schema im metalsong

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metal ruelz!
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Hi.
Ich spiel jetz seit 4 jahren gitarre und hab genausolang gitarrenunterricht. ich hab einigermaßen ahnung von harmonielehre und so. Jetz wollt ich mit meiner Band n lied schreiben. Ich bin leider der jenige mit der meisten ahnung von harmonielehre das heißt die hoffnungen liegen zu 90% auf mir. So jetz musst ich feststellen das ich nich weiß wie ich das aufziehn soll. GIbts für metal so n schema (das is das falsche wort aber ich weiß nich wies heißt so mit: I-I-I-I-IV-IV-I-I-V-IV-I-I -ich hoffe ihr wisst was ich meine..) meine gitarrenlehrerin hat von metal keine ahnung deswegen hab ich jetz mal hier gefragt - obwohl ich befürchte das ihr nich wisst was ich mein...

falls es wirklich unverständlich ist bescheid sagen dann versuch ich mich nochmal deutlicher auszudrücken...
 
Eigenschaft
 
hmm... hab mir gadacht das mich keiner versteht- aber macht nix ich hab jetz lektüre von meiner gitarren lehrerin bekommen :D
 
ich hab einigermaßen ahnung von harmonielehre und so. [...] das is das falsche wort aber ich weiß nich wies heißt so mit: I-I-I-I-IV-IV-I-I-V-IV-I-I

Das ist doch ein schlechter Scherz oder?
Du überschätzt dich.

Es ist nicht so, dass deine Frage unverständlich ist, es ist eher so, dass die anderen Metallkids sich im Allgemeinen wenig um die Theorie scheren und denen, die's können - und die hier lesen - ist deine Frage vermutlich schlicht und einfach zu doof.

Ganz kurz:
- es gibt kein allgemeingültiges Schema für Metal
- sehr viele Songs sind in phrygisch oder äolisch
- für Klischeemetall möglichst oft die leere E-Saite spielen
 
Welcher Stil soll es denn sein? Bei modernen Varianten wird doch eh nur eine Saite gespielt (und wenn zwei, dann höchstens parallele Quinte), und der Sänger beteiligt sich schreiend nur am rhytmischen Geschehen. Da ist eine Harmonielehre nur ein Korsett, aus dem pure Langeweile entsteht.

Was oft verwendet wird sind Tritonus, Chromatik (z.B. E F# F), kleine Terzen. Oft werden auch kleine Terzen parallel gespielt.
 
Erstmal müsste man wissen, was du unter Metal verstehst... das ist ein bunt gemischter Haufen.

Stellen wir zb mal Iron Maiden und Cannibal Corpse nebeneinander. IM haben ja meist eine eher konventionelle Struktur mit Verse-Chorus-Verse-Solo etc (zumindest bei den bekannten Songs AFAIR), wohingegen im Death Metal ja eher Kraut und Rüben angesagt ist.
 
Nur für den ungeübten Hörer.
Nur damits klar wird, ich bin geneigter Death Metal-Hörer.

Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass dort meist kein festes Songschema vorherrscht (Refrains sind zb sogar höchstselten, meist gibts eher eine Aneinanderreihung von Versen mit wechselnden Riffs, evtl existiert sogar ein Hook).
 
ahh... endlich tut sich was. ok also wir wollten melodicmetal-metalcore spielen. und das viele leute sich nich um harmonielehre kümmern is klar das hab ich auch gehört- aber spiel mal einer nen zweistimmigen melodielauf mit akkordbegleitung und gesang der gut klingt und dann sagt ihr mir noch mal das harmonielehre im metal unsinn ist.
Ok da wir nich alzu gut sind könnten wir uns genausogut mit nem schwachen drei akkorpunk zufriedengeben-aber wo kommen wir denn dann hin?
also ok was solls wenns kein häufig verwendetes schema gibt dann müssen wir uns wohl eins klauen oder einfach improvisieren.


und ok ich überschätz das vielleicht aber mal sehn was draus wird. wenn wir fertig sind dann meld ich mich mal und dann kuckn wir mal vll sind wir ja dann auch die erste metal band welt weit die sich um harmonielehre kümmert... XD
 
ahh... endlich tut sich was. ok also wir wollten melodicmetal-metalcore spielen.
Also so Standard-Metalcore kann man schon schematisch machen... :D

Zuerst guckste, wie is deine tiefste Saite gestimmt (Beispiel tief C). Dann hast du damit schonmal deine Tonika, oder zumindest einen der Töne der Tonleiter des Songs. Meist wird in moll gespielt, also hier zb c moll bzw äolisch (ist aber schon ziemlich ausgelutscht innerhalb des Genres, persönlich bin ich eher ein großer Freund des phrygischen Modus). Ich gehe zumindest davon aus, dass mit viel Leersaiten"pedal" gearbeitet wird.

Dann entwirfst du Riffs, wie du lustig bist... Reihst dann ein paar aneinander, die einigermaßen zueinander passen, Übergänge hier und da.

Statt mit der Riffmethode kann man aber durchaus mit Stufenakkorden arbeiten. Aber da gibts halt auch kein Schema, sondern man mixt die sich, wies gut klingt (was man häufig sieht ist I-V-VI). Auf diesen Akkorden kann man sich auch Riffs bauen, nur ist da halt der harmonische Zusammenhang vorher festgelegt (was mMn eine Hilfe beim Konstruieren ist, da man schon innerlich hört, wo die Reise hingeht)

Also, wie gesagt viel Improvisieren, da kommt man ja schlecht drum rum.
 
danke... der beitrag war jetz tatsächlich das was ich wissen wollte.
-oder zumindest hilfreich, ich bin n bisschen am ende grad also kann sein das ich grad voll den stuss (schreibt man das so?) erzähl...
Phrygisch und äolisch das hat schon mal wer zu mir gesagt sollt ich nehmen aber irgendwie is das untern tisch gefallen weil der ziemlich viel zeug erzählt hat das keinen sinn gab...

ich glaub jetz muss ich erstma kreativ werden -ich weiß zwar immer noch nich alles genau aber ich könnte auch nich sagen was mir fehlt.
ich kann ja schließlich auch nich erwarten das ihr für uns die ganze arbeit macht wär auch bescheuert.

wenn wir fertig sind oder irgendwo hängen geblieben sind sag ich noch mal bescheid -dann könnt ihr uns entweder helfen oder auslachen... ...warscheinlich auslachne aber macht ja nix...
 
Phrygisch und äolisch das hat schon mal wer zu mir gesagt sollt ich nehmen aber irgendwie is das untern tisch gefallen weil der ziemlich viel zeug erzählt hat das keinen sinn gab...
Hmm, soll man daraus lesen, dass du nicht weißt, was das ist? :gruebel:

Also äolisch ist das natürliche Moll, sollte hinreichend bekannt sein. Phrygisch ist ein Moll-Modus, der genauso wie natürlich moll aufgebaut ist, nur mit kleiner Sekunde. Also die 2. Stufe ist einen Halbton tiefer, dh zwischen Tonika und 2. Stufe liegt nur ein Halbton statt wie bei nat. Moll 2 Halbtöne. Der Rest bleibt gleich.

Phrygisch sorgt für einen dunklen, fast geheimnisvollen Charakter.

wenn wir fertig sind oder irgendwo hängen geblieben sind sag ich noch mal bescheid -dann könnt ihr uns entweder helfen oder auslachen... ...warscheinlich auslachne aber macht ja nix...
Wie heißts doch... wer nichts nettes zu sagen hat, sollte lieber nichts sagen^^

Vielleicht solltest du das dann aber weiter unten im Board bei "Miteinander Komponieren" posten, da ist auch mehr los.
 
Phrygisch und äolisch das hat schon mal wer zu mir gesagt sollt ich nehmen aber irgendwie is das untern tisch gefallen weil der ziemlich viel zeug erzählt hat das keinen sinn gab...

Steht im 3. Beitrag, den du aber anscheinend nicht gelesen hast.

ich hab einigermaßen ahnung von harmonielehre und so[...]das is das falsche wort aber ich weiß nich wies heißt so mit: I-I-I-I-IV-IV-I-I-V-IV-I-I
Das ist doch ein schlechter Scherz oder?
Du überschätzt dich.

Es ist nicht so, dass deine Frage unverständlich ist, es ist eher so, dass die anderen Metallkids sich im Allgemeinen wenig um die Theorie scheren und denen, die's können - und die hier lesen - ist deine Frage vermutlich schlicht und einfach zu doof.

Ganz kurz:
- es gibt kein allgemeingültiges Schema für Metal
- sehr viele Songs sind in phrygisch oder äolisch
- für Klischeemetall möglichst oft die leere E-Saite spielen
 
hey ich kenne die kirchentonarten und so schon. den ganzen kram... harmonielehre ist mir durchaus geläufig-ich hab nur keine ahnung von komposition-auch wenn das ineinander übergeht.
naja was solls. und das ich den dritten nicht gelesen hab stimmt auch nich habs wohl einfach nur verpeilt. naja...
 
ah... nein ich verwechsel das nich deswegen frag ich JA!
aber- phrygisch lydisch mixolydisch.... =kirchentonarten.
tut mir leid wenn ich mich nich so ausdrücke das ihr versteht was ich meine.
Ich kenne tonarten mods intervalle harmonien parallelen und so -ich kann akkorde bauen und spielen (auch wirre jazz akkorde) und bin durchaus in der lage auch zu sehen ok ich hab hier die tonart da passt der und der akkord rein.

so. ABER: ich hab keine ahnung wie man arrangiert oder komponiert. deshalb frag ich ja auch....
ich wollte nicht musiktheorie/komposition (jetz sagt mir bitte nicht: "hey das sind aber zwei verschiedene sachen!") mit harmonielehre gleichstellen.

ok... ich hoffe das jetz alle missverständnisse ausgeräumt sind.

und wenn du dich persönlich angegriffen gefühlt hast weil ich sagte das mir das wer gesagt hat der unsinniges zeug erzählt hat -das war nich persönlich. aber wenn mir einer sagt metalheads schern sich nich um harmonielehre-sry aber das kann ich nich hinnehmen...
 
Das Bilden von Tonleitern gehört nicht zur Harmonielehre. Wer als Beispiel dafür, dass er sich in Harmonielehre auskennt, angibt, dass er Tonleitern kennt, hat nicht verstanden, was Harmonielehre ist.

Wer die anfänglichen Grundbegriffe(!) der Harmonielehre intus hat, weiss, was eine Kadenz ist und sagt nicht: so ein I I I V Zeugs.

Ich habe nicht gesagt, dass kein Metaller Ahnung von Theorie hat (man schaue sich nur mal die avangardistischen Sachen von Behold the Arctopus an http://www.myspace.com/beholdthearctopu), sondern 'dass die anderen Metallkids sich im Allgemeinen wenig um die Theorie scheren'. Ob du das hinnehmen kannst oder nicht, must du mit dir selbst ausmachen. Es ist schlicht und einfach ein Erfahrungswert im Musiker Board; und nur darauf hatte ich meine Aussage bezogen.

Weiterhin: Wenn du von all dem, was du berichtest, wirklich irgendwas begriffen hast (und nicht nur auswendig gelernt ohne zu verstehen, worum es geht), dann bräuchtest du nur ein paar Metalcore-Songs zu hören, um zu wissen, welche Modi und harmonischen Zusammenhänge verwendet werden.
 
ok.... wenn du meinst. ich hab auch das mit den kadenzen und so bereits intus- tonika subdominante dominante. einfacher wäre I IV und V. deshalb sagte ich das. das von mir angegebene war ein bluesschema soweit ich weiß... und hey ich weiß nich was du für qualifikationen hast und was du von anderen erwartest. ICH finde es ist erbsenzählerei zu sagen harmonielehre hat nix mit tonleitern zu tun aber es sind kadenzen... das eine hängt mit dem anderen zusammen fertig punkt wies heißt is mitr ehrlichgesagt auch ziemlich egal -hauptsache ich weiß wie es geht und wann ich es brauch.

und weiterhin: ich hab gesagt ich weiß was das ist und wie es funktioniert-nich das ich jesus bin! Um das zu erkennen müsste ich die songs komplett tabben und mir die noten anguckn. und offengestanden ist mir das zu viel arbeit. es gibt ja schließlich leute die jesus sind wissen was harmonielehre ist und harmonische zusammenhänge so schnell hörn wie ich erkenne in welcher sprache der text eines liedes ist.

und ausnahmen gibt es immer. merkt man doch...

und behold the arcoptu... naja.... technical... ich hätte jetz mehr an sowas gedacht: http://www.youtube.com/watch?v=2u9KDMWJsAM
wenn ich über metaler und "harmonielehre" rede. kann sein das das an mir liegt aber technical metal ...is zwar toll wenn man das spielen kann aber irgendwie wirr ist das schon.
 
Um das ganze vielleicht mal wieder auf das Thema zu lenken (die Diskussion, wo jetzt die Begrifflichkeiten gegeneinander abzugrenzen sind ist eh immer müßig)...

Also, ich finde sehr wohl, dass man im Metal auf diverse Schemata und "Kadenzen" zurückgreifen kann, letzten Endes ist das eine Gefallensfrage... Ich habe für mich festgestellt, dass einem für Metal, die Klassik und auch die klassische erweiterte Kadenz viel bieten kann... Klar war das alles schon hundert-tausend-mal dagewesen, aber warum soll man das Rad jedesmal neu erfinden...

An und für sich ist ein sehr einfaches Kompositionsmodell (was sich in meinen Auge auch gut für Metal eignet) das Riffmodell, will heißen ich schreibe verschiedene Riffs, die harmonisch und tonartlich gewisse Zusammenhänge haben (also irgendwie zusammen passen)... Diese Riffs werden arrangiert: Dazu kommen die Fragen, welches sich als "Refrain" eignet, welches ist gut für "Strophen", etc.

Dabei kristallisiert sich dann zumeist schon eine gewisse Liedstruktur heraus (ich würde mich anfangs ein wenig an Strophen-Liedern festhalten, da das erstmal relativ einfach umzusetzen ist), vorallem wenn es vielleicht schon einen Text oder zumindest eine Textidee gibt...

Steht der Song im Grunde, dann bist du an dem Punkt angekommen, an dem es meist erst richtig interessant wird, denn nun stellen sich die gestalterischen Fragen:

Wie beginne ich (Intro), wie höre ich auf (Outro: Kadenz? T SD D T oder I IV V I), was spiele ich wo dazu (2. Gitarrenstimme, evtl. Keyboards, etc.), wo würden sich Rythmuswechsel anbieten, wo wäre eine Modulation/Rückung chic (á la Volksmusik: letzter Refrain ein Ganzton höher, oder sowas), würde vielleicht mal noch das ein oder andere Sample passen? Und so weiter...

So gehe ich häufig an die Komposition heran... Ich hoffe ich konnte dir damit ein wenig helfen, und halt dich nicht zu sehr mit Musiklehre auf, es ist wichtig, aber es wurde NIE ein Stück im strengen vierstimmigen Satz komponiert (sowas passiert nur in der Lehre)...
 
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Ich habe für mich festgestellt, dass einem für Metal, die Klassik und auch die klassische erweiterte Kadenz viel bieten kann... Klar war das alles schon hundert-tausend-mal dagewesen, aber warum soll man das Rad jedesmal neu erfinden...

Eben. schon hundertausendmal dagewesen. Wieso vergleichen das alle immer mit einem Rad? Dann kann ich ja meine Antwort dafür ebenfalls wiederholen: Vielleicht möchte ich ein Fahrzeug bauen, das gar keine Räder hat. Eines mit Flügeln, das fliegen kann? Mit der Kadenz halte ich das Fahrzeug immer am Boden fest, aber was, wenn ich fliegen oder nur schweben möchte?

Die Standardkadenz ist genau das, was in der Musikgeschichte so ultra breitgetreten wurde, und schon die Wiener Klassiker (Beethoven usw.) waren im Begriff, sich langsam davon zu lösen. Für heute also absolut nicht mehr zeitgemäss, es sei denn, man macht absichtlich einen auf "Alt" wie Therion oder Rhapsody und verwendet Harmonien und Tonfolgen, die in der Klassik schon kurz nach 1800 ad acta gelegt wurden.

Für Ansätze zu zeitgemässeren harmonische Konzepte würde ich beispielhaft dieses Buch empfehlen:
http://www.libri.de/shop/action/pro...ung_der_harmonik_bei_skrjabin_3831118663.html

Hier kann man in einigen Seiten des Buches stöbern:
http://books.google.de/books?id=W85...e=gbs_v2_summary_r&cad=0#v=onepage&q=&f=false

Nachtrag: Die ersten 25 Seiten In englischer Sprache als PDF:
http://www.bookpump.com/upb/pdf-b/112595Xb.pdf

Viele Grüsse!
 
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