Saitenschnarren bei Anfängern

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Kay Marooy
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Hallo

Ich weiß ähnliche Themen gabs schon mal aber ich wollte Fragen, ob ihr am Anfang, als ihr das Instrument gelernt habt, auch so große Probleme hattet, die Saiten ordentlich auf den Bund zu drücken so dass sie nicht schnarren. Selbst wenn ich mich voll anstrenge, schaffe ich es nicht mindestens bei jeden vierten Anschlag ein Schnarren zu verhindern.

Ich frag das weil ich wissen will ob das jetzt an mir liegt oder am Instrument, bevor ich da jetzt rumtue. Die Bridge hab ich auch schon mal höher gestellt, hatte aber überhaupt keine Wirkung :( . Wenn es an mir liegt bin ich aber ganz schön untalentiert/kräftig :mad: .

Sagt einfach wie lange ihr gebraucht habt, "schnarrfrei" zu spielen. Brauchtet ihr Tage, Wochen, Monate oder klappte das am ersten Tag?
 
Eigenschaft
 
Ich will ja eigentlich bloß wissen, ob es bei Anfängern normal ist, wenn öfter mal die Saiten schnarren und nur Fortgeschrittene bei schnarrenden Saiten etwas unternehmen sollten oder ob man schon gleich am Anfang theoretisch schnarrfrei spielen kann. Die Frage kam ja in der Form noch nicht vor (weil immer noch keiner geantwortet hat :confused: ).
 
Das ist völlig normal, dass die Saiten am Anfang schnarren, das ging wohl jedem so, als er/sie angefangen hat zu spielen.
Mit ein bisschen Übung kriegst du das aber in den Griff, nicht gleich die Geduld verlieren.
Mit untalentiert sein hat das nichts zu tun, das ist reine Übungssache und ohne Schweiß gibts auch keinen Preis.
Wie lange es dauert kann ich dir nicht sagen, das ist völlig individuell, bei mir hat's so zwei, drei Wochen gedauert bis ich die Übergänge von einem Ton zum nächsten schnarrfrei spielen konnte.
Eine Sache noch: Schraube nicht planlos an deinem Bass herum, da machst du unter Umständen mehr kaputt als gut.

So, dann mal noch viel Erfolg!
 
Ja OK, danke für die Antwort. Ich dachte nur, dass ich den Bass im Musikgeschäft noch schnarrfrei spielen konnte. Aber da hat mir mein Gedächtnis wohl einen Streich gespielt :redface: . Also schraub ich mal noch nicht rum.
 
You are not alone :D

Ich spiel jetzt seit knapp 3 Wochen und mir geht´s genauso, mach dir nix draus and keep rockin' :rock:

MfG wozki
 
Moin,

also ich hatte dieses Problem ehrlich gesagt von Anfang an nicht, und dabei spiel ich auch noch nicht all zu lang. Welche dicke haben deine Saiten denn, vielleicht hats damit was zu tun?

Rumschrauben würde ich, wie Dude schon erwähnt hat unterlassen, kann zu böööösen Klangeigenschaften führen :)
 
Shorty schrieb:
Moin,

also ich hatte dieses Problem ehrlich gesagt von Anfang an nicht, und dabei spiel ich auch noch nicht all zu lang. Welche dicke haben deine Saiten denn, vielleicht hats damit was zu tun?

Rumschrauben würde ich, wie Dude schon erwähnt hat unterlassen, kann zu böööösen Klangeigenschaften führen :)
Na sowas, da ist auch schon jemand, der damit noch nie Probleme hatte, also muss es ja doch an dem Bass liegen :confused: . Die Frage wie dick meine Saiten sind kann ich nicht beantworten. Ich hab mir halt einen Yamaha RBX 374 gekauft und da waren schon welche drauf ;) .
 
Wenn irgendwas nicht funktioniert ist es immer einfacher das auf die Technik zurückzuführen zu wollen, als sich selbst einzugestehen, dass es vielleicht doch an einem selbst liegen könnte. Das geht mit genauso, aber hilft einem nicht weiter.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Mehrzahl hier im Forum das gleiche Problem am Anfang hatte und bei denen hat es mit der Zeit auch geklappt. Vor garnicht allzu langer Zeit habe ich hier mal nen Thread ("Liegt's an meiner Technik?" oder so ähnlich->SuFu :D ) eröffnet, bei dem es in etwa um das gleiche Thema ging (ich spiele selbst erst 3 Monate) und ich dachte auch erst, dass es an der Einstellung meines Basses liegen würde.
Die Leute hier haben mir dann aber erzählt, dass ich nicht so kräftig anschlagen soll und siehe da...nach 2 Tagen habe ich nahezu schnarrfrei gespielt.
Als kleiner Tipp noch: Es ist oft nicht die Greifhand, die das Schnarren verursacht, sondern ein falscher Anschlag, also zu kräftig oder im falschen Winkel etc.
Probiere einfach mal verschiedene Sachen aus und habe vor allem Geduld, dann wird das schon was.
 
Da tut sich mir doch die Frage auf, ob der Bass nich noch ne Nummer zu groß für dich is?

Will hier ja nich dein Spielerisches können kritisieren, ich weiß ja auch nicht wielange du schon spielst, aber wenn du Probleme damit hast saubere Töne zu spielen, kann das auch ein stückweit am Equipment liegen.

Ansonsten kann ich dir nur den Tipp geben üben, üben und nochmal üben :great:
 
ich hatte damit auch nie wirklich probleme...ich habe die saiten jetzt so dermaßen tief wies nur geht bei dem bass...ich will dass er ein bissl schnarrt :) einmal hatte ich sie aber so tief, dass man den ton ned mehr raushören konnte und es garkein sustain gab, besonders im 1.bund...ajo dann hab ich einfach den kleinen imbussschlüssel ausgepackt und die saitenreiter hochgeschraubt...jetzt ist er 1a zu bespielen
kann auch mit der anschlagposition und der daraus resultierenden anschlagstärke zusammenhängen...wo schlägst du die saiten an ? in halsnähe ? ist denke ich nicht zu empfehlen aus mehreren gründen...erstens ist der sound sehr undifferenziert wie ich finde und zweitens isses da sehr unbequem zu spielen, da die saiten sich da mehr nach spaghetti anfühlen...dadurch spielt man automatisch ungleichmäßiger und schlägt stärker an...probier mal weiter hin zur brücke zu gehen...ich spiele sehr nach an der brücke überm letzten pickup...zudem ist der sound da viel differenzierter
 
Danke für die Tipps. Ich werde mal testen ob es an der Anschlagshand liegt, denn ich schlage tatsächlich sehr hart an und vorne am Hals auch. Ich spiel ja erst seit 5 Tagen :redface: .
 
Es liegt nicht am Bass!
Es liegt an der Greifhand!
Vergiss die Gitarrentechnik mit 4 Fingern!
Nimm die Basstechnik mit 3 Finger!
Zwischen die Bünde drücken ist falsch!
Es wird kurz hinter dem Bund gedrückt!

MfG
 
Ich habe ja auch den 374 und mein Basslehrer meint, daß dies ein absolut klasse Instrument für den Preis ist!
Bloß nicht dran rumdrehen!
Meine kam Top eingestellt!
Ich hatte die gleichen Probleme mit schnarren, als ich noch falsch gegriffen habe!
Dachte auch es liegt am Instrument!
Das kommt aber davon, wenn man sich von einem Gitarristen das Basspielen zeigen lassen will!
Mein neuer Lehrer ist Kontrabassist in einem guten klassischen Orchester!
Ich hatte mein Instrument mit bei ihm!
Als er es anspielte, lief es mir kalt über den Rücken!
Ein Glockenklang sondersgleichen!
Kein schnarren nichts!
Also es liegt bestimmt nicht am Instrument!
Stelle ihn am besten wieder so ein wie er war!

MfG
 
@magge also da kann ich dir aber gar ned beistimmen ... find den sound am griffbrettende angeschlagen ziemlich cool muss ich sagen ...schwelgend halt oder auch kontrabassmässig ... aber bei mir klingts eigendlcih 1A
 
basslinegenerat schrieb:
@magge also da kann ich dir aber gar ned beistimmen ... find den sound am griffbrettende angeschlagen ziemlich cool muss ich sagen ...schwelgend halt oder auch kontrabassmässig ... aber bei mir klingts eigendlcih 1A

Was den sanften bis normalen Anschlag angeht, teile ich eher Magge's Geschmack. Mit Kontrabaß hat das m.E. wenig zu tun, der hat ganz andere Mensurverhältnisse, ein längeres Griffbrett und anders aufgebaute Saiten... Ich mag eher den noch vollen aber schon differenzierteren Sound in einer mittleren Position, und dann den Jaco'esquen über dem Bridge-PU.

Allerdings habe ich den Verdacht, die Anfängerprobleme kommen eher daher, daß sie kurz hinter der Griffbrettkante einen harten Wechselschlag spielen wie Stanley, aber das noch nicht richtig können.
 
willslernen schrieb:
Vergiss die Gitarrentechnik mit 4 Fingern!
Nimm die Basstechnik mit 3 Finger!

Ich kann's ja verstehen, wenn man vom Kontrabaß kommt, die ganzen Fingersätze drauf hat, und keine Lust, sich auf dieser mickrigen Bassgiraffe alles neu aneignen zu müssen. Aber die reductio ad absurdum ist doch wirklich, wie Jeff Berlin vor 25 Jahren schon gesagt hat, ab dem 12. Bund benutzt man dann Finger 123 statt 124, und dann sind Daumenlagen angesagt. Abgesehen davon, daß es Leute gibt, die auf dem Kontrabaß ebenfalls mit 4-Finger-Sätzen experimentieren, es macht einen Unterschied ob ich einen ¾ Bass mit 104 - 105 cm oder einen Longscale mit nur schlappen 86,4 cm Mensur habe. Und, noch ärger, oft empfiehlt sich auch ein Streckfingersatz...
 
@ Heike

Was ist denn ein „Streckfingersatz“? :confused:
 
Streckfingersatz heißt soviel wie, daß du den Zeigefinger (ich denk ma es ist zumindest meistens der Zeigefinger...) über einen Bund "streckst"...
Da spielt man dann als einfaches Beispiel dann sowas:
--1--3--4--5--

Ohne Lagenwechsel versteht sich.
In höheren Lagen geht das natürlich einfacher... ;)
 
ah, hab verstanden, besten dank :great:
 
willslernen schrieb:
Es liegt nicht am Bass!
Es liegt an der Greifhand!
Vergiss die Gitarrentechnik mit 4 Fingern!
Nimm die Basstechnik mit 3 Finger!
Zwischen die Bünde drücken ist falsch!
Es wird kurz hinter dem Bund gedrückt!

MfG
1. Natürlich spiel ich weiter mit 4 Finger ist doch wohl logo, vergiss das lieber mit den 3 Fingern, das kannst du auf dem Kontrabass machen, weil da mehr Kraftaufwand nötig ist. Kein Mensch spielt auf dem E-Bass mit dem Kontrabassfingersatz.
2. Wie man auf den Bund drückt, weiß ich natürlich
3. Es liegt NICHT an der Greifhand. Ich habe die oben genannten Tipps befolgt und spiele jetzt näher an der Bridge mit einem nicht so festen Anschlag. Jetzt ist das schnarren so gut wie weg ;) :great: .
 

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