Seid ihr von Hartz 4 betroffen und wie geht ihr damit um ?

von michaelkle, 23.11.04.

  1. michaelkle

    michaelkle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.04   #1
    Hallo Leute,

    ich wollte mal fragen , da ja ab dem 1.1.2005 das neue Gesetz Hartz 4 zum tragen kommt welche Ängste und Befürchtungen ihr habt. Gerade Wir sind ja eine Gruppe die von Veränderungen in diesem Sektor sehr hart getroffen werden.

    Vielleicht kann man sich ja hier austauschen und gegenseitig helfen ?!?!?
     
  2. Totte

    Totte Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.04   #2
    Also ich bin seit April arbeitslos,würd dann auch ab April Betroffen sein.Schöne scheisse ist das,deshalb will ich auch unbedingt wieder arbeiten gehen,in meinem Job siehts leider zeimlich beschissen aus mit den Stellen.Mache aber wahrscheinlich ne neue Ausbildung(stellt sich in den nächsten Wochen raus),ansonsten seh ich ziemlich alt aus,bin erst 21 und wohne noch zuhause,die werden mir so dermaßen den Hahn zudrehen,da krieg ich nix mehr.Aber ich hoffe mal das ich bis April irgendwas habe,um diesem Schlamasel aus dem Weg zu gehen.Ausserdem verblödet man nach ner Zeit.
    Wie ist den deine Lage? Schon lange arbeitslos?
     
  3. Alca

    Alca Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.04   #3
    Naja, also ich bin nicht betroffen und hab auch nicht direkt Angst davor.
    Eigentlich sehe ich sogar die Notwendigkeit einer solch strengen Regelung ein. Das schlimmste find ich, dass wenn man z.B. mit 50 Arbeitslos wird, man seine gesamten Ersparnisse aufbrauchen muss um eine vernünftige Stütze zu bekommen. Und das obwohl man sein lebenlang einbezahlt hat.
     
  4. Bleecker Street Boogie

    Bleecker Street Boogie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.04   #4
    Weder betroffen, noch Angst davor. Ich begrüße es auch. Allerdings ist das Konzept nicht wirklich Hartz IV, sondern Schröder 2010. Seine kanzelnde Eminenz hatte da mehr die Finger im Spiel, als es für die Reform von Nutzen ist. Das ursprüngliche Hartz IV gefiel mir sogar sehr gut. Das neue Schröder 2010 featuring Hartz IV ein bisschen weniger gut.
     
  5. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 23.11.04   #5
    Es sagt wohl genug über diese banausenhafte Gesellschaft, wenn immer zuerst an Kultur und an Sozialem gespart werden soll. Möchte die Gesichter der ganzen Wirtschaftsfritzen sehen, die ständig predigen, der Markt heile sich von alleine, wenn bei denen mal die Subventionen ordentlich zusammengestrichen würden.
     
  6. dotvoid

    dotvoid Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.04   #6
    Ich bin auch der Meinung, aber mir streicht auch keiner die Subventionen :p.
     
  7. Alca

    Alca Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.04   #7
    gute idee, nur was machen die Wirtschaftsfritzen dann? Machen den Laden dicht und schmeißen alle Leute raus. Ganze Industriezweige würden dadurch zusammenbrechen. Ist alles ein ziemlicher Teufelskreis. Ich glaub ich würd nicht mit den verantwortlichen tauschen wollen, vorausgesetzt sie nehmen ihre aufgabe ernst.
     
  8. michaelkle

    michaelkle Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.04   #8
    Ich finde wie sehr kann man einer Regierung überhaupt noch vertrauen wenn Sozialabbau unter dem Decknamen "Reformen" durchgedrückt werden .... wenn die Leittragenden immer diejenigen sein müssen die sowieso keine Lobby haben und sich nicht wehren können.

    Millionen von Kindern leben in Deutschland in Armut und die Zahlen sollen laut neuster Studie durch Hartz4 nach ansteigen, aber gibt es Projekte um diesen Kindern zu helfen ?? Wir haben jedes Weihnachten unzählige CD's die Geld sammeln für andere Länder aber wie wäre es mal mit einer Produktion für Hartz4 Geschädigte??

    Wie kann Sozialabbau dazu beitragen das es einem Land wieder besser geht ?

    Wenn ich sehe was da auf uns zukommt bekomme ich Angst !
     
  9. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 23.11.04   #9
    Das sehe ich ganz & gar nicht so. Das Problem ist, daß in der Politik zu viele Emporkömmlinge sitzen, die sich davon beeindrucken lassen, wenn ein Funktionär daherkommt und herumbrüllt, wenn man ihm nicht zu willen sein wird, dann werde das Arbeitsplätze kosten, und den Politheini damit Wählerstimmen (auch wenn das realiter der Bonze zu verantworten hat).

    Wenn einer in die Politik geht, weil er "mitgestalten" möchte (was man als Motivation schon öfters zu hören bekam), dann soll er's gefälligst auch tun können, andernfalls ist er eine glatte Fehlbesetzung.

    Ein anderer Aspekt, den man nicht vergessen sollte, ist, daß die Alternative zum jetzt vielgescholtenen Rheinischen Kuschelkapitalismus gewesen wäre, daß sich Leute mit Forderungen nach Enteignung etc. durchgesetzt hätten.
     
  10. Bleecker Street Boogie

    Bleecker Street Boogie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.04   #10
    Ich gebe zu, dass ich auch einer von denen bin, die an die "Selbstheilungskräfte" des Marktes glauben. Vor allem, weil ich kein Freund staatlicher Subventionspolitik bin. Was unter dem Deckmantel der "Wirtschaftsankurbelungsmaßnahmen" läuft, fällt in bspw. China unter Korruption und Ähnliches, welches mit der Todesstrafe bestraft wird. Ich wäre sehr stark dafür so einigen dieser Selbstversorger das Wasser abzudrehen und mit strafrechtlicher Verfolgung hinterherzutreten. Und das bleistiftsweise Berlin seinen Opern die Mittel verwehrt ist einer der vielen Gründe, warum ich gerne ein paar Eier, Tomaten oder artverwandte Früchte/Gemüse auf unseren regierenden Bürgermeister werfen würde...
     
  11. Studiopaula

    Studiopaula Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 24.11.04   #11
    Wobei sich die Frage stellt, warum Opern subventioniert werden müssen? Ein Stones-Konzert wird auch nicht subventioniert!

    Ich frage mich wie die Wirtschaft angekurbelt werden soll, wenn der "normale" Konsument Angst haben muß, von heute auf Morgen in der Armut zu landen. Folglich wird er aus Angst vor den noch krasseren Folgen der Arbeitslosigkeit noch weniger Geld ausgeben, die Nachfrage sinkt weiter usw usf..
    Abgesehen von dem offensichtlichen Betrug an allen Beitragszahlern, die keine Leistung für ihre bereits gezahlten Beiträge bekommen.
    Stellt Euch mal vor, die Lebensversicherer würden bei Fälligkeit einfach die Zahlung verweigern und einen mit einem Bruchteil des vereinbarten Geldes abspeißen!?
     
  12. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 24.11.04   #12
    Das ist eben der Unterschied zwischen Hoch- und Popularkultur :D Ich möchte gar nicht wissen, was eine Karte für die Philharmonie kosten würde, legte man alle Kosten auf die Eintrittspreise um. Aber auch da muß sich eine Gesellschaft entscheiden, ob sie ihre besten Traditionen wegwerfen oder erhalten will. Ist das vielleicht Lebensqualität, wenn ich mir nur noch irgendwelche Kommerzscheiße anhören soll?

    Orchestergrabenbeamte wie Schauspieler erhalten eh' skandalös bescheidene Gehälter. Letztere etwa verdienen mehr als am Schauspielhaus in einem ganzen Monat, wenn sie nur einen Tag lang für's Fernsehen irgendwelche dem hübschen Gesicht nach gecasteten aber trotzdem Schauspiellaien coachen.

    Das ist einer der Punkte, wo Wirtschaft die Wissenschaftlichkeit längst aufgegeben hat. Es wäre absurd, wenn der Staat in einem linearen Kreislauf die Konsumenten förderte, um von denen Steuern einzukassieren, mit denen wiederum... Da zahlte besser wirklich jeder seine eigene Rechnung und ginge dann nachhause. Es ist ja nichtmal mit dem €-Kurs so, daß der nur Exporte erschwerte. Als Produzent kann man ja dafür auch von Zulieferern außerhalb der €-Zone billiger einkaufen. Wie schon Einstein sagte: "Mach es so einfach wie möglich, aber nicht einfacher!"

    Das ist so nicht ganz korrekt. Die Versicherung trägt nur das Arbeitslosengeld, die Arbeitslosenhilfe hingegen der Steuerzahler. Dennoch ist die Zusammenlegung mit der Sozialhilfe den ursprünglichen Intentionen nach absurd, man kann Leute, die dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen sollen, nicht mit welchen, die das nicht tun (können) und alimentiert werden müssen, gleichstellen (egal in welcher Hinsicht). Das doch zu tun, zeigt doch nur, daß man sich gar nicht mehr bemühen will, die wieder in Lohn & Brot zu bringen. Wozu 1 €-Jobs sicherlich wenig geeignet sind, denn ist jemand erstmal sozial abgestürzt, dann kriegt man den nur schwer wieder in einen Job, für den er qualifiziert ist. Ein Staat wie Dänemark, der tatsächlich den Lebensstandard mit nur sehr geringen Abstrichen sichert, hat umgekehrt auch mehr Interesse, die Klientel auch wieder unterzubringen.
     
  13. Bleecker Street Boogie

    Bleecker Street Boogie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.11.04   #13
    Dänemark finde ich, bis auf's Wetter, aber dafür können sie ja nichts, klasse! Die Straßen sind sauber, die Züge modern und bewuem, die Menschen sehr freundlich und aufgeklärt. Wie es mir erklärt wurde, nachdem ich mich wunderte, warum ich auf Lebensmittel damals 46% Mehrwertsteuer zahlen musste, dass Dänemark keine anderen Steuern außer dieser kennt. Ob das nun wirklich stimmt, das weiß ich nicht, aber mein Dänemark-Besuch ist mir in bester Erinnerung. Mit Ausnahme des Wetters.
     
  14. michaelkle

    michaelkle Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.04   #14
    Meint ihr denn es besteht noch die Möglichkeit das Hartz 4 verbessert wird und somit die Lebensituation so mancher wieder verbessert wird ?

    Wie kommt es das andere Länder nicht solche Einschnitte im Sozialsystem machen und dennoch ihr Arbeitslosen von der Straße bekommen und ihnen wieder due Möglichkeit bieten in geordneten Verhältnissen mit WÜRDE leben zu können?

    Wie soll ein z.Bsp. studierter Informatiker der nach 20 Jahren Berufsleben nach 2 Jahren Hartz4 Bezieher ist durch einen 1Eurojob ( Altenpflege oder Blätteraufsammeln ) wenn dieser jetzt das 1 Jahr gemacht hat, wieder für den normalen Berufsalltag tauglich sein ??? Besteht daa nicht mehr die Möglichkeit das wer einmal in solchen Jobs gearbeitet hat nie wieder ins Berufsleben zurückfindet und somit den Rest seines Lebens Almosenempfänger bleibt ?!?!?
     
  15. Bleecker Street Boogie

    Bleecker Street Boogie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.04   #15
    Im Kern: nein. An den Rändern: möglicherweise.
    Andere "Länder" machen nicht solch tiefe Einschnitte ins Sozialsystem, weil sie meistens ein anderes haben, in dem es häufig genug nichts einzuschneiden gibt. In den USA beispielsweise bekommt man in seinem ganzen Leben maximal 3 Jahre eine Art Sozialhilfe. Nicht alles ist Gold, was glänzt. Ein bisschen an der Oberfläche kratzen...
    Ist Laubsammeln wirklich entwürdigend? Nein. Wirklich nicht. Auch nicht, dass man für einen Euro die Stunde zusätzlich arbeiten gehen kann/muss. Falls jemand das doch so empfindet, spricht das für eine zu hohe Bequemlichkeit und eine Art Versorgungsdenken, dass der Staat sich um einen zu kümmern hat. In Staaten englischer Prägung herrscht das Bild des selbstverantwortlich und eigenmächtig handelnden Menschen vor. Der Staat sei dazu da dem Menschen Raum zur freien Entfaltung und die Chance zum Streben nach Glück bieten, für alles andere ist man selbst zuständig. Ergo herrscht dort eine Leistungsorientierung, während "die Deutschen" sehr gern in kollektives Selbstmitleid und Angst verfallen und Schutz in der Gruppe und Vater Staat suchen. Grundsätzlich andere Mentalitäten. Und Laubsammeln ist nicht annähernd so anstrengend wie Spargelstechen. Und Entwürdigend schon garnicht, das ist eine ganz krasse Fehlvorstellung.
    Gegenfrage: Passiert nicht genau das selbe, wenn er überhaupt nicht arbeitet? Ob ein Jahr so, oder ein Jahr so arbeitslos, spielt keine Rolle, hier kann man dem1-Euro-Job-Gedanken keinen Strick draus drehen. Viel eher ist es so, dass niemand in der freien Wirtschaft Interesse an ehemaligen Soldaten und Gewerkschaftern haben, weil diese nach ihrer langjährigen Funktion jegliche Fähigkeit zu arbeiten verloren haben.
    Es gibt nach wie vor bestimmte Zumutbarkeitsregelungen, trotz des behaupteten Gegenteils. Diese fallen für den Betroffenen nun sehr viel unangenehmer weil härter aus als vorher, aber ein ehemaliger Vorstandsvorsitzender wird im Fall des Falles kein Laub schippen müssen.
     
  16. R?nsid dr?lf

    R?nsid dr?lf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.04   #16
    Also ich habs so geregelt: Habe nen 400 Euro Job angenommen, bei dem es 6,15 die Stunde gibt. Das sind 4 Tage Arbeit die Woche, je 4 Stunden. Ich habe das Glück um 12 Uhr anfangen zu können und um 16 Uhr Feierabend zu haben. Am Wochenende muss ich auch nie ran, und Donnerstags habe ich ebenfalls frei! Dann ab zum Bürgerbüro und Mietzuschuss beantragen. Ergibt bei mir folgendes: 65 Stunden im Monat Arbeiten mal 6,15 sind 399,75 Euro. Dazu 121 Mietzuschuss. Wem das vorübergeht reicht, kann Harz so entgehen!!!
     
  17. Heike

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    Erstellt: 25.11.04   #17
    Ist halt die Frage, ob deren Ideologie mehr als nur eine solche ist... Verantwortung kann keiner übernehmen, der nicht in control ist. Andernfalls ist das bloße Schuldzuweisung, und das wird gerne gemacht, wenn's Leuten schlecht geht, denn sind die "selbst dran schuld", dann braucht man sich nicht um die zu kümmern. Irgendwie praktisch, wenn auch kein feiner Charakterzug. Aber hey, empowering für alle Arbeitslosen, und schon gäbe es keine mehr!!
     
  18. riff

    riff Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.04   #18
    Habt ihr, die jenigen die von Hartz 4 betroffen sind schon bescheid wieviel es gibt ab 2005 ????

    Ich bin selber betroffen habe eine umschulung gemacht und nun arbeitslos....

    Was kann man tun falls man mit dem Geld nicht reichen tut ????

    Kann man noch sozialhilfe beantragen ??? Kein Plan davon :(
     
  19. Studiopaula

    Studiopaula Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.04   #19
    @Riff,
    Hatz4 ist Neudeutsch für Sozialhilfe.
    Ansonsten empfehle ich etwas, das man hier wohl nicht sagen darf, aber wohl offensichtlich ist.

    Wer denkt eigentlich daran, daß der Staat sich mit Hartz4 ein Heer von NPD-Wählern und auf Dauer Slum-Ghettos einhandelt.
    Soweit zu denken, daß sozialer Friede seinen Preis hat, ist wohl zuviel verlangt von den Entscheidungsträgern!?
     
  20. PODrocks

    PODrocks Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.04   #20
    ALso ich muss mich jetzt mal einmischen:

    Erstens finde ich, dass das ganze mal wieder unlaublich durch die weinliche Mentalität der Deutschen angeheizt wird. Wirklich wenn ich die Leute um mich rum so reden höre, wie furchtbar das alles wäre mit den ach so schlimmen Lehrern und dem soooo großen Stress, dann kannich nur den kopf schütteln.

    Nun mal im ernst Armut und Elend ist für mich was anderes als das was jetzt kommt. Ausserdem war es nicht so, dass man eigentlich wesentlich mehr bekommt als diese 1 Euro Stundenlohn, wenn man so einen Jop annimmt? Oder bin ich da jetzt falsch infomiert.

    Eine andere Sache wollte ich noch mal erzählen, die ich ganz lustig find.
    Unserer werter Ministerpräsident Georg Milbradt (Sachsen) hatt sich wärend des Wahlkampfes gegen Hartz 4 ausgesprochen, obwohl ervorher im Bandesrat für das Gesetz gestimmt hatt :) .(Irrtümer möglich)

    Natürlich fällt es mir auch leicht so etwas zu sagen. Schließlich bin ich nicht davon betroffen und werde es wohl zumindest direckt auch nicht sein. Wenn ich Abi gemacht und Studiert habe kann man wahrscheinlich schon wieder alles werden. Man denke nur an den Beruf Lehrer, heute wird keiner eingestellt in 6-7 Jahren spätestens werden welche gesucht werden.

    Lieb Gruß Georg