Saiten einstellen "Schnarren"

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Hallo zusammen,
haben wie in einem anderem Beitrag ein Squiere 50s erstanden. Zudem habe ich eine Fender Mexican Strat.
Das bei einer Strat die Saiten sehr oft/immer irgendwie schnarren habe ich jetzt schon sehr oft gelesen. Das macht soweit auch nichts.

Bei den beiden Modellen ist die Saitenlage schon sehr unterschiedlich. Aber bei der 50s kleppert es auch über dem Amp auf der E,A,D,(G) Saite in den Bünden 1-13, das nervt schon.

Soweit ich mich belesen habe, stimmt die Halskrümmung soweit, seitlich dem Griffbrett entlang sehen, hier ist keine "Kuhle" oder "Wölbung" des Halses zu sehen, ich würde sagen
das dieser gerade ist.

Gibt es einen "Richtwert" wie der Saitenabstand von Oberkante Bundstächen zur Unterseite der Saite sein soll ?
Wie geht man am beten hier vor ?


Gruß
 
Eigenschaft
 
Grund: Falsche Büne angegeben
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So http://www.rockinger.com/index.php?page=ROC_Workshop_Hals
Auf die Schnelle: Auf der tiefen e den ersten Bund greifen und den letzten. In der Mitte(Ca 8.Bund) sollte jetzt über dem 8. Bundstäbchen ein Abstand von ungefähr 1-2mm zur Saite sein.
Es könnte aber auch sein, dass die Saitenlage an den Reitern zu tief eingestellt ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
hier ist keine "Kuhle" oder "Wölbung" des Halses zu sehen,
Damit ist dann klar, warum es schnarrt.
Es muss eine Wölbung mit etwa der Krümmung vorhanden sein wie Schmendrick das beschrieben hat. Es sollte etwa 1mm in der Mitte reichen.
Dazu muss der Halsstab gelockert werden, keinesfalls weiter angezogen (eine viertel Umdrehung sollte reichen) werden.
Waren dicke Saiten aufgezogen und wurden durch dünnere ersetzt kann das der Grund für die notwendige Halsjustierung sein.
Zur Saitenlage: alle Saiten sollten am 21. Bund etwa 1,5-2,5 mm über dem Bundstäbchen liegen (Strat).
 
Hallo,
wenn ich das auf Anhieb so richtig verstehe, soll der Hals (schmale Seite) seitlich entlang betrachtet gerade sein ohne Saitenspannung, sofern die Saiten aufgezogen/gespannt sind, wird das Griffbrett übertrieben ausgedrückt "bauchig" von den Saiten abgewannt nicht hinten werden, sodass die Saiten einen größeren Abstand zu den Budnstäbchen haben ?
Bedeutet man kann den Hals erst einmal nur ohne Saitenspannung beurteilen (Ausgangslage) ?

Ich schaue mir morgen Früh das im Tageslicht mal genau an und berichte.

Danke
gn8t
 
Bedeutet man kann den Hals erst einmal nur ohne Saitenspannung beurteilen (Ausgangslage) ?

Hi,

man kann den Hals nicht ohne Saitenspannung (ohne aufgezogene Saiten) beurteilen. Je nach Saitenstärke und Hersteller variieren die Zugkräfte.
Deshalb muss man beim wechsel der Saitenstärke nach ein paar Tagen in der Regel den Hals nachjustieren.

Gruß
 
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Guten Morgen,
ok, von den Zugkräften mit Saitenspannung ist nach zu vollziehen hier sieht man erst den Hals unter Last. Ich meinte als Ausgangslage wie in dem Artikel http://www.rockinger.com/index.php?page=ROC_Workshop_Hals
hier stand "der Hals ist ohen Zug der Saiten nahe zu gerade".

Gruß
 
Den Hals ohne Saitenspannung zu beurteilen ist Sinnfrei - eine qualifizierende Beurteilung ist nur möglich wenn die Saiten, mit denen später gespielt wird (Saitenstärke) aufgezogen und halbwegs gestimmt sind.
Diese Halskrümmung wird durch die Spannung des Halsstabs eingestellt - wird der Halsstab angezogen wird der Hals gerade; bei Entspannung bildet sich die konkave Form.
Beim Verstellen des Halsstabs keine Gewalt anwenden; es reicht im Regelfall eine viertel Umdrehung. Vor allem bei dünnen Saiten dauert es schon mal 5-15 Minuten bis das Ergebnis der Justierung wirklich Sichtbar wird.

11427946.JPG






Zur Saitenhöhe:
Wenn die Saite (nicht gegriffen) am 21. Bund etwa 1,5-2,5mm über dem Bundstäbchen liegt passt dieSaitenhöhe.
Diese Saitenhöhe wird mit den Reitern der Brücke eingestellt.

30kbryf.jpg
 
.....kann man SO nicht sagen. Bei moderater Spielweise schon, aber es gibt schon Gitarristen die kräftig zulangen. Wenn es da unverstärkt nicht schnarren soll, muss man Saitenlagen einstellen, die das Instrument unspielbar machen. :D
 
Wenn ich mal dazwischen funken darf.
Ich hab meine Fender Squier Affinity nach dieser "Anleitung" von session eingestellt ->



Ich bin in super zufrieden damit, die Saiten schnarren nur ganz minimal wenn man zu fest anschlägt und sind über den Amp nicht zu hören, nur an der trockenen Gitarre.
Du kannst natürlich die Böckchen auch ein stück höher drehen das die Saiten nicht mehr schnarren wenn du zu hart anschlägst.
Die Anleitung is praktisch wenn man kein Kapodaster zur Hand hat und sich trotzdem dran machen will das einzustellen.
Wenn man kein 1,5mm Plek zur Hand hat muss man eben die Saitenhöhe messen aber die Halsstabkrümmung bekommt man so super hin finde ich.

MfG
 
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.....kann man SO nicht sagen. Bei moderater Spielweise schon, aber es gibt schon Gitarristen die kräftig zulangen. Wenn es da unverstärkt nicht schnarren soll, muss man Saitenlagen einstellen, die das Instrument unspielbar machen. :D
Vielleicht mach ich ja was verkehrt: ich spiele Country - ChickenPicking - bei meinen Teles schnarrt nichts, bei einer Saitenlage von 1,5mm im 21. Bund und 10er Saiten, auch nicht bei gezupften Bendings über 2Halbtöne.
 
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Also, da man ja bei Fender von einer langen Mensur spricht, würde ich die Halskrümmung nicht so stark machen, sondern den Hals fast gerade. Man macht einen Kapo. auf den ersten Bund, oder drückt die Saite nach unten, drückt gleichzeitig den 15. Bund und sollte dann am 7. Bund ca. 0,3 mm haben, am besten mit einer Lehre messen, sollte schon ziemlich genau sein.
Saitenhöhe sollte am 17. Bund, zwischen Bundstäbchen und Saite 1,6 mm sein. Diese Angaben sind Werkseinstellungen von Fender Amerika, kann sein, dass die Mex. etwas anders, vlt. etwas höher ( 1.8 oder 2 mm ) sein muss. Bei der Squier wäre ich da nicht so sicher, da gibt es oftmals Verarbeitungsmängel.
 
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Hallo,

ich bin auch ziemlich empfindlich was Schnarren angeht. Spieltechnisch mag ich es aber etwas flacher lieber.
Beim Akkordspiel störte mich das Schnarren weniger als beim Solospiel. Letztendlich hat es geholfen, dass ich das Plektrum einen kleinen Tick schräger halte. Es verändert leicht den Sound und hat das Schnarren fast beseitigt.

Gruß Jörg
 
Na gugge...
 
Hallo schmendrick, hallo netstalker, hallo JudasKiss,

super für das Foto und die Zeichnung, genau so ist es auch in etwa in dem geposteten Video von JUdasKiss erklärt. Bei der Squiere sollte das alles soweit passen, bin eigentlich ganz zu frieden.

Erst die Halsspannung eingestellt wie oben auf der Zeichnung 1. und 21. Bund geggriffen wie im Video. Ich habe nur ein klein wenig mehr Luft als im Video gelassen.
Ungegriffen im 21. Bund ca. 2mm. Im ganzen habe ich den Hals nur 1/4 Umdrehung gelockert, man könnte jetzt noch die Saitenlage an den Reitern minimal absenken.

Bei Mexican Stratocaster sieht das hier allerdings doch anders aus.
Ungegriffen im 21. Bund würde ich sagen locker 3mm; Im 1. und 21. Bund gegriffen ist es im 8. Bund eigentlich super, wenig Luft.
Das beudetet doch eigentlich, das nur über die Böckchen die Saitenlage zu senken ist ?

Gruß
 
genau dafür sind die saitenreiter ja da :)
 
Genau. Für die Einstellung der Saitenlage und der Oktavreinheit.
 
Den Hals ohne Saitenspannung zu beurteilen ist Sinnfrei

Nein, ist es nicht. Die Faustregel ist die, dass man den Hals gerade einstellt (ohne Saitenzug) und man dann die ideale Halskrümmung eben durch den Saitenzug erreicht.
Schnarrt es dann immer noch, dann justiert man in die eine oder andere Richtung nach.
 

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