. Das Gerät ist völlig still, wenn ich die Saiten abdämpfe.
    Weiß vielleicht jemand, was die Ursache sein könnte?
    könnte es am Netzgerät liegen?
    Vielen Dank!
     
  2. Real-JJCale

    Real-JJCale Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    04.04.07
    Zuletzt hier:
    23.11.16
    Beiträge:
    1.935
    Ort:
    ex-54321, ex-Deutschland
    Zustimmungen:
    244
    Kekse:
    25.384
    Erstellt: 07.08.08   #2
    Hy kimoribj,

    mehr Angaben zu deinem (A2-) Setup wären hilfreich, deswegen hier nur meine Vermutungen...:

    ich gehe mal davon aus, dass Du die guitar-card des A2 nutzt und damit auch die entsprechenden verzerrten Sounds (?).

    Das A2 bietet extreme Möglichkeiten der Soundeinstellungen, die je nach Equipment
    (Verstärker/Endstufe + Boxen/Verkabelung etc.)
    dieses "Rauschen" produzieren können.

    Das A2, wie auch das A3 lassen sich vielfältig einsetzen, will heissen:

    a. als Gitarrenvorstufe -> direkt ins Mischpult:
    hier ist aufwändige und filigrane Einstellarbeit von Nöten, da die P.A. und das Monitorsystem eine "überkandidelte" Soundeinstellung der Verzerrersektion des A2 sofort mit Nebengeräuschen bestraft. Das Experimentieren mit dem EQ pro Sound bringt viel...

    b. als Gitarrenvorstufe -> in die Endstufe eines Gitarrenamps:
    hier würde ich aus (schlechter) Erfahrung dringend dazu raten alle Verzerrer in den Sounds abzuschalten, was gleichbedeutend mit Anwendung

    c. als Effektgerät im Loop eines Gitarrenverstärker:
    ist und die wirklich sinnvolle Anwendung des A2/A3 darstellt

    Bei deiner Anwendung sind wohl Verzerrer und Limiter im (Wechsel-) Spiel:
    Saitenanschlagen = Signal = Limiter ist offen = Rauschen durch falsche/übertriebene Einstellungen der Parameter.

    Kein Signal = Limiter macht "zu" = kein Rauschen.

    als User des A2 und A3 seit der ersten Stunde kann ich sagen, dass die Teile damals (frühe 80er) wirklich Studiostandard hatten. Meine Teile nutze ich auch heute noch regelmässig beim Abmischen (allerdings nur deren fette "analoge" und unglaubliche Halltiefe). Ein Netzteilproblem hatte ich in diesen über 25 Jahren nie.

    LG
    RJJC
     
  3. kimoribj

    kimoribj Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.06.08
    Zuletzt hier:
    9.03.09
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 12.08.08   #3
    Vielen Dank für die Antwort!
    Die verzerrten Sounds des A2 gefallen mir nicht und ich wollte das A2 besonders wegen dem Exciter usw benutzen, da ich sowiso nur clean spiele.
    Ich spiele einen Fender Blues Deluxe und kann das A2 deshalb nur als vorversärker benutzen oder zwischen vor- und endstufe schalten. einen effect-loop hat der Verstärker nicht.

    Das alles ruhig ist, wenn ich die Saiten nicht berühre, kommt wohl vom limiter, aber mir ist rätselhaft, woher die Nebengeräusche kommen.
    wohl weiterhin experimentieren müssen.
    Außerdem ist mir aufgefallen, dass auch geringe Nebengeräusche auftreten, wenn ich den Bypass schalte, das Signal ja dann eigentlich unverändert bleiben sollte...
     
Die Seite wird geladen...

mapping