Röhrenverstärker "am Lichtschalter" anschalten - Unterschied für den Amp

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Hallo Leute,

Der Erbauer des Anbaus unseres Hauses hat sich einige Steckdosen auf verschiedene Schalter (neben/unter dem Licht) gelegt.

Macht es für den Röhrenverstärker einen Unterschied, ob ich den immer auf "ON" lasse und quasi nur über den Wippschalter AN und AUS schalte? Im Standby ist er trotzdem beim An-/Ausschalten, also losbrüllen würde er nicht direkt.

Ich weiß es ist eigentlich ne saudoofe Frage, aber ich hab auch wenig Lust möglicherweise wegen sowas Saudoofem den Verstärker zu killen über Zeit.
 

Macht es für den Röhrenverstärker einen Unterschied, ob ich den immer auf "ON" lasse und quasi nur über den Wippschalter AN und AUS schalte?
nein
trotzdem sollen auch im Anbau korrekte Steckdosen vorhanden sein
 
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Hi,

du hast quasi keine Lust den einen Kippschalter am Amp zu betätigen? 🤣
 

Hey,
eigentlich macht das technisch keinen Unterschied.
Wenn allerdings nach nem Hausbrand der Sachverständige der Versicherung die beschriebene Vorrichtung findet kann ich mir gut vorstellen, das die dann ne Zahlung verweigert.
In dem Laden wo ich verkaufte wurden ne Zeit lang auf ähnliche Art (über Mehrfachstecker mit Schalter)
morgens die Amps im Vorführraum eingeschaltet...bis dann die Order kam die Steckleisten zu entfernen aus Versicherungs-technischen Gründen.😉
Klar ist, dass wenn etwas passiert durch den eingebauten Schalter eines Amps das in so nem Fall natürlich anders da steht als wenn da selbst was gebaut wurde.
Gruß,
 Bernie
Beitrag automatisch zusammengefügt:

...zudem würde ich sogar so weit gehen die Benutzung solcher Steckdosen prinzipiell zu unterlassen....
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Fehlt mir noch der Hinweis darauf, dass der Besitzer natürlich auch in Gefahr gerät durch sowas den Versicherungsschutz zu verlieren und ihr dann bei nem Schadensfall leer aus gehen könntet...
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Steigerung wäre noch den Amp an eine dimmbare Steckdose anzuschließen.
(Was uns übrigens schon mal bei einem Gig passiert ist. Gibt wunderbare Effekte 👍 )
 
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Kann das sein dass bei euch im Laden mehrere Mehrfachstecker in Serie hängen? Das ist eher ein Versicherungsthema.
 
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In dem Laden wo ich verkaufte wurden ne Zeit lang auf ähnliche Art (über Mehrfachstecker mit Schalter)
morgens die Amps im Vorführraum eingeschaltet...
Das habe ich auch noch nie erlebt, dass im Laden alle Amps eingeschaltet werden. Ich kenne es nur so, dass alle Teil grundsätzlich aus sind und wer was testet, schaltet es sich an.
 
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Kann das sein dass bei euch im Laden mehrere Mehrfachstecker in Serie hängen?
Entweder das, oder Überlastung einer einzigen Steckdosenleiste (Max. 3.600W)

Wenn das eine große Leiste war, kann ich mir das eher vorstellen.

Zum Thema:
Ich glaube (!!) mal etwas von „Spannungsspitzen“ gehört zu haben, wenn man direkt Strom auf ein Gerät gibt. Das kann das Gerät beschädigen. Mit ein Grund, weshalb es Sicherungen in elektrischen Geräten gibt.

Sicherer für Deinen Amp wäre es, wenn Du ihn wie vorgesehen mit den Schaltern am Gerät schaltest. Dann sind Sicherheitsschaltungen dabei, die den Einschaltstrom begrenzen etc.

Just my 2 Cents als Laie / Hörensagen.
 
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  • #10
Wenn allerdings nach nem Hausbrand der Sachverständige der Versicherung die beschriebene Vorrichtung findet kann ich mir gut vorstellen, das die dann ne Zahlung verweigert.
Nur wenn daraus ein kausaler Zusammenhang nachgewiesen wird, was alleine deshalb schon nicht passieren dürfte, weil der TE ja beim Einschalten vor Ort ist.

bis dann die Order kam die Steckleisten zu entfernen aus Versicherungs-technischen Gründen.😉
Das ist aber ein anderes Thema.

Klar ist, dass wenn etwas passiert durch den eingebauten Schalter eines Amps das in so nem Fall natürlich anders da steht als wenn da selbst was gebaut wurde.
„Selbst gebaut“? Wie kommst du darauf?

...zudem würde ich sogar so weit gehen die Benutzung solcher Steckdosen prinzipiell zu unterlassen....
Willst du das auch begründen?

Fehlt mir noch der Hinweis darauf, dass der Besitzer natürlich auch in Gefahr gerät durch sowas den Versicherungsschutz zu verlieren und ihr dann bei nem Schadensfall leer aus gehen könntet...
Nicht ohne kausalen Zusammenhang.

Welches Risiko siehst du konkret?



Ich glaube (!!) mal etwas von „Spannungsspitzen“ gehört zu haben, wenn man direkt Strom auf ein Gerät gibt.
Wenn überhaupt, dann Stromspitzen. Die sind aber eher bei Schaltnetzteilen zu erwarten, wenn der Zwischenkreis komplett entladen ist, nicht bei einem Röhrenamp.


Mit ein Grund, weshalb es Sicherungen in elektrischen Geräten gibt.
Nein. Das ist nicht der Grund für Sicherungen in elektrischen Geräten.

Sicherer für Deinen Amp wäre es, wenn Du ihn wie vorgesehen mit den Schaltern am Gerät schaltest. Dann sind Sicherheitsschaltungen dabei, die den Einschaltstrom begrenzen etc.
In aller Regel sind die Einschaltstrombegrenzungen, wenn vorhanden über NTC‘s mit Bypass-Relais oder entsprechenden Triacschaltungen realisiert. Dafür spielt es keine Rolle, wo geschalten wird.
 
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  • #12
Ok, ich nehme alles zurück und beantworte nur die Frage die bei der Themenüberschrift gestellt wurde:
Nein, es macht für den Amp keinen Unterschied.
Und nun macht was ihr wollt...😜
 
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  • #13
Macht es für den Röhrenverstärker einen Unterschied, ob ich den immer auf "ON" lasse und quasi nur über den Wippschalter AN und AUS schalte? Im Standby ist er trotzdem beim An-/Ausschalten, also losbrüllen würde er nicht direkt.
erinnert mich irgendwie an meine Kindheit in den 60ern. Ein Nachbar hatte den Tick, an allen Elektrogeräten die Netzschalter auszubauen. Er hielt sie für überflüssig und schaltete immer über den Netzstecker ein und aus. Selbstverständlich auch den Toaster oder Röhrengeräte wie Radios und die Glotze. Und er hat meine Eltern so sehr beschwatzt, dass sie ihn auch unser kleines Röhrenradio zum Entschaltern gaben. Das hatte ich mir Jahre später dann geangelt, um in meiner Bude Pop-Shop zu hören. Es ist dann daran "gestorben," dass ich über die Phono-Buchse eine E-Gitarre angeschlossen habe und fleißig mit ihr rumlärmte, bis der Lautsprecher kaputt ging. Sprich, mit erneuerten Elkos würde das Teil auch heute noch laufen; es existiert noch.

Übrigens: ich hatte grundsätzlich IMMER den Netzstecker gezogen, wenn ich die Kiste ausmachen wollte. Das stellte nämlich sicher, dass man sie nicht doch versehentlich einschaltete. Und genau das gebe ich auch beim eingangs geschilderten Ansinnen zu bedenken.
 
  • #14
Geschaltete Steckdosen sind seit Jahren (z.B. für Stehlampe Ecke Wohnzimmer) normal , nur vertragen die Schalter lediglich 10 Ampere, wogegen der Leitungsschutz auf 16 A läuft. Wer also ständig 3,7 kW schaltet, überlastet den Schalter........
 
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  • #15
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  • #16
Das sind doch einige divergente Meinungen.

Der Anbau wurde 2005/6 gemacht (nicht von mir) und die Elektrik von einem gelernten Elektriker.
Schwarz natürlich ;-)
So viel weiß ich.

Also bis jetzt hängt der Verstärker eh immer an dieser Steckdose (ausgeschaltet wenn nicht benutzt) und von da dann in einen Mehrfachstecker mit Schutz, welcher auch immer ausgeschaltet wird. Weil die Frage aufkam: Ja, ich fänd das arg komfortabel reinzukommen, auf den Schalter neben der Tür zu tippen und *zack* die Röhren laufen schon mal warm. Ich sehe da jetzt nichts Aussergewöhnliches bei.
 
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  • #17
Geschaltete Steckdosen gibt es schon ewig. Der Sinn ist, Verbraucher, die an der geschalteten Steckdose hängen, anzuschalten. Ich habe noch keinen Amp gesehen, der >10A im Einschalten. zieht und so evtl. den Schalter überlasten könnte. Dem Amp ist es wurscht, ob er über den Einschalter am Amp oder über die geschaltete Steckdose eingeschalten wird. Der Anlaufstrom ist exakt der gleiche. Also: machen.

Michael
 
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  • #18
Ich sehe weniger das Problem beim Einschalten als die Möglichkeit es zu vergessen, den Amp beim verlassen des Raums auszuschalten :D
 
  • #19
Wenn der Netzschalter im Amp nur dumpf den Primärstromkreis vor dem Netztrafo (230 V Wechselstrom) schließt und trennt - was bei dieser Geräteart eigentlich immer der Fall ist -, ist es elektrotechnisch völlig unerheblich, ob dies im Gerät oder davor geschieht, z.B. vor der Steckdose. Auch irgendwelche Einschaltstrombegrenzer oder -schutzschaltungen im Amp merken nur, wenn Strom eingeschaltet wird, aber nicht, wo dieser eingeschaltet wurde.

PS: Das Ein- und Ausschalten durch Stecker-stecken und -ziehen sollte dagegen tunlichst unterlassen werden. Denn unter Last können in der Steckdose Funken, Lichtbögen und Kontaktabbrand entstehen.
 
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  • #20
Ein Amp ist etwas anderes als eine Stehlampe. Ohne Kenntnis des betroffenen Amps und der tatsächlichen Hauselektrik rate ich ("gelernter" Diplom-Physiker) vom Starten des Amps mit eigenem Power-Schalter in Ein-Position über einen "Lichtschalter" an der Steckdose ab. Da sind u.a. die Gedanken von @Fischi relevant, und auch die Vorsichtserwägungen in den anderen Beiträgen.

Ein Amp hat nicht aus Jux und Dollerei einen eigenen Einschalter und ggf. noch eine gesonderte Stand-By Schaltung. Da haben sich die Entwickler Gedanken gemacht, wie sie den Einschaltvorgang optimal und "materialschonend" gestalten. Wenn das keinen Unterschied machen würde, hätten sie einfach in die Bedienungsanleitung geschrieben: "Zum Einschalten den Netzstecker in die Steckdose stecken" (oder sinngemäß so ähnlich).

Meiner Meinung nach kann hier niemand garantieren, dass die tatsächlich vorhandenen Gegebenheiten sicher auch nicht mittel- oder langfristig zu Schäden führen, wenn man immer über den Schalter der Netzdose ein- und ausschaltet. Lediglich ein Fachmann vor Ort könnte die Umstände und Belastungen für den konkret betroffenen Amp tatsächlich ermitteln und eine begründete Abschätzung geben.
 
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