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Genau das. Letztendlich sind die Übungen genau das: eine Übung. Die Anwendung im Stück muss selbstverständlich den Gegebenheiten angepasst werden. Im Prinzip geht es bei dem, was ich getippt habe, um die absoluten Basics, damit die Bewegung und das Timing in den Körper kommt. Vieles beim Pedalspiel ist auch Geschmacksache, da es bei einer ganzen Menge Stücke mehrere Möglichkeiten gibt, das Pedal einzusetzen (oder auch nicht). Da gebe ich meinen Schülern mehrere Optionen und Ideen und lasse sie dann entscheiden, wie es ihnen am besten gefällt.Es verhindert bei harmonischen Änderungen unschöne Mischklänge bzw. ansonsten eine unerwünschte Unterbrechung des Legato.
Um auf das oben genannte romantische Bachbesipiel zurückzukommen: Ich hatte einen Schüler, der (in Baden-Württemberg) Leistungsfach Musik im Abi hatte und dessen Programm aus einem Skrjabin (Pflichtstück), Brahms (Rhapsodie) und Bach (Französische Suiten) bestand. Er hat den Brahms am besten gespielt, wenn er Bach auch romantisch interpretiert hat, also mit Pedal und hat trotzdem eine eins gespielt. Ich hatte eigentlich mit Punktabzug gerechnet, weil es eben nicht dem gewohnten Klangbild bei Bach entspricht (und ich es auch ohne spielen würde), der Prüfer meinte hinterher, dass das Pedal so präzise war, dass das honoriert wurde, obwohl es nicht der Tradition entspricht.
Viel ist einfach Geschmacksache, WANN es gemacht wird, aber nicht das WIE.
Viele Grüße vom HammondToby
Es verhindert bei harmonischen Änderungen unschöne Mischklänge bzw. ansonsten eine unerwünschte Unterbrechung des Legato.


Ich warte gerne noch andere Meinungen dazu ab. Aber sollte ich keine anderslautende Meinung dazu mehr hören, dann würde ich das Pedalspielen tatsächlich noch verschieben. Obwohl sich damit schon alles deutlich besser anhört. 
Und ja, ich warte mit dem Pedal noch ab.