Rückkopplungen bis Tinnitus

von Samael, 25.10.05.

  1. Samael

    Samael Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.10.05   #1
    Hallo,

    ja, habe Suchfunktion verwendet, aber nicht wirklich etwas passendes für mich zu diesem Thema gefunden.

    Zum Equipment:
    - Normales Mikro (nichts Besonderes)
    - Verstärker: Fender Stage Lead II

    Es ist stets eine Rückkopplung vorhanden, welche das Besingen und via Gitarre bespielen gänzlich unmöglich macht, da man stets ein Piepsen, welches die ganze Wattzahl des Verstärkers in Anspruch nimmt, querdurch hört.

    Was kann ich dagegen tun (primär Mikrofon).

    Der Proberraum ist recht klein, also sowas wie "Verstärker o. Mikro voneinander trennen" käme nicht in Frage.
     
  2. Tobse

    Tobse PA-Praxis Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 25.10.05   #2
    so wie du schreibst gehe ich mal davon aus das es nix kosten darf bzw so wenig wie möglich da ja anscheinend nichtmal ein pult vorhanden ist..

    - als erstes würde ich versuchen mit der aufstellung von box umd mic zu variieren.. versuche das ganze so auszurichten das die box nicht direkt ins mic strahlt,, vllt box im "monitor stil" vor das mic, probier einfach mal aus.
    wenn du damit keine verbesserung erreichst wirds wohl dich etwas kosten

    - eine möglichkeit wäre einen 31band eq einzuschleifen, also mic in den eq, dann eq in die box, am eq die koppelnden frequenzen suchen und rausziehen bis die koppelgefahr gebannt ist..

    -eine andere möglichkeit wäre die anschaffung eines anderen mics, hier lieber ein bisschen geld in qualität investieren als auf ne baumarktlösung zurückgreifen. empfehnswert wäre eine hyperniere damit minderst du auch die gefahr ungewünschte signale ins mic zu bekommen und somit auch die feedbackgefahr,,

    falls mehr budget vorhanden ist und du eine bessere lösung ansterbst lass es uns wissen dann kommen sicher viel gute vorschläge zusammen

    LG Tobse
     
  3. zion

    zion Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.10.05   #3
    dreh mal die hoehen und mitten am Amp kleiner auf vielleicht sind die ja auf volle Leistung.
    Ich kenn dem Amp nicht vielleicht ist ja auch ein Zerrkanal eingeschaltet...

    aber ist das nicht eigentlich das Falsche topic fuer sowas technisches?
     
  4. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 25.10.05   #4
    Erstmal: Was heißt "normales Mikro"? Wenn das so ein 5EUR-Teil vom Kassettenrecorder oder PC ist, dann würde mich ein Feedback nicht wundern.

    Zum zweiten ist natürlich ein Gitarrenamp für Gesang denkbar ungeeignet - vor allem, wenn darüber gleichzeitig auch noch Gitarre gespielt werden soll.

    So leid mir das tut, aber wenn das mit dem Umstellen nix bringt, werdet ihr in den sauren Apfel beißen müssen und für den Gesang das eine oder andere neue Teil anschaffen müssen.
    Ein (ordentliches) Mikro und eine einfache Aktivbox sollten da für den Anfang reichen. Ist zwar auch nicht ganz billig, aber dann habt ihr was solides und zukunftssicheres.

    Jens
     
  5. crip

    crip Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.10.05   #5
    und vor allem schützt es eure ohren ! ;)
     
  6. Samael

    Samael Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.10.05   #6
    Ja, das war richtig mit dem "billig" etc. Wir machen auch anspruchslosen primtiven Rotz-Blackmetal. Da der 60 Watt Amp so oder so gegen einen Marshall DSL ersetzt wird (wird demnächst aus 'nem anderen Projekt ankommen) hätte ich noch die Frage, ob damit mehr Hoffnung besteht.
     
  7. zion

    zion Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.10.05   #7
    generell macht man mit nem gitarrenamp besser keine vocals das klingt nicht weil ein gitarren amp anders wiedergibt als ein PA verstaerker.
     
  8. Samael

    Samael Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.10.05   #8
    Wie gesagt, das macht nichts, da wir darauf keinen Wert legen. Kann ruhig knittern und mal krachen, aber nicht durchgängig pfeifen...
     
  9. MattB

    MattB Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.10.05   #9
    na dann ;)
    also ein gitarrenamp als gesangsbox ist als besonderer effekt ganz lustig, aber nur... käme für mich nicht in frage, aber ich mach auch keinen rotzmetal ^^
     
  10. Samael

    Samael Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.10.05   #10
    Wie sieht's mit einer DiBox aus? Mikro -> DiBox -> Amp
     
  11. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 25.10.05   #11
    Und dann? Eine DI-Box ist dazu da, um:

    1) Signale zu symmetrieren (Mikros liefern i.d.R. symmetrische Sigale. Und selbst wenn nicht, wär's hier auch egal, weil der Eingang des Gitarrenverstärkers ohnehin unsymmetrisch ist).
    2) Siganlpegel von Line auf Mikropegel abzuschwächen (nicht nötig, wir haben ja bereits Mikrofonpegel).
    3) Brummschleifen zu verhindern / galvanisch zu trennen. Da das Mikro keine eigene Stromversorgung hat, kann hier auch keine Brummschleife vorliegen. Bitte nicht Feedbacks und Brummprobleme durcheinanderwürfeln.

    Ein Gitarrenamp ist und bleibt bestenfalls eine Notlösung für Gesang, und es kann sehr gut sein, dass dieser die Ursache für die Feedbacks ist.

    Die einzige Hoffnung, die ich da machen kann, ist dass vielleicht der Gitarrenamp weniger Probleme macht, wenn die Gitarre über den demnächst kommenden Amp spielt und somit der Gesang den "alten" für sich allein hat. Aber toll ist das dann auch noch nicht.

    Jens
     
  12. Deltafox

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    Erstellt: 26.10.05   #12
    joah.. 31 Band EQ, Parametrischer EQ oder dieses Feedback Destroyer Teil von Behringer... was anderes könnt ich jetzt auch nicht vorschlagen

    ansonsten, wir ham bei uns einfach mal die Box umgedreht, so dass sie quasi nach hinten von uns weg geschallt hat, da dahinter ziemlich direkt eine schräge Wand war, ham wir zwar immer noch alles gehört (wenn auch etwas leiser), aber die Schallwellen sind nicht mehr direkt ins Mikro gefallen ... bzw. es gab mehr Stellen, an die man das Mikro stellen konnte, ohne dass es Pfiff
     
  13. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 26.10.05   #13
    Das macht aber alles erst Sinn, wenn man vernünftiges Material hat. Bei einem Gitarrenamp kannst du am EQ schrauben bis zum St.Nimmerleinstag ohne dass es viel hilft.
    Bevor man sein Geld in solche Dinge investiert, ist es sinnvoller, mit einem vernünftigen Mikro und einer halbwegs gescheiten Box anzufangen.

    Jens
     
  14. inoX

    inoX Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.10.05   #14
    unbedingt gitarre und vocals trennen, egal wie... bei uns hat das bis vor kurzem geklappt vocals über nen EIGENEN bassamp zu verstärken. (dabei hatten wir aber auch immer n pult dvor an dem wir über parametrische mitten feedback inn griff bekommen konnten)
    also unbedingt in n mikro und ne getrennte verstärkung investieren. da kommt man ned rum!
    naja, und zusätzlich denk ich mal, das extrem billige dämmmaßnahmen schon viel bewirken können, da man die höhren frequenzen (die ja meist das feedback erzeugen) auch zB. mit einfachen teppichen recht effektiv dämmen kann.
     
  15. Deltafox

    Deltafox Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.10.05   #15
    naja, aber auch wenn sie an die Stelle ne PA + Box stellen wird's weiterpfeifen, also isses wohl billiger, das mit nem EQ zu regulieren, als sich erst neues Equipment und dazu dann noch den EQ zu holen :D

    ich hab keine Erfahrung, wie es klingt, wenn man nem Gitarrenamp die mittenwegregelt, ob das irgendwie Sinn ergibt, stimmt, aber wenn sie eh keinerlei Ansprüche haben (wer so sein Mikro verstärkt, darf ja nichtma Ansprüche stellen ^^)
     
  16. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 28.10.05   #16
    Nein, es wird aller Wahrscheinlichkeit nicht mehr pfeifen. Ein Gitarrenamp ist ganz anders aufgebaut als eine PA-Box. Zum Beispiel kann er hohe Frequenzen nicht vernünftig wiedergeben (12"-Speaker), er "klirrt" ganz kräftig oberhalb der Grenzfrequenz des Speakers (und die für Sprachverständlichkeit veranwortlichen Frequenzen liegen dort) - für die Gitarre ist das egal bzw. es kommt dem gewünschten Sound entgegen. Er zerrt und soll das in der Regel auch.

    Diese ganzen Nichtlinearitäten begünstigen Feedbacks. Das jetzt im Detail zu erklären würde zu weit führen.
    Dazu kommt: Um bei dem begrenzten Frequenzband, den ein Gitarrenamp sinnvoll wiedergeben kann, die gleiche subjektive Lautstärke zu erreichen, muss man die Gesamtverstärkung wesentlich höher wählen als bei der PA. Die Folge ist: Bei gleicher "gehörter" Lautstärke konzentriert sich das Signal auf ein schmaleres Frequenzband, ist dort lauter - und wenn jetzt irgendwo in diesem Band eine "feedback-gefährliche" Frequenz liegt, dann geht's los.

    Das Problem ist: Wenn du die Mitten beim Gitarrenamp wegregelst, dann verstehst du einerseits den Sänger noch schlechter, und zum zweiten ist dann da nicht mehr viel. Sprich: Bässe liefert der Sänger nicht, Höhen liefert der Amp nicht - Mitten rausdrehen heißt bei Gesang alles (was noch übrig ist) abdrehen. Hilft also nicht...

    Jens
     
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