Saiten öfter umwickeln, mehr Spannung?

von Der Konrad, 06.03.04.

  1. Der Konrad

    Der Konrad Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.04   #1
    Grad mal noch so n ESP Heft von der FMM angeguckt...da ham manche Bässe so nen tiefer versetzten Tuner damit man öfter drumwickeln kann....bringt das wirklich mehr Spannung? ich wickle meist nur 2 mal drum. :?
     
  2. Hans_3

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    Erstellt: 06.03.04   #2
    Die Anzahl der Wicklungen hat nichts mit der Saitenspannung = Tönhöhe zu tun. Das erklärt sich ja eigentlich von selbst ;)
     
  3. derYosh

    derYosh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.04   #3
    mit der spannung hat das nichts zu tun, ABER soweit ich weiß bringen mehr umwicklungen um die mechanik einen höheren druck auf den sattel. das kann ich nachvollziehen.
    das soll zu einem längeren sustain verhelfen...
    -¥osh
     
  4. BF79

    BF79 HCA - Gitarren HCA

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    Erstellt: 06.03.04   #4
    Je öfter man die Saiten um die Tuner wickelt, desto schlechter hält die Gitarre die Stimmung. Nicht empfehlenswert. Ich wickele max. 3 Windungen um die Tuner, bei den dicken Saiten weniger.

    Wenn die Saiten ne höhere Spannung haben, erhöht sich der Grundton der Saite, also statt e meinetwegen f. Das wär wohl nicht im Sinne des Erfinders.
     
  5. derYosh

    derYosh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.04   #5
    that's shitbull!!
    ich habe eine HarleyBenton Telecaster und die hat wirklich gurkige, schlechte um nicht zu sagen BESCHISSENE mechaniken und habe (dank meiner doofheit :) ) die Treble-Saiten alle so mit 4-7(!) umwicklungen draufgemacht gehabt. da hat trotzdem alles gehalten
    -> SHITBULL!!
    wenn man die saiten beim aufziehen ordentlich zieht, bendings macht, dehnt, hoch und sofort wieder runterstimmt u.s.w. dann verstimmt sich da nix mehr... (auch nicht mit vielen umwicklungen)
    -¥osh

    EDIT: mir is grad aufgefallen wie geil mein Avatar doch ist *angeb* ;) :p
     
  6. dogdaysunrise

    dogdaysunrise HCA - Gitarren HCA

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    Erstellt: 06.03.04   #6
    Stimmt trotzdem, ist kein Bullshit!
    Sei halt froh wenns bei Dir nicht so ist.
     
  7. Stifflers_mom

    Stifflers_mom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.03.04   #7
    da versteh ich aber das prinzip nich so ganz. :shock: kann mir das mal einer erklären? wenn ich mehr wicklungen um die mechaniken mache, sollte die saite doch nen viel besseren halt haben, als bei weniger wicklungen :?:
     
  8. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 07.03.04   #8
    Ne. Je weniger Wicklungen, desto weniger Saitenlänge, die sich verziehen kann.

    Ausnahme: unumsponnene Nylons. Wenn man da zuwenig Wicklungen macht, ist die Reibung einfach zu schwach und die Saiten rutschen.

    Bei umsponennen e-Giatrrensaiten reichen oft 2 Wicklungen völlig, bei den nackten Saiten drei.


    Und nicht umsonst haben die Saiten bei LOcking-Mechaniken null Umdrehungen. naja, oder ne halbe. :-)
     
  9. BF79

    BF79 HCA - Gitarren HCA

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    Erstellt: 07.03.04   #9
    Der Draht, der um die Tuner gewickelt ist ist ja nicht fest, sondern rutscht immer etwas hin und her. Wenn man jetzt hochstimmt, dann zieht sich zunächst die unterste Windung am Tuner etwas fester an. Mit der Zeit dann die Windung drüber usw. Im Endeffekt verstimmt sich die Saite dadurch (der Ton wird tiefer). Beim Runterstimmen isses genau umgekehrt. Je weniger Windungen am Tuner, desto geringer der Effekt.

    Edit: Ups, Ray hatte ja schon geantwortet...
     
  10. Der Konrad

    Der Konrad Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.04   #10
    Ich meinte damit natürlich nicht die Spannung sondern die Tension :)

    Also damit die Saite weniger "schlabbert", so steht das nämlich dabei....
     
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