Sinnvolle Dissonanz

von jultr-uuao, 09.02.06.

  1. jultr-uuao

    jultr-uuao Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.06   #1
    Hallo,

    ich hoffe, ich nerve noch niemanden mit meinen vielen Fragen. Aber diesmal bin ich etwas orientierungslos... ich verspreche mir, dass jemand weiß, wie man das Maß an Dissonanz steigern kann.
    Sicherlich, entsprechende Intervalle sind eins, aber ist das denn alles? Da es nun ein breites Regelwerk gibt, alles nicht dissonant klingen zu lassen und alle Spannungen richtig zu entladen, erhoffe ich mir etwas ähnlich für ein umgekehrtes Ziel. Sicher ist es unsinnig, einfach die Harmonielehre zu vergessen und dadurch eine unsaubere Kakophonie zu erschaffen. Das klingt eher matt und ungewollt.

    Gibt es also eine Art Regelwerk der Dissonanz? Und vielleicht nor irgednwas zum lesen, online, kostenlos... ?!
     
  2. whir

    whir Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.06   #2
    Such mal nach Dissonant Counterpoint. Da werden die Konsonanzregeln des Kontrapunktes einfach umgedreht, d.h. Konsonanzen lösen sich in Dissonanzen auf usw. Klingt spannend, ich hab mich aber nicht weiter mit beschäftigt.
     
  3. bassist1990

    bassist1990 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.06   #3
    wenn du dreiklaenge aufbaust auf den der 1. zum 2. und 3. ton und der 2. zum 3. ton eine dissonanz is?
    ansonsten schau mal ob du im bereich der dodekaphonien hilfe findest
     
  4. Houellebecq!

    Houellebecq! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.06   #4
    beschäftige mich auch gerade mit dem Thema. habe bei Piazzolla gesehen, dass er häufiger in seinen Melodien/ Harmonien einfach die kl. Sekund-Parallele mitnimmt. So klingt das dann (vorläufig) bei mir, ohne Dissonanzen wäre das eine eingängige latin-Nummer:
    http://rapidshare.de/files/13090448/20060211.zip.html
     
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