Sinnvolles Setup für Alltag-Musikhören, Recording am PC sowie Teilen von Audio über Sprachchat auf Smartphone; kabelgebunden und kabellos / Bluetooth?

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dny

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Hallo,
das geht wohl an sich wohl ein bisschen über das Thema Interfaces hinaus, aber ich denke, das passt von den mir betrachteten Subforen dennoch am besten hier herein. Ansonsten verschieben oder gerne anmerken, was ich am Thread verbessern kann.

Und zwar plane ich, mir sowohl ein E-Piano (voraussichtlich "Yamaha P-525 B" in einem Set von Thomann*) als auch eine E-Gitarre* anzuschaffen (voraussichtlich "Yamaha Pacifica 112VMC YNS RL") und eben Studiokopfhörer (voraussichtlich "Beyerdynamic* DT-770 Pro" mit 80 Ohm, da ich eher in einer lauten Umgebung wohne und ich eher nachts spielen möchte; in Zukunft vielleicht "DT-990 Pro X" denkbar. Der Hersteller ist in der Nähe; kann vielleicht probehören, sollte jemand meinen, ich solle doch unbedingt andere Kopfhörer nehmen) – sollte Kritik/Verbesserung an der Auswahl sein, dann gerne mitteilen oder mich dazu auffordern, entsprechend noch einen Thread zu machen, wenn sinnvoll; habe sonst bisher auch wirklich gar nichts an Equipment da, außer paar USB-C-Kabel.

Nun ist es so, dass ich die aktuell sowieso mit der Audiosituation bei mir unzufrieden bin und ich das mal richtig angehen möchte. Für die E-Gitarre* brauche ich ja dann wohl eh ein Interface.
Aktuell nutze ich an meinem Android-Smartphone – das auch Klinke hat – mit Bluetooth 5.0 einen – bei mehr erhält kein Gerät über BT Audio... – Bluetooth-Kopfhörer und an meinem Computer mit GNU/Linux billige, kabelgebundene Kopfhörer.
Ich finde es doch schon recht nervig, wenn ich mal eben etwas umändern brauche und eigentlich hätte ich gerne eben auch die Möglichkeit, nahtlos das vom PC gehörte Audio auf dem Smartphone hören zu können (oder andersherum), also bspw. wenn ich kurz den Raum verlasse. Rein softwarebasierte Lösungen funktionieren meiner Erfahrung nach eher schlecht als recht und Bluetooth zwischen PC und Smartphone ... nein also irgendwie generell Bluetooth am PC sowohl mit PulseAudio als auch mit PipeWire macht mich manchmal verrückt – da mich das aktuell eh wieder dauernd mit Kopplungsbenachrichtigungen zuspammt, habe ich das am PC eh nun wieder abgeschalten...

Nunja, mal zum Kern der Sache; Szenarien, die ich mir vorstelle:
- Ich spiele ein Instrument und nehme am PC auf, nutze dabei Studiokopfhörer
- Ich möchte ein Video schauen oder nur mit Leuten reden, in andere Zimmer gehen oder im Bett liegen und nutze Bluetoothkopfhörer
- Ich spiele ein Instrument und möchte das Audio über das Smartphone als Eingabe nutzen, sodass andere Personen, mit denen ich gerade spreche, das gut hören können. Gleichzeitig möchte ich allerdings die anderen Personen hören können. Entweder über Bluetooth-Kopfhörer oder über die Studio-Kopfhörer.
- Gleiches wie darüber, aber eben mit gleichzeitiger Aufnahme am PC. Idealerweise kontrollierbar, was aufgenommen wird, aber möglich sein sollte auf jeden Fall, dass die Personen, mit denen ich spreche, NICHT in der Aufnahme landen. Oder wenn dann zumindest nicht in der gleichen Tonspur.
- Teilen vom Audio vom Smartphone mit dem PC, aber meistens dann eher andersherum.

Es wird voraussichtlich erst einmal nur eines der Instrumente gleichzeitig gespielt werden und eventuell ein Mikrofon genutzt werden. Möglicherweise kommt noch ein Detachable-Computer/Tablet in naher Zukunft dazu. Muss allerdings nicht zwingend sein, dass Tablet/Detachable, Smartphone und PC gleichzeitig verbunden sind.
Ich denke auch nicht, dass ich in Zukunft mehr als die zwei Instrumente plus vielleicht zwei oder drei Mikrofone gleichzeitig anschließen und nutzen können möchte. Für mehr als ein Instrument und ein Mic brauche ich eh mehrere Personen, die ich vielleicht noch bei einem längeren Japanaufenthalt treffe, den ich unternehmen möchte, aber das ist Glaskugellesen und ein vierstelliger Betrag für Zubehör braucht jetzt auch nicht unbedingt sein, wenn die Instrumente + Kopfhörer zusammen bei etwas über 2000 liegen... : )
An sich braucht es nicht ein einzelnes Produkt sein, dass alles inkludiert hat.
Es muss auch nicht krass sein; lasse mich aber auch von doch eher sinnvollen Dingen überzeugen. Paar Regeler für die Audiolautstärke jedes verbundenen Gerät und vielleicht paar Buttons fürs schnelle Stummschalten halt eher schon. Anderes Zeug werde ich erst einmal eher weniger anfassen.
Portable Nutzung ist zwar schon wünschenswert, auch wenn ich seit meinem letzen Umzug nur noch aus der Wohnung gehe, wenn es wirklich sein muss. Es ist halt schon eine nette Vorstellung, vielleicht "mal eben" nachts mit einem 22-Kilogramm-Piano oder einer E-Gitarre* sich irgendwo auf eine Wiese oder eine Bank hinhocken zu können. (Habe zwar leichte Zweifel, ob die Kopfhörer mich so gut von Landstraßenlärm, Trafolärm und Lärm von kurioserweise in der Nacht aktiven Maschinen abschotten können, sodass ich nicht nach fünf bis zehn Minuten mehr gestresst als zuvor wieder nach Hause gehe, aber ja...)


Die meiste Zeit wird alles zum PC verkabelt sein und gegebenenfalls dann irgendeine Art von mobiler Computer irgendwie verbunden sein.


Vielen Dank für das Lesen meines Beitrages.
Noch einmal zur Klarstellung: Ich bin eher als Anfänger einzustufen. Mehr als in Software (Carla/Cadence/Raysession) virtuelle Inputs und Outputs verbunden und paar Instrumente mal für eine Stunde angefasst habe ich nicht.
Insbesondere daher nehme ich jeden Hinweis dankend an und liefere weitere Details, wenn benötigt.


Grüße aus BW.
= dny
 
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Moin,

spasseshalber habe ich den Post mal auf der Google Startseite der "KI" vorgelegt und deren Post begann mit den Worten "Das ist ein fantastisches, durchdachtes Projekt! Deine Hardware-Auswahl für die Instrumente ist extrem stark, aber dein gewünschtes Audio-Routing (PC, Smartphone, Instrumente und Chat-Audio nahtlos zu mischen) ist hochkomplex."

Ich rate Dir es mir nach zu tun und den ganzen Post der KI kritisch durch zu lesen; aber bedenke wie verlogen diese LLM sind. ;)

Im Ernst, die "KI" ist gar nicht mal so dumm und oft hilfreich.
 
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Für die E-Gitarre brauche ich ja dann wohl eh ein Interface.
Mit dem Anelope Zen Quadro als Interface müsste das alles mMn. möglich sein. Das habe ich selbst und in einigen Videos die ich vor dem Kauf gesehen habe wurde die gleichzeitige Benutzung von PC und Smartfon erwähnt. Es hat zwei USB-Anschlüsse auf der Rückseite. Die Gitarre und KH wwerden direkt daran angeschlossen und einige virtuelle Amps+Cabs die du beim Kauf dazu erhälst usw. laufen geräteintern (DSP). Andere kann man zukaufen.
Das ganze Gerödel (Gitarre, Interface, KH, benötigte Kabel) mal eben quer durch die Bude zu tragen und am Laufen zu halten wäre zwar möglich, aber mir wäre das to much.

Antelope Zen Quadro Synergy Core*
*

Was ich dir zum Start raten würde: Vergiss Bluetoth (Latenz), kauf dir eine Gitte, ein Einsteiger-Interface um die 100-200 Euronen und die gewünschten Behringer-KH und übe dann erstmal alleine zuhause Gitarre zu spielen (oder am besten mit einem Lehrer, oder einem Bekannten der Erfahrung hat).
Denn:

dein gewünschtes Audio-Routing (PC, Smartphone, Instrumente und Chat-Audio nahtlos zu mischen) ist hochkomplex
Oh Ja. Die Software zur Bedienung des og. Interface allein ist schon "hochkomplex" und selbst ich, mit ü20 Jahren Gitarre-am-PC-Erfahrung hätte es ohne KI nicht geschafft mein gewünschtes Routing (das nicht halb so komplex ist wie das von dir gewünschte) umzusetzen.
 
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Weil sie uns sonst alle umbringt!
 
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Es wäre nett wenn du solche Aussagen bitte auch als KI markierst.
Das ist IMHO durch die " " geschehen und aus Redundanzgründen mit dem einleitenden Halbsatz vor dem Zitat.
Aber vielen Dank für Hinweis.
Wie wäre folgende Markierung ?

DIESE AUSSAGE IST VON EINER MASCHINE .

Besser ?
*SCNR*
 
Nein. So kompliziert hat der Kollege das sicherlich nicht gemeint: Wir haben seit einem kleinen Weilchen einen neuen Button in der Formatierungs-Leiste: [KI] soll KI-Inhalte kennzeichnen - eine Art Zitier-Format. Wenn man es weiß, ganz einfach.
 
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  • #8
Guten Morgen,
ich hatte zuvor tatsächlich schon große Sprachmodelle (ChatGPT, Claude) befragt (was mir auch bei der Wahl der E-Gitarre geholfen hat, nachdem ich ein paar Beispielsongs mit starker E-Gitarren-Beteiligung mit angegeben habe, die mir gefallen; sonst hätte ich 'ne 112J genommen), da kam allerdings vorher nicht wirklich etwas Ansatzweise in der Richtung raus, wie ich es mir vorstelle, teilweise schon mit starken Fehlinformationen.
Allerdings danke ich trotzdem für den Hinweis, denn daraufhin habe ich meinen ausformulierten Beitrag einfach in die Sprachmodelle gekippt und lustigerweise dann unter mehreren Empfehlenungen doch auch eine Empfehlungen bekommen, die wohl nahe an das heranreicht, was ich mir vorstelle. Beide haben unter anderem das "RØDE RODECaster Pro II" empfohlen (und das ist aktuell sogar günstiger als das verlinkte Produkt von Anelope.). Von der Anzahl der Eingänge her und mit den Tasten und Reglern passt das lustigerweise echt gut zu dem, was ich in dem Beitrag geschrieben habe(; deckt auch Glaskugel so halbwegs ab und im Zweifel kann man wohl noch so ein Ding einfach kabellos verbinden, wenn man mehr Ports haben möchte... : D) .
Bluetooth geht zumindest zu einem Smartphone bidirektional. Über USB gehen auch zwei Geräte, aber mein USB-C-Port beim Smartphone ist etwas locker und bietet ebenfalls nur USB 2.0 und eventuell nicht die – was ich vergessen hatte, im Ausgangsposting zu erwähnen, obwohl ich beim Schreiben daran gedacht hatte... (Mal sehen, vielleicht schließe ich später auch einen Mini-PC an den zweiten USB-Port an, der dann generell immer aktiv ist und Geräuschunterdrückung und so übernehmen soll...)
Gehen wohl sogar recht viele Sachen auf dem Gerät direkt selbst. Dass Rode nur für Windows und Mac Software schreibt, ist ein bisschen nervig, aber zumindest ist das Produkt wohl grundsätzlich ohne diese Software nutzbar. (LLM meint, das Ding wäre durch die Software sogar komplett über den PC konfigurier- und steuerbar. Wenn das so stimmt könnte das für eine Fernsteuerung aus einem anderen Zimmer heraus interessant sein. Müsste dann halt mal mein Freund Wireshark drübergejagt und geschaut werden, ob ich ein Webinterface gebastelt bekomme, das ich dann beispielsweise vom Smartphone nutzen kann...).
Schade ist, dass ein Port mit TRRS fehlt, der wohl beim Vorgänger dabei gewesen ist. Und für das Hören über Bluetooth-Kopfhörer brauche ich dann wohl noch einen Bluetooth-Sender als weiteres Produkt, aber das ist verschmerzbar.
Mir ist bewusst, dass Musikproduktion und Bluetooth aufgrund der Latenz eher nicht so Freunde sind, aber während ich mit Leuten rede, kann es gut sein, dass ich das Instrument für mich selbst eh stummschalte. Ansonsten "brauche" ich das lästige Bluetooth ja eh für die einfach genannten Fälle, in denen ich dann eben keine Musik machen möchte – also im Bett liegen und nur reden oder etwas anschauen oder kurz Raum verlassen, was bei mir eben auch Essen machen beinhaltet... Zumindest möchte ich da dann Studiokopfhörer nicht unnötig verschleißen. Lustigerweise müsste ich wohl noch nicht einmal das Smartphone unbedingt mit in einen anderen Raum nehmen, wenn ich reden möchte, sofern ich für 200 Tacken ein Ansteckmikrofon besorgen würde, das über ein propritäres Protokoll auf 2,4 GHz mit dem Ding kommuniziert. (Wobei ich befürchte, dass so ein kabelloses Mikrofon für "mal eben Raum verlassen" bei ungerooteten Android-Geräten wohl fast eine Zwangs-Anschaffung ist, da das interne Mikrofon wohl eher nicht funktioniert, solange das Smartphone denkt, dass es gerade auch von Bluetooth Audio bekommt. Hoffentlich lässt sich die Bidirektionalität leicht und schnell abschalten bzw. hoffentlich existiert auch ein noch funktionierendes Modul für gerootete Android-Geräte... Werde vielleicht auch einfach den Support nach einem möglichen Update dafür fragen.)

Also ja... Das Ding kann wohl gefühlt 95%+ von dem, was ich eigentlich haben möchte und bis auf vielleicht ein Prozent davon ist der Rest leicht ausgleichbar; fehlendes TRRS stört halt schon etwas, aber vielleicht finde ich dafür dann auch noch etwas .
Werde später mal noch genauer die Anleitung durchgehen. Habe mir grob zumindest mal noch die wenigen anderen von den Sprachmodellen gegebenen Empfehlungen angeschaut, welche ebenfalls Bluetooth haben. Ich tendiere nun jedenfalls echt stark zu dem Rode-Gerät.
Gerne trotzdem noch andere Hardwareempfehlungen machen.

Weil sie uns sonst alle umbringt!
Pass' bloß auf. Bald gibt es 'ne KI in, die überprüft, ob die KI-Markierungsfunktion richtig genutzt wird und wenn sie das nicht wurde, dann macht die KI vielleicht sogar etwas!!!11elf Autonome Roboter-Beamte und so.
 
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Nein. So kompliziert hat der Kollege das sicherlich nicht gemeint: Wir haben seit einem kleinen Weilchen einen neuen Button in der Formatierungs-Leiste: [KI] soll KI-Inhalte kennzeichnen - eine Art Zitier-Format. Wenn man es weiß, ganz einfach.
Stimmt. Vielen Dank.
 
  • #10
Es wäre nett wenn du solche Aussagen bitte auch als KI markierst.
Das finde ich auch immer sehr, sehr wichtig - in diesem Fall ist das aber doch sonnenklar, es wurde ja im Kontaxt (sogar im selben Beitrag) darauf hingewiesen.
 
  • #11
Ein wichtiger Hinweis: wenn du das, was du gerade Live spielst per Kopfhörer hören willst, ist Bluetooth wegen seiner hohen Latenz (= Verzögerung) ungeeignet.
Wenn du Konserve hörst ist das egal. Auch wenn ein Signal vom Zuspieler kommt und dann auf den Kopfhörer kommt, ist eine Bluetooth Strecke ok.
Die Latenz stört immer, wenn du einen (vor allem kurzen) Zeitbezug zwischen Erzeugung und Hören brauchst, also Singen und sich selber im Kopfhörer hören. Oder Taste anschlagen und sich im Kopfhörer hören.
Wenn da das Hören dem Ereignis nachklappert ist das ziemlich unerträglich.
 
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  • #12
Es wäre nett wenn du solche Aussagen bitte auch als KI markierst.
@dny , das wäre nicht nur nett ...

Nein. So kompliziert hat der Kollege das sicherlich nicht gemeint: Wir haben seit einem kleinen Weilchen einen neuen Button in der Formatierungs-Leiste: [KI] soll KI-Inhalte kennzeichnen - eine Art Zitier-Format. Wenn man es weiß, ganz einfach.

Ja, denn es gab kürzlich einen ernsten Hintergrund: Massen von KI-Bots, Ressourcen und was wir dagegen tun können . In diesem Fahrwasser kam der nützliche KI-Button.


Pass' bloß auf. Bald gibt es 'ne KI in, die überprüft, ob die KI-Markierungsfunktion richtig genutzt wird und wenn sie das nicht wurde, dann macht die KI vielleicht sogar etwas!!!11elf Autonome Roboter-Beamte und so.
Bitte beherzige die Hinweise zum KI-Button:
  • er macht Deinen Text lesbarer (im Moment hat er die Anmutung einer Bleiwüste)
  • Du kannst (noch) Deine beiden Beiträge nach-Bearbeiten

Dieses Board ist i.W. großzügig und gutmütig, mit ein paar Regeln . Daneben ... gibt es auch die Möglichkeit, Beiträge zu melden, für Moderatoren-Interventionen aller Art:
  • im einfachsten Fall das Löschen eines mislungenen eigenen Beitrags
  • Hinweise auf Probleme aller Art
  • usw.
Danke
 
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  • #13
Meine Texte sind komplett selbst geschrieben (und an denen saß ich auch mehrere Stunden – der erste Beitrag hatte vor dem Absenden sogar noch ein "Guten Abend" drin, hatte allerdings dann bemerkt, dass es plötzlich fast zwei Uhr ist –), daher auch die Nachbearbeitungen (wegen Tipp- und Formulierungsfehlern) nach ein paar Stunden. (Früher hätte ich die sprachlichen Fehler eher bemerkt; eher beim Drüberlesen vor dem Absenden.) Mir ist einigermaßen korrektes Deutsch schon wichtig, wobei ich auch ein paar Eigenheiten habe und eben manchmal mehr durch Zeichen, insbesondere durch Klammern; Gedankenstrich; Semikolon, trenne, die andere Personen eher selten nutzen. Nun ist wohl vielleicht bekannt, dass Sprachmodelle in englischsprachigen Texten häufig zum englischen Gedankenstrich "EM DASH"/U+2014 greifen – wie stark das in deutschsprachigen Texten mit dem kürzer aussehenden, deutschen Äquivalent "EN DASH"/U+2013 ist, weiß ich nicht – allerdings sind es eben auch einfach echt super Zeichen. Ich hab' in meiner .XCompose-Datei beispielsweise einfach folgende Zeile:
<Multi_key> <minus> <minus> : "–" #Gedankenstrich
In meinem Fall brauche ich so einfach nur die Rollen-Taste drücken, die ich als Compose-Taste umfunktioniert habe, und dann zweimal -. Dann erscheint der Gedankenstrich. (Nebenbei bemerkt ist so 'ne Datei auch echt gut für mathelastige Dinge.)
Und für die gleich folgenden Anführungszeichen habe ich nach gleichen Schema das in der genannten Datei:
<Multi_key> <greater> <greater> : "»" #Anführungszeichen
<Multi_key> <less> <less> : "«" #Anführungszeichen

Die zwei Teile, in denen ich bei mir LLM-Nutzung erwähne, sind keine Zitate aus einem LLM:
»Ich hatte zuvor tatsächlich schon große Sprachmodelle (ChatGPT, Claude) befragt (was mir auch bei der Wahl der E-Gitarre geholfen hat, nachdem ich ein paar Beispielsongs mit starker E-Gitarren-Beteiligung mit angegeben habe, die mir gefallen; sonst hätte ich 'ne 112J genommen), da kam allerdings vorher nicht wirklich etwas Ansatzweise in der Richtung raus, wie ich es mir vorstelle, teilweise schon mit starken Fehlinformationen.«
»LLM meint, das Ding wäre durch die Software sogar komplett über den PC konfigurier- und steuerbar.«
Das Zweite ist halt indirekte Rede.

Aber klar, wenn so eine Funktion für einen bestimmten Fall da ist, dann ist der Hinweis darauf sinnvoll. Da der Umgang miteinander hier eher locker wirkt, habe ich am Ende des letzen Beitrages auf einen offensichtlich nicht ernst genannten Teil ebenfalls mit einem Spaß geantwortet. Das sollte die Sinnhaftigkeit der Funktion nicht abwerten.
 
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  • #14
Recording-Interface für Linux ist irgendwie eine Kopfnuss.
Denn es gibt meines Wissens kein Recording-Interface für Linux, das direkt einen nativen Linux-Treiber plus DSP-Mixer anbietet.
In dem Bereich kenne ich mich nicht hundertprozentig aus, aber von dem, was ich so gelesen habe, gibt es bei Linux eigentlich nur folgende Möglichkeiten, bei denen man sich noch mal genauer umhören müsste, welche Einschränkungen das konkret haben würde.

A) Recording-Interface ist direkt von ALSA unterstützt

B) Recording-Interface unterstützt CC-Mode (Class Compliant Mode), aber es könnte Funktionseinschränkungen mit sich bringen.
Bei RME hättest Du dann weiterhin nicht die Möglichkeit, den sehr flexiblen DSP-Mixer (TotalMix FX) verwenden zu können, ebensowenig DIGICheck NG (Audio-Analysewerkzeug).

C) Recording-Interface mit CC-Mode und DSP-Mixer wird über Weboberfläche bedient. Vielleicht mal bei Motu schauen.

Wie schon ein Vorredner sagte, ist Bluetooth für Audiobearbeitung aus verschiedenen Gründen nicht geeignet.

Wenn Du Gitarrist bist und ein bisschen Recorden und Musikhören möchtest, dann empfiehlt sich ein klassisches Setup aus
- USB- oder Thunderbolt-basiertem Recording-Interface (Firewire ist tot)
- DAW Software
- Aktiv Monitoren
- Optional: Mikrofon und Ständer

Das Recording Interface sollte am besten direkt über einen Instrumenten-Eingang (Hi-Z) verfügen um eine E-Gitarre anschließen zu können. Dieser Eingang sollte am besten 1 MOhm Impedanz haben, damit es keinen Treble Verlust gibt.
Falls Du Pickups mit hoher Ausgangsleistung verwendest, kann es passieren, dass Du den Hi-Z Eingang überlastest.
Die Eingänge unterscheiden sich sehr in dem maximal unterstützten Input-Level im Bereich zwischen +13 bis etwa +21 dBu.
Als Plan B ist es ratsam, wenn das Recording Interface noch einen Mic oder analogen Line Eingang hat.
Dann könntest Du die Gitarre alternativ über eine aktive (!) DI-Box anschließen.
Die macht eine Impedanzanpassung und bringt das Signal auf Line Level (balanced).
Wenn die DI Box einen eigenen Stromanschluss hat, dann kannst Du die an einen analogen Line Level Eingang anschließen,
Wenn nicht, dann erfolgt der Anschluss über einen Mikrofoneingang mit Phantom-Power (48V).
Es gehört zu Deiner Planung, wieviele analoge Mic oder Line Ein- und Ausgänge Du benötigst.

Nicht zu teuer wäre etwas mit: 2x Mic Eingang, 2x Line Eingang und 2 Line Ausgänge für die Monitorboxen.
Alternativ noch: AES, SPDIF oder ADAT I/O zum Anschluss weiterer Geräte.
MIDI kann man auch immer mal wieder brauchen.
Ebenso Word Clock für die Synchronisierung beim Anschluss externer Geräte (Preamps, Wandler).

Sorry, wenn ich das so sage, aber am einfachsten realisierbar unter Windows oder macOS.
Da gibt es dann auch einen im Vergleich zu Linux riesigen Pool an zusätzlichen Tools (DAWs, VST, VSTi)
VST= Virtuelle Geräte wie EQ, Compressor, Limiter, etc
VSTi= Virtuelle Geräte wie Drums, Bass, Keyboards, Organs, Guitar Amps

Am besten immer mit angeben, welche Geräte Du davon schon besitzt und wie hoch das Budget ist.
 
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  • #15
Denn es gibt meines Wissens kein Recording-Interface für Linux, das direkt einen nativen Linux-Treiber plus DSP-Mixer anbietet.
Die neueren Focusrite-Interfaces könne das. Der passende Treiber ist seit einiger Zeit fester Teil des Systems. Habe hier selbst ein 16i16 4th Gen. das einwandfrei funktioniert.
 
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  • #16
Die neueren Focusrite-Interfaces könne das. Der passende Treiber ist seit einiger Zeit fester Teil des Systems. Habe hier selbst ein 16i16 4th Gen. das einwandfrei funktioniert.

Das ist ja schön, danke für die Information. Und wie erfolgt die Steuerung der digitalen Matrix auf dem Interface? Stichwort „Digitaler Mixer“ bzw. Mixcontrol? Oder machen die das über Webinterface/API?

Sehe gerade: wg. GitHub. Ist das ein Open-Source-Treiber oder ist der offiziell von Focusrite?
Da steht auch was von Mixer.
Hat man sich bei Focusrite etwa für GitHub als SW-Distributionsmodell entschieden?
Das kann ich mir aber irgendwie nicht vorstellen, denn dann würde man sich ja von GitHub abhängig machen.
Ist da bei GitHub sowohl der Linux Treiber als auch Mixcontrol mit dabei?
Für welche Focusrite-Interfaces gilt der Treiber? Für z. B. alle der 4. Generation und danach?

Ich würde mich freuen, wenn Du einen kurzen Überblick darüber geben würdest. Dankeschön.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #17
Wie es genau abläuft kann ich nicht sagen, evtl. kann man das ja im Quellcode der GUI sehen, die findet sich hier (da sind auch ein paar Screenshots dabei, ich sitze grade am anderen Rechner). Scheint aber kein Web-Interface zu sein.
 
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  • #18
Ich nehme an, dass es sich um einen "community Treiber" handelt, möglicherweise mit Unterstützung von Focusrite,
weil in der Überschrift fett ALSA steht.

Also nicht direkt von Focusrite, aber immerhin.
 
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  • #19
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