Rimklick Position

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DarkStar679

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vielleicht etwas pedantisch von mir, aber fĂŒr den besten rimklick ton mache ich mir immer eine markierung auf meine stöcke.


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Nachgelesen. Ich kannte nur den Begriff Rimshot, das ist wohl die laute Version eines rim click.
Die Markierung macht ja Sinn. Wenns dann auch klappt. Bei Dunkelheit? :)
 
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Rimshot und Rimclick sind zwei komplett unterschiedliche Methoden.

Beim Rimshot berĂŒhren der vordere Teil vom Stick und Schaft die Snare gleichzeitig.

Beim Rimclick nimmt man den Stock in die Hand und legt ihn mit dem Stockende ca. in der Mitte vom Schlagfell an, der vordere Teil wird dann auf den Spannring geschlagen durch Absenken der auf dem Schlagfell befindlichen Hand.

Obacht:

Durch Verdrehen Stockschaft und Stockspitze ergeben sich unterschiedliche Sounds und LautstÀrken! :opa:
 
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Die Kerbung brauche ich nicht, weil die sich durch den Gebrauch selbst ergibt.
Der Sound ist auch vom Stick selbst abhĂ€ngig (Dicke, LĂ€nge, Material), ich variiere auch, um gezielt einen helleren oder dunkleren Ton zu bekommen. In der Regel habe ich ein Paar Sticks, das ich fĂŒr rimshots benutze. Fast immer liegt der Bereich aber um 2/3tel Stick auf der snare, 1/3tel ĂŒber dem Rand der snare.

Eine Markierung ist aber bestimmt sinnvoll, wenn man einen definierten sound haben möchte.
 
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Also bei mir zeigt das dicke Ende des Stockes zum Rand.
Da wÀre dann so das Ende der Beschriftung der optimale Auftreffpunkt. Kommt auch drauf an welchen Sound man will.
 
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  • #6
Habe ich auch probiert, aber keinen klanglichen Vorteil gefunden. Zudem bin ich zu ungeschickt, Stöcke zu wirbeln.
 
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Die Perle gehört auf's Fell, dann klingt es auch gleich viel offener.
Eine Markierung braucht es schon mal gleich gar nicht, weil, wenn man die Perle immer an gleicher Stelle auf dem Fell anlegt, ergibt sich der BerĂŒhrungspunkt mit dem Spannring automatisch aus geometrischen GrĂŒnden.

GrĂŒĂŸe
 
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Ich wechsle auch, je nachdem, welchen Sound ich haben möchte, die Richtung des sticks: Mal liegt das stickende auf dem snare-Fell, mal der vordere Teil des stick.

Wechselt man allerdings von der Position "vorderer Teil des sticks liegt auf dem snare-Fell" zum normalen drum-Spiel, muss man die Position des sticks in der Hand verÀndern. Das vermeide ich in der Regel.
 
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Abgesehen davon, dass man schon im Schlagzeugunterricht lernt, den Tip beim Rimclick in der Fellmitte zu platzieren (wie schon von @Haensi und @Burkie geschrieben), tut mir deine Snare leid @DarkStar679 , die mit Hydraulics und sogar zusĂ€tzlichem DĂ€mpfingsring klanglich total abgewĂŒrgt wird.:cry:
aber keinen klanglichen Vorteil gefunden
Das wundert mich dementsprechend nicht, tbh. ;)
 
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  • #10
, tut mir deine Snare leid @DarkStar679 , die mit Hydraulics und sogar zusĂ€tzlichem DĂ€mpfingsring klanglich total abgewĂŒrgt wird.:cry:
Ich kann einfach das boing der ĂŒblichen Snare nicht leiden. Das habe ich ihr erfolgreich abtrainiert.
Möglicherweise finden das Schlagzeuger ultra doof, aber fĂŒr mich ist es das Pendant zum Palmute auf der Gitarre.
Ringo Starr fand es auch doof und hat deshalb Tischdeckchen ĂŒber seine Trommeln gelegt
 
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  • #11
Man kann natĂŒrlich jedem, der es nicht so tut wie die reine Lehre, erstmal einen mitgeben. Man darf es aber auch lassen. :prost:

Gute Idee, @DarkStar679! Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass da ein paar Zentimeter einen großen Unterschied machen, allerdings nicht nur bzgl. der LĂ€nge des ĂŒberstehenden Sticks, sondern auch bzgl. des Auflagepunkts des Sticks auf dem Fell und des Auftreffpunkts auf dem Ring. Von daher brĂ€uchte ich wahrscheinlich noch ein paar mehr Markierungen.
 
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  • #12
Man kann natĂŒrlich jedem, der es nicht so tut wie die reine Lehre, erstmal einen mitgeben. Man darf es aber auch lassen.
Mein Beitrag war kein persönlicher Angriff. Ist aber meine Meinung aus langjÀhriger Praxis und professionellem Unterricht, und wenn man hier die Meinung und Feedback der User nicht hören will, sollte man auch nichts posten.
Ich denke aber, @DarkStar679 hat mein Posting auch nicht persönlich genommen, ich glaube, da kenne ich ihn schon gut genug- und an anderen Stellen hat er auch bereits in den letzten Jahren viel Applaus von mir fĂŒr sein musikalisches Schaffen bekommen. :) Und: Jeder kann natĂŒrlich so spielen wie er will, und seine Snare auch behandeln wie er mag, aber ich muss das dann auch nicht zwingend sinnvoll finden und Applaus klatschen.
 
Grund: Typo
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  • #13
FĂŒr Sounddesign gibt es letzten Endes auch keine Regeln.

Ich spiele Rimklicks im Regelfall auch mit dem Dicken Ende auf dem Fell. Hat aber auch bei mir den Grund, dass ich hÀufig openhanded spiele und daher die Sticks generell nicht rotieren möchte. Ich hab ja nicht immer meine Remote-Hat dabei. Ich spiele nur dann mit Rechts die Main-Hat, wenn ich Ghostnotes spielen muss, was ich nunmal nur mit links trainiert habe, und meine Remote-Hat nicht dabei habe.

Ich achte darum auch im Regelfall nicht sehr aufs Positioning auf der Snare bei den Cross-Sticks... NatĂŒrlich n StĂŒckweit wegen Automatismus, klar, aber zum anderen auch, weil das, was letzten Endes im Bandkontext beim geneigten Zuhörer ankommt, nicht den gewaltigen Unterschied macht. 90 % der Zuhörer beachten die Nuance zwischen den verschiedenen Positionen nicht. Spiele ich auf einer anderen Snare als meiner eigenen wĂ€re es da eh vorbei mit meiner perfekten Position, weil die andere Snare im Zweifel nen anderen Spannreifen hat, nen anderen Sweetspot, im Regelfall auch anders gestimmt ist etc... Und spiele ich nicht meine Snare spiele ich vermutlich auch nicht auf meinem Set.. also ist meine Remote Hat auch nicht da (klingt banal, hat fĂŒr mich aber durchaus Relevanz).

Den Fokus, den ich auf Positioning und Stickrotation verwenden wĂŒrde, nutze ich dann lieber, um aktiv am Geschehen um mich herum teilzuhaben. Ich bin die meiste Zeit damit beschĂ€ftigt, auf meine Mitmusiker zu reagieren. Ich erwarte von mir selber z.B. dass die StĂŒcke, die ich spielen soll, SelbstlĂ€ufer sind. Ich vertraue meinem Körper da ein StĂŒck weit. Aber da wird jeder Jeck am Ende anders sein.
 
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  • #14
Ich achte darum auch im Regelfall nicht sehr aufs Positioning auf der Snare bei den Cross-Sticks... NatĂŒrlich n StĂŒckweit wegen Automatismus, klar, aber zum anderen auch, weil das, was letzten Endes im Bandkontext beim geneigten Zuhörer ankommt, nicht den gewaltigen Unterschied macht. 90 % der Zuhörer beachten die Nuance zwischen den verschiedenen Positionen nicht.
Bei mir liegt das, um mal ein Beispiel zu nennen zwischen latin Sachen (Pin etwa 5 - 8 cm ĂŒber dem Rand der snare = hoher Ton) und rimklicks fĂŒr Rock oder Blues (House of the Rising Sun) mit stickende etwa 1/3tel ĂŒber dem snare-Rand (tieferer, satterer Ton). Bei House of the rising sun wechsel ich ab der dritten Strophe hin zur normalen Spielweise - dazwischen ist aber eine Pause und die reicht mir, um den stick in der Hand zu drehen.

Habe aus Interesse mal reingeschaut in The Police live in Essen 1980 - der drummer Stewart Copeland spielt den rimclick mit dem stickpin-Ende ĂŒber dem snare-Rand (und muss daher nicht umfassen, wenn er einen normalen snare-Schlag macht), ansonsten hĂ€lt er den linken Stick oft in der "Jazz"-Spielweise, in der die snare quasi von der Seite aus gespielt wird.

x-Riff
 
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  • #15
Ich finde diese Markierung praktisch fĂŒr einen konsistenten Sound.
Wollte einfach diese kleine Idee Euch zeigen.
 
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  • #16
Finde ich ja auch ne coole Idee und hat praktische Vorteile.
 
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  • #17
Ist auch absolut legitim das so zu handhaben.
 
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  • #18
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  • #19
Klasse Idee, allerdings nicht ganz neu. Ich erinnere mich daran, dass sogar mal ein Hersteller in Zusammenarbeit mit einem Drummer einen Stick mit aufgedruckten Markierungen rausbrachte. Da waren es mehrere Ringe fĂŒr unterschiedliche Sounds.
 
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  • #20
MĂŒsste dann nicht sinnvollerweise auch eine Markierung auf dem Fell sein, wo man die Spitze hinlegen muss?

GrĂŒĂŸe
 
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