Schluß mit kiffen in Kiel - aus liberal wird streng !

von topo, 08.07.06.

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  1. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 08.07.06   #1
    Schleswig-Holstein schränkt legalen Drogenbesitz deutlich ein


    Kiel (dpa/lno) - Schleswig-Holstein verabschiedet sich von seiner sehr großzügigen Regelung beim legalen Drogenbesitz. Justizminister Uwe Döring (SPD) will in der kommenden Woche mit einem Erlass die so genannte Eigenverbrauchsgrenze für Cannabis von 30 Gramm auf 6 Gramm senken, sagte ein Sprecher des Ministeriums am Sonnabend und bestätigte einen "Spiegel"-Bericht. Bis zu dieser Menge bleibt Besitz in der Regel straffrei. Damit schafft Kiel die bundesweit liberalste Obergrenze ab und führt dafür einen der strengsten Grenzwerte ein.

    aus :
    http://www.kn-online.de/news/archiv/?id=1900464

    ============================

    Was meint Ihr ? Wo sollte eine Obergrenze liegen ?

    Topo :cool:
     
  2. Cobi2

    Cobi2 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.06   #2
    Die Obergrenze sollte der von Tabak angeglichen werden.
     
  3. Phobos

    Phobos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.06   #3
    Sofern man es nicht aus medizinischen Zwecken braucht könnte es von mir aus auch 0 sein. Ich und viele Millionen andere brauchen das Zeug nicht.;)

    Gruß
     
  4. Mighty Scoop

    Mighty Scoop Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.06   #4
    Stimmt nicht ganz, in Hessen gilt auch weiterhin noch die 30g Obergrenze.

    http://www.cannabislegal.de/recht/recht.htm


    Ansonsten denke ich, sollte Hanf so in der Art wie in Holland legalisiert werden. Das hätte 2 entscheidende Vorteile :

    1. Würden die zahlreichen Konsumenten entkriminalisiert werden, es würde ein Haufen Verwaltungsarbeit-und Kosten gespart. Außerdem könnte sich der STaat mit einer Steuer noch ein Zubrot verdienen.

    2. Wenn Cannabis aus der Bereich der Illegalität genommen wird, ist die Gefahr weniger groß, dass man in Kontakt mit anderen, härteren Drogen kommt.
     
  5. furiousphil

    furiousphil Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.06   #5
    1. Steuer auf etwas, das sich AUCH IN HOLLAND in einer absoluten Grauzone bewegt, eher nicht.

    2. Das mag ich auch nicht so ganz glauben ...

    Mir isses wurscht, ich kiffe nicht und rauche auch nicht. 30g Eigengebrauch waren irgendwie auch etwas hoch angesetzt ^^
     
  6. crewser

    crewser Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.06   #6
    Also,
    ich habe über 13 Jahre meines Lebens gekifft. Ich habe damit aufgehört, aber bin weiterhin der Meinung, das KIFFEN ansich ungefählicher ist als SAUFEN! Wir haben uns zwar die Hirnzellen betäubt und die Synapsen zugedonnert, aber es regeneriert sich bei beendigung des aktiven konsums wieder! Im vergleich zum Saufen wo man bei zu vielen Abstürzen kaum noch graue Zellen im Schädel hat!

    Ich finde die 30 gramm Regelung gut! Aber unsere Staatsdiener (Politiker) würden sich mit einer Legalisierung ins eigene Fleisch schneiden, denn da ca 50 % mit der eigenen Nase im Koksberg hängen! In der Gesellschafft zählt Cannabis leider immer noch zur einstiegsdroge und Alkohol zum Gesellschaftsgegenstand! Daher kann man ja auch keine "DROGE" legalisieren... wie würde die breite Masse darauf reagieren? Die würde darauf eher mit Abstoßung reagieren als andersrum!

    Beispiel Holland, in holland ist es nicht wirklich ERLAUBT, in Holland ist es nur Geduldet! Der Besitz, das Dealen und der Anbau sind Strafbar, lediglich der Konsum ist geduldet! Der Konsum in der Öffentlichkeit jedoch ist auch wiederum verboten! Ausserdem wie beschaffen sich die Coffeshops ihr Rauchmaterial? Mit sicherheit nicht von irgendwelchen Authorisierten Händlern die an den Staat pro Gramm einen gewissen Centbetrag absteuern! Das beschaffen läuft dort auch auf dem illegalen Weg, der Verkauf in den Shops ist quasi das einzigste was dort geduldet wird! Die haben jedoch das Problem mit den Harten Drogen nicht so (außer Amsterdam und die Großstädte) da jeder für sich selbst entscheidet, geh ich in ne Kneipe und sauf mir einen oder geh ich in nen Shop und rauch mir einen!!!

    Ein problem gibt es lediglich in der Suchtproblematik, denn psychisch labile Menschen bekommen bei zu extremen Gebrauch halt schneller eine Psychose weg als psychisch stabile Menschen! Aber das ist beim Alk genauso, da hängen labile Menschen schneller an der Flasche als andere! Jedenfalls kann man das nicht verallgemeinern, denn die einen vertragen Amphetamine, die anderen Pillen, manche fahren voll auf medikamente ab, die einen saufen ALK und andere sind am Kiffen! Jeder Mensch hat doch ein Recht auf Rausch und das sollte jedem auch gegeben werden!

    Zur Grundfrage:
    die Obergrenze sollte bei 30 Gramm bleiben, so kann jeder Kiffer 1 Monat lang (um die 30 Tage) abends 1 Gramm rauchen! Alktrinker hauen sich ja abends auch 1-3 Flaschen Bier oder 1-3 Gläser Wein in die Birne!!!

    PS: Entweder ALLES verbieten oder ALLES erlauben!!!

    PSS:Was ist mit Kaffe? Mancher Mensch kommt ohne seinen Morgenkaffe ja überhaupt nicht in Stimmung. Kaffe zählt für mich persönlich auch schon zu einer Droge, da das Koffein sich auch auf das Menschliche Gemüt ausschlägt...

    !!!JEDEM WIE ER ES WILL UND WIE ER ES BRAUCHT!!!

    Wie gesagt, Ich habe aufgehört zu Kiffen, aber ich finde dieses Genußmittel trozallem besser und gesünder als Alkohol! Aber das der Gesellschaft und Leuten die noch nie gekifft haben klar zu machen ist nicht einfach und man stößt immer wieder auf Gegner! Dabei Kifft heutzutage doch jeder 2te Jugendliche (ok, kann auch jeder 3te sein)!!! Es ist hier leider noch kein Gesellschaftsrauschmittel und wird es leider auch in den nächsten Jahren nicht werden!
     
  7. crewser

    crewser Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.06   #7
    Achso, wir leben ja in nem SOZIALSTAAT, warum lässt man das Volk nicht abstimmen

    (+) Kiffen Legalisieren

    ( ) Mir doch egal

    ( ) Kiffen weiterhin verbieten

    oh, ich vergaß wir leben ja nicht in nem Sozialstaat wir leben in einem Korrupten Kapitalstaat!!!
    MMMMMMUUUUUUAAAAAAAAHAHAHAHAHA
     
  8. rockforce

    rockforce Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.06   #8
    Legalisieren von Cannabis, wäre ein Fehler, da es das Einstiegsalter stark senken würde. Kleine Kinder, die heute aus Neugier an einer Zigarette ziehen, rauchen dann Morgen einen Joint. Auch wäre es sinnlos die Konsumenten aus dem kriminellen Milieu zu ziehen, weil man damit der Sucht der Konsumenten, und den Drogen an sich nachgeben würde. Das ist falsch. Wer kifft, sollte das weiterhiin illegaler weise tun, und sich weiterhin damit strafbar machen. Solange die Sache im illegalen Bereich bleibt, ist die Droge schwerer zu beschaffen, und macht es Leuten ohne Connections schwer sie zu bekommen. Gerade Kinder sollten somit den Zugang erschwert kriegen und sie werden so nicht mit Drogen konfrontiert. Was den vergleich Cannabis mit Alkohol angeht, so kann ich auch nur sagen, dass es völliger Unsinn ist, Alkohol als die "härtere" Droge zu sehen. Wer Alkohol in maßen konsumiert, wird keine Schäden davontragen. Nur wer sich ständig besäuft, wird gesundheitliche Probleme kriegen. Cannabis ruft im Gegensatz zu Alkohol auch einen Rausch hervor, wenn man noch nicht all zu viel konsumiert hat, und macht nebenbei auch noch recht schnell abhängig. Wer bereit ist sich seine Gesundheit zu versauen, sein Geld aus zu geben, und im nachhinein auch durch die Abhängigkeit seinen Job verlieren will, weil er ständig die Birne zu geballert hat, und dazu keinen Probleme mit dem kriminellen Milieu hat, der sollte ruhig Drogen konsumieren, und sich strafbar machen. Der Rest der Bevölkerung sollte vor Drogen so gut wie es geht, geschützt werden.

    PS: Wer jetzt nach Wahlen für "Kiffen ja/nein/scheißegal" schreit, der sollte bedenken dass es so in unserem Staat nicht läuft. Das Volk überträgt der Regierungspartei die Macht durch die Wahlen und erhällt sie nach Ende der Amtszeit zurück, um sie bei der nächten Wahl wieder zu vergeben.Nebenbei, um wirklich wichtige Entscheidungen das Volk treffen zu lassen, hat dieses oft viel zu wenig Hintergrundwissen.
     
  9. Julian

    Julian Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.06   #9
    Hmm

    also ich halte Cannabis für gefährlicher als Alkohol.
    Ich kenne sooo viele Leute, die früher intelligent, lebenslustig, aufgeschlossen und einfach schlaue gewitzte Leute waren.... bis sie Kontakt mit dem Kiffen gemacht haben. Übrig geblieben sind ein paar dumme, peinliche Leute, die sich das Gehirn weggekifft und nicht weggetrunken haben. Die sind physisch und seelisch am Ende, ohne übermäßig (mehr als ich) Alkohol konsumiert zu haben.

    Ich finde es da wirklich erschütternd, mit ansehen zu müssen, wie sich Leute kaputt machen..
     
  10. Wiesengrund

    Wiesengrund Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.06   #10
    Nun Volksentscheide sind ja glücklicherweise von den Befreiern nicht vorgesehen.

    was aber den gefährlichkeitsvergleich angeht so sprechen die todeszahlen eine ganz andere sprache.
    zumal ich es gut finde das bei cannabis klar ist, dass, wenn ich kiffe ich auch n rausch habe, bei alk merkt man die einschränkungen nicht unbedingt und unterschätzt die wirkung von alkohol gerne mal.

    was die suchtgefahr angeht so ist hoffentlich jedem bekannt, dass alkohol körperlich abhängig machen kann und kiffen nicht.
     
  11. Volare!

    Volare! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.06   #11
    LOL, ich glaube, dass ist nicht jedem bekannt^^
     
  12. rockforce

    rockforce Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.06   #12
    Alkis gehen am Alkohl ein, und die Kifferkinder suchen sich dann aus nem neuen Stoff den dickeren Flash :rolleyes: . Cannabis wird nicht umsonst als Einstiegsdroge bezeichnet.
    PS: Cannabis macht psychisch abhängig, was aber sicher genau so schlimm ist.
     
  13. Cobi2

    Cobi2 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.06   #13
    Ebenso wie Schokolade, Hamburger und Sport.
     
  14. Mighty Scoop

    Mighty Scoop Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.06   #14
    Stimmt, in Holland ist das auch nicht wirklich erlaubt, insofern hinkt meine Vergleich etwas ;)

    Die Sache ist halt die : Wenn man sein Cannabis illegal beschafft, kommt man durch die Illegalität sehr leicht in zwielichtige Kreise und hat schnell mit Leuten ( z.B. Dealern ) zu tun, die noch andere Sachen konsumieren oder verkaufen. Somit ist die Gefaht sehr groß, dass leichtfertig gestrickte Menschen auch mit anderen, schlimmeren Drogen in Kontakt kommen.

    Wenn man Cannabis aus diesem Milieu rausnimmt, ist diese Gefahr imho viel weniger gegeben.

    Studien in Holland belegen die positiven Effekte :

    http://de.wikipedia.org/wiki/Niederländische_Drogenpolitik

    DOrt gibt es z.B. sogar im Durschnitt weniger Cannabis-Komsumenten als in Deutschland.


    Das muss nicht zwangsläufig so sein. Natürlich müsten dan strenge Auflagen geschaffen werden, z.B. Abgabe und Konsum nur in bestimmten Lokalitäten unter Vorlage des Personalausweises. Abgabe an Personen unter 18 müsste hart bestraft werden.

    Das soviele Kinder so früh rauchen, dass Zigaretten so leicht verfügbar sind. Jedes Kind kann sich am Kippenautomat ne Schachtel ziehen. Diese Verfügbarkeit wäre bei Cannabis nicht gegeben.

    Nicht jeder Cannabis-konsument ist automatisch süchtig. Und den Hardcore-Konsumenten ist es eh scheißegal, obs illegal ist oder nicht. Das Kriminalisierung die SUcht nicht wirklich bekämpft sieht man an anderen Drogen. Zur Zeiten der Prohibition in den USA war z.B. auch der ALkoholkonsum überdurchschnittlich hoch.

    Außerdem, Gegenfrage : Was bringt es denn, den kleinen Konsumenten, der 1-2 Mal die Woche en Joint raucht, aber sonst niemanden etwas tut, zu kriminalisieren ? Das bringt doch erstens nur Ärger für den Konsumenten und zweitens nur unötigen Verwaltungsaufwand für die Behörden.

    Ich willhier keine große Diskussion auslösen, was schlimmer ist und was nicht. ABer das Cannabis süchtiger machen würde als Alkohol, muss erstmal nachgewiesen werden. Und gesundheitliche Schäden sind bei Cannabis-Konsum in Maßen ähnlich gering wie bei Alkohol.
     
  15. De$tructeur

    De$tructeur Registrierter Benutzer

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  16. furiousphil

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    Erstellt: 09.07.06   #16
    @SaitenSchamane
    Ein paar deiner verwendeten Zitate hast du fälschlicherweise mir zugeordnet :D

    Tjo, ich bleibe hart: Cannabis soll weiterhin illegal sein, eine Grenze für den Eigengebrauch möchte ich bei maximal 5 g festmachen. Wer zuviel vorrätig hat kommt schnell in die Versuchung das Zeug zu verkaufen, häufig auch andere mit rein zu ziehen.
     
  17. rockforce

    rockforce Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.06   #17
    Wenn Alkohol die Gefährlichste aller Drogen, dann hat der Autor wohl Heroin vergessen. Heroin macht sehr schnell abhängig, und kaum einer schafft es da wieder richtig raus zu kommen. Alkohol macht auch nicht zwangsläufig den Körper kaputt. Hier macht ganz klar die Menge das Gift. Wer sich halt Tag täglich zusäuft, der ist sich über die Folgen bewusst, und nimm sie so in kauf. Man sollte sich auch bewusst darüber sein, was man überhaupt noch für eine Bedeutung im Rausch hat. Man ist in seinem Handeln vollkommen eingeschränkt, wird nicht mehr für voll genommen, ist nichtmehr als Arbeitskraft haltbar, ist aus dem Verkehr ausgeschlossen, was heißt, dass man entweder den Leuten in einer Oeg auf die Nerven gehen kann, oder irgendwie über den Gehweg stolpern darf. Sind das wünschenswerte Ziele, für die es sich lohnt, seine Gesundheit kaputt zu machen? Also, genau deswegen sollten Drogen nicht gefördert werden, indem man Cannabis verniedlich und somit auch irgendwie den Weg zu härteren Stöffchen ebnet. Was ist das nächste, was legalisiert werden soll?
     
  18. Mighty Scoop

    Mighty Scoop Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.06   #18
    :o :o :o

    Oh sorry, das hatte ich gestern gar nicht bemerkt, da hab ich beim copy und pasten Mist gebaut, die verwendeten Zitate waren natürlich von Rockforce.


    Es geht ja nicht um die Verniedlichung, man kann ja die negative Folgen ruhig weiter ansprechen. Aber diese negativen Folgen, halten isch bei gelegentlichem Konsum doch eben sehr in Grenzen.

    Und wie gesagt, ich bin der Meinung, das eine kontrollierte Legalisiereung gerade den Weg zu härteren Drogen erschwert, weil Cannabis aus dem ilegalen Drogenhandel, in dem eben auch andere Stoffe kursieren, heraus genommen wird.
     
  19. Wiesengrund

    Wiesengrund Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.06   #19
    @Rockforce Zuerst einmal muss ich dir zustimmen das heroin um einiges heftiger ist als alkohol.
    Die Aussage es sei die gefährlichste aller drogen könnte ich höchstens in dme konztext gelten lassen, das alkohol aufgrund der massiven verniedlichung und unterschätzung, sowie aufgrund der umfassenden Bewerbung die schlimmsten Gesamtgesellschaftlichsten folgen besitzt.
    Auch möchte ich vom gesellschaftlichen "Zwang" zum Alkoholkonsum sprechen. es ist eben shcwierig sich alkohol zu entziehen. Ein alkoho-OSaft getränk zur begrüßung wird unkommentiert päsentiert, ein nicht partizipieren beim silvester anstoßen wird als unhöflichkeit begriffen und als Biertirnker kommt man ind er gastronomie billigerw eg als ein nicht alkohol konsumierender.
    Die formulierung "Zwang" ist natürölich überspitzt, aber Alkohol ist eben normal und wer sich dem verweigert hat durchaus mit sozialem Druck zu rechnen. Darin liegt auch eine formd er Gefährlichkeit.

    Nun was sinn und unsinn von rausch angeht ist das ne ganz andere Frage. ichd enke jeder mensch sollte ims elbstverantwortlichenr ahmen enstcheiden ob er einen Rauschzustand erleben möchte oder nicht. das widerwärtige "Arbeitskraft argument möchte ich mal übergehen, da es den menschen auf eine Warenform reduziert. Abera uch sonst muss er für sich entscheiden ob er einen raushc und seine konsequenzen tragen will.
    Damit er jedoch selbstverantwortlich enstcheiden kann muss sauberer stoff und eine vernünftige aufklärung gegeben sein.


    ich persönlich sehe für mich keinen Sinn im Drogenrausch, gestehe dem menschen jedoch ein Rechta uf seinen eigenen Körper zu und denke das er im privaten und möglichst aufgeklärten kontext selber entscheiden soltle ob er drogen zu sich nimmt.
    Damit red eich natürlich nicht über den öfentlichenr aum. Drogem im strassenverkehr und in Bereichen wo sie anderen schaden können sind absolut unahltbar.
    das ist aber ein problem was für alle drogen gilt.
    Speziell die Aggressionsdroge Alkohol, die häufig im Strassenverkehr genutzt wird zeigt die problematik auf.

    ich möchte sogar behaupten dass ein mensch der z.B. Heroin konsumiert (mal vond er sozial bedingten beschaffungskriminalität abgesehen) anderen menschen seltener schadet als ein Betrunkener...
     
  20. klabautermann

    klabautermann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.06   #20
    Ich will es so sagen: 6 Gramm straffrei = streng? LOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOLOL

    In Bayern beträgt die Grenze ab wann eine Anzeige erstellt werden muss (ja, die wird dann normalerweise fallengelassen) >0 Gramm. Wenn ich mir vorstelle, dass es Bundesländer gibt, bei denen man mit 30 Gramm straffrei rumlaufen kann, bekomme ich glasige Augen.


    Dieser Thread ist aber bestimmt bald genauso dicht wie ein Schleswig-Holsteiner, weil hier wurde doch einiges gesagt, was gegen ein paar Boardregeln verstöst.

    Aber einen lustigen Gedanken hab ich noch loszuwerden: Wenn man das durchführt, gibt man dann den Leuten die ihre 30g besitzen eine bestimmte Frist um ihren Besitz auf die legale Menge zu reduzieren?
     
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