Reicht mein HP nx6125 für 4-Spur Aufnahme ?

von Radamanthus, 01.12.07.

  1. Radamanthus

    Radamanthus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.12.07   #1
    Hi,

    Ich hab ein Notebook HP nx6125 mit 512 MB Ram und 120 GB HD, und hab bislang damit vom Mischpult per RecOut über ECHO Indigo und Adobe Audition unseren Chor mit 2 Pianos in Stereo aufgenommen.

    Künftig möchte ich vorraussichtlich zwei Beyerdynamic MCE 86 dazunehmen (ich möchte möglichst wenig vom Publikum selbst aufnehmen) um vom Publikum aus mit 2 eigenen Spuren die Gesamtsumme mit zu recorden.

    Nun hab ich mich also umgesehen und da so Geräte wie zB das Lexicon Omega Studio gesehen, schön,, aber :

    Reicht mein Notebook um die 4 Spuren in guter Qualität zu recorden ?

    Die Frage ist ob es reicht, es gerade so geht, oder eigentlich ganz gut so geht.
    Wenn ich mir anschaue, dass zB das Lexicon Omega ja eigentlich eh nur mit USB 1.1 daherkommt, dann müsste mein Notebook doch ausreichen, nicht oder ?

    Gruss
    Bernd
     
  2. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 01.12.07   #2
    Wenn ich nichts übersehen habe, dürfte das Notebook, sofern es die RAM Anforderungen der Aufnahme Software erfüllt, locker für 4 Spuren reichen.

    Aber das was von der Bühne kommt aufzunehmen, halte ich persönlich nicht für besonders sinnvoll. Ich würde das Publikum mit den Reaktionen in erster Line aufnehmen und die Stereo Spur (Bühne) beim Rec Out lassen.


    Topo :cool:
     
  3. Radamanthus

    Radamanthus Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.12.07   #3
    Hi,
    schonmal Danke für die Antwort.... :D

    Der Hintergrund ist DER:

    Ausser dass ich nen Livemitschnitt mache bin ich in personalunion auch noch gleichzeitig Bass-Chorsänger und Tontechniker mit dem Mischpult auf der Bühne. Ergo fehlt es mir an der Möglichkeit während eines Konzertes zu beurteilen was/wie rüberkommt, und vor allem WAS zu Konzertbedingungen am Rec-out rauskommt.

    Nun war die Aufnahme vom letzten Konzert per rec-out nicht gerade prickelnd, unser Chorleiter meinte gar dass er sich das nie mehr wieder anhören wird... :(...

    ...das Publikum (Nachher befragt) aber meinte, dass wir nen guten Sound hatten und eigentlich alles bestens war,,

    da hab ich mir eben gesagt dass es günstig wär zum rec-out paralell ne Aufnahme von dem zu haben, was an den Ohren des Publikums ankommt, und ich dann die Möglichkeit für den Livemitschnitt hätte zB
    1. wieder nur den Stereo-Rec-out-Mix zu nehmen oder
    2. nur die beiden Mikros vom Publikum her oder
    3. eine Mischung aus beiden Quellen zu generieren

    Für den Fall 3:
    ab welcher Entfernung der Mikros zur PA muss ich Laufzeitunterschiede beachten ? und lassen sich laufzeitunterschiede mit zB Cubase LE ausgleichen ? (hab ich nicht, wär ja aber zB beim Lexicon Omega Studio dabei) Ich weiss derzeit auch nicht ob das mein bisheriges Programm Adobe Audition könnte...., klar ich könnte einfach am Anfang eine entsprechende Pause einfügen - aber geht sowas auch "Komfortabel" ?

    Gruss
    Bernd
     
  4. Pfeife

    Pfeife Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.12.07   #4
    Das sich ein record-out Mitschnitt schrecklich anhört bei einem Chor, liegt in der Natur der Sache. Selbst der Chorleiter steht schon soweit weg, daß bei seinen Ohren ein homogenes Klangbild ankommt(ankommen muß, sonst kann er nicht dirigieren).
    Deshalb nimmt man Chöre eigentlich prinzipiell mit mehreren overheads auf.
    Ab ein paar Metern ergeben sich schon Phasenschweinereien beim Zusammenmischen der zwei Quellen. Aber wenn die Spuren getrennt vorliegen, ist es ja kein problem, sie nach Gehör von Hand aneinander anzugleichen. EInen automatischen Latenzausgleich dafür gibt es nicht. Damit ist bei Sequenzerbeschreibungen etwas anderes gemeint.
     
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