Realistische Streicher mit Workstations

von Carlos, 01.03.06.

  1. Carlos

    Carlos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.06   #1
    Die aktuellen Workstations haben alle keine wirklich schlechten Streicher. Die meisten werden diese wohl häufig brauchen. Doch gibt es besser und schlechter geeignete Synths. Kann jemand Tipps und Tricks verraten wie man die Presets toppen kann, bzw. verraten mit welchem Gerät dies besonders gut zu realisieren ist.

    Carlos
     
  2. J.K

    J.K HCA Synth/Midi/Soundgestaltung HCA

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    Erstellt: 01.03.06   #2
    Die größte Auswahl an Streichern hat wohl der Triton Extreme mit seinen Siedlaczek Sounds. Ich pers. mag auch die Kurzweil Sounds der Orchestral Erweiterung.
    Orchestersounds aufzupolieren ist schwierig, da mensch ja am Ausgangssample nicht viel ändern kann, das entscheidet ja, ob's realistisch gespielt klingt oder nicht, mit EQs und co. kann mensch nur den Klang ein wenig färben. Um die internen Sounds zu toppen muss mensch dann wohl auf externe Samples zurückgreifen.
     
  3. trauty

    trauty Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.06   #3
    Die Streicher von Kurzweil (K26-OrchesterRom) sind sehr naturgetreu. Ich weiß nicht, wo Du sie einsetzten willst, allerdings habe ich festgestellt, dass es manchmal nicht unbedingt ratsam ist wirklich "echte" Streicher zu verwenden, da sie ziemlich genau die Frequenzen des Gesangs treffen und diesen dann undurchsichtig machen.
    Wenn dagegen Solostreicher gewünscht sind, kann ich den K26 nur empfehlen. Die orchestralen Natursounds sind unschlagbar. Ansonsten kann ich nur J.K zustimmen. Das Spielen der echten Streicher bedarf viel Gefühl.
    Gruß
    Moritz
     
  4. sonicwarrior

    sonicwarrior Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.06   #4
    Dafür gibt's ja EQ's.
     
  5. Carlos

    Carlos Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.03.06   #5
    Ich habe das Kurzweil Orchestral Rom. Allerdings spiele ich es mit einem K2000. Es gefällt mir persönlich nicht so toll. Das liegt vermutlich aber am 2000er. Als der 2600 herauskam meinte der damalige Tester im Soundcheck eine Verbesserung der Audioqualitäten im Vergleich zum 2500 zu hören. Der 2000er ist da noch eine Stück älter. Ich meine, daß die Höhen etwas unangenehm wiedergegeben werden - da wird man auch mit dem EQ wenig machen können.

    Carlos
     
  6. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 03.03.06   #6
    Ich benutzte die Korg EXB 6/7 Erweiterungsboards für die Triton Serie mit den Siedlaczek Sounds.
    Sehr gut und extrem realistisch.

    Topo :cool:
     
  7. Carlos

    Carlos Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.03.06   #7
    Hi Topo,
    ich hatte testweise den Extreme auf der Bühne. Der hat ja dieses Board serienmäßig drinnen. Es hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Speziell beim Extreme hat man den Qualitätsunterschied zwischen den internen Sounds und den Boards unheimlich gemerkt. Aber für fünf Sounds lege ich mir nicht extra den Korg zu. Nach wie vor ist es enttäuschend wie wenig wir von den großen Firmen unterstützt werden. Aber das sind die Gesetze der Marktwirtschaft. Wenn einem ein paar Sounds fehlen kauft man sich halt einen neuen Synth.
    Carlos
     
  8. toeti

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    Erstellt: 04.03.06   #8
    Irgendwie versteh ich das ganze Problem nicht.

    Heute war der Janosch bei mir und hat n paar Sachen für mich programmiert und es kam echt genau das raus, was ich brauchte, oder meine Sachen passten schon.

    Das Hauptproblem ist doch, dass keiner wirklich gut Streicher spielen kann von uns. N Streicher ist nun einmal kein Ton, der so lange ich nenn es mal "starr" gehalten wird.

    Gruß
     
  9. Carlos

    Carlos Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.03.06   #9
    Hallo Toeti,
    habe meine musikalische Karriere als Geiger/Streicher im Schulorchwster angefangen. Ich glaube zu wissen wie Streicher zu klingen haben. Unser Dirigent hätte uns um die Ohren gehauen, wenn wir "marcatomäßig" gefidelt hätten (so wie die meisten Sounds programmiert sind. Gehe mal in ein klassisches Konzert - da wirst Du keinen Bogenstrich hören). Streicher klingen auch nicht so in den Höhen überbetont wie bei den Kurzen. Ansonsten gebe ich Dir 100pro Recht: die Spielweise machts (wie bei den Bläsern). Die spielen alle keine Akkorde - so wie sehr viele von uns.
    Carlos
     
  10. toeti

    toeti Keys Moderator

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    Erstellt: 05.03.06   #10
    Hi,
    das unsere Schule sehr klassisch ausgerichtet ist, hatten wir auch mehrere sehr gute Streicher dabei. Mir ist also schon klar, wie das klingen sollte. Aber so stehend wie ein Pad habe ich bisher noch keinen natura streich Instrument wahrgenommen.

    Gruß
    Thorsten
     
  11. b007

    b007 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.03.06   #11
    hi

    schaut euch mal (falls ihr das nicht schon kennt ) folgenden link an:

    http://www.garritan.com/stradivari.html

    dann schaut ihr euch den ersten video an (meditation) und etwas weiter unten dann den zweiten: Real-Time Articulations Video.

    Das beweist eigentlich alles: Samplebibliotheken alleine reicht nicht, wenn man es im griff hat die parameter per midi zu verändern, kann man so echt klingen, wie auf den beiden videos!

    Ähnlich wirds wohl, wenn man versucht die Arturiatrompete zu spielen! Wenn man das im Griff hat... alle parameter zu steuern, dann klingts schon sehr echt!

    Gruss stefan
    ps: die vsti sind so fortgeschritten, da kommt die hardware nicht mehr mit. Ich komme in letzter zeit immer mehr zur Erkenntnis das mich die Workstationsounds richtig langweilen ,(wenn man die Qualität von vsti und samplebibliotheken kennt)... Hab letzhin einen Motif ES 7 angespielt... und war irgendwie entäuscht....Weiss aber nicht was ich als keyboarder dagegen machen kann :-) so mit laptop auf der bühne :rolleyes:
     
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