Snare: Stimmschrauben am Resonanzfell lösen sich

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Hi,

ich habe bei meiner Snare-Drum gerne mal das Problem, dass sich die Stimmschrauben am Resonanzfell gerne mal lösen und komplett raus fallen, auch wenn die Schrauben eigentlich Ă€ußerst fest sitzen, wenn man sie angezogen hat.

Es handelt sich um diese Snare: https://www.thomann.de/de/millenium_14x35_picolo_steel_snare.htm*
Die Stimmschrauben entsprechen exakt diesem Typ, falls das hilft: https://www.thomann.de/de/gibraltar_sc_4j_tension_rod_35_mm.htm*

Kann mir jemand einen Tipp geben, wie man das verhindern kann? Gerne auch einen Link zu einem entsprechenden Produkt. Ich habe bereits die so genannten "Tension Locks" gefunden (https://www.thomann.de/de/tama_ttl10_tension_lock_10pcs.htm*), die genau dieses Problem lösen sollen. Da sie aber auf den Schraubenkopf aufgesteckt werden, dĂŒrften sie sich wohl nur fĂŒrs Schlagfell eignen, wo ich diese Probleme aber nicht habe. Ideal wĂ€re irgend etwas zwischen Schraubenkopf und Spannreifen. WĂ€re ein Tropfen Metallkleber* an der Unterseite des Schraubenkopfes eine Lösung? Die Hebelwirkung des StimmschlĂŒssels mĂŒsste ja eigentlich ausreichen, um eine auf diese Weise verklebte Schraube zum Fellwechsel zu lösen? Oder hat noch einer eine bessere Idee?
 

Ein bisschen Teflonband an die Stimmschraube wickeln.
 
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Vlt. Liqui Molly Schraubensicherung mittelfest...
 
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Nutze ich seit Jahren, könnte nicht ohne. Es ist ein bisschen Gefummel, die GummibÀndchen einmalig einzufÀdeln, aber sie halten eigentlich ewig.
 
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  • #5
Vlt. Liqui Molly Schraubensicherung mittelfest...
Das scheint tatsÀchlich genau das zu sein, was ich suche....
Nutze ich seit Jahren, könnte nicht ohne. Es ist ein bisschen Gefummel, die GummibÀndchen einmalig einzufÀdeln, aber sie halten eigentlich ewig.
Sind offenbar sehr exotisch..... und großartig fummeln möchte ich eigentlich auch nicht.... Wenn hier nicht noch eine bessere Idee kommt, teste ich mal die Liqui Moly Schraubensicherung....
 
Das kann bei gĂŒnstigeren Snares und Hardware schon mal passieren. Schraubensicherung in flĂŒssiger Form ist doch eigentlich eher dafĂŒr da, dass sich gar nichts mehr bewegt. Du willst doch noch stimmen können und nicht husch-husch schnell bevor Schraubenkleber trocknet die Snare stimmen, zumal sich ein Fell auch noch zieht und nachgestimmt werden muss.

Da sie aber auf den Schraubenkopf aufgesteckt werden, dĂŒrften sie sich wohl nur fĂŒrs Schlagfell eignen, wo ich diese Probleme aber nicht habe. Ideal wĂ€re irgend etwas zwischen Schraubenkopf und Spannreifen.
Das ist doch genau so und zwischen Schraumenkopf und Spannreifen klemmen die Dinger sich fest.

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Die Hebelwirkung des StimmschlĂŒssels mĂŒsste ja eigentlich ausreichen, um eine auf diese Weise verklebte Schraube zum Fellwechsel zu lösen?
Oder die Schraube bricht und der Lug ist fĂŒr immer tot.

Vielleicht ĂŒbersehe ich was oder verstehe was falsch, aber warum so kompliziert? Das von dir verlinkte Produkt von Tama dazu sind doch eine gute Wahl und meiner Meinung nach viel weniger Gefummel, als Chemikalien in die Lugs zu schmieren. Einfach draufstecken und fertig, ob Ober- oder Unterseite ist doch völlig egal.

Hope it helps :great:

PS: Weiterhin wĂŒrde ich die Metall-Unterlegscheiben der Snare durch Plastik ersetzen -> https://www.thomann.de/de/tama_pw620.htm* - Ist stimmstabiler und löst sich alles weniger durch etwas höhere Vibrationsabsorption. :) Vielleicht löst das dein Problem schon.
 
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  • #7
Das ist doch genau so und zwischen Schraumenkopf und Spannreifen klemmen die Dinger sich fest.

Anhang anzeigen 1024100

Tun sie das wirklich auch beim Resonanzfell (unten)? Ich benutze die Snare nicht nur am Drumset, sondern auch als Marching-Snare, auch draußen. Dort sind mir schon Stimmschrauben abhanden gekommen, und will nicht zusĂ€tzlich noch die Tension-Locks dauernd verlieren....
 
"...allzuviel ist ungesund..."
...gerne sind die Stimmschrauben ZU SEHR gefettet/geölt, was gut reingehet, geht auch gut raus.
Entölen kann schon helfen.

Zum Testen einfach einen Wollfaden ins Gewinde fĂ€deln und dann Schrauben rein - oft genĂŒgt das schon.

Vorsicht mit (industrieller) flĂŒssiger Schraubensicherung, da gibt es lösbare und NICHT lösbare, wenn Du die falsche nimmst, kannst Du nie mehr irgendwas schrauben.
Und auch bei der lösbaren gilt, wenn die mal gelöst sind, dann mĂŒssen die Schrauben wieder neu verklebt werden. Da gibt es keine Dauerlösung fĂŒr z.B. umstimmen.
 
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Tun sie das wirklich auch beim Resonanzfell (unten)? Ich benutze die Snare nicht nur am Drumset, sondern auch als Marching-Snare, auch draußen. Dort sind mir schon Stimmschrauben abhanden gekommen, und will nicht zusĂ€tzlich noch die Tension-Locks dauernd verlieren....
Ich kann dir das natĂŒrlich nicht versprechen, weil ich die Snare nicht in der Hand habe. Ich kann nur sagen, dass die meisten Tuning Locks sehr fest sitzen. Wenn du wirklich auf Nummer-Sicher gehen willst, nimm die Locks und kleb ein wenig Klebeband ĂŒber die Schrauben, dass nichts abfĂ€llt. Meiner Meinung nach alles noch besser, als irgendwas ins Gewinde zu schmieren. Mindestens die Unterlegscheiben von Metall auf Plastik zu wechseln wird dir nicht wehtun, die StimmqualitĂ€t verbessern und vielleicht sogar schon das Problem lösen.

@WilliamBasie ist hier auch genau richtig mit seinen Aussagen.
 
  • #10
WĂŒrde auch von Klebelösungen abraten. Die von @WilliamBasie genannte Methode mit den WollfĂ€den funktioniert, wobei ich in NotfĂ€llen (Feststell-FlĂŒgelmutter des Snare-StĂ€nders machte bspw. bei der Probe die GrĂ€tsche) immer Baumwolle verwendet habe, aber das Prinzip ist das Gleiche.
Die beste Dauerlösung fĂŒr diesen speziellen Fall sind aus meiner Erfahrung diese Sicherungen:
*

Hatte das gleiche Problem bei einer Ludwig-Snare, allerdings beim Schlagfell. Wirklen Wunder, und auch wenn in der Produktbeschreibung steht, dass sie nur fĂŒr Sonor passen, lassen sich die Beinchen im Bedarfsfall leicht zurechtschneiden.
Der entscheidende Vorteil gegenĂŒber den Tama-Locks liegt in der Platzierung, da sie zwischen Böckchen und Spannring auf dem Spannschraubengewinde befestigt werden.

LG
 
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  • #11
Mal unter uns Klosterschwestern gefragt, wie straff ist dein Reso gespannt? Recht viele, insbesondere nicht so stimmerfahrene Drummer ziehen das Reso viel zu wenig an, und ein Fell mit geringer Spannung "verliert" eher ne Schraube als eines mit ordentlich Zug.

Hinzu kommt, dass nicht wenige Drummer das Snare-Reso (bzw sĂ€mtliches Resos) komplett ignorieren. Dabei wird folgerichtig auch ignoriert, dass die Stimmung des Resos wesentlich zum Gesamtsound beitrĂ€gt, im Fall der Snare bekanntermaßen zusĂ€tzlich zur sauberen Teppichansprache.

Ich könnte mir vorstellen, dass dein Problem keins wĂ€re, wenn du regelmĂ€ĂŸig die Stimmung des Resos kontrollierst. Denn ehe irgendwas verloren gehen kann, hĂ€ttest du die Schrauben lĂ€ngst nachgezogen. Ich marschiere zwar nicht, aber ich hatte noch bei keiner Snare ein Problem mit sich lockernden Stimmschrauben, da bei mir die Kontrolle der Stimmung fĂŒr jeden Auftritt dazu gehört. Selbst Billigsnares machen da keine Ausnahme.
 
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  • #12
Mal unter uns Klosterschwestern gefragt, wie straff ist dein Reso gespannt?
Quasi bis zum Anschlag, so fest wie es geht.

Ich könnte mir vorstellen, dass dein Problem keins wĂ€re, wenn du regelmĂ€ĂŸig die Stimmung des Resos kontrollierst. Denn ehe irgendwas verloren gehen kann, hĂ€ttest du die Schrauben lĂ€ngst nachgezogen.

Die Schrauben sitzen oft zu Beginn einer Session ganz feste drin, und man braucht auch schon mit dem StimmschlĂŒssel ordentlich Kraft, um sie raus zu drehen, aber beim Spielen lösen sie sich mitunter innerhalb einer halben Stunde.

Ich probiere jetzt mal dieses Produkt hier aus: https://www.thomann.de/de/tama_ttl10_tension_lock_10pcs.htm*
Mal sehen....
 
  • #13
Oha, na das ist ungewöhnlich bzw kenne ich so nicht. Allerdings kann das natĂŒrlich auch mit der Spielweise zusammen hĂ€ngen. KrĂ€ftige Rim Shots spiele ich beispielsweise nicht regelmĂ€ĂŸig.

Wieauchimmer, ich drĂŒck dir die Daumen, dass es funktioniert mit den Tama- Sicherungen, sollte es eigentlich.
 
  • #14
bei mir die Kontrolle der Stimmung fĂŒr jeden Auftritt dazu gehört.
Ja, nutzt leider nur nix, wenn sich die Schrauben, wie auch schon @Hoch erwĂ€hnt hat, alle 10 Minuten wĂ€hrend des Spiels/Gigs lösen wie bei meiner 600€ teuren Ludwig... đŸ€Ź
Mit dem StimmschlĂŒssel kriegste da ne Krise...mir haben die TuneSafes jedenfalls gut geholfen. Die Tama-Sicherungen sind nicht so meins, aufgrund der Positionierung und Optik. Sollten aber auch ihren Dienst tun.
 
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  • #16
1774083522202.png


Evtl. könnten noch Federringe abhilfe schaffen.....die gibt es in zahlreichen Formen und GrĂ¶ĂŸen
 
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  • #17
Ja, nutzt leider nur nix, wenn sich die Schrauben, wie auch schon @Hoch erwĂ€hnt hat, alle 10 Minuten wĂ€hrend des Spiels/Gigs lösen wie bei meiner 600€ teuren Ludwig...
An meiner 700 Euro Ludwig passiert mir das auch nicht. 😉
Wie gesagt, ich halte die Spielweise fĂŒr nicht ganz unerheblich, und ich weiß, dass ich eher nen soften Touch habe. Aber das trĂ€gt zur Lösung des TS ebenfalls nicht bei.

Heavy Hitters need heavy duty gear :cool:
 
  • #18
An meiner 700 Euro Ludwig passiert mir das auch nicht.
Sei froh. :D Meine Maple Classic habe ich vor 32 Jahren neu gekauft, nach 10 Jahren fingen die Probleme an. Pitting trotz Rostvorsorge, 3 kaputte Abhebungen und eben das Problem mit sich lösenden Schrauben. Das hat auch nix mit heavy hitting zu tun, keine meiner anderen Snares hatte und hat auch nur eins solcher Hardware-Probleme. Keine einzige-egal, wie teuer sie waren. Das nur mal am Rande.

Aber wie du schon sagst @trommla , das Problem des TE ist ja im Grunde eh schon gelöst, vielleicht wÀre es das Thema "Welche Probleme hattet ihr schon mit eurer Hardware?" einen neuen Thread wert.:unsure:
LG
 
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  • #20
Auch Federringe habe ich nie an einer Snare gesehen. :D Hier wirds ja richtig exotisch. Plastik-Unterleger fĂŒr weniger Vibration bei egal welchem Tuning und gut. :)
 
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