Sind Batterie-Fächer in der Größe genormt?

von Der gute Fee, 14.06.18.

  1. Der gute Fee

    Der gute Fee Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.18   #1
    Hallo! Seit einem Jahr besitze ich eine günstige Sigma, die sich toll spielt und auch so klingt. Leider gibt es ein winziges Sirren, wenn ich die A-Saite leer spiele. Im Spiel hört man das nicht, aber es fuchst mich doch. Wenn ich den Halter für den 9V-Block der Elektronik festhalte, ist es weg, wenn ich den Block mit Einschub raus zieh ist es lauter. Werden also die Kontaktfedern sein, denke ich. Gitarre wurde auch schon neu verkabelt, ich hab dabei zugesehen, die Kabel liegen sauber und fest. Sind die Halter für die Batterie und den Klinkenanschluss genormt oder kocht da jeder Hersteller seine eigene Suppe? Danke für Eure Antworten schonmal :m_git_a:
     
  2. MichaHH

    MichaHH Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.18   #2
    etwas eigen sind manche... z.B. Taylor: mal eben eine x-beliebige 9Volt Batterie ist zu sperrig. Es muss genau! diese eine Marke sein. Dann sitzt sie aber exakt und Schepperfrei...
     
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  3. chris_kah

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    Erstellt: 14.06.18   #3
    Da die Batterien zwar eigentlich genormt sind, aber jeder Hersteller doch in gewissen Grenzen sein Süppchen kocht, wird man auch unterschiedliche Batteiefächer finden. Es gibt auch unterschiedliche Kontaktarten von Clip bis Federn, mal mit, mal ohne bzw. "manuellem" Verpolungsschutz (Benutzer schau genau hin und mach's ja nicht verkehrt, sonst isses put ...).

    Bei meiner Ibanez musste ich die beiden AA Batterien mit etwas Schaumstoff bändigen, jetzt scheppert nichts mehr mit (hatte das gleiche Problem). Gleichzeitig ist auch das leidige "Mist, der Tuner war ja an, Batterie leer" Problem verschwunden, denn der Taster für den Tuner ist bei der Gitarre nur ein Taster, und ein kurzer Dropout (Batterien Wackelkontakt) führte zum Einschalten des Tuners.

    Also, wie gesagt, Scahumstoff oder ein Stückchen Neopren (oder Heizungsrohr - Dämmaterial) ist dein Freund.
     
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  4. rw

    rw Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.18   #4
    Normalerweise geht es immer mit Duracell. Andere Marken (Aldi) können schonmal einen halben Millimeter größer sein, dann wird's eng.
     
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  5. Der gute Fee

    Der gute Fee Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.18   #5
    Danke für Eure Antworten! Wie würde es aussehen, wenn ich den ganzen Plastik-Kasten raus nehme, also das, was in die Zarge geschraubt ist? Da sitzt die Batterie drin und der Anschluss. Würde das Ding dann einfach komplett tauschen, da es eben nicht die Batterie ist, die klappert, sondern der Federkontakt, der sirrt. Größere Batterie wäre besser wegen mehr Druck auf die Feder, aber am liebsten wäre mir ein Tausch der ganzen Einheit. Da frag ich mich, ob die Löcher in der Zarge genormt sind, oder ob da jeder Hersteller was anderes macht.
     
  6. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 14.06.18   #6
    Letzteres ...

    Such dir einen passenden 9V Bock, Auswahl gibt es genug, denn fast alle halten sich nicht an die 48,5 × 26,2 × 17 mm (Angabe Wiki).
    Bei einem 9V Block, der die Anschlüsse nur auf einer Seite hat, kann aber (wie schon von chris_kah vorgeschlagen) ein Stück Schaumstoff oder sonstwas verwendet werden, um Scheppern oder Wacken in Batteriegehäuse zu vermeiden.

    Ich verwende zuhause bei Effekten und Preamps ab und zu auch 9V-Akkus, da ist die Sache noch schlimmer, die sind fast immer etwas dünner als die Batterien.
    Bisher habe ich aber immer einen Gegenstand gefunden, um die Dinger zu fixieren.

    Zur Frage des Threads: Sind Batterie-Fächer in der Größe genormt?
    Wenn die 48,5 × 26,2 × 17 mm eine Art Norm sind, könnte sich der Hersteller eines Batteriefachs danach richten.
    Setzt aber voraus, dass sich auch alle Batteriehersteller daran halten.
    Vermutlich wird da mit etwas "Luft" gebaut ...
     
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  7. murmichel

    murmichel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.18   #7
    In meiner Erfahrung sind insbesondere 9V Lithium--Blöcke etwas zu groß. Vielleicht hilft das hier. Leider sind die Dinger auch ziemlich teuer.
     
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  8. Der gute Fee

    Der gute Fee Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.18   #8
    Yeah, danke Euch! Unterfüttern ist ne gute Idee. Dachte erst, ich dämpf die Federn selber, das wär aber unmöglich. Ich versuch das mal mit dem Zeug, mit dem ich die Pickups in meinen Bässen gegen wackeln abdämpfe.
     
  9. ErikEricsson

    ErikEricsson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.06.18   #9
    Natürlich wird da mit Luft gebaut. Für jedes Bauteil gibt es Toleranzen. Ich habe am Wochenende die Normen nicht vorliegen und kann nicht nachschauen, werde ich aber auch nicht in der Woche tun. Dies macht u.U. auch keinen Sinn, da ein Hersteller die Toleranzen für seine Bauteile auch selbst festlegen kann und darf. Ich kenne Bauteile, da sind die Toleranzen vom Hersteller extra größer/kleiner gewählt als nach Norm. Der Vorteil für den Hersteller ist, dass bei der Produktion die Eingriffsgrenzen für Korrekturen sich verschieben und nicht sofort korrigiert werden muss, wenn mal etwas daneben geht.

    Bei der Auslegung von Bauteilen die miteinander verbaut werden, muss man darauf achten, dass, um beim 9V Block zubleiben, die größte Batterie in das kleinste Batteriefach passt. In einem anderen Forum beschrieb jemand alte Batterie 48×25×16 neue Batterie 49×25×16,5 beide vom selben Hersteller.
    Man kann sich gut vorstellen bei Auslegung nach der neuen Batterie klappert die alte Batterie. Bei umgekehrter Auslegung passt die neue Batterie nicht in das Batteriefach was viel schlimmer wäre.
    Also Auslegung größte Batterie passt ins kleinste Batteriefach und ein federndes Element als Toleranzausgleich hinzu. Dies ist oft ein Schaumstoffstreifen im Batteriefach für 9V Blöcke. Bei runden Batterien wie AAA reichen dazu federnden Kontakte auf der einen Seite im Batteriefach.
    OMG ich bin eine Labertasche

    Gruß ErikEricsson
     
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