Röhrenvorstufe (mit Amp-Sim) mit Transistor-Endstufe betreiben?

von the_paul, 31.03.05.

  1. the_paul

    the_paul Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.03.05   #1
    Es ist ja mittlerweile relativ üblich geworden eine Transistor- oder Hybrid-Vorstufe zusammen mit einer Röhrenendstufe zu betreiben, aber was haltet Ihr vom umgekehrten Fall Röhrenvorstufe plus Transistor-Endstufe?

    Der Punkt bei der Überlegung ist folgender:
    Aktuelle Röhrenvorstufen wie z.B. der Mesa Recto Preamp oder der VHT GP-3 nutzen zusätzliche 12AX7-Röhren um den Sound und die Dynamik von Röhrenendstufen zu simulieren. Letztenendes macht man also im Studio nichts weiter als einen solchen Preamp an ein Mischpult anzuschließen und über entsprechende PA und Studio-Monitore abzuhören.
    Eine logische Transferleistung wäre es dann doch, wenn man eine solche Vorstufe nimmt und statt sie über die Poweramp-Outs mit einem regulären Röhren-Poweramp zu nutzen über die Recording-Outs mit einem Transistor-Poweramp zu nutzen. Endstufenverzerrung ist bei Class A/B-Endstufen ja eh eher zweitrangig, da dürfte eigentlich nicht allzuviel Sound verloren gehen und "drücken" können solche Tech21 PowerEngines oder ähnliche ja auch.

    Was meint Ihr dazu?
     
  2. LennyNero

    LennyNero HCA Gitarre: Racks & MIDI Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 31.03.05   #2
    Das ist ja im Grunde das, was in den meisten Faellen bei Hybrid-Amps gemacht wird.


    Vom Prinzip her habe ich am ANfang meine ANlage so laufen lassen (die Transenendstufe meines Valvestate... mit dem JMp1 (da kann man jetzt drueber streiten von wg. Roehre und so).

    Bzgl Endstufenverhalten hast du im Grunde auch recht, allerdings muss ich sagen das mein Sound beim wechsel von 2*40 Watt Valvestate auf 2*20 Watt EL84 eindeutig an Waerme gewonnen hat.

    Aber vielleicht hoere (und sehe) ich da auch das Gras wachsen. :)
     
  3. the_paul

    the_paul Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.03.05   #3
    mich würde es schon reizen es mal ausprobieren, vor allem wenn ich mal die preise von transistor und röhrenendstufen vergleiche. aber das problem an der geschichte ist wohl, daß ich handys "klingen" hören kann bei denen der ton ausgeschaltet ist und die bei 10m entfernt stehenden leuten in der hosentasche klingen :D und so ist das auch bei gitarren und amps.
     
  4. Sinister

    Sinister Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.03.05   #4
    habe letztens meinen Tubeman2 über die Endstufe des Marshall G80RCD und eine H&K 4x12 gespielt und der Sound war druckvoll und dynamisch. Ich konnte mich jedenfalls über den Sound nicht beklagen. Aber wie sich das jetzt im Vergleich mit ner Röhrenendstufe angehört hätte kann ich dir auch nicht sagen.
     
  5. edeltoaster

    edeltoaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.05   #5
    eben,wäre nochmal besser!
    krasser ist der unterschied nur bei transistorvorstufen,da hilft ein röhrenpoweramp nochmal mehr (find ich jetz)

    im prinzip ist aber alles geschmack
     
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