- 12.08.26
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- Weissach im Tal
Wer die Wahl hat, hat die Qual
Ich bin mittlerweile in der Situation, auf einen gewissen Fundus an Mikrofonen für die Abnahme von Schlagzeugkesseln im Live-Kontext zurückgreifen zu können. Und daraus ergibt sich die Frage, welches nehme ich davon für was?
Bei einer Veranstaltung ist in der Regel keine Zeit für einen Vergleich, weshalb ich bisher auf Eindrücke verschiedener Veranstaltungen zurückgegriffen habe. Dabei sind jedoch die Umgebungsparameter so unterschiedlich, dass man nicht von einen aussagekräftigen Vergleich sprechen kann.
Also bietet es sich an, das mal sauber und in Ruhe außerhalb einer Veranstaltung zu machen.
Ich habe glücklicherweise Zugang zu einem Drumset, also brauchte es nur einen passenden Zeitpunkt, um das Projekt durchzuführen. Und so etwas lässt sich zu zweit wesentlich komfortabler durchführen. In meinem Fall war das @Sharkai, der auch einige der Mikrofone und das verwendete Mischpult stellte.
Eins vorneweg: Ich bin kein gelernter Schlagzeuger, was man bei den Aufnahmen auch zweifelsfrei hören kann.
Der Testaufbau
Das verwendete Drumset ist ein Tama Superstar (SL52F Superstar Custom Fusion, wenn ich mich nicht irre).
Bei den Toms habe ich mich auf die kleine (10" x 8") und die große (14" x 11") beschränkt. Beide sind mit Evan G2 Fellen auf der Schlagseite (2-lagig, coated) und den Werk-Fellen auf der Resoseite bestückt.
Die Bassdrum hat das Format 22" x 18" mit einem Evan EQ4 auf der Schlag- und einem Remo Ambassador Ebony Bass mit Loch auf der Resoseite. In der Bassdrum liegt eine Decke, die auf der Resoseite anliegt.
Die Snare ist eine Starclassic mit 14" x 5.5" mit einem Evans UV1 Reverse Dot Schlagfell und einem Evans S14H30 Resofell.
Zum Stimmen verwende ich eine Spektralanalysator-App (Spectroid) und orientiere mich an den Angaben von hier: https://tune-bot.com/tuning-calculator/
Folgende Stimmung wurde verwendet (jeweils Schlag-/Resofell):
Stichwort kontrollierte Bedingungen: Um eine möglichst identische Positionierung zu erreichen, wurden alle Mikros mittels einer Schablone ausgerichtet. Diese habe ich so angefertigt, dass sich die Mitte des Mikrofonkorbs 2 cm nach innen und 5 cm nach oben vom Fellrand entfernt befindet und bei einem 14"-Kessel auf die Mitte des Fells zeigt. Ein Bild macht es hoffentlich anschaulicher:
Auch wenn ich im Live-Betrieb Klemmen verwende, kam hier ein Stativ zum Einsatz, um den verschiedenen Mikrofonen gerecht zu werden.
Ein Wing Compact diente als Interface. Alle Mikros wurden mit 0 dB Gain aufgenommen. Als DAW kam Reaper zum Einsatz. Dort wurden die Aufnahmen dann auf einen einheitlichen LUFS-Pegel normalisiert. Dieser wurde so gewählt, dass kein Clipping auftritt.
Die Testkandidaten
Fangen wir mit einer Übersicht aller benutzter Mikrofone an:
Von oben links nach unten rechts haben wir:
Nicht jedes Mikro wurde an jedem Kessel genutzt.
Natürlich fallen euch sicher noch viele andere Kandidaten ein, die hier interessant gewesen wären (Sennheiser E604/904, diverse Kleinmembrankondenser, Austrian Audio, Lewitt, Lauten Audio, Telefunken usw.). Wir haben verwendet, auf was wir Zugriff hatten. Und irgendwann wird der Umfang auch nicht mehr handhabbar.
10" Tom
An der kleinen Tom haben wir folgende Mikrofone verglichen:
Aufgenommen wurden pro Mikro 3 Sequenzen: Einzelschläge Viertel, Einzelschläge Achtel, "Groove" mit Kick, Snare, HiHat und Crash. Bei letzterem ist weiterhin nur das Tom-Mikro zu hören, es geht also um Übersprechen des restlichen Kits.
Ich bin der Meinung, dass für einen Vergleich ein schneller Wechsel zwischen den Mikrofonen notwendig ist, weil sonst das akustische Gedächnis nicht mehr hinterher kommt.
Um dem eigenen Bias etwas entgegenzusetzen, entspricht die Reihefolge nicht der Liste oben. Wer blind hören will, lässt den Hinweis zur tatsächlichen Reihenfolge zu.
Hier hört ihr jeweils 2 Schläge pro Mikrofon:
Als nächsten folgen je 8 schneller Schläge:
Und abschließend die Set-Sequenz:
14" Tom
Die Mikros an der großen Tom sind diesselben. Der "Groove" besteht hier aus Kick, Snare, Ride und Crash.
2 Schläge:
8 Schläge:
Sequenz:
Snare Top
An der Snare kamen folgende Mikrofone zum Einsatz:
2 Schläge:
8 Schläge:
Sequenz (ohne Crash):
Snare Bottom
Wie die Überschrift vermuten lässt, haben wir dieselben Mikrofone auch auf der Unterseite der Snare aufgenommen. Die Positionierung ist dieselbe, wie bei allen anderen Kesseln. Das kann man in Frage stellen. Üblicherweise positioniere ich das Mikro dort auch mit mehr Distanz und dann steiler auf die Mitte ausgerichtet. Aber so war es einfacher umzusetzen.
2 Schläge:
8 Schläge:
Sequenz:
Kick
Für die Bassdrum haben wir die Mikrofonauswahl deutlich reduziert:
Ein letztes Mal die tatsächliche Reihenfolge:
Zur Abwechslung gibt es hier zunächst je 2 Schläge (Tritte?) zu hören, bei denen ich den Beater zurückschwingen lasse:
In der nächsten Runde verbleibt der Beater am Fell:
Und zum Schluss eine Sequenz zusammen mit Snare, HiHat, Tom und Crash:
Mein Fazit
Bei der Snare und der Kick bin ich mit keiner der Aufnahmen wirklich glücklich. Da hätte ich mehr Aufwand in Stimmung, Dämpfung und Spielweise investieren müssen. Man kann es sich noch etwas damit schönreden, dass in der Realität all dies auch öfters nicht ideal ist.
Insgesamt fallen die Unterschiede für mich geringer aus, als erwartet. Natürlich gibt es Mikrofone, die herausstechen, wie das D6 mit seiner massiven eingebauten Badewanne. An den Toms gefällt mir das nicht, an der Bassdrum schon eher. Falls ich dort nur ein Mikro verwenden kann, werde ich es ab jetzt auf jeden Fall immer im Kessel und nicht wie meistens zu sehen am Resoloch platzieren.
An der Snare hat mich vor allem das Übersprechen interessiert. Für mich hört es sich aber so an, dass das hauptsächlich vom Frequenzgang der Mikros und weniger von der Richtcharakteristik bestimmt wird. Die dumpferen Mikros (M201, D35) haben scheinbar weniger Übersprechen, als die höhenlastigeren (I51, i5). Wenn man sie also auf einen ähnlichen Klang entzerrt, dürfte auch das, was vom Rest des Kits kommt, in ähnlicher Weise drauf sein. Diesen Versuch habe ich aber noch nicht gemacht. Mein Lieblingsmikro konnte ich auf Basis dieser Aufnahmen bisher nicht definieren. Da werden vermutlich praktische Faktoren, wie der Platzbedarf, entscheiden.
An den Toms finde ich das D35 nach wie vor gut, aber auch das D2. Das D4 hat an der großen Tom noch mehr Bumms unterum und ist meine Wahl dafür, wenn ich es zur Verfügung habe.
Das Beta 56 fand ich etwas überraschend weniger ansprechend. Aber damit arbeiten könnte man auf jeden Fall. Das trifft selbst auf das CD55 zu.
Wenn ich ein Fazit habe, dann dass die Randbedingungen (Kessel, Felle, Stimmung, Dämpfung, Spielweise,...) in den meisten Fällen deutlich mehr Einfluss auf das Ergebnis haben, als die Auswahl eines spezifischen Mikrofons. Das ist etwas ernüchternd, denn Mikrofone auszuwählen macht Spaß und dieser Aspekt ist relativ leicht zu kontrollieren (sofern man die finanziellen Mittel dazu hat).
Ich bin gespannt, was ihr in den Aufnahmen so hört und ob die ganze Aktion für jemanden einen Mehrwert bietet.
Vielleicht wiederhole ich das für Snare und Kick auch nochmal mit optimierteren Randbedingungen.
Ich bin mittlerweile in der Situation, auf einen gewissen Fundus an Mikrofonen für die Abnahme von Schlagzeugkesseln im Live-Kontext zurückgreifen zu können. Und daraus ergibt sich die Frage, welches nehme ich davon für was?
Bei einer Veranstaltung ist in der Regel keine Zeit für einen Vergleich, weshalb ich bisher auf Eindrücke verschiedener Veranstaltungen zurückgegriffen habe. Dabei sind jedoch die Umgebungsparameter so unterschiedlich, dass man nicht von einen aussagekräftigen Vergleich sprechen kann.
Also bietet es sich an, das mal sauber und in Ruhe außerhalb einer Veranstaltung zu machen.
Ich habe glücklicherweise Zugang zu einem Drumset, also brauchte es nur einen passenden Zeitpunkt, um das Projekt durchzuführen. Und so etwas lässt sich zu zweit wesentlich komfortabler durchführen. In meinem Fall war das @Sharkai, der auch einige der Mikrofone und das verwendete Mischpult stellte.
Eins vorneweg: Ich bin kein gelernter Schlagzeuger, was man bei den Aufnahmen auch zweifelsfrei hören kann.
Der Testaufbau
Das verwendete Drumset ist ein Tama Superstar (SL52F Superstar Custom Fusion, wenn ich mich nicht irre).
Bei den Toms habe ich mich auf die kleine (10" x 8") und die große (14" x 11") beschränkt. Beide sind mit Evan G2 Fellen auf der Schlagseite (2-lagig, coated) und den Werk-Fellen auf der Resoseite bestückt.
Die Bassdrum hat das Format 22" x 18" mit einem Evan EQ4 auf der Schlag- und einem Remo Ambassador Ebony Bass mit Loch auf der Resoseite. In der Bassdrum liegt eine Decke, die auf der Resoseite anliegt.
Die Snare ist eine Starclassic mit 14" x 5.5" mit einem Evans UV1 Reverse Dot Schlagfell und einem Evans S14H30 Resofell.
Zum Stimmen verwende ich eine Spektralanalysator-App (Spectroid) und orientiere mich an den Angaben von hier: https://tune-bot.com/tuning-calculator/
Folgende Stimmung wurde verwendet (jeweils Schlag-/Resofell):
- 10" Tom: 205 Hz / 293 Hz
- 14" Tom: 118 Hz / 165 Hz
- Snare: 248 Hz / 360 Hz
- Kick: 54 Hz / 67 Hz
Stichwort kontrollierte Bedingungen: Um eine möglichst identische Positionierung zu erreichen, wurden alle Mikros mittels einer Schablone ausgerichtet. Diese habe ich so angefertigt, dass sich die Mitte des Mikrofonkorbs 2 cm nach innen und 5 cm nach oben vom Fellrand entfernt befindet und bei einem 14"-Kessel auf die Mitte des Fells zeigt. Ein Bild macht es hoffentlich anschaulicher:
Auch wenn ich im Live-Betrieb Klemmen verwende, kam hier ein Stativ zum Einsatz, um den verschiedenen Mikrofonen gerecht zu werden.
Ein Wing Compact diente als Interface. Alle Mikros wurden mit 0 dB Gain aufgenommen. Als DAW kam Reaper zum Einsatz. Dort wurden die Aufnahmen dann auf einen einheitlichen LUFS-Pegel normalisiert. Dieser wurde so gewählt, dass kein Clipping auftritt.
Die Testkandidaten
Fangen wir mit einer Übersicht aller benutzter Mikrofone an:
Von oben links nach unten rechts haben wir:
- Beyerdynamic* TG D35
- Audix D2
- Audix D4
- Shure Beta 56
- SE V7
- Beyerdynamic* TG D71
- Beyerdynamic* TG I51
- Audix D6
- Sennheiser E906
- t.bone CD55
- Shure SM57
- Beyerdynamic* M201
- Beyerdynamic M88
Nicht jedes Mikro wurde an jedem Kessel genutzt.
Natürlich fallen euch sicher noch viele andere Kandidaten ein, die hier interessant gewesen wären (Sennheiser E604/904, diverse Kleinmembrankondenser, Austrian Audio, Lewitt, Lauten Audio, Telefunken usw.). Wir haben verwendet, auf was wir Zugriff hatten. Und irgendwann wird der Umfang auch nicht mehr handhabbar.
10" Tom
An der kleinen Tom haben wir folgende Mikrofone verglichen:
- Beyerdynamic* TG D35
- Audix D2
- Audix D4
- Shure Beta 56
- Beyerdynamic TG I51
- Audix D6
- t.bone CD55
- Beyerdynamic M88
Aufgenommen wurden pro Mikro 3 Sequenzen: Einzelschläge Viertel, Einzelschläge Achtel, "Groove" mit Kick, Snare, HiHat und Crash. Bei letzterem ist weiterhin nur das Tom-Mikro zu hören, es geht also um Übersprechen des restlichen Kits.
Ich bin der Meinung, dass für einen Vergleich ein schneller Wechsel zwischen den Mikrofonen notwendig ist, weil sonst das akustische Gedächnis nicht mehr hinterher kommt.
Um dem eigenen Bias etwas entgegenzusetzen, entspricht die Reihefolge nicht der Liste oben. Wer blind hören will, lässt den Hinweis zur tatsächlichen Reihenfolge zu.
Beta 56 - D35 - I51 - M88 - D2 - D4 - D6 - CD55
Hier hört ihr jeweils 2 Schläge pro Mikrofon:
Als nächsten folgen je 8 schneller Schläge:
Und abschließend die Set-Sequenz:
14" Tom
Die Mikros an der großen Tom sind diesselben. Der "Groove" besteht hier aus Kick, Snare, Ride und Crash.
2 Schläge:
8 Schläge:
Sequenz:
Snare Top
An der Snare kamen folgende Mikrofone zum Einsatz:
- Beyerdynamic TG D35
- Audix D2
- Audix D4
- Shure Beta 56
- SE V7
- Beyerdynamic TG I51
- Sennheiser E906
- t.bone CD55
- Shure SM57
- Audix i5
- Beyerdynamic M201
SM57 - Beta 56 - M201 - D35 - I51 - i5 - D2 - D4 - E906 - CD55 - V7
2 Schläge:
8 Schläge:
Sequenz (ohne Crash):
Snare Bottom
Wie die Überschrift vermuten lässt, haben wir dieselben Mikrofone auch auf der Unterseite der Snare aufgenommen. Die Positionierung ist dieselbe, wie bei allen anderen Kesseln. Das kann man in Frage stellen. Üblicherweise positioniere ich das Mikro dort auch mit mehr Distanz und dann steiler auf die Mitte ausgerichtet. Aber so war es einfacher umzusetzen.
2 Schläge:
8 Schläge:
Sequenz:
Kick
Für die Bassdrum haben wir die Mikrofonauswahl deutlich reduziert:
- Audix D4
- Beyerdynamic TG D71
- Audix D6
- Beyerdynamic M88
Ein letztes Mal die tatsächliche Reihenfolge:
D71 in - M88 in - D4 in - D6 in - M88 out - D4 out - D6 out
Zur Abwechslung gibt es hier zunächst je 2 Schläge (Tritte?) zu hören, bei denen ich den Beater zurückschwingen lasse:
In der nächsten Runde verbleibt der Beater am Fell:
Und zum Schluss eine Sequenz zusammen mit Snare, HiHat, Tom und Crash:
Mein Fazit
Bei der Snare und der Kick bin ich mit keiner der Aufnahmen wirklich glücklich. Da hätte ich mehr Aufwand in Stimmung, Dämpfung und Spielweise investieren müssen. Man kann es sich noch etwas damit schönreden, dass in der Realität all dies auch öfters nicht ideal ist.
Insgesamt fallen die Unterschiede für mich geringer aus, als erwartet. Natürlich gibt es Mikrofone, die herausstechen, wie das D6 mit seiner massiven eingebauten Badewanne. An den Toms gefällt mir das nicht, an der Bassdrum schon eher. Falls ich dort nur ein Mikro verwenden kann, werde ich es ab jetzt auf jeden Fall immer im Kessel und nicht wie meistens zu sehen am Resoloch platzieren.
An der Snare hat mich vor allem das Übersprechen interessiert. Für mich hört es sich aber so an, dass das hauptsächlich vom Frequenzgang der Mikros und weniger von der Richtcharakteristik bestimmt wird. Die dumpferen Mikros (M201, D35) haben scheinbar weniger Übersprechen, als die höhenlastigeren (I51, i5). Wenn man sie also auf einen ähnlichen Klang entzerrt, dürfte auch das, was vom Rest des Kits kommt, in ähnlicher Weise drauf sein. Diesen Versuch habe ich aber noch nicht gemacht. Mein Lieblingsmikro konnte ich auf Basis dieser Aufnahmen bisher nicht definieren. Da werden vermutlich praktische Faktoren, wie der Platzbedarf, entscheiden.
An den Toms finde ich das D35 nach wie vor gut, aber auch das D2. Das D4 hat an der großen Tom noch mehr Bumms unterum und ist meine Wahl dafür, wenn ich es zur Verfügung habe.
Das Beta 56 fand ich etwas überraschend weniger ansprechend. Aber damit arbeiten könnte man auf jeden Fall. Das trifft selbst auf das CD55 zu.
Wenn ich ein Fazit habe, dann dass die Randbedingungen (Kessel, Felle, Stimmung, Dämpfung, Spielweise,...) in den meisten Fällen deutlich mehr Einfluss auf das Ergebnis haben, als die Auswahl eines spezifischen Mikrofons. Das ist etwas ernüchternd, denn Mikrofone auszuwählen macht Spaß und dieser Aspekt ist relativ leicht zu kontrollieren (sofern man die finanziellen Mittel dazu hat).
Ich bin gespannt, was ihr in den Aufnahmen so hört und ob die ganze Aktion für jemanden einen Mehrwert bietet.
Vielleicht wiederhole ich das für Snare und Kick auch nochmal mit optimierteren Randbedingungen.
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