saitenlage zu hoch

von payam, 13.04.08.

  1. payam

    payam Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.08   #1
    hi leute
    ich bin besitzer einer Yamaha FG730S. Enttäuschenderweise muss ich leider immer wieder realisieren, dass die saitenlage dieser Gitarre viel zu hoch ist und das spiel an den hohen bünden sehr unbequem macht. ich möchte diese eigenschaft nun mal ein wenig korrigieren. was soll ich dann machen? einen neuen sattel einbauen, oder? kann man diese modifikation durchaus selbst durchführen, oder soll ich lieber zum gitarrengeschäft gehen? gruß.
     
  2. e-R@Z0r

    e-R@Z0r Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.08   #2
    Halsspanstab einstellen, bitte nicht selbst machen, wenn du ÜBERHAUPT keine Ahnung davon hast! Das kann böse ins Auge gehen! ;)
     
  3. payam

    payam Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.08   #3
    zum musikgeschäft gehen also?
    ok..wie teuer wird denn so eine operation kosten?
     
  4. Richelle

    Richelle HFU + HCA A-Gitarren HCA HFU

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    Erstellt: 13.04.08   #4
    Mit dem Halsstab stellt man den Halsradius ein und nicht die Saitenlage (daran ändert sich auch nichts wenn dies ein vermeintlicher Fachmann im Musikgeschäft macht - natürlich ändert sich beim Einstellen des Radius auch die Saitenlage - wenn der Radius aber korrekt ist , dann kann man mit dem Halsstab die Saitenlage nicht einstellen!!!).

    Wenn die Saitenlage an den hohen Bünden hoch ist dann musst Du entweder die Stegeinlage durch planes Abschleifen an der Unterseite niedriger machen oder Du kaufst Dir eine Ersatzstegeinlage bei dem Du dies vornimmst um bei Bedarf wieder die originale unveränderte Stegeinlage zu verwenden (falls es beim Spielen zum Schnarren der Saiten kommt).

    Was die Kosten betrifft würde ich schätzen zwischen 15 und 40 Euro (kommt jetzt drauf an was genau gemacht wird - Ersatzsteg adaptieren oder vorhandenen Steg oder Halsradius auch gleich kontrollieren und einstellen).
     
  5. saitentsauber

    saitentsauber Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 13.04.08   #5
    Ein ziemlich erfolgreicher Gitarrist aus dem Hardrocklager hat mal gesagt, dass er der - nach heutigen Maßstaben viel zu hohen, damals in den 70er Jahren aber üblichen - Saitenlage eine Menge verdankt: Da es unmöglich war, viele Töne zu spielen, musste er lernen, die richtigen zu treffen :great:

    Spaß beiseite: Das meiste ist wohl schon gesagt. Aber vielleicht könntest Du Deine Aussage mal objektivieren und (z.B. am 1. und 12. Bund) den Abstand zwischen Saite und Bundstäben messen?!?

    Bei unseren elektrischen Kollegen findet sich in https://www.musiker-board.de/vb/e-g...ne-sg-seitenscheppern-ich-brauch-hilfeee.html
    Folgendes:

    Da kann auch der Akustiker was lernen, auch wenn das Arbeitsgerät wohl etwas empfindlicher ist. Immer wieder nützlich sind auch die Tips von M. Pastella (hier: http://www.fretnotguitarrepair.com/trussrods.htm).
     
  6. pankratz

    pankratz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.08   #6
    Guten Abend,

    ich hänge mich hier mal an den Thread, weil er genau mein Problem beschreibt. Bei meiner Ibanez V72E scheint der Halsradius und auch der Sattel gut eingestellt. Beim Steg bin ich leider mittlerweile skeptisch. Nach den ersten Monaten in den ersten Bünden spiele ich jetzt häufig Pentatoniken und übe die ersten Barrés.
    Ich werde zwar immer noch besser, aber so ab dem 7. Bund empfinde ich die Saitenhöhe schon als sehr störend. Die Zeit zwischen "Saite berühren" und "Saite berührt Bund" dauert einfach ewig ;)

    Habe mal nachgemessen: Am 12. Bund sinds ca. 4,5mm zwischen Bundstab und Saite. Muss ich mir einfach mehr Zeit lassen oder ist das schon eine einschränkende Höhe, mit der ich es mir schwerer mache als es sein sollte?
     
  7. rancid

    rancid Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 02.07.08   #7
    4,5mm ist mMn relativ viel. Ich habe etwa 3mm bei der tiefen, und etwa 2,5mm bei der hohen E-Saite, gemessen zwischen Saite und Bundstäbchen am 12. Bund.

    Gruß,
    Matthias
     
  8. Disgracer

    Disgracer A-Gitarren-Mod Moderator

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    Erstellt: 02.07.08   #8
    tipp: geh in ein x-beliebiges musikgeschäft und kauf dir so nen knochenstegeinlagenrohling. kostet etwa 5€. dann kannst du dir den zurechtfeilen wie du lustig bist.
    das ist zwar etwas arbeit, wenn man es behutsam und ordentlich macht (ich hab für meinen etwa 2h an opas werkbank gessessen), aber mag sich unter umständen lohnen.
    ich wünschte ich hätte mich da schon vor nen paar jahren drangemacht.
     
  9. Miles Smiles

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    Erstellt: 08.07.08   #9
    Habe ich für meine 12-Saitige auch gemacht, aber nicht wegen der Saitenlage, sondern weil die Originaleinlage zu schmal war und deshalb leicht gekippt ist, was der guten Tonabnahme mittels Piezo sicher auch hinderlich war. - Wo war ich? Ah ja, jedenfalls war ich überrascht, wie gut die neue Einlage geworden ist. Ich hatte nicht einmal eine Werkbank. Ein Brett mit aufgespanntem Sandpapier und eine flache Schlüsselfeile haben gereicht.
     
  10. Peter enis

    Peter enis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.07.08   #10
    kann dir den knochenstegrohling ebenfalls nur empfehlen, das ist die einfachste und günstigste Variante um ein bisschen an der Seitenlage zu feilen. Ich hatte auch erst überlegt ob ich zum Muskigeschäft gehe und es machen lasse, aber das konnte ich mir nach der do-it-yourself-Akton sparen. Dennoch solltest du vielleicht wenn sich nicht viel bessert einen Fachmann aufsuchen. Sicher ist sicher.
     
  11. Knarrenheinz

    Knarrenheinz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.07.08   #11
    also ich hab "damals" meinen Steg einfach mit dem feinsten Schleifpapier das ich auftreiben konnte geschliffen.....wenn man vorsichtig ist und vorher mit nem bleistift ne Grenze einzeichnet bis wohin man bedenkenlos schmiergeln kann ist das relativ bedenkenlos. Zur Not kann man die Taylorstege auch nachkaufen, falls man das Teil wirklich komplett verhunzt.
     
  12. rastaman01

    rastaman01 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.08   #12
    Hi!
    Hab ein Ähnliches Problem.
    Hab mir via Internet ne 12-Saitige Yamaha APX 5-12 gekauft.
    Und die Saitenlage in den hohen Bünden ist sehr groß. 12 Bund so ca. 8 mm.
    Allerdings lässt sie sich auch im 1, 2, 3, ... Bund recht hart spielen, obwohl die
    Saitenlage da zumindest optisch passt.

    Ich hatte vor kurzem mal das Vergnügen mit einer anderen 12-Saitigen mit deutlich
    dickerem Hals und die lies sich irgendwie weicher spielen.
    Auf meiner Yamaha sind Elixir-Saiten (keine Ahnung welche Stärke),
    vielleicht sind die auch so "hart".
    Trotzdem ist die Saitenlage ungewöhnlich groß.

    Ein Bekannter hat mir empfohlen zuerst zu versuchen den Sattel
    und/oder den Steg einzustellen.
    Nun finde ich aber an der Gitarre weder am Steg noch am Sattel
    Einstellmöglichkeiten und daran herumszuschleifen möchte ich nicht.

    Kann ich da dann nur noch über diese Halsschraube gehn?
    Hab gehört nicht mehr wie ne viertel Umdrehung und dann erstmal ne Zeit lang
    liegen lassen!?

    Kennt jemand diese Yamaha und hat die Saitenlage schonmal eingestellt?

    In wie fern hat das verstellen des Halses einfluss auf Stimmung und Bundreinheit und sowas?

    Danke für Eure Hilfe.

    Beste Grüße,
    rastaman01
     
  13. Miles Smiles

    Miles Smiles Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 18.07.08   #13
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