Scale Harmonisierung bei exotisdchen Tonleitern

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Bellini
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Hallo,

ich habe einmal eine Frage:

Wie finde ich die Akkorde aus exotischen Tonleitern in diesem Falle die Japanische (A)
DIe Noten bei C Dur sind C,Db,F,G,Ab.

Aber ich kann ja schlecht eine terzschichtung machen. Muss ich dann für den ersten Akkord einfach C, Db und F spielen oder wie? :confused:

Danke
 
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Hallo wuchinger,

die von Dir zitierte Tonleiter ist der 4. Modus einer hemitonischen Pentatonik. Meines Wissens heißt sie Hirajoshi und kommt aus dem Japanischen.

Grundlage, bzw. 1. Modus dieser Tonleiter ist:
F G Ab C Db
Die von Dir zitierte Tonreihe C Db F G Ab wäre demzufolge der 4. Modus davon.

Diese Tonleiter wird hauptsächlich melodisch eingesetzt und dient im Normalfall nicht als Tonreservoir für Akkorde.
Wenn dennoch Akkorde gewünscht sind, eventuell zur Erzeugung von Klangflächen, kann man nach dem gleichen Prinzip wie bei heptatonischen Tonleitern vorgehen und zwar indem man jeweils nur jeden zweiten tonleitereigenen Ton spielt. Da die Hirajoshi Tonleiter 2 Halbtonschritte beinhaltet, kommt es bei manchen vierstimmigen Voicings zu b9 Intervallen. Sie sind somit sehr dissonant und kommen für gewöhnlich nicht in Frage. Die dreistimmigen Voicings sind aber durch die Reihe alle O.K.

Db__F__G___Ab__C
Ab__C__Db__F___G
F___G__Ab__C___Db


CIAO
CUDO

P.S.: Siehe dazu bitte auch meinen Beitrag „Pentatonik inside“ im Harmonielehreforum.
 
Super danke für die Schnelle Antwort,

ich glaub ich habe eine schwäche im komponieren und deshalb gleich noch eine Frage:

Ich hab jetzt eine Kadenz von: D, dsus4, dsus 4/5+ (Gm), Gmadd9, A#6, Gm/E

SO ich finde diese Kadenz melodisch sehr schön und würde sie gern als bridge irgendwo einbauen Frage ist nur, mit was ich das komponieren kann. Lässt es sich denn mit allen Kadenzen zusammenbringen die auch ein D dur bzw. A# und Gm beinhalten?

Oder muss ich die Harmonie dann wechseln was sich aber dann eventuell etwas fremd und nicht passend zum Lied scheint.
 
andreasoberholz schrieb:
Die Frage ist welche Akkorde ergeben sich auf der Harmonischen Moll Tonleiter von Es aus?

Wenn Du diese Frage nicht beantworten kannst...dann fehlt da noch vieles.

Ich denke, Jimi Hendrix konnte das auch nicht. Schade, dass er nicht mehr lebt, sonst könntest du ihm sagen, dass da noch vieles fehlt.

andreasoberholz schrieb:
Allerdings, kann ich mich auch irren. Würde dich gerne mal spielen hören.
Ich lebe auch in Berlin.

Entweder ich danke dann dem lieben Gott, dass ich dich spielen hören durfte oder ich falle ins LEID!!!

Ich würde dich auch gerne mal spielen hören, so wie du hier aufträgst.
Entweder ich danke dann dem lieben Gott, dass ich dich spielen hören durfte oder ich falle ins LEID!!! ;)

Ich denke übrigens, dass bei dir auch noch so einiges fehlt.

https://www.musiker-board.de/vb/showpost.php?p=969573&postcount=17

Nichtsdestotrotz. Willkommen im Forum ! :D
 
andreasoberholz schrieb:
Die Frage ist welche Akkorde ergeben sich auf der Harmonischen Moll Tonleiter von Es aus?

... Deine Testfrage... (hier die Auflösung...)

Ebmmaj7 - Fm7/b5 - Gbmaj7/#5 - Abm7 - Bb7 - Bmaj7 - D07

beantwortet die Frage vom wuchinger aber leider überhaupt nicht.

Wäre schön, wenn Du auch mal mit sinnigen Antworten statt mit - auf Frage bezogen - abseitigen Gegenfragen antworten tätest.
 
hallo wuchinger,

ich finde deine akkordfolge sehr schön. besonders gefallen mir die sekund-/septimreibungen, die entstehen, wenn du einzelne stimmen ordinärer Dur- oder molldreiklänge in reibungsstärkere akkorde überführst und dann auflöst.

wenn du eine fortsetzung deiner akkordfolge suchst, ist diese bewegungsform genau das, was ich weiterspinnen würde. prinzipiell könnte man das ja ewig fortsetzen.

zur notation würde ich vorschlagen, dass du d sus4 5+ tatsächlich lieber g moll mit quintbass nennst. dann ist auch ganz klar, dass das konstatierte Ais Dur 6 eigentlich ein B Dur 6 sein möchte. aber das nur am rande.

ein wenig überraschend empfinde ich den schluss. das liegt an diesem verminderten quintschritt im bass von B Dur 6 nach g moll /E. ich empfinde es müsste da noch weitergehen aber vielleicht ist ja ein überraschender schluss auch genau das, was du beabsichtigst.

bis denn.
 
joergen schrieb:
hallo wuchinger,

ich finde deine akkordfolge sehr schön. besonders gefallen mir die sekund-/septimreibungen, die entstehen, wenn du einzelne stimmen ordinärer Dur- oder molldreiklänge in reibungsstärkere akkorde überführst und dann auflöst.

wenn du eine fortsetzung deiner akkordfolge suchst, ist diese bewegungsform genau das, was ich weiterspinnen würde. prinzipiell könnte man das ja ewig fortsetzen.

zur notation würde ich vorschlagen, dass du d sus4 5+ tatsächlich lieber g moll mit quintbass nennst. dann ist auch ganz klar, dass das konstatierte Ais Dur 6 eigentlich ein B Dur 6 sein möchte. aber das nur am rande.

ein wenig überraschend empfinde ich den schluss. das liegt an diesem verminderten quintschritt im bass von B Dur 6 nach g moll /E. ich empfinde es müsste da noch weitergehen aber vielleicht ist ja ein überraschender schluss auch genau das, was du beabsichtigst.

bis denn.

Hi,

ja ich hab auch überlegt als Schluss anstatt den g/E einen Verminderten mit den Tönen E, Ais, Cis und G zu spielen.

Frage war mit was ich das so koppeln könnte...
Ich könnte alles mit A dur auflösen aber das wär unheimlich langweilig...
 
Hans_3 schrieb:
... Deine Testfrage... (hier die Auflösung...)

Ebmmaj7 - Fm7/b5 - Gbmaj7/#5 - Abm7 - Bb7 - Bmaj7 - D07

beantwortet die Frage vom wuchinger aber leider überhaupt nicht.

Wäre schön, wenn Du auch mal mit sinnigen Antworten statt mit - auf Frage bezogen - abseitigen Gegenfragen antworten tätest.

Sowas sollte er als Gitarrenlehrer doch wissen...

Ich vergass die Pädagogik...
 

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