Röhren defekt?

von flo85, 05.03.08.

  1. flo85

    flo85 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.03.08   #1
    Guten Abend miteinander...
    Habe mal ne Frage an euch...
    Nen Kollege spielt nen rectifier solo 50 und da ist jetzt folgendes Problem aufgetreten...
    Der Amp rauscht schon,wenn keine Gitarre angeschlossen ist und wenn eine dran ist und man beispielsweise auf den Halspickup stellt rauscht es ganz extrem und vorallem ist der Sound der Obermatsch und es dröhnt bzw. rasselt alles....(selbst wenn wenig Gain drin ist....?
    Die Frage ist jetzt sind die Röhren der Box oder etwas am Amp kaputt...
    wäre super,wenn einer von Euch ne Ahnung hätte
     
  2. Constie

    Constie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.08   #2
    Wie immer einfachste Lösung: Röhren untereinander tauschen und schauen, ob sich was verändert.

    Bitte nur machen, wenn du weißt, wie!

    mfg
     
  3. flo85

    flo85 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.08   #3
    Ne ich nicht und der Inhaber des Amps befürchte ich auch nicht:)
    Dachte man könnte das von vornherein sagen,ob es dann wohl am Amp oder an den Boxen liegt...
    Danke trotzdem:great:
     
  4. Constie

    Constie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.08   #4
    Du kannst den Amp doch einfach an eine andere Box anschließen, obwohl ich nicht glaube das es an der Box liegt.

    Ich kann dir jetzt nicht sagen woran das liegt, aber es wäre interessant zu wissen, wann, wie es das erste mal auftrat.

    Verstärker nichtmehr anschalten und zum Doktor bringen. Alternativ kannst du nochmal auf andere antworten warten ;)

    mfg
     
  5. flo85

    flo85 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.08   #5
    Das Dingen stand nen JAhr im Proberaum rum und beim ersten Test war es dann soweit....
    Allerdings wurde wohl auch über den Amp und die Boxen nen Bass gespielt ne zeitlang:)

    Ich betone es nochmal es ist nicht mein Amp..ich wäre schon zum Onkel Dr. gelaufen..
     
  6. The_Buzzsaw

    The_Buzzsaw Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.08   #6
    Hallo.
    Bass über einen Gitarrenamp+Box laufen zu lassen ist glaub ich nicht sehr gesund.
    Aber auf jeden Fall mal ne andere Box/Speaker dran. (ich glaub allerdings auch nicht, dass es daran liegt)
    Am besten einfach zum Fachmann damit, nicht gleich einschicken. Es soll sich einfach mal jemand anhören, der damit Erfahrung hat.
    Rauschen könnte mit den Vorstufenröhren zusammenhängen. Einfach mal untereinander tauschen oder andere rein.

    Ist der Proberaum kalt und feucht? Könnte eine Ursache für einen Defekt sein.
     
  7. GuitarinMind

    GuitarinMind Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.08   #7
    Ich besitze zwar keine Röhre, aber soweit ich weiß ist es doch tödlich für einen Verstärker dieses Typs, wenn man kein Abnehmer dran hat, oder?
    Dann geht der Widerstand doch gegen unendlich und ZACK, weg war sie...

    klärt mich auf
     
  8. moe8

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    Erstellt: 06.03.08   #8
    Was man nur nicht machen sollte, ist keine Last(also keine BOX) anzuschließen.
    Dem Amp isses egal, ob du ne Gitarre dran hängen hast oder nicht.
    Gruß
    Moritz
     
  9. TomSchoenow

    TomSchoenow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.08   #9
    Es stellt sich die Frage, wie lange die Röhren drin sind.
    Nach der Fehlerbeschreibung können sie durchaus reif sein für einen Wechsel. So hörte sich ein Amp von einem Freund auch an, bis die Röhren gewechselt wurden. Man sollte aber mit so einer Aktion schon wissen, was man tut und was man da an Röhren kauft.
    Wenn man gar keine Ahnung hat, sollte man die Arbeit lieber einem qualifizierten AmpService überlassen, bevor man sich selbst und das Material gefährdet.
    Ein Röhrenamp arbeitet in der Regel mit mehreren Hundert Volt und das kann unsachgemäß ausgeführt schon mal zu gewissen Gesundheitproblemen führen... Manche Fehler macht man dann wirklich nur einmal.
     
  10. Constie

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    Erstellt: 07.03.08   #10
    Ich würde dem Ampbesitzer zwar auch empfehlen, das nicht selber zu machen, aber wenn du nicht ins Gehäuse reinfasst kann dir auch nichts passieren. Röhren befinden sich bei Tops auf dem Chassis, da ist kein Strom :)

    mfg
     
  11. TomSchoenow

    TomSchoenow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.03.08   #11
    Daran dachte ich auch weniger, als an teure Fehlkäufe durch nicht gematchte Röhren oder Unterlassen eines anschließend fälligen Ruhestromabgleichs, der ohne vernünftige Messgeräte "nur nach Gehör" zu keinen befriedigenden Ergebnissen mit Negativeinflüssen für die Lebensdauer der Röhren führt und ähnliche Späße.:(

    Erst recht dann, wenn die neu eingesetzten Röhren nicht denen entsprechen, die rausgenommen wurden, weil irgendein Guru von irgendwelchen Klangeigenschaften berichtet, die sich durch einen anderen Typ verändern - und aufgrund der dafür nicht berechneten Schaltungen die neu eingesetzten Röhren möglicherweise mit dem Ergebnis einer kurzen Lebensdauer durch Betrieb außerhalb ihre Grenzwerte vergewaltigt werden.
    (Beispiel, wenn eine 6L6 mit Gitterspannungen jenseits der 250 V betrieben werden, weil vorher eine EL34 drin war...):D
    Da kann man als Laie viel falsch machen und teures Lehrgeld zahlen.:mad:
    Die meisten Endröhren sind heute richtig teuer.
     
  12. OneStone

    OneStone HCA Röhrenamps HCA

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    Erstellt: 17.03.08   #12
    Nicht gematchte Röhren sind bei ausreichender Qualität der Röhren kein Problem, vor allem bei einem 50W Head nicht, da hier keine Probleme durch ungleichmäßige Stromaufteilung in parallelgeschalteten Röhren auftreten können => Es kann dadurch kein Schaden entstehen.

    Und ich gehe davon aus, dass du noch nie per Gehör den Ruhestrom abgeglichen hast, bei mir funktioniert das nämlich ohne kaputte Röhren...Abweichung in der Regel keine 5mA vom Sollwert.

    Die Schaltungen sollten diese Exemplarstreuungen abkönnen, zudem findet man in Gitarrenverstärkern meist sowieso keine starken Gegenkopplungen, die zu Problemen führen können. EL34 <> 6L6GC gibt nur mit dem Heizstrom eventuell Probleme, wobei diese Reserven meist vorhanden sind. Außerdem...welcher Hersteller berechnet bitte heute noch Schaltungen? Engl, Marshall, Mesa...sind überall die selben Endstufenkonstrukte bzw. solche Schaltungen, die dermaßen gaga sind, dass sie mit Sicherheit nicht auf optimal berechnete Arbeitspunkte sondern auf Klang ohne Rücksicht auf die Lebensdauer ausgelegt sind :rolleyes:


    Nuja, wenn ich mir anschaue, welche Schirmgitterströme die EL34 usw teilweise abbekommt, dann ist das das größere Problem, die Anodenspannung von 450V kann die 6L6 meist ab, obwohl es nicht im Datenblatt steht, empfehlenswert ist es aber keinesfalls.

    Ich würde mal sagen, dass der Verstärker mal einen Techniker besuchen sollte, der soll dann mal schauen, ob das Ding schwingt oder sonstigen Murks baut...

    MfG OneStone
     
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