Röhrenwahl von EL84 (GT, Sovtek,...)

von PerregrinTuk, 01.04.05.

  1. PerregrinTuk

    PerregrinTuk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.04.05   #1
    Hallo,

    ich würde mal gern wissen, ob es Unterschiede gibt zwischen Röhren, und welche besonders gut geeignet sind.

    Was haltet ihr von Sovtek?

    Ach ja, und wenn man Röhren wechselt, gleich alle vier von der Endstufe, oder nur beide äußeren oder beide inneren?

    Vielen lieben Dank schonma!
     
  2. BF79

    BF79 HCA - Gitarren HCA

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    Erstellt: 01.04.05   #2
    Es gibt klangliche Unterschiede zwischen Röhren. Ich kenne mich aber mit EL84 nicht aus, sorry.
    Wenn Du wechselst, dann sollten es alle Endröhren auf einmal sein. Du weisst ja eh nicht welche der Röhren evtl. noch gut ist (wenn überaupt).
     
  3. Vintage_Man

    Vintage_Man HCA Elektronik, Röhrentechnik HCA

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    Erstellt: 01.04.05   #3
    Da die Röhren wahrscheinlich alle recht "ausgelutscht" sind, tausche lieber gleich alle vier. Du brauchst aber keine "gematchten" oder sonstwas ausgesuchten Röhren; das ist für Instrumentalverstärker Unfug (auch wenn 1000 Spezies etwas anderes erzählen). Allerdings sollte der Anodenstrom für jede Röhre nachjustiert werden und dafür braucht man schon ein bischen Kenne.

    /V_Man
     
  4. BF79

    BF79 HCA - Gitarren HCA

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    Erstellt: 01.04.05   #4
    Er schreibt ja nicht, welchen Peavey-Verstärker er hat. Aber wenn ich mich recht erinnere, dann gilt für die Classic Serie alte Röhren raus und neue rein, einstellen braucht man da nichts.
     
  5. Vintage_Man

    Vintage_Man HCA Elektronik, Röhrentechnik HCA

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    Erstellt: 01.04.05   #5
    Dann müsste der Amp den Ruhestrom pro Röhre ja selbst einstellen.
    Dat mach ich nich' glauben!
    /V_Man
     
  6. BF79

    BF79 HCA - Gitarren HCA

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    Erstellt: 01.04.05   #6
    Es gibt durchaus Amps, bei denen das Einstellen nicht möglich ist. Von Peavey z.B. der 5150 oder alle Mesa Amps.
    Die Classic Serie ist ausserdem Class A bzw. Cathode-Biased wenn ich mich nicht irre. Bei der Kathoden-Bias Methode regelt sich das quasi mehr oder weniger von selbst.
     
  7. Schollenfilet

    Schollenfilet Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.04.05   #7
    Ich hatte mal 2 Ashdown PeaceMaker 20 (lange Geschichte), 20Watt Class-A Cathode-Bias Amp.
    Nach Endstufenröhrentausch bei beiden sind diese in beiden Amps viel zu heiß geworden (es roch verbrannt, hab mich nicht getraut, die Amps länger als 1-2 min an zu lassen). Und bei den sollten sich die Bias-Ströme auch automatisch einstellen, hat aber bei beiden nicht funktioniert. :rolleyes:
    Ich weiß bis heute nicht, was ich von Cathode-Bias zu halten habe.
    Haben alle Class-A Amps Cathode-Bias?
     
  8. BF79

    BF79 HCA - Gitarren HCA

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    Erstellt: 01.04.05   #8
    Kathoden-Bias ist eine relativ brutale Methode, um die Gittervorspannung zu erzeugen. Es gibt keinen extra Bias-Stromkreis. An die Kathodenleitung wird einfach ein entsprechend großer Widerstand gehängt, so daß eine passende Spannung am Gitter abfällt. Dadurch bleibt das Verhältnis zwischen Kathodenspannung und Gitterspannung immer gleich. Ideal ist das natürlich nicht... wenn man Pech hat, so wie Du wahrscheinlich, dann liegt ein Satz Röhren ausserhalb der Toleranzen für so eine Schaltung. Aber meistens funktoiniert es, der AC-30 hat das auch.
     
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