Rhodes: welcher Verstärker?

von andi85, 22.11.05.

  1. andi85

    andi85 Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 22.11.05   #1
    Hallo Keyboarder,

    ich möchte Armins Thread nicht noch weiter mit meinem Zeugs vollschreiben, deswegen mach ich jetzt einen neuen auf.
    Seit diesem Wochenende hab ich ein Rhodes. Das ist soweit ganz gut erhalten, braucht aber noch ein bisschen Einstellung an verschiedensten Stellen.

    Über meinen Dynacord AM12 klingt das ganze leider nicht so berauschend, die Dynamik fehlt mir einfach.
    Empfohlen wird ja meistens Fender Twin Reverb oder Roland Jazz Chorus.
    Gibts denn noch andere interessante Alternativen? Die Fender Hot Rod schauen ja auch ganz nett aus - wenn man sowas mal gebraucht bekommen würde...Röhre, 40W und hall, das passt doch schon mal ganz gut.
    Der Peavey Classic 30/50 ist mir im musicstore-Katalog aufgefallen - ich hätte allerdings immer gemeint, dass die keinen so guten Ruf haben.
    Tja...und sonst? Eine Möglichkeit wäre natürlich noch, das Rhodes über ein Vox Tonelab oder ein Line6 POD in die Dynacord-Aktivbox zu schleusen.
    Was meint ihr?

    Vielen Dank für eure Räte!

    Andi
     
  2. Hotroddeville

    Hotroddeville Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.11.05   #2
    Die Peavey Classic Serie hat keineswegs einen schlechten Ruf, ich besitze selbst einen Classic 30, und er klingt super. Für dein Rhodes wär jedoch der Hotrod besser geeignet, da der über einen birillianteren Cleansound verfügt. Ich denke über ihn müsstest du clean sehr gut spielen können. Die Zerre klingt auch nicht schlecht für ein Rhodes sagor perfekt.
    Der Classic ist im cleanen nicht ganz so brilliant, dafür bietet er einen agressivere Zerre. Je nach dem was du willst, aber mit dem Hotrod bist du schon sehr gut bedient.

    Gruß Michi
     
  3. andi85

    andi85 Threadersteller Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 22.11.05   #3
    deine signatur gefällt mir. britische dezenz... :)

    clean ist bei mir wohl am wichtigsten, außerdem hätte ich noch gerne ein bisschen was aggressiveres, wie auf einigen live-scheiben von nils landgren. ob ich so richtig böse zerre brauche, weiß ich noch nicht.

    naja, mir haben mal einige leute erzählt, peavey wäre nicht so der hit. und bevor ich dann geprügelt werde, frag ich lieber nochmal nach :)

    ich muss jetzt mal schauen, ob ich beide mal zum testen ausleihen kann. andererseits sind sie neu halt schon ziemlich teuer...hm hm hm. mal schauen.

    auf jeden fall dankeschön, das bringt mich schon ein bisschen weiter!
     
  4. andi85

    andi85 Threadersteller Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 22.11.05   #4
    achja, was meint ihr 1x12 oder 2x12?
    1x12 müsste ja eigentlich reichen, oder?
    nur beim jazzchorus wärs wegen des stereo-chorus interessant.
     
  5. Hotroddeville

    Hotroddeville Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.11.05   #5
    1x12er wird dir erstmal leicht genügen. Wenn dann kann man immernoch eine Box kaufen, aber der eine sollte kein Problem darstellen.
    Jazz Chorus wäre sofern schon interessant, nur hast du hier eben keine Zerre, und bei ihm müsstest du sogar noch was drauflegen!
     
  6. Armin-Orgler

    Armin-Orgler Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.11.05   #6
    Wenn du in ner Band "gegen" Gitarreros, Drummer, Bassisten und Sänger antreten willst, dann solltest du schon einiges an Leistungsreserven haben. Und weil dein Rhodes angefangen von ordentlichen Tiefen bis hin zu hammerharten Höhen so ziemlich das komplette Spektrum von sich gibt, und weil du eben dies auch schön und gut hören magst, brauchs du einen Verstärker - vor allem Lautsprecher - die dies auch mitmachen können. Ich hab so schon zwei Wald- und Wiesenamps geschrottet.:screwy:
    Von daher würde ich schon eher einen Amp mit 2 x 12" bis 2 x 15" empfehlen.

    Und dann kömmt noch der Aspekt vom Klang hinzu - eine Röhre hat eben einen besonderen Klang, und wer den mag, der kommt nicht mehr davon los. Ein Rhodes hätte es eigentlich schon verdient, an einer Röhre zu hängen. Manko: der Preis!
    Fender hat eine Vielzahl von Amps gebaut, und einige davon sind bestens geeignet für ein Rhodes - kostet aber immer noch ein kleines Vermögen. Okay, ich gebs ja zu, ich steh halt auf Fender:great: .
    Es wird ja aber wohl auch ne Menge anderer Hersteller geben, die gut klingen und für ein Rhodes passen.

    Spielst du aber eher nur im Studio und brauchst nicht so den Schalldruck, dann tuts auch etwas kleineres. Aber bedenke einfach das riesige Frequenzspektrum, welches aus dem Rhodes kömmt.

    Schöne Grüße

    Armin
     
  7. andi85

    andi85 Threadersteller Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 23.11.05   #7
    naja...grundsätzlich kann ja so bissl "paua" nicht schaden und ein 2x12er macht schon was her. nachteil ist halt das gewicht und der preis. daheim voll aufdrehen kann ich weder einen kleinen noch einen großen amp. erstens lynchen mich die nachbarn, zweitens krieg ich einen hörsturz.

    ein fender hot rod oder blues mit 2x12 würde mir schon sehr sehr gut gefallen, sowas müsste man halt gebraucht kaufen. ein 1x12er ginge vielleicht noch neu (hätte den vorteil, dass ich ausführlichst vergleichen kann und hinterher händler und kunde glücklich sind)
    jetzt hab ich grad gesehen, den peavey gibts ja auch mit tweed. das wär ja geil...
    naja gut, das ist nicht unbedingt ein grund, den amp dann auch zu kaufen. aber tweed ist schon sehr lässig.
     
  8. The POPE

    The POPE Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.05   #8
    die erste Wahl ist auf jeden Fall ein Twin Reverb. Ich spiele seit einiger Zeit mein Mark 1 über ein Vintagekeys Tonelab in meine Backline (Crest Endstufe, Syrincs Monitore) und bin damit sehr zufrieden.

    Viele Grüsse
    POPE
     
  9. degger

    degger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.05   #9
    Ich würde dir eher zum Modelling-Gerät raten. Klanglich kann das eh fast niemand unterscheiden, du hast keine Probleme mit der Amp-Abnahme, kannst mehrere Soundeinstellungen machen und ohne Poti-Drehen wieder abrufen, kannst auch mal was Experiemntelles machen und zu guter letzt sparst du dir die Schlepperei.
     
  10. fetz

    fetz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.05   #10
    Also bis jetzt hat mich noch keine Emulation im Livebetrieb so richtig überzeugt. Vielleicht liegt das aber auch an dem Monitor; degger, was benutzt du für einen Monitor ? @ The POPE, Was hat dein Setup (Tonelab+Crest ES+ Monitore) dich gekostet ?
     
  11. andi85

    andi85 Threadersteller Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 23.11.05   #11
    ich hab heute im musikgeschäft einen fender hot rod deluxe 1x12 gesehen. leicht gebraucht, tragegriff kaputt (nur das kunstlederteil gerissen) - 490€. das wär vielleicht was. ich muss den jetzt mal mitnehmen und testen.

    von peavey classic wurde mir eher abgeraten, weil die röhren nix gscheits sind. austauschen würde dann auch den preisvorteil aufheben, der normalerweise zu einem fender besteht.

    jazzchorus 120 sind ein paar in ebay drin. leider keiner den ich testen kann. würdet ihr euch da auf die bewertungen verlassen?

    das tonelab von vox hätte mich auch noch gereizt. dann bräuchte ich allerdings noch ein kleines mischpult, dass ich die hammond und evtl das roland noch mit an meine aktivbox hängen kann.

    andererseits find ich so einen gitarrenamp irgendwie schicker :D :D :D
    probiert hab ich mit meinem rhodes aber noch nix. ich habs ja erst seit diesem wochenende.
     
  12. degger

    degger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.05   #12
    Das Keyboard-Tonelab hab ich bisher nur über Kopfhörer im Laden getestet, und es hat mich deutlich mehr beeindruckt als die Röhre im Triton.
    Ansonsten hab ich nur Hör-Erfahrung mit den Gitarren-Teilen, ein Freund von mir hat nen POD, und man hört zwar unterschiede, wenn man vor nem Monitor(war irgendein Noname-Aktiv-Teil) steht anstelle von Box/Amp (war in dem Fall ein Marshall-Vergleich), aber wenn man den Amp Mikrofoniert und dann die Aufnahme anhört, kann man das nicht mehr so sicher sagen, was jetzt das original ist. Also wirds fürs Publikum gleich sein, wer an den Amp gewöhnt ist, wird sicher ersteinmal ein Paar umstellungstage brauchen und damit leben müssen, das es nicht ganz so wie das Original ist. In meinen Augen klang es im direkten vergleich über den POD aber nicht schlecht, sondern halt irgendwie anders.

    Und ob nun Klampfe oder Rhodes, die Amps waren ja damals die selben, also werden die Modeller auch mit nem Rhodes keine Probleme haben.
    Falls ich mal Bedarf und Geld für Rhodes und passende Zerre habe, dann wird letztere auf jeden Fall wengen den Gründen aus meinem ersten Post aus nem Modelling-Teil kommen.
    Aber man muss dazu sagen, es ist immer eine Frage der Einstellung. Ich bin eher ein fauler Mensch, der auch relativ leicht für neue technische Spielzeuge zu begeistern ist, wenn sie denn halten, was sie versprechen. Es gibt aber auch etliche Puristen, die auch, wenn man noch nichtmals Unterschiede messen könnte, sagen würden, dass der originale Amp besser klingt.
     
  13. andi85

    andi85 Threadersteller Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 23.11.05   #13
    ich versteh was du meinst. vielleicht bin ich eher so der typ fetischist? kann schon sein.
    ich fand z.b. im august die tonelab-demos in keyboards auch nicht verkehrt. und hätte es damals mit dem rhodes geklappt, würde ich jetzt vermutlich über tonelab spielen.
    aber momentan würde mich irgendwie so ein gitarrenverstärker anmachen...
     
  14. stefan64

    stefan64 HCA Tasten HCA

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    Erstellt: 24.11.05   #14
    Hi-
    ich habe ab und an das Dauerleihgaberhodes unter den Fingern... und spiele es zumeist mit dem kleinen Brüllwürfel Fender Pro Junior - allerdings mit noch einem Eq davor sowas und einem Boss Chorus (dem Vorgänger von dem da und muss sagen, dass das keine Probleme mit Lautstärke, Durchsetzungsvermögen, Sound nach sich bringt, sondern ein kleines geiles Setup ist :)

    ciao,
    Stefan
     
  15. andi85

    andi85 Threadersteller Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 24.11.05   #15
    hmmm, dann werd ich mal den fender hot rod übers wochenende ausleihen.
     
  16. danielw

    danielw Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.11.05   #16
    und hier noch mein Senf dazu: Ich gehe mit meinem MkI in einen Hughes&Kettner Tubeman (MkI) Röhren-Preamp, von da in ein Boss Tremolo (TR2) Bodentreter und dann in meinen Peavey KB/A 60 Keyboardamp. Klingt perfekt! :great:
     
  17. fetz

    fetz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.11.05   #17
    Hmm, von dem Amp hab ich noch nie was gehört... hast du ihn mal in direktem Vergleich mit Twin, JC-120 oder Suitcase Amp gespielt ? Hast du aufnahmen ? Interessiert mich sehr !
     
  18. danielw

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    Erstellt: 24.11.05   #18
    Welchen meinst du jetzt - den H&K Preamp oder den Peavey? Der Preamp ist eigentlich ein Teil für Gitarristen, eignet sich aber auch sehr gut fürs Rhodes (bin nicht der einzige, der ihn dafür benutzt). Der Peavey ist ein ganz klassischer Transistor-Keyboard-Kofferverstärker.
    Früher hatte ich mal einen Twin Reverb. Die Kombination H&K + Peavey ist wesentlich leichter und klingt fast genauso gut.
     
  19. fetz

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    Erstellt: 24.11.05   #19
    Ich meine den Peavey... den Tubeman kenne ich. Du bist echt vom TWIN AUF EINEN PEAVEY UMGESTIEGEN ? wow.
     
  20. andi85

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    Erstellt: 25.11.05   #20
    hehe. wenns gut klingt...warum nicht?

    weiß eigentlich jemand von euch, was roberto di gioia für einen amp spielt? ich hab diese cd von ihm und wolfgang haffner, "zappelbude" heißt die - und das ist eigentlich mein klangideal, wo ich erst mal hin will. ziemlich metallisch, aber doch nicht eiskalt :D und bei bedarf hammerhart.
    jazzchorus vielleicht? ich weiß es echt nicht. bilder hab ich auch keine gefunden. vielleicht mal tobias von rad fragen...
     
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